Donnerstag, 24. September 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Donnerstag, der 24. September 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

das war's für heute. Bevor ich mich in den Feierabend verabschiede, stelle ich Ihnen noch ganz kurz die meistgelesenen Artikel des Tages vor. Hier sind sie:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht! Tschüss!

22:11 Uhr

Falcos Skandal-Hit wird zum TV-Thriller

Der Skandal-Song "Jeanny" des österreichischen Sängers Falco wird zu einem Thriller im öffentlich-rechtlichen Fernsehen verarbeitet. MDR und ORF drehen gemeinsam den Film "Jeanny - Das fünfte Mädchen" mit Manuel Rubey, der schon 2008 im Biopic "Falco - Verdammt, wir leben noch!" den berühmten Sänger gemimt hat.

Das Lied löste 1985 einen Skandal aus, weil Kritiker darin die Verherrlichung von Entführung und Missbrauch einer jungen Frau sahen. Radiosender weigerten sich, den Ohrwurm zu spielen, das Lied wurde zum Hit. Falco, der 1998 starb, sah sich falsch verstanden. "Genau dieser Interpretationsspielraum inspirierte die Drehbuchautoren", erklärten ORF und MDR.

In dem Film geht es um die 19-jährige Jeanny (Theresa Riess), die den "undurchschaubaren" Steuerberater Johannes (Rubey) kennenlernt. Derweil verschwinden Mädchen, die Einwohner gründen eine Bürgerwehr. Schauplatz (und Drehort) ist Mödling in der Nähe von Wien.

21:46 Uhr

Falsche Polizisten rufen echte Polizistin an

Eindeutig das falsche Opfer haben sich falsche Polizisten in Bonn ausgesucht: Die dreisten Telefonbetrüger riefen eine echte Polizistin an und scheiterten prompt mit ihrer kriminellen Masche. Am Privatanschluss der Beamtin meldete sich demnach eine "Frau Schwarz von der Bonner Polizei" und später ein "Einsatzleiter des Landeskriminalamts", um die echte Polizistin zum Abheben von 30.000 Euro zu bewegen.

Die Beamtin informierte ihre Kollegen, die nur Stunden später unweit ihrer Wohnung zwei mutmaßliche Geldabholer festnahmen.

21:03 Uhr

Radfahrerin von Lkw angefahren und getötet

Eine 64-jährige Radfahrerin ist in Bielefeld von einem abbiegenden Lastwagen angefahren worden und im Krankenhaus an ihren Verletzungen gestorben. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen noch. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei erfasste ein 58-Jähriger die Frau auf ihrem Rad mit seinem Lastwagen, als er am Vormittag an einer Kreuzung nach rechts einbog. Dabei geriet die Frau den Angaben zufolge unter das Fahrzeug.

20:22 Uhr

Streit in Hannovers Innenstadt eskaliert - Mann stirbt nach Angriff

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Ein Streit in der Innenstadt von Hannover endete tödlich.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein 48-Jähriger war am Mittwochabend mit einer 49 Jahre alten Frau in der Hannoverschen Innenstadt unterwegs gewesen, als sie auf eine Gruppe junger Menschen trafen. Es kam zu einem Streit, in dessen Folge der 48-Jährige lebensgefährlich verletzt wurde. Der sofort verständigte Rettungsdienst belebte ihn wieder; im Krankenhaus wurde aber zunächst der Hirntod des Mannes festgestellt. Mehrere Stunden später starb der Mann.

Die genauen Umstände und die Art der gewaltsamen körperlichen Auseinandersetzung sind der Polizei noch nicht bekannt, sie sucht nach Zeugen.

Noch in der Nacht stellte sich ein 19-Jähriger als mutmaßlicher Täter. Er wurde vorläufig festgenommen und befindet sich in Polizeigewahrsam. Zeugenaussagen zufolge gibt es noch einen mutmaßlichen männlichen Täter im Alter von etwa 20 und eine mutmaßliche Täterin im Alter von 25 Jahren, nach denen gesucht wird. Ein weiterer Mann wird als Zeuge gesucht.

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19:44 Uhr

Trumps Nichte zieht gegen US-Präsidenten vor Gericht

Donald Trumps Nichte Mary Trump zieht in einem Erbschaftsstreit gegen den US-Präsidenten vor Gericht. In der Klage wird Donald Trump und anderen Mitgliedern der Familie vorgeworfen, Mary Trump um einen Erbanteil im zweistelligen Millionenbereich betrogen zu haben.

