Der Tag
2. November 2021
DSCF2333-2-Zuschnitt-Autorenboxmit Friederike Zörner
Zum Archiv
22:31 Uhr

Das war Dienstag, der 2. November 2021

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Die Welt blickt dieser Tage auf Glasgow. (Foto: PantherMedia / Vichaya Kiatying-Angsulee)

Zwei Themenkomplexe haben den heutigen Dienstag bestimmt: Die nicht enden wollende Coronavirus-Pandemie und die Klimakrise, deren Auswirkungen die Menschheit vermutlich noch dann spüren wird, wenn Covid-19 im Geschichtsunterricht an Schulen behandelt wird. Während auf der Weltklimakonferenz in Glasgow also weiter um Maßnahmen für die Zukunft gerungen wird, geht in Deutschland die Debatte über das weitere Vorgehen in der nunmehr vierten Corona-Welle weiter.

Kanzlerin Angela Merkel sieht "starke Einschränkungen für Ungeimpfte" kommen. Und Gesundheitsminister Jens Spahn plant für Pflegeeinrichtungen ein strengeres Testregime. Wir behalten die Entwicklungen beider Nachrichtenschwerpunkte natürlich weiterhin im Auge.

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Kommen Sie gut durch die Nacht. Bis morgen.

Das war Dienstag, der 2. November 2021
22:14 Uhr

Person stürzt von Konzerthaus in Uppsala - zwei Tote

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Hunderte Menschen befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in dem Gebäude. (Foto: picture alliance / TT NYHETSBYR?N)

Bei einem dramatischen Zwischenfall im Konzerthaus der schwedischen Stadt Uppsala sind nach übereinstimmenden Medienberichten zwei Menschen ums Leben gekommen. Dies berichteten die Nachrichtenagentur TT, der Sender SVT und weitere schwedische Medien unter Berufung auf die Polizei. Demnach war eine Person in dem Gebäude aus hoher Höhe in den Eingangsbereich gefallen oder gesprungen, auf Menschen gestürzt und gestorben. Eine andere Person starb ebenfalls, eine weitere wurde verletzt, aber nicht lebensgefährlich. Die Hintergründe des Vorfalls im Konzert- und Kongressbau UKK sind bislang unklar.

Dort sollte am Abend eigentlich die Hommage "Thank You For The Music" für die beiden Abba-Mitglieder Benny Andersson und Björn Ulvaeus stattfinden. Der Veranstalter MTLive schrieb auf Facebook, das Konzert müsse kurzfristig abgesagt werden. Es habe sich ein furchtbarer Vorfall im UKK ereignet. Die Polizei habe die Arena evakuiert, alle befänden sich im Schock. Nach TT-Angaben befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls etwa 1000 Menschen in dem Gebäude.

Person stürzt von Konzerthaus in Uppsala - zwei Tote
22:00 Uhr

Harry und Meghan wollen mit Stiftung schnell klimaneutral werden

Sie wollen mit gutem Beispiel vorangehen: Wenn es nach Prinz Harry und Herzogin Meghan geht, wird ihre Stiftung Archewell bis 2030 klimaneutral. Das geht aus einer Mitteilung der Stiftung hervor, die auf der Archewell-Webseite veröffentlicht wurde. Während die Staatenlenker beim UN-Weltklimagipfel COP26 im schottischen Glasgow über Lösungen für die Klimakrise verhandelten, fühle sich jeder bei Archewell - allen voran Harry und Meghan - einer nachhaltigeren Zukunft verpflichtet, hieß es in der Mitteilung. "Als Organisation werden wir mit einem unabhängigen Berater zusammenarbeiten, um alle mit Archewell in Verbindung stehenden Aktivitäten seit der Gründung zu erfassen", so die Mitteilung weiter. Dazu gehöre beispielsweise die Internetnutzung, das Pendeln zum Arbeitsplatz und der Stromverbrauch. Dann solle ein Plan erarbeitet werden, wie bis zum Ende des Jahrzehnts Klimaneutralität erreicht werden könne.

Harry und Meghan wollen mit Stiftung schnell klimaneutral werden
21:33 Uhr

Biden gibt sich vor Wahl in Virginia siegessicher

"Wir werden gewinnen. Ich denke, wir werden in Virginia gewinnen." US-Präsident Joe Biden glaubt unmissverständlich an einen Sieg des Demokraten Terry McAuliffe bei der Gouverneurswahl im Bundesstaat Virginia. Bei seiner Abschlusspressekonferenz beim Weltklimagipfel in Glasgow gestand der Staatschef aber auch ein, dass es eine enges Rennen werde. "Das wussten wir alle von Anfang an."

Die heutige Gouverneurswahl in Virginia rund ein Jahr vor den Kongresswahlen in den USA gilt auch auf nationaler Ebene als wichtiger Stimmungstest und als eine Art Referendum über Bidens Politik. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Demokraten McAuliffe und dem Republikaner Glenn Youngkin voraus. Bei der US-Präsidentenwahl vor einem Jahr hatte Biden in Virginia mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung vor dem damaligen Präsidenten Donald Trump gewonnen.

Biden gibt sich vor Wahl in Virginia siegessicher
21:04 Uhr

Klima-Aktivisten fordern in Glasgow Ende des "Verrats"

Bei der zweiwöchigen UN-Weltklimakonferenz in Glasgow ringen aktuell rund 200 Staaten darum, wie das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, noch erreicht werden kann. Die derzeitigen Pläne der Staaten reichen bei weitem nicht aus, um die verheerende Folgen einer deutlich stärkeren Erderhitzung abzuwenden. Vor diesem Hintergrund demonstrierten im Verlauf des Tages Hunderte Aktivistinnen und Aktivisten für eine ehrgeizigere Klimapolitik.

Mitglieder der Organisation Extinction Rebellion und anderer Gruppen versammelten sich am Abend vor dem Gelände der Klimakonferenz und forderten mit Sitzblockaden, Bannern und Sprechchören die Verantwortlichen auf, geeignete Maßnahmen zur Abwendung der drohenden Klimakatastrophe zu ergreifen. "End climate betrayal" (etwa: "Beendet den Klima-Verrat"), appellierten mehrere Demonstrierende, zu denen auch die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer gehörte, in Form einer Botschaft aus in den Händen gehaltenen Leuchtbuchstaben.

