Donnerstag, 30. Januar 2020Der Tag

Heute mit Ina Bullwinkel und Christian Herrmann
22:32 Uhr

Das war Donnerstag, 30. Januar 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser, die Passagiere der "Costa Smeralda" haben Glück gehabt: Niemand an Bord des Kreuzfahrtschiffes ist mit dem Coronavirus infiziert. Die Entwarnung kam nach stundenlangem Warten am Abend, dann durften die Passagiere das Schiff verlassen.

Anders sieht die Lage in China aus: Mit der ersten Erkrankung in Tibet sind inzwischen in allen Regionen und Provinzen Infektionen nachgewiesen. Angesichts der schnellen Verbreitung rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am späten Abend den internationalen Notstand aus. Damit sind konkrete Empfehlungen verbunden, wie die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden soll.

In Deutschland gibt es mittlerweile fünf bestätigte Fälle des Coronavirus.

Das sind die anderen wichtigen Themen des Tages:

  • Deutschland hat ehrgeizige Klimaziele, die es ohne emissionsfreien Atomstrom erreichen muss. Die Lösung sieht Wirtschaftsminister Altmaier im Wasserstoff. Afrika kommt eine Schlüsselrolle zu.
  • 1300 Tage dauerte die Hängepartie, morgen ist es soweit: Das Vereinigte Königreich tritt aus der Europäischen Union aus. Betroffen sind davon auch rund 100.000 Briten in Deutschland.
  • Konstanze Klosterhalfen ist 2019 die am meisten beachtete deutsche Leichtathletin: Wegen ihrer Rekorde, ihrer WM-Bronze-Medaille - und auch wegen des Falls Salazar. Danach tauchte sie unter - insbesondere in ihrer Heimat.
  • Arbeitnehmer müssen einen Tag länger ran, dafür sind die Bahncards 50 und 25 günstiger. Die Krankenkassen erhöhen den Datenschutz und Whatsapp ist nicht mehr auf allen Smartphones nutzbar. Dies und anderes erwartet Sie im Februar.
  • Ein Staubsauger sollte einen herkömmlichen Teppich ebenso gut reinigen wie einen Parkettboden. Stiftung Warentest hat einige aktuelle Modelle auf Herz und Nieren geprüft. Der Testsieger geht ordentlich ins Geld, aber es gibt eine günstige Alternative.
  • Erftstadt hat knapp 50.000 Einwohner und ist Schauplatz eines Verbrechens. Das Opfer: Sophia Thomalla. Doch so einfach lässt sich die 30-Jährige nicht beklauen. Sie startet nun einen Fahndungsaufruf - mit einem verlockenden Angebot für den Langfinger.

Ich verabschiede mich damit in den Feierabend. Kommen Sie gut durch die Nacht und schauen Sie auch morgen wieder vorbei auf ntv.de und in der ntv-App. Ihr Christian Herrmann

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Mit einem Fackelmarsch protestieren die Anwohner im französischen Ort Perpignan gegen die geplante Rentenreform ihrer Regierung.

(Foto: imago images/Hans Lucas)

22:22 Uhr

Bayern meldet weiteren Coronavirus-Fall

In Bayern ist ein fünfter Coronavirus-Fall bestätigt worden. Es handele sich um einen Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der auch die vier bislang bekannten Infizierten beschäftigt seien, teil das zuständige Gesundheitsministerium mit. Der nun fünfte Patient sei im Landkreis Traunstein wohnhaft. Einzelheiten werden am Freitag den Medien mitgeteilt.

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22:15 Uhr

Einbrecher stehlen zehn Dali-Skulpturen aus Galerie

Um 14.45 Uhr haben wir bereits über den Pickelhauben-Verlust des Hildburghauser Stadtmuseums berichtet. Aber die thüringische Stadt ist nicht die einzige, der wertvolle Ausstellungsstücke abhanden gekommen sind: In Stockholm haben Einbrecher zehn Skulpturen, die der spanische Surrealist Salvador Dali angefertigt hat.

  • Demnach haben die Einbrecher vergangene Nacht die Glastür der Couleur-Galerie im schicken Stockholmer Stadtteil Ostermalm eingeschlagen.
  • Laut Galeriebesitzer haben die zehn Skulpturen jeweils einen Wert etwa 20.000 bis 50.000 Euro.
  • Darunter soll sich auch ein Bronze-Modell der geschmolzenen Uhr befinden, für die Dali unter anderem berühmt ist.
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Ein Streifenwagen steht vor der Galerie.