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Mary Trump sieht sich um einen Erbanteil im zweistelligen Millionenbereich betrogen.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Mary Trump beschuldigt den Präsidenten, dessen Schwester Maryanne Trump Barry und dessen im August verstorbenen Bruder Robert Trump, sich betrügerisch gegen sie verbündet zu haben. So sollen ihre beiden Onkel und ihre Tante sie "herausgedrängt" haben, als sie das Erbe von dem 1999 verstorbenen Fred Trump unter ihre Kontrolle bringen wollten. Fred Trump ist Donald Trumps Vater und Mary Trumps Großvater.

Die Angeklagten hätten sie um ihren Anteil geprellt, indem sie ihr immer wieder Lügen über den Wert ihres Erbes aufgetischt hätten, heißt es in der Klage. Mary Trump sei hereingelegt worden und habe ihren Anteil schließlich für einen Bruchteil seines wirklichen Wertes aufgegeben.

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19:04 Uhr

Scheinfirma verkauft benutzte Kondome - 345.000 Stück beschlagnahmt

Bei einer Razzia in einem Warenhaus in Südvietnam ist ein ungewöhnlicher illegaler Betrieb entdeckt worden. Das "Unternehmen" recycelte benutzte Kondome. Die Besitzerin soll zugegeben haben, dass sie monatlich Tausende gebrauchte Kondome von einer unbekannten Person erhielt, berichtet RTL.de. Die Präservative wurden gewaschen, getrocknet und mithilfe eines Dildos wieder in Form gebracht.

Laut Reuters soll eine Mitarbeiterin im staatlichen Fernsehen gesagt haben, sie habe 0,17 Dollar für jedes Kilogramm recycelte Kondome erhalten, die sie hergestellt habe.

Die Polizei beschlagnahmte ungefähr 345.000 benutzte Kondome, die wieder auf den Markt gebracht werden sollten - das entspricht etwa 360 Kilogramm.

18:29 Uhr

Gescheiterte Pkw-Maut kostete bislang 79 Millionen Euro

Die geplatzte Pkw-Maut hat den Bund seit 2014 mittlerweile 79,3 Millionen Euro gekostet.

  • Darunter sind 7 Millionen Euro, die bisher in diesem Jahr bis zum 18. September anfielen, wie das Bundesverkehrsministerium auf eine Grünen-Frage antwortete. Allein 5,2 Millionen Euro fielen demnach in diesem Jahr bisher für Sachverständige und Gerichtskosten an.
  • Der Grünen-Verkehrspolitiker Stephan Kühn sagte, die Pkw-Maut sei "einer der teuersten Rohrkrepierer der bayerischen Regionalpartei CSU" und ihres Verkehrsministers Andreas Scheuer.
  • Scheuer steht in der Kritik, weil er die Verträge zur Kontrolle und Erhebung der Maut Ende 2018 abschloss, bevor Rechtssicherheit bestand. Der Europäische Gerichtshof stoppte die Maut im Juni 2019.
17:58 Uhr

Trump wird am Sarg von Ginsburg ausgebuht

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Trump trug - wie nur sehr selten - eine Maske. Vor Protesten schützte sie ihn aber nicht.

(Foto: picture alliance/dpa)

US-Präsident Donald Trump ist am Sarg der verstorbenen Richterin Ruth Bader Ginsburg am Obersten US-Gericht ausgebuht worden. "Wählt ihn ab!", skandierte eine Gruppe von Leuten, die sich vor dem Supreme Court versammelt hatte. Anwesende Reporter berichteten, dass auch die Worte "Würdige ihren Wunsch!" gerufen wurden. Trump und First Lady Melania verweilten einen Moment lang vor dem Sarg. 

Um die Nachbesetzung des freigewordenen Postens am Supreme Court ist zwischen Republikanern und Demokraten wenige Wochen vor der US-Wahl am 3. November ein erbitterter Streit entbrannt. Trump will am Samstag eine Kandidatin für die Nachfolge nominieren. Die Demokraten fordern, dass Ginsburgs Posten im einflussreichen Gericht vom Sieger der Präsidentenwahl besetzt wird. Das war nach Angaben ihrer Enkelin Clara Spera auch Ginsburgs letzter Wunsch.

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17:15 Uhr

Dutzende getötete Igel in Friedberg - Polizei sucht Tierquäler

Wer macht denn sowas? Im hessischen Friedberg und Umgebung ist offenbar ein Igel-Serienmörder unterwegs. Mindestens rund zwei Dutzend getöteter und gequälter Tiere sollen auf sein Konto gehen.