Klima-Aktivisten fordern in Glasgow Ende des "Verrats"
20:37 Uhr

"Aquaman" Jason Momoa mit Coronavirus infiziert

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Jason Momoa geht davon aus, dass er sich in London bei der Premiere seines Films "Dune" ansteckte. (Foto: REUTERS)

Schauspieler Jason Momoa ist positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden. Das gab der "Aquaman"-Star in seinen Instagram Stories bekannt, wie unter anderem das US-Magazin "People" berichtet. Der 42-Jährige geht nach eigenen Angaben davon aus, dass er sich auf der Premiere des Filmes "Dune" ansteckte. Dort habe er viele Menschen getroffen und sei unmittelbar danach erkrankt. Es gehe ihm derzeit gut. Ob der Schauspieler geimpft ist, ist nicht bekannt.

Schon vor rund einer Woche hatte die "Sun" unter Berufung auf Insider berichtet, dass ein Test bei Momoa positiv ausgefallen sei. Demnach betreffe die Ansteckung auch die Dreharbeiten zu "Aquaman and the Lost Kingdom". "Es bereitet den Filmbossen echte Kopfschmerzen, die jetzt befürchten, ihren engen Drehplan verschieben zu müssen", sagte eine anonyme Quelle. Der Kinostart ist für Dezember 2022 geplant.

"Aquaman" Jason Momoa mit Coronavirus infiziert
20:10 Uhr

Radioaktive Stoffe identifiziert - Angestellter drohte Vorgesetzten

Zwei Fläschchen des Radionuklids Nickel-63, eine umschlossene Strahlenquelle und kontaminierte Laborgeräte: Nach dem Fund von Schusswaffen, Munition und Chemikalien in der Wohnung eines 43-jährigen Mannes in Braunschweig sind dort auch radioaktive Stoffe sichergestellt worden. Das teilte das Umweltministerium in Hannover mit. Der Angestellte hatte nach Polizeiangaben damit gedroht, seine Vorgesetzten umzubringen. Hintergrund war seine bevorstehende Kündigung (wir berichteten). Kollegen informierten daraufhin die Einsatzkräfte. Er wurde vergangene Woche vorläufig festgenommen.

Das Radionuklid Nickel-63 ist nach Angaben des Ministeriums ein niederenergetischer Beta-Strahler mit einer Halbwertszeit von 100 Jahren. Die Reichweite der Strahlung in Luft beträgt wenige Zentimeter. Die gefundene Nickel-63-Lösung dient zur Beschichtung von Metallfolien. Sie war 2006 bei dem Vorgängerunternehmen der Braunschweiger Firma für Strahlen- und Medizintechnik abhanden gekommen, bei der der Mann arbeitet.

Radioaktive Stoffe identifiziert - Angestellter drohte Vorgesetzten
19:45 Uhr

Journalistin El-Hassan: Habe als Palästinenserin das Recht zur Israel-Kritik

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Die palästinensisch-stämmige Nemi El-Hassan ist studierte Medizinerin und Journalistin. (Foto: picture alliance/dpa/WDR Kommunikation/Redaktion Bild)

Nemi El-Hassan sollte eigentlich neue Moderatorin der Wissenschaftssendung "Quarks" werden. Doch nach Antisemitismus-Vorwürfen hatte sich der Westdeutsche Rundfunk (WDR) vorerst dagegen entschieden. In einem Gastbeitrag auf der Webseite der "Berliner Zeitung" bezieht die 28-jährige jetzt Stellung. "Ich bin und bleibe Palästinenserin, ob das der deutschen Öffentlichkeit nun genehm ist oder nicht." Sie nehme für sich das Recht in Anspruch, die israelische Regierung zu kritisieren. Dies werde ihr in Deutschland mit seiner Holocaust-Vergangenheit aber nicht zugestanden.

El-Hassan kritisiert, dass die deutsche Öffentlichkeit von ihr verlange, ihre palästinensische Identität zu verleugnen. Für sie gelte aber: "Ich bin Palästinenserin und meine Familiengeschichte ist auf alle Zeit mit der Geschichte des Staates Israel eng verbunden." Der "Bild"-Zeitung, die die Vorwürfe gegen sie als erstes an die Öffentlichkeit gebracht hatte, wirft El-Hassan vor, sie demontieren zu wollen. "Natürlich darf auch die Bild-Zeitung zur Vergangenheit einer öffentlichen Person recherchieren und Fragen stellen", schrieb sie. "Aber es gibt eine Grenze zwischen kritischer journalistischer Arbeit und einer gezielten Kampagne zur Demontage einer Person." Die Kampagne gegen sie sei in rechten Foren von langer Hand vorbereitet worden. Dort verfolge man das Ziel, möglichst viele Menschen muslimischen Glaubens aus der Öffentlichkeit hinauszudrängen. Antisemitismusvorwürfe würden dazu gezielt eingesetzt, weil sie besonders wirksam seien, um jemanden auf Dauer unmöglich zu machen.

Update 20.58 Uhr: Der WDR hat sich endgültig gegen eine Zusammenarbeit mit Nemi El-Hassan entschieden. Das teilte der Sender der Deutschen Presse-Agentur am Abend mit. "Das Vertrauen für eine künftige Zusammenarbeit ist nicht mehr vorhanden", hieß es.

Journalistin El-Hassan: Habe als Palästinenserin das Recht zur Israel-Kritik
19:22 Uhr

"Was zum Teufel ist gerade passiert?": Details zu tödlichem Baldwin-Schuss veröffentlicht

Anderthalb Wochen nach dem tödlichen Schuss am Filmset des Westerns "Rust" sind neue Details über den Ablauf des Unglücks publik geworden. Die Zeitung "Los Angeles Times" sprach mit gut einem Dutzend Crew-Mitgliedern. Nach dem Abfeuern des tödlichen Schusses rief Darsteller Alec Baldwin demnach aus: "Was zum Teufel ist gerade passiert?" Er hätte Kamerafrau Halyna Hutchins und Regisseur Joel Souza eigentlich nur zeigen wollen, wie er in einer Szene eine nicht geladene Waffe ziehen und abdrücken würde. Das Projektil der scharfen Pistole durchschlug Hutchins' Körper und traf danach Souza an der Schulter. Einem Augenzeugen zufolge sagte Hutchins, als sie blutend auf dem Boden lag: "Das war nicht gut. Das war überhaupt nicht gut." Die 42-Jährige erlag auf dem Weg ins Krankenhaus ihren Verletzungen.