(Foto: imago images/TT)

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Ein Besucher schaut sich im Juli 2009 bei einer Ausstellung in China ein Modell der geschmolzenen Uhr an.

(Foto: imago stock&people)

 

21:46 Uhr

Todesraser von Luttach wird ins Kloster entlassen

Anfang Januar verursacht Stefan L. in Südtirol stark alkoholisiert einen Autounfall, bei dem sieben deutsche Jugendliche sterben. Dennoch kommt der 27-Jährige vorerst aus dem Gefängnis frei: Ein Untersuchungsrichter entlässt ihn in ein Kloster. Dort steht er unter Hausarrest.

  • Der italienische Fernsehsender "Rai" berichtet, dass die Gerichtspolizei den 27-Jährigen in das Kloster Neustift bei Birxen eskortieren wird.
  • Dort soll er regelmäßig von der Polizei kontrolliert werden, muss an den Messfeiern teilnehmen und sich einer psychotherapeutischen Behandlung unterziehen.
  • L. darf aber auch Besuch empfangen.
  • Wann der Prozess gegen ihn beginnt, ist noch offen.

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21:17 Uhr

Milliardärssohn prahlt mit Moskauer Billigapartment

Alexander Fridman ist Sohn von Michail Friedman, dem elfreichsten Russen mit einem Vermögen von fast 14 Milliarden US-Dollar. Ein typisches Milliardärskind, also. Dass der 19-jährige Spross mehr Geld hat, als er ausgeben kann, sieht er aber nicht so: Fridman Junior hat dem Finanzportal "Bloomberg" gesagt, dass er ausschließlich isst und trägt, was er selbst verdient hat.

  • Der 19-Jährige lebt demnach in einem kleinen 500-Dollar Apartment in einem Außenbezirk von Moskau.  
  • Sein Einkommen bezieht er von seinem Startup SF Development, das fünf Mitarbeiter und einen Umsatz von gut 400.000 Dollar hat.
  • In naher Zukunft will er außerdem eine Onlinemarketing-Plattform gründen.

Dass er bei seinen Unternehmungen vom Startkapital und den Verbindungen seines Vaters profitiert hat, bestreitet Fridman Junior. Wie er ohne dessen Geld seine Luxusreisen finanziert, die er auf Instagram ausführlich dokumentiert, verrät der Milliardärsspross nicht.

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Michail Fridman ist Hauptgründer Alfa Group, eines großen russischen Industrie- und Finanzkonzerns.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

20:47 Uhr

Coronavirus: WHO ruft internationalen Notstand aus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nach der rasanten Zunahme von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in China eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausgerufen. Damit sind konkrete Empfehlungen an Staaten verbunden, um die Ausbreitung einzudämmen.

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20:45 Uhr

Ottfried Fischer tritt noch einmal vor den Altar

Vor gut zehn Jahren gab Ottfried Fischer bekannt, dass er an Parkinson leidet. Seine Lebensfreude lässt sich der "Bulle von Tölz" von der schweren Krankheit aber nicht nehmen: Der 66-jährige Schauspieler verriet der Münchner "tz", dass er im Herbst seine langjährige Lebensgefährtin Simone Brandlmeier heiraten will.

  • "Wir heiraten optisch wie ein klassisches Brautpaar - in Weiß und Schwarz", sagte Fischer amüsiert. "Es ist nur die Frage, wer Weiß und wer Schwarz trägt."
  • Demnach sollen gut 100 Gäste zur Trauung nach Regensburg kommen.
  • Fischer war vor einigen Jahren von München nach Passau gezogen.
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Simone Brandlmeier ist seit 13 Jahren die Frau an der Seite von Ottfried Fischer.

(Foto: imago images / Spöttel Picture)

 

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20:07 Uhr

Polizei findet Leichen von Sechsfach-Eltern

In Belgien sind sechs Kinder unter bisher ungeklärten Umständen zu Vollwaisen geworden. Die Polizei hat ihren Leichen Medienberichten zufolge aus der Sambre gezogen.