  • Am Dienstagmorgen entdeckten Spaziergänger in einem Fluss in Ober-Mörlen bei Friedberg acht tote Tiere, wie die Polizei mitteilte. Sie waren in mehreren Kunststoffboxen entsorgt worden.
  • Noch am selben Tag erfuhren die Beamten von einem weiteren Fall, in dem fünf tote Igel auf dem Friedhofsparkplatz in Ober-Mörlen gefunden worden waren. Mehrere Kadaver sollen nun vom Veterinäramt untersucht werden.
  • In den vergangenen Wochen wurde zudem mehr als ein Dutzend Igel mit Brandverletzungen bei einer Wildtierpflegestation im Wetteraukreis abgegeben. Die Tiere wurden alle in Friedberg gefunden.
17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:45 Uhr
Breaking News

MAD-Präsident Christof Gramm wird abgelöst

Der Präsident des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), Christof Gramm, wird abgelöst. Gramm werde im gegenseitigen Einvernehmen ausscheiden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Berlin. Das Ministerium unterrichtete die Obleute im Bundestag über den Schritt, der den Reformprozess im MAD und der Bundeswehr nach einer Serie von rechtsextremen Vorfällen voranbringen soll.

Wie der "Spiegel" berichtet, hängt die Personalie vor allem mit den Pannen bei der Verfolgung rechtsextremer Soldaten zusammen. So soll Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer entschieden haben, dass Gramm gehen muss. Demnach sei die CDU-Chefin im Laufe des Tages zum Sitz des MAD nach Köln gefahren, um ein langes Gespräch mit Gramm zu führen.

16:40 Uhr

Russisches Gericht friert Nawalnys Vermögen ein

Ein russisches Gericht hat offenbar das Vermögen des Oppostionspolitikers Alexej Nawalny eingefroren, während er wegen einer Vergiftung in der Berliner Charité im Koma lag. Nawalnys Sprecherin Kira Jarmysch sagte in einer Videobotschaft, betroffen von der Maßnahme seien ein Teil von Nawalnys Wohnung in Moskau und seine Bankkonten.

16:10 Uhr

Mann stürzt in Becken mit Kalilauge und stirbt

Schrecklicher Arbeitsunfall in einer Wuppertaler Firma für Metallverarbeitung. Ein Mitarbeiter rutschte aus und fiel in ein Becken voller ätzender Kalilauge. Dabei erlitt der 59-Jährige schwere Verätzungen. Er wurde zunächst notärztlich versorgt und dann per Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht. Mehrere Stunden später starb der Mann im Krankenhaus an seinen Verletzungen.

15:32 Uhr

China baute binnen drei Jahren 380 Internierungslager für Muslime

In China ist in den letzten Jahren ein riesiges Gulag-System für Uiguren entstanden und die Welt weiß so gut wie gar nichts davon. China hat einer Studie zufolge seit 2017 mehr als 380 Internierungslager für Angehörige muslimischer Minderheiten in der westlichen Provinz Xinjiang errichten lassen. Mindestens 14 Einrichtungen seien noch im Bau, hieß es in einer Studie des australischen Think Tanks "Australian Strategic Policy Institute" (ASPI).

Die Erkenntnisse stehen im Widerspruch zu Angaben Pekings, die Masseninternierungskampagne in der Region zurückzufahren. In Xinjiang sind nach Schätzungen von Menschenrechtlern etwa eine Million Angehörige muslimischer Minderheiten inhaftiert. Die Regierung in Peking wirft uigurischen Gruppen Separatismus und Terrorismus vor.

14:52 Uhr

Moskau setzt Berlin im Fall Nawalny eine Frist

Russland hat Deutschland aufgefordert, innerhalb von zehn Tagen Antworten zu den Beweismaterialien und Informationen im Fall des vergifteten Kremlkritikers Alexej Nawalny zu geben.

Die russische Vertretung bei der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) habe bei den deutschen Kollegen eine entsprechende Note eingereicht, meldete die russische Staatsagentur Ria Nowosti. Demnach soll Berlin vor allem die Ergebnisse der Analysen, Biomaterialien und andere klinische Proben offenlegen. Nach den Regeln der OPCW habe die deutsche Seite zehn Tage Zeit, um darauf zu antworten, hieß es.

Die Bundesregierung sieht es nach Untersuchungen in einem Spezial-Labor als zweifelsfrei erwiesen an, dass der 44-Jährige mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet wurde. Moskau bestreitet, etwas mit dem Fall zu tun zu haben und behauptet, dass Berlin nicht mit den russischen Ermitteln zusammenarbeite.

14:31 Uhr

Neonazis aus der "Freien Kameradschaft Dresden" müssen lange in Haft

Das Landgericht Dresden hat ein Mitglied und zwei Unterstützer der rechtsextremen "Freien Kameradschaft Dresden" (FKD) verurteilt. Ein 34-Jähriger muss viereinhalb, ein 31-Jähriger dreieinhalb Jahre in Haft. Die Richter sahen Landfriedensbruch sowie Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung und zum Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion als erwiesen an. Ein 36-Jähriger bekam wegen Beihilfe zu schwerem Landfriedensbruch zwei Jahre auf Bewährung; er muss 3000 Euro an ein Demokratieprojekt zahlen.

