Auto

Raus aus dem Stau Standspur wird teuer

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Auch wenn's staut, sollte man sich nicht verleiten lassen, den Standstreifen zur zügigen Ausfahrt zu nutzen.

Die Reisezeit kommt unweigerlich auf uns zu und die ersten großen Staus haben viele Urlauber schon hinter sich. Wenn die Temperaturen steigen und die Nerven schwach werden, dann wollen viele einfach nur raus. Aber der Weg über die Standspur kann teuer werden.

Die Verführung ist da, die Autobahn auf dem Seitenstreifen zu verlassen, wenn der Verkehr vor einer Ausfahrt ins Stocken gerät. Die Fahrerlaubnisexperten von Dekra erinnern daran, dass das teuer werden kann. Es drohen 75 Euro Bußgeld und zwei Punkte im Flensburger Register. Für das Ausfahren aus der Autobahn auf den Ausfädelstreifen gilt grundsätzlich die Regel, rechtzeitig zu blinken und auf den nachfolgenden Verkehr zu achten, um andere nicht zu gefährden.

Ausfahrende müssen sich vor einer Ausfahrt rechtzeitig nach rechts orientieren, denn beim Einordnen vom linken oder mittleren Fahrstreifen ist es nicht erlaubt, den Verkehr durch langsames Fahren oder Anhalten zu behindern. Gegebenenfalls muss bis zur nächsten Ausfahrt weitergefahren werden.

Beim Verlassen der Autobahn ist jede Behinderung anderer auszuschließen. Auf den Ausfädelstreifen muss aber nicht schon bei dessen Beginn gewechselt werden; spätestens allerdings, bevor die durchgezogene Linie erreicht ist. Die Experten weisen darauf hin, dass auch hier nicht schneller gefahren werden darf als auf der durchgehenden Fahrbahn.

Quelle: ntv.de, ar/wr

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