Der "LA Times"-Recherche zufolge hatte es am Set schon zuvor Sorge über die Sicherheit und auch Skepsis gegenüber der relativ unerfahrenen Waffenmeisterin gegeben. Ein Mitglied der Filmcrew sagte der Zeitung, dass vor dem tödlichen Vorfall mindestens drei weitere Male Waffen mit Platzpatronen losgingen, obwohl sie eigentlich ungeladen hätten sein sollen. Auch dass es während Teilen der Produktion keinen Arzt am Set gab, sei Grund für Besorgnis gewesen. Laut einem Polizeibericht war der Regieassistent derjenige, der Baldwin die Waffe überreichte, aus der der tödliche Schuss gefallen sein soll. Demnach rief er: "Kalte Waffe" (cold gun), als er Baldwin diese gab - um dem Schauspieler zu signalisieren, dass in der Pistole keine scharfe Munition sei. Dem Bericht zufolge räumte der Assistent in einer Befragung ein, er habe die Sicherheitsvorkehrungen nicht strikt befolgt und die Waffe nur unvollständig geprüft.

"Was zum Teufel ist gerade passiert?": Details zu tödlichem Baldwin-Schuss veröffentlicht
18:55 Uhr

Netflix macht erste Spiele für bestimmte Abonnenten verfügbar

Die Pläne von Netflix, Spiele zu einem weiteren Standbein neben dem Kerngeschäft mit Videostreaming zu machen, sind schon länger bekannt. Nach monatelanger Vorbereitung macht der US-Konzern nun die ersten fünf Smartphone-Games für Abonnentinnen und Abonnenten verfügbar. Sie können zunächst nur auf Telefonen mit dem Google-Betriebssystem Android gespielt werden. An der Umsetzung für Apples iPhones wird gearbeitet.

Unter den ersten Titeln sind zwei Spiele, die an die erfolgreiche Netflix-Serie "Stranger Things" anlehnen. In den Spielen gebe es keine Werbung, keine zusätzlichen Gebühren und keine In-App-Käufe, wie Netflix betonte. Kundinnen und Kunden bekommen die Spiele in der Android-App des Streamingdienstes angezeigt. In Kinderprofilen sind sie nicht verfügbar.

Netflix macht erste Spiele für bestimmte Abonnenten verfügbar
18:31 Uhr

"Green Grids": 80 Staaten wollen Ökostrom über Grenzen verteilen

Mehr als 80 Staaten wollen weltweit ihre Stromnetze besser miteinander verknüpfen, um klima- und umweltfreundliche Energie zum Nutzen aller besser zu verteilen. Die sogenannte "Green Grids"-Initiative wurde von den Regierungen Indiens und Großbritanniens auf der Weltklimakonferenz in Glasgow vorgestellt.

  • Die Idee: Ökostrom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft soll über Grenzen und Zeitzonen hinweg weitergeleitet werden.

  • Der Initiative angeschlossen haben sich unter anderem auch Deutschland, die USA, Frankreich und Australien.

  • Der britische Premierminister Boris Johnson sagte, die Initiative sei gut für mehr Wachstum und Jobs sowie eine Investition in "unsere grüne Zukunft".

"Green Grids": 80 Staaten wollen Ökostrom über Grenzen verteilen
18:10 Uhr

Renten steigen voraussichtlich um mehr als 5 Prozent

Die rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland können sich auf eine deutliche Erhöhung ihrer Bezüge im kommenden Jahr einstellen. Nach einer offiziellen Schätzung sollen die Renten im Juli in Westdeutschland um 5,2 Prozent und im Osten um 5,9 Prozent steigen, wie nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus dem Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2021 hervorgeht.

Renten steigen voraussichtlich um mehr als 5 Prozent
18:04 Uhr

Kristen Stewart ist verlobt

Das war eine Verlobung mit Ankündigung: Bereits vor zwei Jahren schwärmte Kristen Stewart in der Radiosendung von Howard Stern über ihre Lebensgefährtin Dylan Meyer. Sie sei sehr verliebt, erklärte die Schauspielerin damals. Sie könne es kaum erwarten, um die Hand ihrer Freundin anzuhalten.

Inzwischen sind die beiden tatsächlich verlobt, wie die 31-Jährige in einem neuerlichen Gespräch mit Stern verraten hat. "Wir heiraten, wir werden es wirklich tun", erzählte der Hollywoodstar. Doch es kam dann doch doch etwas anders als angekündigt: "Ich wollte, dass sie mir einen Antrag macht, also habe ich, denke ich, sehr deutlich gemacht, was ich wollte - und sie hat den Nagel auf den Kopf getroffen", führte Stewart aus. Der Antrag sei "wirklich süß" gewesen.

Kristen Stewart ist verlobt
17:39 Uhr

Maskenverweigerer schlägt Taxifahrer ins Gesicht

Die Regeln sind klar. Der Nutzen ist bekannt. Doch noch immer - im zweiten Jahr der Pandemie - glauben einige Menschen, sie dürften ohne erkennbare Gründe aufs obligatorische Maskentragen verzichten. Einzelne wenden sogar Gewalt an, um ihr egoistisches Verhalten durchzusetzen. Am frühen Montagmorgen etwa, da stieg ein Mann mit einer Gruppe weiterer Personen in ein Taxi in Menden. Wie die Polizei heute mitteilt, trug der Fahrgast keinen Mund-Nasen-Schutz. Als der 48 Jahre alte Taxifahrer auf die Maskenpflicht im Auto hinwies, wurde der unbekannte Mann ausfallend. Mehrfach schlug er dem Fahrer ins Gesicht. Danach stiegen die Fahrgäste aus und entfernten sich. Nach dem Täter wird gefahndet.

Maskenverweigerer schlägt Taxifahrer ins Gesicht
17:24 Uhr

Warnung vor Proteinriegel wegen möglicher Erdnuss-Rückstände

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Um diesen Riegel geht es. (Foto: Lebensmittelwarnung.de)

Allergiker aufgepasst: Das Portal Lebensmittelwarnung.de warnt vor dem Verzehr von bestimmten Proteinriegeln mit der Bezeichnung "Multipower Protein Layer White Chocolate Salty Almond". In Riegeln mit den Haltbarkeitsdaten 31. März 2022, 30. Juni 2022 und 31. Juli 2022 mit den Chargennummern 23778, 25259 und 26114 befänden sich Rückstände des Allergens Erdnuss, hieß es auf dem gemeinsamen Internetportal der Bundesländer und des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Betroffene Bundesländer seien Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Erdnuss-Rückstände können bei bestimmten Menschen teils heftige Allergien auslösen.