Nach Überzeugung des Gerichts haben die Neonazis mit der 2015 gegründeten FKD in verschiedener Beteiligung Polizisten bei rechtsextremen Krawallen in Heidenau attackiert, waren an Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte und Andersdenkende, am Überfall auf ein Dresdner Wohnprojekt und an der Randale von Hooligans und Neonazis Anfang 2016 in Leipzig-Connewitz beteiligt.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Judith Görs hat sich gerade in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet, ab sofort und bis zum späten Abend begleite ich Sie durch den "Tag". Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen und entspannten Nachmittag!

14:18 Uhr
Breaking News

Bis zu 50.000 Euro für Missbrauchsopfer katholischer Kleriker

Die Opfer von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche sollen künftig auf Antrag Ausgleichszahlungen von bis zu 50.000 Euro bekommen. Das hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, in Fulda gesagt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:00 Uhr

Russland will einen Spielfilm im Weltall drehen

Filme, die im Weltraum spielen, gibt es genug. Filme, die im Weltall gedreht wurden, dagegen nicht. Und das will Russland nun ändern. Im kommenden Jahr soll ein Spielfilm im Weltall gedreht werden. Dazu sollen die Schauspieler im Herbst 2021 mit einer Sojus-Kapsel zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Ziel ist, die Raumfahrt in Russland populärer zu machen.

Produziert wird der Streifen unter anderem von Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin und dem staatlichen TV-Sender Perwy Kanal. Die Handlung des Films und auch die Schauspieler sind bislang noch nicht bekannt. Es soll eine offizielle Ausschreibung geben, hieß es. Raumfahrer benötigen für ihren Einsatz auf der ISS rund 400 Kilometer über der Erde in der Regel ein monatelanges Training.

13:41 Uhr

Great Barrier Reef - Krokodil beißt Schnorchler in Kopf

Am Great Barrier Reef ist ein Schnorchler von einem Krokodil attackiert und in Kopf und Nacken gebissen worden. Der 33-jährige Mann sei in ein Krankenhaus geflogen worden, hieß es. Bei dem angreifenden Tier habe es sich vermutlich um ein zwei Meter langes Salzwasser-Krokodil gehandelt.

Der Vorfall ereignete sich vor Lizard Island - die Insel ist vom Great Barrier Reef umgeben und ein beliebtes Ziel für Schnorchler und Taucher. Allerdings gelte sie auch als "Krokodil-Land", warnte ein Behördenvertreter. Beim Schwimmen im Wasser müsse deshalb unbedingt Vorsicht gewahrt werden.

13:22 Uhr

"Werde mich melden" - Obama twittert seine Nummer

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama will offenbar für jeden erreichbar sein. Jedenfalls postete er nun auf seinem Twitter-Account eine Telefonnummer, unter der man ihm laut eigener Aussage Nachrichten hinterlassen kann. "In Ordnung, versuchen wir etwas Neues", schrieb er. "Wenn Sie in den Vereinigten Staaten sind, schicken Sie mir einen Text unter der Nummer 773-365-9687!"

Obama wolle "hören, wie es Ihnen geht, was Ihnen durch den Kopf geht und wie Sie dieses Jahr abstimmen werden". Letzteres bezieht sich offenbar auf die US-Wahl am 3. November. Mit einer Antwort auf die eigene Nachricht sollten die Sender allerdings nicht rechnen. Laut Obama werde er sich nur "von Zeit zu Zeit melden, um Ihnen mitzuteilen, was ich auf dem Herzen habe".

 

13:03 Uhr

Viktor Orbán lehnt EU-Pläne für Asylreform ab

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat die Vorschläge der EU-Kommission für eine europäische Asylreform abgelehnt. "Es gibt keinen Durchbruch", sagte Orban nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel.

Die Reformvorschläge beinhalteten noch immer das Vorhaben, Flüchtlinge über Quoten in der EU zu verteilen, jedoch keine Pläne für Aufnahmelager außerhalb der Europäischen Union.

12:44 Uhr

Freund: Nawalny wird einen Monat zur Erholung brauchen

Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny wird nach Aussage eines Aktivisten noch mindestens einen Monat benötigen, um sich von seiner schweren Vergiftung zu erholen. "Er ist immer noch nicht wieder zu hundert Prozent wie vorher", sagte der Filmproduzent und Gründer der Organisation Cinema for Peace, Jaka Bizilj, in Berlin. Laut Nawalnys Team will der 44-Jährige aber auf jeden Fall nach Russland zurückkehren und sein Engagement dort fortsetzen.

