Mittwoch, 08. September 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:35 Uhr

Das war Mittwoch, der 8. September 2021

Seit Wochen verharren die Union und die Grünen im Umfragetief. Wäre es für die beiden Parteien nicht besser, ihre Kanzlerkandidaten vor der Bundestagswahl doch noch auszutauschen? Ob das überhaupt geht und ob es dazu kommen könnte, lesen Sie hier.

Was war heute sonst alles wichtig? Hier ein paar der meistgelesenen Artikel des Tages:

Liebe Leserinnen und Leser, ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:14 Uhr

Twitter-Nutzer nennt Politiker "1 Pimmel" - Hausdurchsuchung

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Andy Grote ist Innensenator Hamburgs.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ende Mai ärgert sich Hamburgs Innensenator Andy Grote auf Twitter über Menschen, die trotz der Corona-Pandemie in Szenevierteln der Hansestadt gefeiert hatten. Auf seinen Post reagieren viele Nutzer mit Kritik und Beleidigungen. Für mindestens einen davon gibt es nun Konsequenzen.

"Du bist so 1 Pimmel" schrieb der Nutzer mit dem Pseudonym "ZooStPauli" unter dem Tweet von Grote. Mehr als drei Monate später klopft die Polizei an seiner Haustür: "Heute morgen um 6.00 gab es eine Hausdurchsuchung. 6 Beamt*innen in der Wohnung. Gesucht wurde das Gerät, mit dem 'du bist so 1 Pimmel' unter einen Tweet von Andy Grote geschrieben wurde. Sie wissen, dass zwei kleine Kinder in diesem Haushalt leben. Guten Morgen, Deutschland", schreibt nun der Twitter-Nutzer und veröffentlicht dazu ein Teil des Durchsuchungsbeschlusses.

Macht diese Aktion Sinn? Und hat die Polizei nichts Besseres zu tun? Diese Fragen stellen sich nun sehr viele Twitter-Nutzer - Der Hashtag #Pimmelgate gehört heute Abend zu den am meisten aufgegriffenen.

21:41 Uhr

Lidl ruft zwei Nudelprodukte zurück

Der Discounter Lidl ruft wegen möglicher Rückstände eines in der EU nicht zugelassenen Pflanzenschutzmittels zwei seiner Nudelprodukte sicherheitshalber zurück. Es handele sich um die Lebensmittel "Vitasia Wok Noodles Curry, 300g" und "Vitasia Instant Nudeln Geschmack Garnele, 85g", teilte das Unternehmen mit.

Betroffen seien bei den Curry-Nudeln die Chargen L161ULB3A mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum April 2022 und bei den Garnelen-Nudeln die Chargen L141UQA1A mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 4. Juli 2022.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in diesen Lebensmitteln Rückstände des Pflanzenschutzmittels Ethylenoxid enthalten seien. Ethylenoxid ist nach Angaben des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ein in der EU nicht zugelassener Wirkstoff und wird als gesundheitsschädlich eingestuft.

21:06 Uhr

Motorradfahrer stößt mit Auto zusammen und stirbt

Tragischer Unfall im Sauerland: Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto ist in Medebach ein 67-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen. Er war in einer Kurve einer Landstraße aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Auto einer entgegenkommenden 55-Jährigen zusammengestoßen. Der Motorradfahrer aus Essen starb noch an der Unfallstelle.

20:31 Uhr

Die Videos des Tages

20:24 Uhr

Vater vergisst Tochter auf Autobahnrastplatz

Ein Vater hat seine Tochter auf einem Rastplatz der A 2 in Hannover vergessen. Wie die Polizei berichtete, hatte die Familie am Vortag auf der Fahrt nach Berlin eine Pause gemacht. Der Vater besuchte die Toilette, die Mutter schlief im Auto weiter. Was der Vater nicht merkte: Auch seine 16-jährige Tochter war auf die Toilette gegangen. Er fuhr weiter. Das Mädchen bat Passanten um Hilfe. Weil es kein Telefon hatte, wurde die Familie mit einer E-Mail alarmiert. Auch den Eltern fiel irgendwann auf, dass ihr Kind nicht im Wagen war. Sie kehrten zum Rastplatz Varrelheide zurück. Bis dahin wurde die 16-Jährige von der Polizei betreut.

19:45 Uhr

Größtes Containerschiff der Welt läuft Hamburger Hafen an

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Die "Ever Ace" gehört zur inzwischen weltweit bekannten Reederei Evergreen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das weltgrößte Containerschiff, die brandneue "Ever Ace", hat zum ersten Mal den Hamburger Hafen angelaufen. Der Riesenfrachter kann 23.992 Standardcontainer laden - 28 mehr als die "HMM Algeciras" und ihre Schwesterschiffe, die bis vor kurzem den Titel der weltgrößten Containerriesen für sich beanspruchen konnten. Die "Ever Ace" gehört wie auch die im März im Suezkanal havarierte "Ever Given" zur der taiwanischen Reederei Evergreen. Sie läuft im regelmäßigen Linienverkehr zwischen China und Nordeuropa mit Hamburg als letzter Adresse.

19:19 Uhr

Terroristen herrschen in Kabul: Blinken kritisiert Taliban-Regierung

US-Außenminister Antony Blinken hat die Zusammensetzung der von den Taliban verkündeten Übergangsregierung in Afghanistan kritisiert. Blinken sagte nach einem Treffen mit seinem deutschen Kollegen Heiko Maas auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz, die militanten Islamisten hätten zuvor beteuert, auch andere Gruppen mit einzubeziehen. Die Übergangsregierung bestehe nun aber ausschließlich aus Mitgliedern und Verbündeten der Taliban. Sorge bereite auch der Werdegang einiger der nominierten Regierungsmitglieder.

Zum künftigen Innenminister ernannten die Taliban Siradschuddin Hakkani, der als Terrorist auf der Fahndungsliste der USA steht. Vier weitere Regierungsmitglieder sind ehemalige Guantanamo-Häftlinge, ihnen werden unter anderem Massaker an Zivillisten und andere Kriegsverbrechen vorgeworfen.

17:55 Uhr

Größte Südstaaten-Statue in den USA entfernt

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Robert E. Lee führte die Konföderierten im Bürgerkrieg der Südstaaten gegen die Nordstaaten.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Im US-Bundesstaat Virgina ist die größte Südstaaten-Statue des Landes entfernt worden.

  • Die zwölf Tonnen schwere Reiterstatue des Konföderierten-Generals Robert E. Lee in Virginias Hauptstadt Richmond wurde mit einem Kran von ihrem zwölf Meter hohen Podest gehoben. Hunderte jubelnde Menschen verfolgten den Abbau des Monuments.
  • Virginias demokratischer Gouverneur Ralph Northam sprach von einem "historischen Tag". Der Bundesstaat könne jetzt nach vorne blicken und zeigen, dass er für "Vielfalt" stehe und jeden willkommen heiße.
  • Die Reiterstatue war 1890 in Richmond - im Amerikanischen Bürgerkrieg die Hauptstadt der Südstaaten - aufgestellt worden. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota im Mai 2020 ordnete Northam an, das Monument zu entfernen.
17:20 Uhr

Hoeneß: "Deutschland ist das Paradies"

Im Wirtschaftstalk "Wer schafft Wirtschaft? Der ntv-Wahlcheck" stellen heute Startup-Expertin Janna Linke und Wirtschaftschef Ulrich Reitz mit prominenten Gästen und Gesprächspartnern die Programme der Parteien zur Bundestagswahl auf den Prüfstand.

Hier schon mal ein kleiner Appetithappen:

Friedrich Merz sieht aus wirtschaftlicher Perspektive durchaus Anlass, die Bundesregierung zu kritisieren. "Es ist kein gutes Zeugnis für diese Regierung, die jetzt aus dem Amt scheidet - auch für die Regierungen davor. Es war eben einfach zu langsam", sagt der CDU-Wirtschaftspolitiker in der Sendung. Ex-Bayern-Boss und Unternehmer Uli Hoeneß sieht das anders: "Tatsache ist, dass Deutschland das Paradies auf der Welt ist. Deutschland ist im Moment durch die Pandemie gekommen, wie kein anderes Land. Das Kurzarbeitergeld, unser Gesundheitssystem: Alles hat wunderbar funktioniert."

"Wer schafft Wirtschaft? - Der ntv Wahlcheck" läuft heute um 20:15 Uhr bei ntv.

17:01 Uhr

Rebellen töten 125 Zivillisten in äthiopischem Dorf

Rebellen aus der äthiopischen Konfliktregion Tigray haben nach Angaben von Ärzten in der benachbarten Region Amhara mindestens 125 Bewohner eines Dorfes getötet. "Es gab 125 Tote in dem Dorf Chenna. Ich habe das Massengrab selbst gesehen", sagte Mulugeta Melesa, Chef des Krankenhauses der benachbarten Stadt Dabat. Die Bewohner "suchen immer noch in der Umgebung nach Toten". Die Zahl der Opfer könne noch steigen, sagte der Mediziner. Nach dem Überfall seien die Rebellen von Regierungstruppen vertrieben worden.