Warnung vor Proteinriegel wegen möglicher Erdnuss-Rückstände
17:07 Uhr

Hype um "Squid Game": Experten raten Eltern zu Wachsamkeit

Haben Sie schon die Netflix-Serie "Squid Game" gesehen? Wenn Sie, so wie ich, noch nicht dem Hype gefolgt sind, kommt hier eine kurze Zusammenfassung der Handlung: Verschuldete Menschen kämpfen bei Kinderspielen um ihr Überleben. Die Verlierer werden grausam getötet, den Gewinnern winkt eine große Geldsumme. In der südkoreanischen Serie tragen die Spieler grüne Trainingsanzüge, während die Aufseher in rote Overalls gekleidet sind und schwarze Masken mit Symbolen tragen. Mittlerweile hat sich die Serie zur weltweit erfolgreichsten Netflix-Produktion gemausert.

Angesichts der zahlreichen Fans auch in Deutschland ermahnen Experten nun Eltern, jüngeren Kindern keinen Zugang zu "Squid Game" zu ermöglichen. Zudem solle mit älteren Kindern sowie Jugendlichen über die in der Erfolgsserie praktizierte "spielerische Gewalt" gesprochen werden, fordert die Medienkompetenzinitiative "Schau hin". Diese sie für Jüngere definitiv "problematisch".

Hype um "Squid Game": Experten raten Eltern zu Wachsamkeit
16:40 Uhr

Video: Kind springt von Hochhauskante zu Hochhauskante

Dieses Handyvideo aus China dürfte Eltern das Blut in den Adern gefrieren lassen. Es zeigt zwei spielende Kinder auf dem Dach eines Hochhauses. Einer der Jungen springt mehrmals über einen knapp zwei Meter breiten Abgrund. Schließlich können Augenzeugen dem gefährlichen Treiben ein Ende setzen.

Video: Kind springt von Hochhauskante zu Hochhauskante
16:11 Uhr

SMS von Macron geleakt: U-Boot-Streit mit Australien spitzt sich zu

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Sind momentan nicht so gut aufeinander zu sprechen: Macron und Morrison. (Foto: REUTERS)

Welche Wellen vertraulich verschickte SMS verursachen können, lässt sich an einem prominenten Beispiel in Deutschland dieser Tage verfolgen. Nun hat es auch den französischen Präsidenten Emmanuel Macron erwischt. Australische Medien veröffentlichten eine SMS, in der mutmaßlich Macron Australiens Premier Scott Morrison fragt, ob er "gute oder schlechte Nachrichten" bezüglich der gemeinsamen U-Boot-Ambitionen erwarten solle. Die Nachricht, deren Echtheit Macrons Umfeld nicht kommentieren wollte, soll der Präsident im September verschickt haben. Zwei Tage später verkündeten die USA, Großbritannien und Australien ihr neues Sicherheitsbündnis für den Südpazifik, was einen milliardenschweren U-Boot-Deal Frankreichs mit Australien platzen ließ. Paris reagierte äußerst erzürnt, kritisierte fehlende Absprachen und bezichtigte Morrison zuletzt der Lüge.

In australischen Medien wird gemutmaßt, Canberra wolle mit der geleakten SMS belegen, dass Frankreich schon vorab über ein mögliches Platzen des Deals Bescheid wusste. Macrons Umfeld hielt dagegen: "Wir wussten es nicht. Die Australier haben uns verraten." Die SMS zeige gerade, dass Paris nicht auf dem Laufenden gewesen sei. Weiter hieß es aus dem Umfeld Macrons, SMS eines Staatschefs an einen Regierungschef zu veröffentlichen sei eine "unelegante und inakzeptable Methode, um es höflich auszudrücken".

SMS von Macron geleakt: U-Boot-Streit mit Australien spitzt sich zu
15:52 Uhr

Merkel: "Es wird starke Einschränkungen für Ungeimpfte geben"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat nach ntv-Informationen im CDU-Bundesvorstand angekündigt, dass es "starke Einschränkungen für Ungeimpfte geben wird". Sie zeigte sich demnach angesichts des exponentiellen Wachstums der Infektionen äußerst besorgt. So seien tägliche Tests am Arbeitsplatz für Ungeimpfte nicht ausgeschlossen. Die Einschränkungen könnten über das 2G-Modell hinausgehen.

Merkel: "Es wird starke Einschränkungen für Ungeimpfte geben"
15:38 Uhr

Til Schweiger liegt flach

Es hätte eigentlich ein glamouröser Abend werden sollen. Doch Til Schweiger kann an der heutigen Premiere seines neuen Films "Die Rettung der uns bekannten Welt" nicht teilnehmen. Der Grund: Der 57-Jährige hat etwas Falsches gegessen. Via Instagram teilte der 57-Jährige mit: "Ich habe mir den Magen verdorben und liege leider flach. Der Arzt vermutet eine Lebensmittelvergiftung."

Aufmerksame Followerinnen und Follower des Künstlers dürften auch bereits den Grund allen Übels ausgemacht haben: Am Montag postete Schweiger nämlich ein Video, das ihn beim Probieren seiner ersten Auster zeigt. Ob die ihm bis dato unbekannte Muschel tatsächlich Schuld an der Magenverstimmung ist, kann nur Schweiger selbst beantworten. Geschmeckt hat sie ihm allen Anschein nach schon mal nicht.

Til Schweiger liegt flach
15:23 Uhr

"Zwei verlorene Tage": Warnstreiks im öffentlichen Dienst stehen bevor

Wenn das Ende von zweitägigen Verhandlungen so kommentiert wird, sind die Konsequenzen schon klar. "Das waren zwei verlorene Tage und wenn die Finanzminister der Länder so weiter machen, fahren sie die Verhandlungen komplett vor die Wand", sagte der Vorsitzende des Beamtenbunds dbb, Ulrich Silberbach, nachdem die zweite Verhandlungsrunde im aktuellen Tarifstreit um das Einkommen von mehr als einer Million Landesbeschäftigten etwa in Schulen, Kitas und der Polizei zu Ende beendet worden war.

Die Menschen in Deutschland müssen sich also wieder auf verstärkte Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder einstellen. Die Ausstände würden spürbar ausgeweitet, kündigte Verdi-Chef Frank Werneke in Potsdam an. Wo und wann Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen, teilten die Gewerkschaften bislang nicht mit. Ende November soll in Potsdam weiterverhandelt werden.

"Zwei verlorene Tage": Warnstreiks im öffentlichen Dienst stehen bevor
15:06 Uhr

Verstorbener Flugpassagier war laut Bericht doppelt geimpft

Während eines Fluges von Istanbul nach Hamburg stirbt am 25. Oktober ein Mann. Wie am gestrigen Montag bekannt wird, kommt bei den Ermittlungen zur Todesursache heraus, dass der vorerkrankte 51-Jährige mit dem Coronavirus infiziert war. Die Polizei geht dennoch derzeit von einem natürlichen Tod aus (wir berichteten). Warum der Mann trotz seiner Infektion und strenger Corona-Regeln überhaupt an Bord des Fliegers der "Pegasus Airline" gelangte, will nun die "Bild"-Zeitung herausgefunden haben: Demnach war der Reisende doppelt geimpft und verfügte über einen entsprechenden Nachweis. Er musste sich im Vorfeld also nicht testen lassen. "Wir sprechen der Familie und den Nächsten des Passagiers unser aufrichtiges Beileid aus", zitiert das Blatt die Fluggesellschaft.