Biziljs Organisation hatte maßgeblich dabei geholfen, den 44-Jährigen nach der Vergiftung aus Russland zur Behandlung in die Berliner Charité zu bringen. Inzwischen hat Nawalny das Krankenhaus verlassen.

*Datenschutz

12:25 Uhr

Tierschützer müssen erste Wale erschießen

Der Kampf um die gestrandeten Wale vor Australien wird immer dramatischer: Helfer mussten inzwischen die ersten Tiere töten, um ihnen zu große Qualen zu ersparen. Die Wale seien mit Spezialmunition erschossen worden, teilte die Umweltbehörde der Insel Tasmanien mit. In dem seit Montag andauernden Drama konnten bis Donnerstag 88 Grindwale gerettet werden, für 380 allerdings kam jede Hilfe zu spät.

"Wir haben immer noch einige lebende Tiere, die wir hoffen, retten zu können", sagte Nic Deka von der tasmanischen Park- und Wildtierbehörde. Allerdings laufe den Helfern die Zeit davon. Wenn Tiere getötet würden, dann einzig und allein "aus Tierschutzgründen".

11:56 Uhr

"Internierung" - EU-Abgeordnete warnt vor neuem Moria

Die neuen Vorschläge zur Asyl- und Migrationspolitik der EU-Kommission stoßen im Europaparlament auf Widerstand - aber auch auf verhaltene Zustimmung. Mehrere Abgeordnete warnen im Innenausschuss davor, dass an den EU-Außengrenzen erneut Lager wie das zuletzt abgebrannte Moria entstehen könnten.

Die Länder an den Außengrenzen stünden noch immer unter großem Druck, sagte die SPD-Abgeordnete Birgit Sippel. Mit Blick auf die vorgeschlagene maximal fünftägige Vor-Prüfung von Migranten beim Eintritt in die EU fragte Sippel: "Wie genau können wir sicherstellen, dass dieser Prozess nicht zu Massen-Internierung an den Außengrenzen führt und vielleicht zu einem weiteren Moria?"

11:32 Uhr

16-Jährige stirbt nach Unfall auf A 661

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 661 zwischen Offenbach und Darmstadt ist eine 16-Jährige ums Leben gekommen. Der 20 Jahre alte Fahrer, zwei 14-Jährige und ein 28-Jähriger wurden schwer verletzt. Der Unfall passierte am späten Abend zwischen den Anschlussstellen Langen und Egelsbach, nachdem der Wagen von der Fahrbahn abgekommen war, auf den Grünstreifen geriet und schließlich gegen eine Betonfahrbahntrennung prallte. Die 16-Jährige wurde bei der Kollision aus dem Auto geschleudert und starb noch an der Unfallstelle. Die Autobahn war nach dem Unfall bis 3 Uhr morgens wegen der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen gesperrt.

11:13 Uhr

Umfrage: Lehrer werden immer öfter angegriffen

Die Zahl der Schulleiter, die von körperlichen oder verbalen Angriffen auf Lehrer in ihrer Einrichtung berichten, ist einer Umfrage zufolge deutlich gestiegen. Dieses Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Befragung im Januar und Februar hat heute der Verband Bildung und Erziehung (VBE) vorgestellt.

Jede dritte Schulleitung (34 Prozent) in Deutschland gibt an, dass es in den vergangenen fünf Jahren an ihrer Einrichtung zu Fällen kam, in denen Lehrer körperlich angegriffen wurden. Bei der gleichen Befragung 2018 sagten noch 26 Prozent der Schulleiter, es habe körperliche Angriffe auf Lehrer in den vergangenen fünf Jahren gegeben. Deutlich mehr Schulen berichten zudem auch von Beschimpfungen, Drohungen, Beleidigungen, Belästigungen oder Mobbing gegen Lehrkräfte.

11:01 Uhr

Roland Tichy gibt Vorsitz der Erhard-Stiftung ab

So schnell geht das: Nach der Kritik an sexistischen Äußerungen in seinem Magazin gibt Roland Tichy den Vorsitz der Ludwig-Erhard-Stiftung ab. Das meldet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Hier lesen Sie mehr dazu.

10:49 Uhr

Auch Spahn und Linnemann verlassen Erhard-Stiftung

Nach Digitalstaatsministerin Dorothee Bär lassen nun auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie der Vorsitzende der Mittelstandsunion Carsten Linnemann mit sofortiger Wirkung ihre Mitgliedschaft in der Ludwig-Erhard-Stiftung ruhen.