  • Das Ehepaar mit sechs jungen Kindern aus Charleroi war am zweiten Weihnachtstag verschwunden.
  • Die Polizei entdeckt wenig später das Famiienauto mit laufendem Motor am Ufer der Sambre.
  • Ein Zeuge will der am Morgen des Verschwindens laute Schreie einer Frau gehört und die Polizei gerufen haben.
  • Die Leiche des Vaters tauchte dem Bericht zufolge bereits am 15. Januar auf, die Leiche der Mutter am Dienstag.
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19:41 Uhr

Prinz Harry scheitert mit Boulevardblatt-Beschwerde

Prinz Harry macht die aggressive britische Boulevardpresse für den Unfalltod seiner Mutter Diana 1997 verantwortlich. Um zu verhindern, dass eine Frau Meghan in ähnlicher Weise verfolgt wird, hat er in den vergangenen Monaten mehrere Beschwerden und Klagen gegen die Berichterstattung eingereicht. Eine hat die britische Medienaufsicht Ipso nun zurückgewiesen.

  • In dem Fall ging es um mehrere Fotos von Harry mit einem Elefanten, die der 35-Jährige 2016 auf Instagram veröffentlicht hatte.
  • Die "Mail on Sunday" schrieb darüber einen Artikel mit der Überschrift: "Betäubt und angebunden - was Harry über diese beeindruckenden Tierfotos verschweigt".
  • In dem Text wurde kritisiert, dass nicht zu erkennen war, dass der Elefant angeleint war.
  • Harry warf der "Mail on Sunday" daraufhin Irreführung vor. Die britische Medienaufsicht sah es anders.
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Auf einem Bild des Prinzen (4.v.l.) mit dem Elefanten war 2016 nicht zu erkennen, dass der Dickhäuter angeleint war.

(Foto: imago/i Images)

19:06 Uhr

Berlin streicht Hindenburg von der Ehrenbürgerliste

Der frühere Reichspräsident Paul von Hindenburg ist nicht länger Berliner Ehrenbürger. Das Abgeordnetenhaus der Hauptstadt hat ihm diese Auszeichnung mit rot-rot-grüner Mehrheit aberkannt.

  • Paul von Hindenburg war von 1925 bis zu seinem Tod 1934 Reichspräsident der Weimarer Republik. Am 30. Januar 1933 ernannte er Adolf Hitler zum Reichskanzler.
  • Regina Kittler von der Linken warf ihm deshalb im Abgeordnetenhaus vor, zur Zerstörung der deutschen Demokratie beigetragen und der Diktatur den Weg geebnet zu haben.
  • Robbin Juhnke von der CDU sieht darin eine "ahistorische Sichtweise": Hindenburg sei zweimal in freier Wahl gewählt worden, beim zweiten Mal mit Unterstützung der SPD. Er sei zwar eine historisch umstrittene Figur, es sei aber falsch, ihm die Ehrenbürgerschaft abzuerkennen.

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18:51 Uhr

Interpol: Weltweit 498 Mafia-Bosse auf der Flucht

Die italienische Polizei und Interpol blasen zum weltweiten Angriff auf die kalabrische Mafia. "Die 'Ndrangheta ist eine globale Bedrohung und kein italienisches, folkloristisches und ländliches Phänomen", sagten sie bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Sie habe mittlerweile in Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien und Dutzenden anderen europäischen Ländern ein wichtiges Standbein aufgebaut, und sei außerdem in den USA, Kanada, Brasilien und in afrikanischen Ländern aktiv.

  • Insgesamt seien derzeit 498 Mafia-Bosse flüchtig, sagte Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock. Darunter seien 134 Bosse der 'Ndrangheta, 55 würden international gesucht.
  • Die 'Ndrangheta stammt aus der süditalienischen Region Kalabrien und basiert wie andere Mafiaorganisationen auf Familienbanden und einem Blutschwur. Ihre Mitglieder kooperieren nach ihrer Festnahme aber seltener mit der Justiz als die Camorra aus Neapel oder die Cosa Nostra aus Sizilien.
  • In Deutschland macht die 'Ndrangheta vor allem in Nordrhein-Westfalen und in Baden-Württemberg Schlagzeilen. In Duisburg wurden im August 2007 bei einer 'Ndrangheta-Fehde sechs Menschen vor einer Pizzeria erschossen.