Verstorbener Flugpassagier war laut Bericht doppelt geimpft
14:41 Uhr

Frau kennt Halloween-Brauch nicht und geht auf Kinder los

Der in den USA auf die Spitze getriebene Brauch, sich an Halloween möglichst gruselig zu verkleiden und nach Süßigkeiten fragend um die Häuser zu ziehen, ist längst auch in Europa gang und gäbe. Doch trotz des alljährlich wiederkehrenden Ereignisses und der damit verbundenen medialen Aufmerksamkeit gibt es offensichtlich immer noch Menschen, die noch nie damit in Berührung gekommen sind. In der Schweiz etwa ist eine Frau auf verkleidete Kinder losgegangen, die bei ihr geklingelt hatten und sie vor der Tür erschrecken wollten. Ihr droht nun nach Medienberichten eine Anzeige.

Der Zeitung "Blick" sagte die Äthiopierin, sie sei untröstlich. Sie habe den Brauch nicht gekannt. Der Vorfall tue ihr leid. Drei Kinder im Alter von sieben bis neun Jahren hatten am Sonntagabend in St. Gallen mit Masken verkleidet an der Tür der Frau geklingelt. "Ich bekam wahnsinnige Angst", sagte sie der Zeitung. "Da standen fürchterliche Kreaturen mit hochgehaltenen Händen und Masken. Sie waren wie Monster und haben mich angeschrien." Sie sei in Panik geraten und habe die Kinder nur verscheuchen wollen. In der Folge musste ein Neunjähriger mit Blessuren ins Krankenhaus gebracht werden.

Frau kennt Halloween-Brauch nicht und geht auf Kinder los
14:29 Uhr

CDU-Parteitag nach Mitgliederbefragung zu Vorsitz im Januar

Der neue CDU-Vorsitzende wird in einer Mitgliederbefragung bestimmt. Das entschied der CDU-Bundesvorstand nach ntv-Informationen in seiner heutigen Sitzung einstimmig. Satzungsgemäß muss ein Parteitag den neuen Vorsitzenden wählen. Dieser soll am 21./22. Januar in Hannover abgehalten werden.

CDU-Parteitag nach Mitgliederbefragung zu Vorsitz im Januar
14:20 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, gefühlt geht die Sonne schon unter und der Tag neigt sich dem Ende zu. Ich hoffe, Sie kommen mit den Nachwehen der Zeitumstellung besser klar als ich und können diesem trüben Herbsttag etwas abgewinnen. Mein Name ist Friederike Zörner. Ich nehme jetzt den Platz von meiner Kollegin Hedviga Nyarsik ein und versorge Sie bis zum späten Abend - dann, wenn es wirklich dunkel ist - mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen und Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

Schichtwechsel
14:16 Uhr

Nach "Allahu akbar"-Rufen: Sicherheitsleute schießen auf Mann mit Messer in Paris

Er soll "Allahu akbar" ("Gott ist groß") gerufen haben: Auf einem Bahnhof in Paris haben zwei Sicherheitsleute der Bahn auf einen Mann geschossen, der sie mit einem Messer bedroht hatte. Dieser sei lebensgefährlich verletzt, heißt es aus Polizeikreisen. Der Mann sei kurz vor Mitternacht am Bahnhof Saint-Lazare mit einem Messer in der Hand auf die Sicherheitsleute zugelaufen und habe "Allahu akbar" ("Gott ist groß") gerufen.

Die Sicherheitsleute hätten ihre Dienstwaffen eingesetzt, "um sich zu verteidigen", erklärte die Bahngesellschaft SNCF. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen Mordversuchs an Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes sowie Rechtfertigung des Terrorismus auf. Der Mann ist laut Sicherheitskreisen dem Geheimdienst nicht bekannt gewesen.

Nach "Allahu akbar"-Rufen: Sicherheitsleute schießen auf Mann mit Messer in Paris
13:58 Uhr

Frankreichs Bischöfe wollen Missbrauchsopfer entschädigen

Die katholische Kirche in Frankreich steckt in einer Existenzkrise. Ein Untersuchungsbericht dokumentiert massenhaften Missbrauch von Kindern durch Priester. Wie damit umgehen? Knapp einen Monat nach der Veröffentlichung des verheerenden Berichts sind die französischen Bischöfe jetzt in Lourdes zu ihrer jährlichen Vollversammlung zusammengekommen. Die etwa 120 Teilnehmer gedachten heute zum Auftakt in einer Schweigeminute der Opfer. Bis zum 8. November wollen die Bischöfe vor allem über die Folgen des Berichts beraten.

Nach dem Bericht einer unabhängigen Untersuchungskommission wurden seit 1950 schätzungsweise 216.000 Minderjährige von katholischen Priestern und Ordensleuten sexuell missbraucht. Eine zentrale Frage ist, wie die Opfer entschädigt werden und wo das Geld dafür herkommen soll. Die Autoren des Berichts hatten sich gegen Spendenaufrufe unter Gläubigen ausgesprochen.

Frankreichs Bischöfe wollen Missbrauchsopfer entschädigen
13:19 Uhr

Polizisten machen Selfie mit Mordopfern - nun drohen Haftstrafen

Zwei Polizeibeamte aus London haben sich schuldig bekannt, am Tatort Fotos von Mordopfern gemacht und diese auf Whatsapp geteilt zu haben. Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtet, gaben die beiden 47 und 33 Jahre alten Beamten vor Gericht zu, Fotos von zwei ermordeten Frauen gemacht zu haben, die im vergangenen Jahr in einem Park in London gefunden wurden. Darunter auch ein Selfie mit den Getöteten im Hintergrund. Der Doppelmord hatte großes Aufsehen erregt. Der Täter, ein 19 Jahre alter Mann, hatte die beiden Schwestern ermordet, um einen angeblichen Pakt mit dem Teufel zu erfüllen, durch den er sich einen Lottogewinn erhoffte. Die Leichen versteckte er in einem Gebüsch. Er wurde zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe mit einer Mindesthaftzeit von 35 Jahren verurteilt.

Die beiden Polizisten, die eigentlich den Fundort der Leichen hätten bewachen sollen, müssen nun ebenfalls mit Haftstrafen rechnen, wie der Vorsitzende Richter deutlich macht.

Polizisten machen Selfie mit Mordopfern - nun drohen Haftstrafen
12:46 Uhr

Vier Tonnen Kokain im Hafen von Rotterdam sichergestellt

Im Hafen von Rotterdam sind in Containern rund 4200 Kilogramm Kokain sichergestellt worden. Es war die größte Menge Drogen, die in diesem Jahr entdeckt wurde, wie die Staatsanwaltschaft in Rotterdam mitteilte. Das am Samstagabend gefundene Kokain hatte nach Angaben der Justiz einen Verkaufswert von rund 313 Millionen Euro.

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Das geschmuggelte Kokain ist mehr als 300 Millionen Euro wert. (Foto: picture alliance/dpa/Openbaar Ministerie)

Die Drogen waren in Säcken gefüllt mit Soja versteckt und lagen in zwei Containern. Die Ladung Soja kam den Angaben der Justiz zufolge aus Paraguay, war in Uruguay auf ein anderes Schiff umgeladen worden und sollte an ein Unternehmen in Portugal geliefert werden. Das Kokain wurde inzwischen vernichtet.

Vier Tonnen Kokain im Hafen von Rotterdam sichergestellt
12:34 Uhr

Methan - potente Zwischenlösung für Klimakrise

Zwischenerfolg für die Weltklimakonferenz: Angeführt von den USA und der EU beschließen fast 90 Staaten, ihren Methan-Ausstoß bis 2030 um 30 Prozent im Vergleich zum Niveau von 2020 zu senken. Gut so, denn eine CH4 ist viel potenter als Kohlenstoffdioxid und hat gleichzeitig eine viel geringere Verweilzeit in der Atmosphäre. Der doppelte Vorteil: Mit ganz simplen Methoden erreichen wir viel schneller und einen viel größeren Kühleffekt - und können uns wichtige Zeit erkaufen.

Der "Wieder was gelernt"-Podcast

Dieser Text ist eigentlich ein Podcast: "Wieder was gelernt" ist der ntv-Podcast für Neugierige mit Geschichten, die uns schlauer machen.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, RTL+, Amazon Music, Apple Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden.

Redaktion: Caroline Amme, Christian Herrmann, Kevin Schulte

Sie haben eine Frage? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de

Methan - potente Zwischenlösung für Klimakrise
12:18 Uhr

Berliner Flughafen warnt vor Fäkal-Bakterien im Trinkwasser

Bei einer Routine-Überprüfung im Berliner Flughafen sind Verunreinigungen in Form von coliformen Bakterien im Trinkwasser gefunden worden. Betroffen ist der Terminal 1 des BER. Die Ursache für die Verunreinigung sei noch unklar, teilt der Flughafen auf Twitter mit. Aktuell würden alle Leitungen gespült. Gesundheitsamt und Trinkwasseranbieter seien informiert.

Das Gesundheitsamt rät in solchen Fällen, das Wasser nicht zu trinken. Der Flughafen informiert Passagiere durch regelmäßige Durchsagen, Infos an den Toiletten und online.

Berliner Flughafen warnt vor Fäkal-Bakterien im Trinkwasser
11:45 Uhr

Moskau versinkt im Nebel - Flugausfälle und Verspätungen

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(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Stundenlanger dichter Nebel hat in Russlands Hauptstadt Moskau zu Einschränkungen im Flugverkehr geführt. Mehr als 100 Flüge hätten entweder gestrichen oder verschoben werden müssen, meldeten mehrere Agenturen unter Verweis auf Flughafeninformationen. Rund 30 Flugzeuge seien auf Ausweichflughäfen umgeleitet worden.

Die dichte Nebelmasse, die Meteorologen auf ein Hochdruckgebiet zurückführen, waberte seit Montagabend durch Europas größte Metropole. Die Sichtweite betrug mancherorts nur noch 200 Meter. Der Kreml etwa war von einigen Stellen des Roten Platzes aus zwischenzeitlich kaum noch zu erkennen. Viele Menschen posteten in den sozialen Netzwerken Fotos von ihrer im milchigen Weiß verschwindenden Nachbarschaft - einen so lange anhaltenden Starknebel gibt es in Moskau nicht oft.

Moskau versinkt im Nebel - Flugausfälle und Verspätungen
11:17 Uhr

Augenzeuge: Explosion und Schüsse vor Militärkrankenhaus in Kabul

Vor einem Militärkrankenhaus in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat es nach Angaben eines Augenzeugen eine Explosion sowie Schüsse gegeben. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP hörten anschließend eine zweite Explosion. Es soll 19 Tote und rund 50 Verletze geben. Ein Arzt im Sardar-Mohammad-Daud-Chan-Krankenhaus sagte AFP, er befinde sich in dem Gebäude und habe eine heftige Explosion gehört, die vom ersten Kontrollpunkt an der Klinik gekommen sei. Zudem habe er Schüsse gehört. "Uns wurde geraten, in die Schutzräume zu gehen." Minuten später hörten AFP-Journalisten eine zweite Explosion.

Augenzeuge: Explosion und Schüsse vor Militärkrankenhaus in Kabul
10:43 Uhr

Deutscher Forscher und seine Tochter werden in Paraguay brutal ermordet

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Der renommierte Eiszeitforscher Bernard von Bredow forschte weltweit. Er hatte unter anderem ein wichtiges paläolithisches Jagdrevier der Neandertaler entdeckt. (Foto: picture alliance / United Archives)

Vor vier Jahren wandert Archäologe Bernard von Bredow zusammen mit seiner Tochter aus Bayern nach Paraguay in Südamerika aus. Heute entdeckt laut "Bild"-Zeitung ein Freund der Familie ihre beiden Leichen in ihrem Haus in Areguá. Sie sollen Medienberichten zufolge übel zugerichtet worden sein. Wie unter anderem die örtliche Zeitung "Ultima Hora" berichtet, wurden von Bredow und seine 14-jährige Tochter erschossen. Der Forscher soll vor seinem Tod zusätzlich gequält worden sein.

Der 62-Jährige hatte demnach Verletzungen im Gesicht. Im Haus fanden sich laut Bericht zahlreiche Blutflecken, die darauf hindeuteten, dass die unbekannten Täter ihn verletzt nach etwas suchen ließen. Die Angreifer töteten ihn schließlich mit einem Schuss in den Hinterkopf, wie auch die Tochter. Die Ermittler vermuten, dass der oder die Angreifer es auf Geld oder andere Vermögenswerte abgesehen hatten und die beiden ausrauben wollten - womöglich auch, weil das Haus durchsucht worden ist.

Deutscher Forscher und seine Tochter werden in Paraguay brutal ermordet
10:16 Uhr

Drei Menschen sterben bei schwerem Autounfall in Baden-Württemberg

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in Baden-Württemberg drei Menschen ums Leben gekommen. Eine 38-Jährige geriet am Montag bei Uttenweiler im Landkreis Biberach mit ihrem Wagen in einer Rechtskurve auf die Gegenspur und stieß dort mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen, wie die Polizei in Ulm mitteilt. Die 32-jährige Fahrerin dieses Wagens und ihr 33 Jahre alter Beifahrer wurden bei dem Zusammenstoß tödlich verletzt. Auch die mutmaßliche Unfallverursacherin starb noch an der Unfallstelle. Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge für rund drei Stunden komplett gesperrt.

Drei Menschen sterben bei schwerem Autounfall in Baden-Württemberg
10:15 Uhr

Die Umweltkrise, die sofort gelöst wurde

Auf dem Weltklimagipfel in Glasgow suchen die Staaten eine verbindliche Lösung gegen den Klimawandel. Über den wurde schon vor 40 Jahren in den Nachrichten berichtet - genauso wie über das Ozonloch. Diese Umweltkrise aber geht die Staatengemeinschaft im Gegensatz zur Erderwärmung sofort an. Warum? Das vielleicht beste Umweltprotokoll aller Zeiten und überall spürbare Angst machen den Unterschied.

Der "Wieder was gelernt"-Podcast

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Redaktion: Caroline Amme, Christian Herrmann, Kevin Schulte

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Die Umweltkrise, die sofort gelöst wurde
09:47 Uhr

Familie entdeckt sich paarende Schlangen in Klimaanlage

Horrorfund in Australien: In ihrer Klimaanlage hat eine Familie im Bundesstaat Queensland zwei sich paarende Schlangen entdeckt. Dem eiligst herbeigerufenen Schlangenfänger Stu McKenzie gelang es nach einigem Manövrieren, zumindest eine der beiden Braunen Nachtbaumnattern einzufangen und in einem speziellen Sack zu verstauen. Die andere sei durch ein Loch hinter der Wand verschwunden, berichtete das Portal "WAtoday".

"Wir waren schon einmal im Haus dieser Familie, weil sie eine Braune Nachtbaumnatter in ihrer Klimaanlage hatte", schrieb McKenzie auf Facebook. Damit sich das nicht noch einmal wiederhole, werde das Loch in der Wand jetzt mit Schaum ausgefüllt. "Es kommt ab und zu vor, dass Schlangen in Klimaanlagen gelangen, und es kann sehr schwer sein, sie da rauszubekommen", sagte der Experte.

  • Braune Nachtbaumnattern (Boiga irregularis) werden etwa zwei Meter lang.

  • Sie leben normalerweise in feucht-warmen Regionen wie dem tropischen Queensland sowie in Regenwäldern.

  • Jedoch dringen sie auch in städtische Regionen vor.

  • Die Art ist giftig, jedoch ist ihr Biss nicht tödlich.

Familie entdeckt sich paarende Schlangen in Klimaanlage
09:14 Uhr

Kaltfront im Anmarsch

Das Herbstwetter ist zurück in Deutschland. Ursache ist eine Kaltfront, die Tief "Nael" Deutschland beschert. Damit wird es in den kommenden Tagen schrittweise kühler und gebietsweise immer wieder nass. Doch auch die Sonne lässt sich immer mal wieder blicken.

Kaltfront im Anmarsch
08:40 Uhr

Sophia Thomalla schickt Zverev rührende Liebeserklärung

Sophia Thomalla und Alexander Zverev turteln was das Zeug hält. Öffentliche Liebeserklärungen stehen bei Deutschlands Traumpaar schon fast auf der Tagesordnung. Olympiasieger Zverev hatte am Sonntag in Wien sein fünftes Turnier in diesem Jahr gewonnen und in seiner Sieger-Rede auch seiner Freundin einige rührende Worte gewidmet: "Danke, dass du an meiner Seite bist neuerdings. Ich hoffe, das wird nicht das letzte Mal sein, dass wir zusammen eine Trophäe anfassen", sagte er und meinte: "Noch zehn Jahre oder so musst du es mit mir auf der Tour aushalten."

Jetzt setzt Thomalla einen drauf: "Congrats my love! Ich könnte nicht stolzer auf dich sein!", schreibt die Schauspielerin auf Instagram zu einem Foto, auf dem Zverev seinen Pokal innig und stolz küsst, und einem weiteren Schnappschuss, auf dem der Tennis-Profi ihr einen Kuss gibt. "Ich bin erschöpfter als du. Muss wohl am Alter liegen..."

Sophia Thomalla schickt Zverev rührende Liebeserklärung
08:01 Uhr

Ein "alter weißer Knacker" versucht es noch mal

Dieter Hallervorden veröffentlicht mit 86 Jahren neue Musik. Er besingt seine Liebe zu einer Stuntfrau, seine Abneigung gegen das Gender* - und vergleicht die Ehe mit Nudelsalat. Das Album "80 plus" klingt nach einer Mischung aus Lebensrückschau und Après-Ski und erscheint an diesem Freitag. Es könnte durchaus für Gesprächsstoff sorgen, denn Hallervorden stellt erneut seinen Willen zur Provokation unter Beweis: Es geht ums Älterwerden, um Liebesraketen und um geschlechtergerechte Sprache. Aber auch, und das ist ein besonders schöner Teil, um die Wertschätzung des Lebens.

Ein "alter weißer Knacker" versucht es noch mal
07:34 Uhr

Brennendes Kinderheim löst Großeinsatz aus

Ein brennendes Kinder- und Jugendheim in Lehnin hat für einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt. Die Bewohner blieben unverletzt, wie die Feuerwehr mitteilt. Neun Kinder wurden demnach vor Ort betreut.

Die Brandausbruchstelle habe in der Küche einer separaten Wohnung im Obergeschoss gelegen, teilt die Polizei mit. Die genaue Ursache des Brandes ist aber weiter unklar. Das zweite Obergeschoss des Gebäudes brannte den Angaben zufolge aus, sodass das Gebäude nicht mehr bewohnbar ist. Fast zwei Dutzend Fahrzeuge der Feuerwehr, mehrere Rettungswagen und die Notfallseelsorge waren kurz nach 18.00 Uhr zu dem Brand ausgerückt. Die Löscharbeiten dauerten bis in den späten Abend an.