"Die Ludwig-Erhard-Stiftung ist eine Institution mit langer Tradition und dem Erbe des Namensgebers verpflichtet. Leider ist seit geraumer Zeit eine Debattenkultur von führenden Vertretern der Stiftung festzustellen, die dieser Verantwortung nicht gerecht wird", schreiben sie in einer gemeinsamen Erklärung. Hintergrund ist, dass der Vorsitzende der Stiftung, Roland Tichy, in seinem Magazin sexistische Äußerungen gegenüber der SPD-Politikerin Sawsan Chebli veröffentlicht hatte.

10:30 Uhr

Schuldspruch für Sekten-Chefin wegen Mordes an Vierjährigem

Eine mutmaßliche Sekten-Chefin ist vom Hanauer Landgericht mehr als 30 Jahre nach dem Tod eines Vierjährigen wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah in seinem Urteil den Mordvorwurf als erwiesen an.

10:11 Uhr

"Maddie"-Verdächtiger scheitert mit Klage vor EuGH

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Christian B. sitzt bereits in Haft.

(Foto: imago images/Independent Photo A)

Ein Vergewaltigungsurteil gegen den deutschen Verdächtigen im Fall "Maddie" kann bestehen bleiben. Es verstößt nicht gegen das EU-Recht, auch wenn Christian B. ursprünglich wegen einer anderen Tat an Deutschland ausgeliefert wurde. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden. Die gegen B. laufenden Mordermittlungen im Fall "Maddie" sind von dem Fall unabhängig.

B. war wegen Vergewaltigung einer 72 Jahre alten Frau 2019 in Braunschweig zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die Tat liegt bereits 15 Jahre zurück. Seine Strafe muss er nun im Anschluss an eine Haftstrafe wegen Drogenhandels verbüßen. B. hatte gegen ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) Revision eingelegt - mit dem Argument, dass er ursprünglich wegen einer anderen Sache an Deutschland ausgeliefert wurde. Der BGH hatte den EuGH daraufhin um Klärung gebeten.

09:52 Uhr

Zehn Verletzte nach schwerem Busunfall bei Ulm

Bei einem schweren Busunfall auf der Bundesstraße 28 in Baden-Württemberg sind zehn Menschen verletzt worden. Ein Linienbus war gestern von Blaubeuren in Richtung Bad Urach unterwegs gewesen, als er in einer Linkskurve von der regennassen Fahrbahn abkam. Der Bus rutschte über die Fahrbahn, prallte am linken Rand gegen die Leitplanke und streifte mehrere Fahrzeuge.

Dann kollidierte er mit einem Lastwagen. Die Busfahrerin und sieben Fahrgäste wurden verletzt, außerdem wurden die Fahrer zweier Lastwagen leicht verletzt. Zehn Rettungswagen und drei Notärzte waren im Einsatz. Der Gesamtschaden wurde auf 170.000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße blieb bis zum späten Mittwochabend voll gesperrt.

09:41 Uhr

Hongkonger Aktivist Joshua Wong festgenommen

Der bekannte Hongkonger Aktivist Joshua Wong ist von der Polizei festgenommen worden. Der 23-Jährige hat sich laut eigener Aussage auf einer Polizeiwache gemeldet und sei dort wegen der Teilnahme an einer unerlaubten Versammlung am 5. Oktober 2019 festgenommen worden. Laut einer Mitteilung auf Twitter wird er beschuldigt, gegen das damals geltende Vermummungsverbot verstoßen zu haben.

China hatte Ende Juni ein hoch umstrittenes Sicherheitsgesetz für Hongkong verabschiedet. Es richtet sich gegen Aktivitäten, die China als subversiv, separatistisch oder terroristisch ansieht.

Update 11:40 Uhr: Nach seiner vorübergehenden Festnahme ist Joshua Wong wieder auf freien Fuß gesetzt worden. "Ich bin jetzt in Sicherheit", schrieb Wong der dpa.

09:14 Uhr

Achtjähriger Junge aus Rostock wird vermisst

Ein achtjähriger Junge aus Rostock wird seit Mittwochmittag vermisst. Adrian Mailat hat am Mittwoch bis 12.55 Uhr die Schule besucht und ist anschließend nicht nach Hause zurückgekehrt. Er ist etwa 1,50 Meter groß, schlank und hatte einen grünen Nike-Rucksack sowie eine schwarze Umhängetasche bei sich. Der Junge trägt eine dunkelblaue Jacke, dunkle Jeans und schwarze Turnschuhe.

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Adrian Mailat wird seit Mittwochmittag vermisst.