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18:13 Uhr

U-Boot krachte in Wrack der Titanic

Schiffswracks haben einen faszinierenden Reiz. Viele Abenteurer wollen gerne hinabtauchen und mit eigenen Augen sehen, wie die Tiefsee die alten Planken erobert. Dabei muss man natürlich vorsichtig sein, dass man den historischen Fund nicht noch weiter zerstört. Oder, um es mit den Worten der "Washington Post" zu sagen: "Mehr als ein Jahrhundert, nachdem die Titanic durch einen Eisberg gesunken ist, wurde sie wieder gerammt - dieses Mal von einem kleinen U-Boot".

  • Das kleine U-Boot für zwei Personen ist vor sechs Monaten aufgrund der starken Strömung in die Steuerbordseite des Wracks gekracht.
  • Laut Bericht wollte die verantwortliche Expeditionsfirma Eyos bei dem Tauchgang Filmmaterial für eine Dokumentation sammeln.
  • Herausgekommen ist der Unfall vor einem Gericht im US-Bundesstaat Virginia: Die Firma RMS Titanic Inc. klagt gegen die Tauchfahrten, weil es die Bergungsrechte an der Titanic besitzt.

 

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17:44 Uhr

Pumuckl-Vergleich scheitert vor Gericht

Im vergangenen April strahlt der Bayerische Rundfunk (BR) zweimal die Pumuckl-Folge "Pumuckls neues Heim" aus dem Jahr 1999 aus. Durfte er das? Die Drehbuchautorin sagt Nein - sie meint, dass der BR kein Ausstrahlungsrecht mehr besitzt. Der Sender sieht es - überraschend - anders. Die logische Konsequenz: ein Prozess, in dem der erste Vergleichsversuch gescheitert ist.

  • Das Landgericht München hat vorgeschlagen, dass der BR der Autorin insgesamt 30.000 Euro für alle fünf Pumuckl-Folgen zahlt, an denen sie mitgewirkt hat.
  • Die Frau lehnte ab. Sie fordert allein für "Pumuckls neues Heim" einen Schadenersatz in Höhe von 35.790 Euro plus Zinsen. Sie ist überzeugt, dass die vertraglich vereinbarten Nutzungsrechte des BR Ende 2012 ausgelaufen sind.
  • Das Urteil soll am 12. März bekanntgegeben werden.
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Erstmals lief Pumuckl am 21. Februar 1962 beim Bayerischen Rundfunk - damals noch als Hörspiel.

(Foto: picture alliance/dpa)

17:19 Uhr

Frankreich schafft Kassenbons bei Kleinbeträgen ab

Die deutsche und die französische Regierung haben beim Thema "Kassenbon" offensichtlich sehr unterschiedliche Ansichten. Während bei uns seit dem Jahreswechsel die neue Bonpflicht für Kopfschütteln sorgt, folgt Frankreich dem englischen und dänischen Vorbild: Für kleinere Beträge sollen Kassenzettel wegen Papier-Verschwendung entfallen.

  • Die Abgeordneten der Nationalversammlung wollen das Gesetz noch heute verabschieden.
  • Es sieht vor, dass Kassenzettel für Beträge bis 30 Euro ab 2022 nur noch dann ausgedruckt werden, wenn der Kunde oder die Kundin es wünscht.
  • Die französische Regierung begründet das Gesetz damit, dass in einem Supermarkt jährlich 10.600 Rollen Papier für Kassenbons verbraucht werden, die oft nach wenigen Sekunden wieder im Müll landen.
  • In Deutschland müssen Händler ihren Kunden dagegen seit Jahresbeginn bei jedem Kauf unaufgefordert einen Beleg aushändigen, um Steuerbetrug zu verhindern.

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17:08 Uhr
16:46 Uhr

Behinderter Junge stirbt, weil Familie in Quarantäne war

In China ist anscheinend ein schwerkranker 17-Jähriger gestorben, weil seine Familie wegen des Coronavirus unter Quarantäne stand und sich nicht um ihn kümmern konnte. Das berichtet der britische "Guardian" unter Berufung auf eine chinesische Zeitung. Demnach litt der Jugendliche an Zerebralparese, einer im Gehirn hervorgerufenen Lähmungskrankheit.

