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Start-Stopp-Systeme im Test Weniger Verbrauch - mehr Zeit

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Mit einem Start-Stopp-System verbrauchen Motoren weniger Kraftstoff. Doch der Benzinverzicht im Stand geht zu Lasten der Anfahrtszeit, wie ein Test jetzt zeigt.

Moderne Fahrzeuge, die möglichst wenig verbrauchen sollen, kommen ohne ein Start-Stopp-System nicht aus. Doch wer an der Ampel keinen Kraftstoff verbrennen will, verliert Zeit, wie die Zeitschrift "Auto Bild" in einem aktuellen Test mit 13 verschiedenen Modellen jetzt ermittelt hat.

Die Fahrzeuge mussten aus dem Stand im Stopp-Modus auf Tempo 20 beschleunigen. Schnellster war hier der Mercedes C350, bei dem es keinen Unterschied macht, ob der Motor läuft oder abgeschaltet ist. In 1,58 Sekunden ist der Schwabe auf 20 km/h. Dank einer elektrischen Getriebeölpumpe springt der Motor sofort nach dem Loslassen der Bremse an.

Platz zwei geht an den Hybrid-Pionier Toyota Prius, der bei laufendem Motor 1,7 Sekunden und aus dem Stillstand 1,88 Sekunden benötigt – eine Differenz von nur 0,18 Sekunden. Dahinter folgt der Mercedes C350 CDI mit einer Differenz zwischen den beiden Aggregatzuständen von 0,20 Sekunden. Schlusslicht ist das Mini Cooper Coupé mit einer Differenz von 1,46 Sekunden und damit einer spürbaren Verzögerung beim Ampelstart.

Quelle: n-tv.de, sp-x