(Foto: Polizei Rostock)

Die Polizei bittet um Mithilfe. Wer Adrian gesehen hat, solle sich unter der Nummer 0381 - 6588224 oder bei der Internetwache melden. Offenbar trifft sich der Junge gern mit anderen Kindern in einem Skatepark.

08:50 Uhr

Gigi Hadid und Zayn Malik sind jetzt Eltern

Model Gigi Hadid und Sänger Zayn Malik sind zum ersten Mal Eltern geworden. Das Paar freut sich über eine "gesunde und wunderschöne Tochter", wie Malik twitterte. "Unmöglich, in Worte zu fassen was ich gerade empfinde", schrieb der ehemalige One-Direction-Sänger. 

"Ich bin dankbar, sie kennenlernen zu dürfen, stolz, sie mein zu nennen, und von Dankbarkeit erfüllt für das Leben, das wir zusammen haben werden." Das US-amerikanische Model hatte die Schwangerschaft Ende April in der "Tonight Show" mit Jimmy Fallon bestätigt.

Hier lesen Sie die ganze Geschichte.

08:31 Uhr

Südkorea wirft Nordkorea Mord an Beamtem vor

Südkorea wirft dem nordkoreanischen Regime vor, einen zuvor verschwundenen südkoreanischen Ministeriumsbeamten zuerst erschossen und seine Leiche dann verbrannt zu haben. Das habe die Auswertung geheimdienstlicher Informationen ergeben, hieß es in einer Mitteilung. Der Generalstab verurteilte "diese Brutalität" und forderte Aufklärung sowie eine Bestrafung für die Verantwortlichen.

Der Beamte des Ministeriums für Ozeane und Fischerei wollte sich offenbar am Montag während einer Dienstfahrt auf einem Patrouillenschiff nahe der Seegrenze vor der Westküste nach Nordkorea absetzen. Der Mann wurde in Südkorea als vermisst gemeldet, nachdem er plötzlich vom Schiff verschwunden war. Seine Leiche wurde wohl verbrannt, um die Ausbreitung des Coronavirus in Nordkorea zu verhindern.

08:12 Uhr

US-Präsident Trump attackiert Herzogin Meghan

Zwischen US-Präsident Donald Trump und Herzogin Meghan fliegen (gemessen an ihrer Verpflichtung zur diplomatischen Wortwahl) die Fetzen. Der Grund sind offenbar Kommentare von Prinz Harrys Ehefrau zur US-Präsidentschaftswahl. Er sei "kein Fan", sagte Trump über die 37-Jährige. Dem Prinzen wünschte Trump ironisch "viel Glück". Dieser werde es "gebrauchen können".

Meghan Markle hatte am Dienstag im Sender ABC gesagt: "Alle vier Jahre wird uns gesagt: 'Dies ist die wichtigste Wahl unseres Lebens.' Aber diese ist es." Schon einige Wochen zuvor hatte die frühere Schauspielerin, die durch die Serie "Suits" bekannt wurde, mit Äußerungen zur US-Wahl für Aufsehen gesorgt. Damals hatte sie gesagt, das Land brauche unbedingt "Veränderung".

07:53 Uhr

Türkischer Ex-Spion: "Ich sollte Anschlag verüben"

In Österreich macht ein Ex-Mitarbeiter des türkischen Geheimdienstes MIT aktuell Schlagzeilen, weil er behauptet, er habe einen Anschlag auf die kurdischstämmige Wissenschaftlerin Berivan Aslan verüben sollen. Er hatte sich selbst beim Landesamt für Verfassungsschutz in Wien gemeldet und angegeben, dass es insgesamt vier Zielpersonen gebe - darunter auch den früheren Nationalratsabgeordneten Peter Pilz.

Aslan will in drei Wochen für die Grünen bei der Wahl in Wien antreten. Der "Süddeutschen Zeitung" zufolge hat sich die türkische Botschaft in Berlin zu den Einlassungen des pensionierten Spions skeptisch geäußert: Der Botschafter halte den vorgebrachten Sachverhalt für "nicht glaubwürdig", hieß es.

Hier lesen Sie mehr dazu.

07:34 Uhr

Greenpeace-Aktivisten steigen Laschet aufs Dach

Aus Protest gegen den Braunkohletagebau Garzweiler sind Aktivisten von Greenpeace auf das Dach der Düsseldorfer Staatskanzlei geklettert und ließen an der Fassade ein Banner mit der Aufschrift "Staatskanzlei NRWE: Klima verheizt, Heimat zerstört" herunter. Die Polizei hat den Vorfall bestätigt.