  • Laut "Guardian" lebt die betroffene Familie in einem abgelegen Dorf in der zentralchinesischen Provinz Hubei, die besonders vom Coronavirus betroffen ist.
  • Vergangene Woche wurden der Vater und der Bruder des 17-Jährigen in einer weit entfernten Anlage unter Quarantäne gesetzt, nachdem bei ihnen Fieber aufgetreten war.
  • Nach sechs Tagen ohne Essen, Trinken und körperlicher Hygiene wurde der Jugendliche tot in der gemeinsamen Wohnung gefunden.
  • Die chinesischen Behörden haben Ermittlungen eingeleitet.

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16:14 Uhr

Steuersenkung für Bahn: Flixbus streicht Angebot zusammen

Im Zuge des Klimapakets beschließt die Bundesregierung, dass die Umsatzsteuer für Fernbahn-Tickets sinkt. Schön für die Bahn, schlecht für Flixbus: Denn obwohl Fernbusse als ähnlich klimafreundlich wie Züge gelten, wird für Bustickets weiter der höhere Satz fällig. Jetzt zieht das Unternehmen die Konsequenzen.

  • Flixbus will sein Angebot ab 2021 in abgelegen Gebieten einschränken.
  • "Den ländlichen Raum werden wir nicht in dem heutigen Maße halten können, wir werden Takte reduzieren, Linien einkürzen müssen und Arbeitsplätze werden verloren gehen", sagt Konzernchef André Schwämmlein in der "Wirtschaftswoche".
  • Schade, denn auch die Bahn hat ihr Angebot auf dem Land mangels Profitabilität in den letzten Jahren zusammengestrichen.
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15:44 Uhr

Verkehrsexperten fordern flexible Fahrverbote

Wer als Berufstätiger ein Fahrverbot erhält, hat dadurch mitunter Probleme, seinem Job nachzukommen. Das muss nicht sein, meinen Verkehrsanwälte und der ADAC. Sie fordern beim Verkehrsgerichtstag (VGT) mehr Flexibilität.

  • Wer ein Fahrverbot von einem Monat für einen Rotlicht- oder einen Tempoverstoß erhält, soll dies nach Vorstellung des Deutschen Anwaltvereins (DAV) künftig in zwei Teilen abbüßen können. Das ließe sich besser mit den Anforderungen im Job vereinbaren, heißt es.
  • Der ADAC stimmt zu: "Ich halte viel von einer Flexibilisierung im Bußgeldverfahren", sagt Vizepräsident Verkehr, Gerhard Hillebrand. Die Aufteilung eins Fahrverbots auf zweimal zwei Wochen würde Betroffenen helfen, "den Denkzettel besser zu verkraften".

Oder auch nicht, denn wenn ich mein Fahrverbot nach gut dünken aufteilen kann, stärkt das wirklich den Lerneffekt? Stimmen Sie ab!

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15:17 Uhr

Diebe stehlen historische Pickelhaube aus Thüringer Museum

Wenige Wochen nach dem Einbruch in das Grüne Gewölbe hat es erneut einen Museumsdiebstahl gegeben: Unbekannte haben eine historische Pickelhaube im Wert von 3000 Euro aus dem Stadtmuseum von Hildburghausen geklaut.

  • Die Polizei sagt, dass der Militärhelm vermutlich in den letzten Tagen gestohlen wurde - während der regulären Öffnungszeiten des Museums.
  • Der Helm stammt demnach aus dem Jahr 1870, ist mit Metall und Leder ausgestattet und hat ein auffälliges Einschussloch am oberen Teil.
  • Erst im vergangenen November waren Diebe in das Grüne Gewölbe in Dresden eingebrochen und hatten Juwelen von unschätzbarem Wert gestohlen.
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Die Polizei bittet Zeugen, die etwas zum Diebstahl sagen können, sich zu melden.

(Foto: Polizei Suhl)

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14:50 Uhr

Hongkonger Gefängnisse fahren Schutzmasken-Produktion hoch

Aus Angst vor dem Coronoavirus decken sich in China Millionen Menschen mit Schutzmasken ein. Das führt zu langen Schlangen vor Apotheken und Supermärkten - und zu Akkordarbeit in den Gefängnissen in Hongkong. Dort werden die Masken nämlich hergestellt.