Brennendes Kinderheim löst Großeinsatz aus
07:07 Uhr

Soll die Bundeswehr bewaffnete Drohnen einsetzen?

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Töten wie im Videospiel: Die Kampfdrohne Heron TP macht es möglich. (Foto: picture alliance/dpa/Israeli Ministry of Defense)

Wenn es nach dem Befehlshaber der Bundeswehreinsätze im Ausland, Generalleutnant Erich Pfeffer, geht: ja. Er hat davor gewarnt, auf einen Schutz der Truppe durch bewaffnete Drohnen zu verzichten. Mehrere Aspekte sprächen ganz deutlich für die bewaffnete Drohne, sagte Pfeffer. "Die Truppe selbst kann im Grunde diese Diskussion nicht verstehen, weil man nicht versteht, warum man sich so schwertut. Wenn man die ablehnenden Argumente um bewaffneten Drohnen konsequent zu Ende denkt, müsste man ja wesentliche Teile der Bewaffnung in den Streitkräften abschaffen."

In der bisherigen Bundesregierung hatte sich die Union für eine Bewaffnung der künftigen Drohne Heron TP stark gemacht. Die SPD hatte - nach einer allerdings schon Jahre dauernden Debatte - weiteren Diskussionsbedarf angemeldet.

Soll die Bundeswehr bewaffnete Drohnen einsetzen?
07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leeser,

die Pleite bei der Bundestagswahl zwingt die CDU zum Handeln. Bei der Suche nach einem Nachfolger für Parteichef Laschet geht sie nun einen neuen Weg. Heute beraten Präsidium und Bundesvorstand über das weitere Vorgehen. Es besteht kein Zweifel, dass die Spitzengremien dem Votum der Kreisvorsitzenden folgen werden - nämlich, den künftigen CDU-Chef in einer Mitgliederbefragung zu bestimmen. Bislang hat noch kein führender CDU-Politiker offiziell eine Bewerbung für den Posten angemeldet. Ambitionen dafür werden dem früheren Unions-Fraktionschef Friedrich Merz, dem Außenpolitiker Norbert Röttgen, dem geschäftsführenden Gesundheitsminister Jens Spahn und dem Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann nachgesagt. Es wird erwartet, dass Interessenten in den kommenden Tagen ihre Kandidatur anmelden werden. Vielleicht schon heute?

Was heute sonst noch wichtig wird:

  • Die Städte haben die Debatte über eine kurzfristige Reaktivierung von Impfzentren für Corona-Auffrischungsimpfungen kritisiert.

  • Nach drastischen Klimaschutz-Appellen am Vortag kommen bei der Weltklimakonferenz im schottischen Glasgow heute erneut zahlreiche Staats- und Regierungschefs zu Wort. Zudem wird eine Initiative von 100 Staaten vorgestellt, die bis 2030 die Zerstörung von Wäldern und anderen Landschaften stoppen wollen.

  • Ein Jahr vor den Kongresswahlen in den USA bestimmen die Bürger im Bundesstaat Virginia einen neuen Gouverneur. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Demokraten Terry McAuliffe und dem Republikaner Glenn Youngkin voraus.

  • Der FC Bayern will schon am vierten Spieltag der Champions-League-Gruppenphase den Einzug in das Achtelfinale perfekt machen. Den Münchnern reicht dafür ab 21.00 Uhr in der heimischen Allianz Arena gegen Benfica Lissabon ein Punkt.

Außerdem interessant:

  • Die Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen Bundesregierung gehen weiter.

  • Wien erinnert an den Terroranschlag vom 2. November 2020 - vor einem Jahr tötete ein IS-Sympathisant im Zentrum der Stadt vier Menschen.

  • Fresenius und Fresenius Medical Care legen in Bad Homburg die Zahlen für das dritte Quartal vor.

Mein Name ist Hedviga Nyarsik. Ich begleite Sie heute bis zum frühen Nachmittag durch den Tag und versorge Sie mit den wichtigsten und spannendsten Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir eine E-Mail an dertag@ntv.de. Aber jetzt erstmal ein Kaffee zum Wachwerden.

Das wird heute wichtig
06:38 Uhr

Polizei rettet Seebär-Baby von befahrener Straße

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Seebär Ivy wurde in das Marine Mammal Center (Meeressäugerzentrum) in Sausalito gebracht, wo das Jungtier zunächst beobachtet werden soll. (Foto: picture alliance/dpa/San Rafael Police Department)

Einfach nur zum Dahinschmelzen: Die Polizei rettet ein Seebär-Baby, das sich auf eine Durchgangsstraße nördlich von San Francisco verirrt hatte. Das sei kein "gewöhnlicher" Einsatz gewesen, teilt die Behörde auf Facebook mit. Zwei Polizisten hätten die kleine Robbe entdeckt, nachdem das Tier über eine Straße gewatschelt sei. Die Autofahrer hätten dabei mehrfach Zusammenstöße mit der Ohrenrobbe nur knapp vermeiden können, heißt es.

Augenzeugen hatten die Polizei alarmiert, dass ein "Otter" auf einer Straße in der Ortschaft San Rafael unterwegs sei. Das Jungtier entpuppte sich dann aber als Ohrenrobbe der Spezies der Nördlichen Seebären. Sie zeichnen sich durch ein besonders dichtes Fell aus. Bilder zeigten das gerettete Tier am Straßenrand in dichtem Efeu. Das brachte ihm nun den Spitznamen "Ivy" ein. Wie sich das Baby in der Ortschaft an der Bucht von San Francisco verirrte, ist unklar.

Polizei rettet Seebär-Baby von befahrener Straße
06:09 Uhr

Schüsse auf Migranten-Fahrzeug - ein Mann stirbt

Bei Schüssen mexikanischer Sicherheitskräfte auf ein Fahrzeug von Migranten ist ein Mensch ums Leben gekommen. Das Fahrzeug habe versucht, ein Patrouillenfahrzeug zu rammen, erklärte die mexikanische Nationalgarde. Daraufhin hätten die Nationalgardisten geschossen.

Den Angaben zufolge kam ein Kubaner an Bord des Fahrzeugs ums Leben, vier weitere wurden verletzt. Neun weitere Insassen des Wagens sowie der Fahrer wurden der Staatsanwaltschaft übergeben.

Rund 1000 Migranten aus Zentralamerika sind derzeit auf dem Marsch durch Mexiko in Richtung Mexiko-Stadt. Laut den Anführern des Marsches gehörten die Menschen in dem Wagen zu der Gruppe.

Schüsse auf Migranten-Fahrzeug - ein Mann stirbt