Die Aktivisten werfen Ministerpräsident Armin Laschet vor, trotz Klimakrise und drohender Zerstörung weiterer Dörfer die Ausweitung des Tagebaus Garzweiler II nicht zu stoppen. Ein neues Gutachten der Organisation zeige, dass die Landesregierung durchaus über den notwendigen Spielraum verfüge. RWE dürfe sich bei Ministerpräsident Laschet nicht länger wie zu Hause fühlen, hieß es.

07:16 Uhr

Letzte Rettungsaktion für gestrandete Wale

Helfer unternehmen nach der Massenstrandung von mehr als 400 Walen auf der australischen Insel Tasmanien die letzten Rettungsversuche. Rund 20 Tieren soll dabei nach einer Einschätzung am Morgen Vorrang gegeben werden, wie örtliche Behörden mitteilten. Von den geschätzten rund 470 Grindwalen, die in dieser Woche an mehreren Stellen der Macquarie-Bucht im Westen der Insel strandeten, wurden demnach bislang 70 zurück ins Meer gebracht.

Hunderte Tiere sind bereits verendet. Bei den Zahlen handelt es sich um Schätzungen, sagte Nic Deka von der zuständigen Behörde. Die Lage vor Ort gestalte sich schwierig. "Viele der Wale befinden sich unter der Wasseroberfläche, und deshalb haben wir uns nach Kräften bemüht, Zählungen durchzuführen, während wir prüfen, welche Tiere leben und welche tot sind." Am Mittwoch hatte Deka von 380 toten Walen gesprochen.

06:57 Uhr

Trump lehnt Zusage zu friedlichem Machtwechsel ab

Befürchtungen, dass US-Präsident Donald Trump im Falle seiner Wahlniederlage den Platz im Oval Office nicht freiwillig räumen könnte, gibt es schon länger: Jetzt hat Trump sie selbst befeuert. Auf eine entsprechende Reporterfrage sagte Trump im Weißen Haus lediglich: "Nun, wir werden sehen, was passiert."

Trumps Präsidentschaftsrivale Joe Biden reagierte ungläubig. "In was für einem Land sind wir?" fragte er. "Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll." Der Kandidat der oppositionellen Demokraten und frühere Vizepräsident liegt in den Umfragen seit Monaten konstant vor Trump.

Hier lesen Sie die ganze Geschichte.

06:38 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leser, der Sommer ist vorbei - jetzt auch ganz offiziell, wie Sie gerade im Wetterausblick lesen konnten. Wenn Sie ebenfalls morgens zur Arbeit radeln, werden Sie es ohnehin schon mitbekommen haben: Die Kälte kriecht langsam wieder die Hosenbeine hoch. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Es wird garantiert nächstes Jahr einen weiteren Sommer geben. In diesem Sinne starten wir also optimistisch in den Tag - und schauen auf das, was uns heute erwartet:

  • Die Kultusminister der Länder treffen sich heute Abend digital mit Experten zum Thema Lüftungshygiene.
  • Die Jugendarbeitslosigkeit ist seit Beginn der Corona-Krise in Deutschland stark gestiegen. Heute werden Zahlen vorgestellt.
  • Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter - dieses Mal mit einer Demo vorm Bundesfinanzministerium.
  • Das EuGH entscheidet, ob die Auslieferung des Verdächtigen im Fall Maddie rechtens war.
  • In München treten die verschärften Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Kraft.
  • Im Supercup treffen Bayern München und Europa-League-Gewinner FC Sevilla in Budapest aufeinander - vor Publikum.

In der ersten Tageshälfte werde ich Sie mit Nachrichten in aller Kürze versorgen. Mein Name ist Judith Görs. Wenn Sie mir schreiben möchten, tun Sie das gern via Mail an judith.goers[at]nama.de oder über Twitter. Kommen Sie gut in den Tag!

06:19 Uhr

Im Westen heiter, im Osten gegen Mittag Schauer

Die Nacht war in weiten Teilen mild, lediglich am Niederrhein und in der Eifel ist bereits deutlich kühlere Luft angekommen. Dort ist die Kaltfront, die heute für Schauer sorgt, bereits durch. Deutschlandweit sind heute zwar Schauer möglich, aber es gibt auch freundliche Phasen mit Sonnenschein, am Nachmittag werden im Südwesten neue Schauer und Gewitter erwartet.

Während es im Westen bereits ab den Morgenstunden aufheitert, kommen die Schauer an der Oder etwa um die Mittagszeit an. In Niederbayern geht es nach nebligem Beginn meist trocken durch den Tag und auch in der Lausitz kommt wenig von den Schauern an. Bei maximal 17 Grad in Nordfriesland bis 24 Grad in Ostsachsen weht teils stark böiger Wind, an der Nordsee gibt es stürmische Böen in der Größenordnung von 50 bis 70 km/h.

06:01 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht