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Gesundheitsgefahr durch Klimaanlage Wenn's müffelt, in die Werkstatt

Ohne Klimaanlage kann das Autofahren im Sommer zur Tortur werden. Modergeruch oder nachlassende Kühlleistung sorgen für Verdruss. Manchmal liegt es aber nur am Filter.

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Auf die Klimaanlage will kaum ein Autofahrer mehr verzichten. Neben Abkühlung an heißen Tagen filtert sie die Luft und entfeuchtet sie zudem. Das kann sie aber nur, wenn sie einwandfrei funktioniert.

Dringt ein modriger Geruch aus den Düsen, ist das nicht nur unangenehm, sondern auch gesundheitsschädlich. Tränende Augen, ein Kratzen im Hals und Niesattacken können die Folge sein. Verursacht werden sie meist durch Pilze, Viren und Keime, die sich im Filter und auf dem Verdampfer ansiedeln können. Dann muss die Anlage in der Fachwerkstatt desinfiziert werden. Um dem Befall vorzubeugen, sollte die Kühlfunktion jeweils kurz vor Fahrtende bei eingeschaltetem Gebläse ausgestellt werden. Dann kann die Anlage trocknen und bietet Kleinstlebewesen keinen Lebensraum mehr.

Strömt nur noch ein laues Lüftchen aus den Düsen der Anlage, kann das an verstopften Filtern liegen. Ein Tausch sollte daher rund alle 15.000 Kilometer erfolgen. Einige Hersteller haben spezielle Wechselintervalle.

Generell empfiehlt sich eine regelmäßige Nutzung der Klimaanlage. So werden die beweglichen Teile geschmiert und Korrosion vermieden. Das gilt auch im Winter. In der kalten Jahreszeit ist das Einschalten noch aus einem anderen Grund sinnvoll: Die Anlage entfeuchtet den Innenraum und hilft gegen beschlagene Scheiben.

Quelle: ntv.de, sp-x

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