16:30 Uhr

"Reichsbürger" schießt mit Armbrust auf Polizisten

Im mittelhessischen Linden sollten Polizisten die Wohnung eines 47-Jährigen durchsuchen, da gegen ihn wegen Betrugs ermittelt wird. Außerdem war eine Zwangsvollstreckung durch eine Gerichtsvollzieherin geplant. Der Mann war damit offenbar nicht einverstanden: Als die Beamten die Wohnung betraten, soll der 47-Jährige auf einen Polizisten mit einer Armbrust geschossen haben. Der Pfeil verfehlte den Beamten und schlug in die Decke ein.

Der Schütze wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft. Der 47-Jährige soll der "Reichsbürger"-Szene nahestehen, wie die Staatsanwaltschaft in Gießen mitteilte.

15:57 Uhr

Überwachungskamera filmt "Spuk"-Motorrad

Weltweit ereignen sich die erstaunlichsten Dinge. ntv fasst außergewöhnliche Geschichten für Sie zusammen. Dieses Mal werden geisterhafte Szenen in einer Tiefgarage gefilmt und macht sich ein gefräßiger Schwarzbär über das Büfett einer Feier her.

15:22 Uhr

Moderator Wieland Backes hat Parkinson

Moderator Wieland Backes. Foto: SWR - Südwestrundfunk/SWR/Peter A. Schmidt/obs/Archivbild

Der "letzte Niveautalker": Wieland Backes.

(Foto: SWR - Südwestrundfunk/SWR/Peter A. Schmidt/obs/Archivbild)

Der langjährige Moderator der SWR-Sendung "Nachtcafé", Wieland Backes, hat die Nervenkrankheit Parkinson. "Es geht mir gut", sagte der 74-Jährige wenige Tage vor seinem Geburtstag. Er habe bereits im Jahr 2013 von seiner Erkrankung erfahren, zunächst aber nur seine Familie und enge Freunde informiert, sagte er der "Stuttgarter Zeitung". "Ich will nicht auf die Krankheit reduziert werden", ergänzte er.

Vor allem während seiner "Nachtcafé"-Jahre wurde Backes als "letzter Niveautalker" bezeichnet. Mitte 2014 führte er nach knapp 28 Jahren ein letztes Mal durch die Talk-Sendung. Fünf Jahre später verabschiedete er sich auch als Gastgeber der wöchentlichen Ratesendung "Ich trage einen großen Namen" im SWR-Fernsehen und beendete seine TV-Karriere.

14:48 Uhr

Bundeswehr fliegt Afghanen von Deutschland ins Kosovo aus

In den vergangenen Wochen hatte die US-Armee mehr als 34.000 Menschen aus Afghanistan nach Ramstein in Rheinland-Pfalz gebracht. Aber nur die wenigsten von ihnen bleiben in Deutschland: Gegenüber der Bundesregierung hatten sich die USA verpflichtet, diese Menschen - sofern es sich nicht um frühere Ortskräfte deutscher Institutionen handelt - binnen zehn Tagen in die USA oder in ein anderes Land zu bringen. Dabei werden die Vereinigten Staaten von der Bundeswehr unterstützt.

Wie nun bekannte wurde, hatte die Bundeswehr am 1. September 38 Afghanen von Ramstein ins Kosovo ausgeflogen. Dies geschah auf Anfrage der Nato im Rahmen der Operation "Allied Solace", teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin mit. Weshalb diese Gruppe von Afghanen ins Kosovo gebracht wurde, sagte der Sprecher nicht.

14:48 Uhr

Schichtwechsel

Johanna Ohlau verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Mittwoch!

14:43 Uhr

Russischer Zivilschutzminister stirbt bei Übungseinsatz in der Arktis

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Jewgeni Sinitschew war seit Mai 2018 Minister für Katastrophenschutz.

(Foto: picture alliance / AA)

Der russische Zivilschutzminister Jewgeni Sinitschew ist nach offiziellen Angaben bei einem Rettungseinsatz zu Tode gekommen. Der 55 Jahre alte Politiker sei auf tragische Weise bei der "Erfüllung seiner dienstlichen Pflicht" gestorben, teilte das Ministerium russischen Nachrichtenagenturen zufolge mit. Sinitschew habe während einer Übung von Einsatzkräften in der Arktis einem anderen Menschen das Leben retten wollen, hieß es.

Nach Angaben der Chefredakteurin des Fernsehsenders RT, Margarita Simonjan, hatte Sinitschew zusammen mit einem Kameramann auf einer Klippe gestanden. Der Kameramann sei ausgerutscht und ins Wasser gefallen, schrieb Simonjan im Messengerdienst Telegram. Sinitschew sei dem Mann hinterhergesprungen und auf einen Felsen gestürzt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
13:57 Uhr

Gendern oder nicht? Kieler CDU-Politiker will Volksentscheid

Sollte man mit Sternchen, Lücke, Trennstrich oder Großbuchstaben deutlich machen, dass nicht nur Männer Ingenieur:innen, Ärzt*innen oder ProfessorInnen sind? Das Thema Gendern ist höchst umstritten in Deutschland. Der CDU-Fraktions­chef im Landtag in Schleswig-Holstein, Tobias Koch, will die Diskussion mit einem Volks­entscheid klären. Ein Gegner einer neuen Schreibweise scheint der CDU-Politiker nicht zu sein: Das aktuelle Problem sei, „dass jeder gendert, wie er will“, sagte Koch im Interview mit den „Kieler Nachrichten“ (KN). Gendern habe seine Berechtigung, denn es sensibilisiere. „Aber dass im Augenblick jeder seine eigenen Regeln aufstellt, halte ich für das eigentlich Problematische“, so der CDU-Fraktions­chef. Ein Volksentscheid würde für Klarheit sorgen, sagte Koch der Zeitung.

13:30 Uhr

Taliban schlagen Journalisten mit Kabeln und Peitschen

Die Taliban greifen mit jedem Tag härter gegen diejenigen durch, die sie als Gegner sehen - und schrecken dabei auch nicht vor roher Gewalt und Folter zurück: Die militant-islamistischen Kämpfer haben mindestens zwei Journalisten in der afghanischen Hauptstadt schwer körperlich misshandelt. Im Gesicht und am Kopf von zwei Mitarbeitern der bekannten Tageszeitung "Etilatrus" seien Dutzende Abdrücke von Kabeln und Peitschen zu sehen, schrieb der Herausgeber von "Etilatrus", Saki Darjabai, auf Twitter.

Man habe die Kollegen schwach und in einem Zustand der Lethargie ins Büro gebracht. Er teilte zudem ein Bild, auf dem ein Rücken mit schweren Verletzungen zu sehen ist und kommentierte es mit den Worten: "Das ist nur ein kleiner Teil dessen, was Taliban Journalisten von Etilatrus antaten." Auf einem Video ist zu sehen, dass ein Journalist nicht mehr selbst laufen kann, auf einem anderen ein weiterer, der zwar alleine steht, aber kaum sprechen kann.

13:19 Uhr

Meningitis-Epidemie: 129 Tote in Demokratischer Republik Kongo

Durch eine Meningitis-Epidemie sind in der Demokratischen Republik Kongo 129 Menschen gestorben. Insgesamt seien im Nordosten des zentralafrikanischen Landes bisher 261 Verdachtsfälle gemeldet worden, teilte das Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Afrika mit. Die Sterblichkeit sei also sehr hoch. Verursacht wurden die Infektionen, die bisher vor allem in Banalia in der Provinz Tshopo auftraten, den Angaben zufolge durch Meningokokken. Die Bakterien werden durch Tröpfcheninfektionen übertragen und können zu einer schweren Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung (Sepsis) führen.

12:51 Uhr

Gleisarbeiten: Fahrt auf der Strecke Hamburg-Berlin dauert deutlich länger

Der dritte Lokführer-Streik steckt uns ja allen noch in den Knochen, jetzt kommt das nächste Ärgernis für Bahn-Kunden auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin: Für die Reise per Gleis muss in den nächsten Monaten mehr Zeit eingeplant werden. Von diesem Samstag an wird auf der Schnellfahrstrecke zwischen den beiden größten deutschen Städten gebaut. Fernzüge werden umgeleitet und brauchen dadurch bis zu 50 Minuten länger, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Die Bauarbeiten dauern planmäßig bis zum 11. Dezember. Bis zum 31. Oktober entfallen außerdem die Intercitys und ICE auf der Strecke Hamburg-Schwerin-Rostock-Stralsund/Binz.

12:31 Uhr

So viele Menschen helfen bei der Bundestagswahl

Wahlhelfer sortieren Wahlbriefe. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Bundestagswahl wird mit mehreren hunderttausend Helfern organisiert.

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

In wenigen Wochen wird ein neuer Bundestag gewählt. Das geht natürlich nicht ohne Wahlhelfer: 650.000 Menschen werden ehrenamtlich am 26. September im Einsatz sein. Insgesamt hätten die zuständigen Gemeinden etwa 60.000 Bezirke zur Abstimmung mit Wahlurnen und etwa 25.000 Briefwahlbezirke eingerichtet, teilte der Bundeswahlleiter in Wiesbaden mit. Bundesweit seien 85.000 Wahlvorstände für den ordnungsgemäßen Ablauf der Bundestagswahl zuständig - von der Überprüfung der Wahlbenachrichtigung bis zum Auszählen der Stimmen.

Bei der kommenden Bundestagswahl wird wegen der andauernden Corona-Pandemie mit einem Rekord an Briefwählern gerechnet. Die Abstimmung per Briefwahl läuft bereits, ausgezählt werden alle Stimmen erst nach Schließung der Wahllokale am 26. September um 18.00 Uhr.

12:00 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:45 Uhr

Zwölf Verletzte bei schwerem Unfall in Hagen

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Vier Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt, acht weitere leicht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Schwerer Unfall mit zwölf Verletzten in Hagen: Am Morgen hat es in der Stadt in Nordrhein-Westfalen einen Crash mit einem Linien- und einem Reisebus, einem Lkw und mehreren geparkten Autos gegeben. Vier Menschen erlitten nach Polizeiangaben so schwere Verletzungen, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Zwei eingeklemmte Personen mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Wie es zu dem schweren Unfall kam, ist noch nicht bekannt.

11:14 Uhr

Umfrage: Mehrheit befürwortet eine Bürgerversicherung

Eine klare Mehrheit der Bürger befürwortet laut einer Umfrage, die Trennung von gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen zugunsten einer sogenannten Bürgerversicherung für alle aufzugeben. 69 Prozent der 1337 Befragten fänden die Einführung einer Bürgerversicherung "gut" oder sogar "sehr gut", ergab eine Erhebung von Infratest-dimap im Auftrag des ARD-Magazins "Monitor". Das Konzept sieht vor, dass alle Bürger einen bestimmten Anteil ihres Einkommens in eine gesetzliche Krankenversicherung einzahlen und Anspruch auf dieselben Leistungen haben. Zur Beitragsberechnung würden gegebenenfalls auch Einnahmen aus Kapitalerträgen sowie Vermietung und Verpachtung herangezogen.

Was in den Wahlprogrammen der Parteien steht: SPD, Grüne und Linke sprechen sich dafür aus. Union und FDP wollen dagegen das bisherige System grundsätzlich beibehalten. Allerdings ist selbst unter den Anhängern von Union (68 Prozent) und FDP (62 Prozent) eine deutliche Mehrheit der Befragten für die Einführung einer Bürgerversicherung.

10:54 Uhr

Keine Lust auf Kunden - Beamter blockiert Telefon mit einem Trick

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Der Beamte telefonierte lieber mit sich selbst als mit Bürgern.

(Foto: imago images/Shotshop)

Das ist mal eine besonders kreative Art der Arbeitsvermeidung, die sich ein Finanzbeamter in Schweden hat einfallen lassen: Der Angestellte einer Steuerbehörde hatte keine Lust auf Kundengespräche und hat sich einfach stundenlang selbst angerufen, um die Leitung zu blockieren. Dazu hatte er von seinem Diensttelefon aus auf seinem Handy angerufen. Sein Anschluss galt damit als besetzt und eingehende Anrufer wurden an andere Mitarbeiter weitergeleitet.

Das Ganze wäre wohl auch nicht unbedingt aufgeflogen, wenn der Beamte es mit der Arbeitsverweigerung nicht so übertrieben hätte: Wie die Zeitung "Dagens Nyheter" berichtete, hatte der Mann insgesamt 55 Stunden lang sein Telefon blockiert. Das machte seinen Vorgesetzten dem Bericht zufolge dann doch etwas stutzig, mit wem sein Mitarbeiter da wohl so intensiv Steuerangelegenheiten am Telefon erörtert. Zunächst bestritt der Beamte die Selbstanrufe, räumte am Ende aber ein, er sei extrem wenig motiviert zu arbeiten. Jetzt droht dem Mann die Entlassung.

10:14 Uhr

"GZSZ" - dieser Darsteller verabschiedet sich erst mal

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Bekommt seine eigene Event-Serie: "GZSZ"-Liebling Daniel Fehlow.

(Foto: picture alliance / Ralf Succo / SuccoMedia)

Liebe "GZSZ"-Fans, jetzt müsst ihr stark sein. Ein Urgestein der Daily Soap verabschiedet sich - vorerst - aus der Serie: Daniel Fehlow alias Leon Moreno legt eine Pause bei der RTL-Sendung ein, aber aus gutem Grund. Seine Rolle bekommt nämlich eine eigene Event-Serie. Doch ganz auf einen der langjährigsten Darsteller - mit kurzer Unterbrechung bringt es Fehlow auf insgesamt 25 Jahre im Cast - müssen "GZSZ"-Fans nicht verzichten: In "Leon - Glaub nicht alles, was du siehst" will sich der 46-Jährige endlich seinen Lebenstraum erfüllen. Die Dreharbeiten zur neuen Event-Serie starten am 13. September und werden etwa zwei Monate andauern. Bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ist Fehlow das vorerst letzte Mal in Folge 7345 (Ausstrahlung am 16. September) zu sehen.

09:53 Uhr

Deshalb kandidiert Weber nicht für das Amt des EU-Parlamentspräsidenten

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Will Donald Tusk als EVP-Vorsitzenden beerben: CSU-Politiker Manfred Weber.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber verzichtet überraschend auf eine Kandidatur für das Amt des Präsidenten des Europaparlaments - denn er hat einen anderen Posten im Visier: Der 2019 im Kampf um den Posten des EU-Kommissionschefs gescheiterte Bayer will Vorsitzender der europäischen Parteienfamilie EVP werden, wie er in der Fraktion im Europaparlament ankündigte. Zu der bürgerlich-christdemokratischen Europäischen Volkspartei (EVP) gehören beispielsweise die deutsche CDU und CSU sowie die österreichische ÖVP.

Auch will der 49-Jährige seinen bisherigen Posten als EVP-Fraktionschef keineswegs abgeben, sondern in Zukunft mit dem Vorsitz der Parteienfamilie zusammenführen. "Es geht darum, die europäischen Christdemokraten in einer herausfordernden Zeit zu stärken und eine Zukunftsagenda zu entwerfen", erklärte Weber in Brüssel.

09:25 Uhr

Arabella Kiesbauer: "Rassismus wird mich ein Leben lang begleiten"

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Entging nur mit Glück einem Briefbombenattentat: Fernsehmoderatorin Arabella Kiesbauer.

(Foto: picture alliance / Hans Leitner / First Look / picturedesk.com)

"In Sachen Alltagsrassismus hat sich leider nicht viel verbessert" - dieses ernüchternde Fazit zieht Fernsehmoderatorin Arabella Kiesbauer rund 26 Jahre nach einem gegen sie gerichteten Briefbombenattentat. Kiesbauer hat sich jahrelang in Deutschland gegen Rassismus engagiert, aber "gerade durch die sozialen Medien ist der Hass überall vertreten - und es hat sich verschlimmert". Das sagte die 52-Jährige dem Magazin "Bunte".

Die Moderatorin ist überzeugt: "Ich weiß, dass Rassismus mich ein Leben lang begleiten wird." Es habe ihn schon immer in jedem Land gegeben, und es werde ihn auch immer geben. "Eine gewisse Sensibilisierung ist wichtig", sagte Kiesbauer. Im Jahr 1995 hatte ein Rechtsradikaler aus Österreich an die Redaktion des Privatsenders Prosieben in München eine Briefbombe geschickt, die an Kiesbauer adressiert war. Eine Redaktionsassistentin wurde verletzt.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:47 Uhr

Gasexplosion in Wohnblock nahe Moskau - mindestens sieben Verletzte

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Die Ursache für die Explosion ist noch unklar.

(Foto: picture alliance/dpa/TASS)

Mehrere Stockwerke wurden regelrecht rausgesprengt: In der Nähe der russischen Hauptstadt Moskau hat sich am Morgen eine gewaltige Gasexplosion in einem neunstöckigen Wohnhaus ereignet. Mindestens sieben Menschen seien verletzt worden, teilten die Behörden der Agentur Interfax zufolge mit. Mehr als 170 Menschen wurden demnach in der Stadt Noginsk in Sicherheit gebracht. Bilder zeigten, wie die Fassade durch die Wucht der Explosion teilweise herausgerissen wurde. Trümmer flogen meterweit. Acht Wohnungen seien komplett zerstört worden. Zwei Etagen stürzten dem Zivilschutzministerium zufolge an einer Stelle des Hauses ein. Die genaue Unglücksursache sollte noch untersucht werden. In Russland kommt es immer wieder zu Gasexplosionen mit Toten und Verletzten.

Update: Bei der Gasexplosion sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden der Agentur Interfax zufolge mit.

08:18 Uhr

Jahrhundertprozess in Paris - sechs Jahre nach den Bataclan-Anschlägen

Am 13. November 2015 greift der IS Paris an. Die Terroristen töten bei einem halben Dutzend Anschlägen in der Stadt 130 Menschen und verletzen Hunderte. Es folgen zwei Jahre des Ausnahmezustands. Heute startet der Jahrhundertprozess dazu mit fast 1800 Zeugen und einem nur dafür gebauten Gerichtssaal. RTL-Reporterin Elke Büchter ist vor Ort und erzählt bei "heute wichtig", was sie von der Verhandlung erwartet: "Es war das erste Mal, dass keine einzelne Gruppe angegriffen worden ist, sondern im Prinzip alle Franzosen. Und das aufgrund ihres Lebensstils. Es hat das Land bis ins Mark erschüttert."

Außerdem in "heute wichtig":

In der Serie "Die zweite Reihe" ist vor der Bundestagswahl der Nachwuchspolitiker Jakob Blasel von den Grünen zu Gast. Als ehemaliger Bundessprecher von Fridays for Future möchte er die Ziele der Bewegung in den Bundestag tragen: "Es sorgt für extrem viel Wut und manchmal auch Verzweiflung, wenn wir es schaffen, dass Menschen bereit sind, für mehr Klimaschutz einzustehen - und dann am Ende politisch nichts passiert."

"heute wichtig"

"heute wichtig" ist der Morgen-Podcast des "Stern" in Kooperation mit RTL und ntv. Mit einem Mix aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung steht der Podcast von Montag bis Freitag immer ab 5 Uhr zum Abruf bereit. Verpassen Sie keine Folge von "heute wichtig" und abonnieren Sie den Podcast bei RTL+ Musik, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Castbox oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App.

08:04 Uhr

Zweites Mal schwanger: Kylie Jenner lüftet Geheimnis auf Instagram

Mit Travis Scott hat Kylie Jenner eine dreijährige Tochter.

Bald zu Viert: Mit Travis Scott hat Kylie Jenner bereits eine Tochter.

(Foto: picture alliance / Andy Kropa/Invision/AP)

Schwangerschaftstest, Ultraschallbilder und Babybauch: TV-Sternchen und Jungunternehmerin Kylie Jenner hat mit einem Video ihre zweite Schwangerschaft bekannt gegeben. Die 24-Jährige teilte einen Clip auf Instagram, in dem sie einen positiven Schwangerschaftstest ins Bild hält und ihren kugelrunden Bauch zeigt. Das Video zeigt auch, wie Töchterchen Stormi ihrer Großmutter Kris Jenner einen Umschlag mit Ultraschallbildern von ihrem erwarteten Geschwisterchen überreicht, die sich sichtlich freut. Der Rapper Travis Scott ist dabei zu sehen, wie er Jenners Bauch umarmt und mit ihr und Stormi zum Arzt fährt. Stormi war 2018 zur Welt gekommen und ist das erste gemeinsame Kind von Jenner und Scott.

07:47 Uhr

Boeing droht neuer MAX-Ärger

Ein Richter im US-Bundesstaat Delaware lässt eine Klage von Boeing-Aktionären gegen den Vorstand des Unternehmens wegen zweier tödlicher Abstürze der 737 MAX zu. Es sei erwiesen, dass der Vorstand darüber gelogen habe, ob und wie er die Sicherheit der 737 MAX überwacht hat, heißt es in der Urteilsbegründung.

Bei den Abstürzen kamen insgesamt 346 Menschen ums Leben. Die 737 MAX wurde von der US-Luftfahrtbehörde FAA mit einem 20-monatigen Flugverbot belegt und kann nun nach einer Überholung unter strengen Auflagen wieder abheben.

Mehr Nachrichten aus der Wirtschaft gibt es wie immer im Börsen-Tag.

07:24 Uhr

Schweres Erdbeben erschüttert Mexiko - Angst vor Tsunami

Der Süden Mexikos wurde in der Nacht von einem schweren Erdbeben überrascht: Die US-Erdbebenwarte USGS gab das Beben mit einer Stärke von 7,0 und einer Tiefe von 12,5 Kilometern in der Nähe von Acapulco an. Es wurde für die Küstenregion des Bundesstaats Guerrero eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, dass das Beben Felsstürze und Erdrutsche verursachte, Straßen seien blockiert. In Acapulco seien mehrere Gebäude beschädigt, sagte ein Augenzeuge. Die Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt, Claudia Sheinbaum, teilte mit, es gebe keine unmittelbaren Berichte über schwerwiegende Schäden in der Hauptstadt.