  • Bislang werden rund 50.000 Schutzmasken täglich in den Gefängnissen der chinesischen Sonderverwaltungszone hergestellt. Das macht knapp 1,5 Millionen Masken im Monat.
  • "Wir werden rund um die Uhr arbeiten, um die Produktion hoffentlich auf 1,8 Millionen monatlich zu erhöhen", sagt Verwaltungschef Matthew Cheung.
  • Für gewöhnlich stellen die Häftlinge die Masken im Rahmen spezieller Arbeitsprogramme für Krankenhäuser oder Regierungsbeamte her.
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In China gehen viele Menschen nur noch mit Schutzmasken auf die Straße.

(Foto: REUTERS)

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14:27 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen, liebe Leser, meine Kollegin Ina Bullwinkel verabschiedet sich in ihren verdienten Feierabend, ich übernehme ihren Platz bei uns in der Redaktion und halte Sie bis zum späten Abend mit den wichtigsten, interessanten und witzigsten Meldungen des Tages auf dem Laufenden. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie gerne eine E-Mail an christian.herrmann[at]nachrichtenmanufaktur.de oder melden Sie sich auf Twitter bei @chrherrmann. Kommen Sie gut durch den Nachmittag!

14:24 Uhr

Prozess um Vertuschung: Freispruch für Erzbischof von Lyon

In einem Prozess um die Vertuschung von Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche Frankreichs ist der frühere Erzbischof von Lyon freigesprochen worden. Das Berufungsgericht der Stadt ist der Meinung, dass sich Kardinal Philippe Barbarin nicht schuldig gemacht habe.

In erster Instanz war der 69-Jährige zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ihm wurde vorgeworfen, den sexuellen Missbrauch von Jungen durch einen Priester verschwiegen zu haben.

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13:50 Uhr

Belohnung ausgesetzt: Wer befreit dieses Krokodil?

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Wer traut sich an dieses Krokodil heran?

(Foto: imago images/Xinhua)

Für diese Aufgabe muss man entweder sehr geschickt oder lebensmüde sein. Es geht darum, einem Krokodil aus einer misslichen Lage zu helfen - ohne dabei zu sterben.

Seit Jahren versuchen Tierschutzbehörden in Indonesien vergeblich, das Krokodil von einem Reifen um seinen Nacken zu befreien. Nun haben sie eine Belohnung für denjenigen ausgelobt, der diese Herausforderung annimmt - und das vier Meter lange Reptil in Palu, der Hauptstadt der Provinz Zentral-Sulawesi, erfolgreich befreit.

Wie hoch die Belohnung ausfallen soll, ist nicht bekannt. Sie solle aber nicht die breite Öffentlichkeit dazu verleiten, Rettungsversuche zu unternehmen, sagte Behördenchef Hasmuni Hasmar. Vielmehr würden Experten mit Erfahrung gesucht.

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13:23 Uhr

Zu großer Zeitdruck? Postbote bunkert Briefe monatelang

Dass wichtige oder weniger wichtige Post verloren geht, hat wahrscheinlich jeder schon einmal erlebt. Den Grund dafür erfährt man selten. US-Postkunden aus der Stadt Chesapeake im US-Bundesstaat Virginia haben jetzt einen konkreten Hinweis auf den Aufenthaltsort ihrer vermissten Post.

  • Dort soll ein Postbote über Monate Tausende Sendungen in einem Lagerraum gestapelt haben, anstatt sie auszuliefern. Er habe sich unter Druck gefühlt und keine Zeit gehabt, die großen Mengen von Post an ihre Adressaten zu verteilen, sagte der Mann vor Gericht, wie US-Medien unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichteten.
  • Der Mann soll bereits im November oder Dezember 2018 begonnen haben, die Post zu sammeln. Ab Februar 2019 habe er eigens einen Lagerraum dafür angemietet. Dort fand die Polizei laut Berichten knapp 5000 Postsendungen, darunter Steuerunterlagen und Kontoauszüge, Zeitschriften und Werbung.
  • Der säumige Briefträger flog im Mai 2019 auf, als ein Augenzeuge die Behörden auf den Fall aufmerksam machte. Im August 2019 bekannte der Mann sich vor Gericht schuldig, im Februar soll er verurteilt werden. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.
12:52 Uhr