Update: Bei dem schweren Erdbeben in Mexiko ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:16 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

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Bilder, die weltweit für Entsetzen sorgten, aber nicht viel geändert haben für geflüchtete Menschen in Lagern an den EU-Grenzen.

(Foto: dpa)

Erinnern Sie sich noch an den verheerenden Brand im Lager Moria auf Lesbos? Über Nacht verloren Tausende Geflüchtete ihre ohnehin schon dürftigen Unterkünfte. Das ist heute genau ein Jahr her und an der Lage der Menschen hat sich nicht allzu viel geändert: Hilfsorganisationen kritisieren zum Jahrestag die griechische Migrationspolitik auf den Inseln des Landes. Es sei nichts gelernt worden, teilte die Dachorganisation Europe must act (EMA) mit. Was sonst heute noch wichtig wird:

  • Der Stand bei der Corona-Impfkampagne steht heute im Fokus einer Pressekonferenz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dem Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, in Berlin. Mehr dazu auch im Corona-Ticker.
  • In Paris beginnt am Mittag der Prozess um die verheerenden islamistischen Terroranschläge vor knapp sechs Jahren mit 130 Toten und 350 Verletzten. Angeklagt sind 20 Verdächtige.
  • Drei Jahre nach dem Angriff auf das jüdische Restaurant "Schalom" und seinen Geschäftsführer in Chemnitz beginnt am Morgen der Prozess gegen einen 30-Jährigen.
  • Die Außenminister der USA und Deutschlands, Antony Blinken und Heiko Maas, beraten auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz über die Lage in Afghanistan.

Mein Name ist Johanna Ohlau und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch "den Tag". Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann erreichen Sie mich unter: johanna.ohlau@nachrichtenmanufaktur.de.

06:57 Uhr

Noch ein schöner Sommertag!

Fühlt sich seit zwei Tagen noch mal so richtig wie Sommer an, oder? Das Beste: Auch am heutigen Mittwoch geht es trocken und sonnig weiter. In Schleswig-Holstein gibt es zwar anfangs noch Wolkenfelder und auch in anderen Teilen Deutschlands begrüßt uns der Nebel am Morgen, aber Wolken und Nebel lösen sich am Vormittag immer weiter auf! Es kommen höchstens ein paar Schleier- und flache Quellwölkchen hinzu. Zum Teil ist es sogar wolkenlos und entsprechend bleibt es überall trocken. Die Temperaturen steigen auf sommerliche 23 bis 29 Grad an, auf den Ostseeinseln liegen die Höchstwerte meist bei 21 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis Ost.

06:44 Uhr

17 Delfine stranden vor französischer Insel

An der französischen Westküste vor der Insel Île de Ré sind 17 Delfine gestrandet. Bei der Jagd nach Fischen seien die Delfine von der Ebbe überrascht worden und hätten keinen Rückweg mehr ins Meer gefunden, teilte die Inselverwaltung mit. Naturwächtern, Helfern einer Beobachtungsstelle und Austernfischern sei es gemeinsam gelungen, die meisten Delfine wieder in tieferes Wasser zu lotsen. Drei von ihnen hätten nicht gerettet werden können, wobei nur zwei verendete Delfine gefunden wurden. Insgesamt hätten sich rund 30 Delfine in dem Gebiet aufgehalten.

06:19 Uhr

US-Medien: Britney Spears' Vater will als Vormund abtreten

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(Foto: picture alliance/AP Images)

#FreeBritney hat schließlich doch Erfolg: Nach 13 Jahren will der Vater von Britney Spears als Vormund für seine Tochter abtreten. James Spears habe beim Los Angeles County Superior Court einen Antrag auf Beendigung der Vormundschaft gestellt, berichteten US-Medien übereinstimmend. Seine Tochter habe das Recht, dass dieses Gericht nun ernsthaft prüfe, ob die Vormundschaft nicht mehr erforderlich sei, zitierte NBC News aus dem Antrag. Anfang September hatte der Anwalt von Britney Spears, Mathew Rosengart, auf einen sofortigen Abtritt ihres Vaters als Vormund gedrängt. Rosengart warf Jamie Spears vor, weiter zu versuchen, sich an seiner Tochter zu bereichern.

Bei einer Anhörung im Juli hatte Britney Spears gesagt, dass sie ihren Vater wegen "Missbrauchs der Vormundschaft" anzeigen wolle und die Vereinbarung als "verdammte Grausamkeit" bezeichnet. Britney Spears steht seit 2008 unter der Vormundschaft ihres Vaters, nachdem sie wegen privater und beruflicher Probleme psychisch zusammengebrochen war.

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