Netanjahu bedankt sich für Begnadigung von Drogenschmugglerin

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Dank beim Treffen im Kreml: Netanjahu und Putin waren sich beim Deal um die Begnadigung einig geworden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein etwas ungewöhnlicher Deal hat sich zwischen Russland und Israel abgespielt. Der russische Präsident Wladimir Putin hat auf Bitten von Premier Benjamin Netanjahu eine israelische Drogenschmugglerin begnadigt, die im vergangenen Frühjahr an einem Moskauer Flughafen gefasst worden war. Sie war von einem Gericht zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Allerdings soll Russland für die Begnadigung diverse Gegenleistungen verlangt haben. Moskau hat unter anderem nach Angaben des für Jerusalem zuständigen Ministeriums die Eigentumsrechte an einer Kirche in der Jerusalemer Altstadt gefordert. Die "Jerusalem Post" hatte berichtet, das Justizministerium habe der Übertragung der Rechte an Russland zugestimmt. Dies ist jedoch offiziell nicht bestätigt.

Bei einem Kurzbesuch hat sich Netanjahu nun für die Freilassung bedankt. Der Fall habe das ganze Land berührt, sagte Netanjahu zum Auftakt der Gespräche mit Putin in Moskau.

12:50 Uhr
Breaking News

Berliner Abgeordnetenhaus beschließt Mietendeckel

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat den umstrittenen Mietendeckel beschlossen. Bei 150 abgegebenen Stimmen sprachen sich 85 Parlamentarier für das Gesetz aus, mit dem die Mieten in der Hauptstadt für fünf Jahre eingefroren werden sollen.

Zudem sollen besonders hohe Mieten unter bestimmten Umständen abgesenkt werden dürfen; der Mietendeckel soll für rund 1,5 Millionen Wohnungen in der Hauptstadt gelten.

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12:33 Uhr
Breaking News

Verdacht auf Coronavirus: 7000 Menschen sitzen auf Kreuzfahrtschiff fest

Wegen des Verdachts auf das Coronavirus sitzen Tausende Passagiere an Bord eines Kreuzfahrtschiffes im Hafen der italienischen Stadt Civitavecchia fest. Wie die Nachrichtenagentur Ansa schrieb, sollen insgesamt rund 7000 Menschen an Bord der "Costa Smeralda" sein.

  • Eine Touristin aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Macao habe Symptome wie Fieber und Atemprobleme gehabt, wie auch ein Sprecher der Reederei bestätigte.
  • Die örtlichen Behörden ordneten an, dass die Passagiere zunächst nicht an Land gehen dürfen.
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12:15 Uhr

"Null Verständnis": Raser überholt Krankenwagen mit Tempo 100

Mit extrem hoher Geschwindigkeit, aber ohne gültigen Führerschein: Ein 19-jähriger Raser hat in der Dortmunder Innenstadt bei mehreren Überholmanövern auch einen Rettungswagen abgehängt, bevor ihn die Polizei aus dem Verkehr zog.

  • In der Nacht zu Donnerstag wurde der Fahrer aus Lüdenscheid mit schnellen Spurwechseln, riskanten Slalomfahrten und mehr als 100 Kilometern pro Stunde zur Gefahr. Die Beamten verfolgten den Raser und stoppten ihn. Der Mann habe "null Verständnis" für die Kontrolle gezeigt, berichtete die Polizei.
  • Der Wagen und der im Kosovo ausgestellte und hierzulande nicht gültige Führerschein wurden sichergestellt. Da der junge Fahrer sich seit mehr als sechs Monaten in Deutschland aufhält, hätte er laut Polizei seinen Führerschein umschreiben lassen müssen. Gegen ihn wird unter anderem wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens ermittelt.
12:04 Uhr
11:19 Uhr

Soll Michelle Obama die Vizepräsidentin von Joe Biden werden?

Die Bromance zwischen Joe Biden und Barack Obama ist kein Geheimnis. Aber auch für Michelle Obama hegt Biden Sympathien. Jetzt bringt er sie sogar erneut als mögliche Vizepräsidentin ins Spiel.

  • "Sicher hätte ich Michelle gerne als Vizepräsidentin", hatte Biden Medienberichten zufolge am Dienstag bei einer Wahlkampfveranstaltung im Mittleren Westen der USA gesagt.
  • Das an eine schwarze US-Leserschaft gerichtete Online-Magazin "The Root", bezeichnete den Vorstoß am Mittwoch (Ortszeit) als "Wunschdenken" und Biden selbst als einen "armen, einfältigen Trottel". Twitternutzer spotteten, es handle sich um einen verzweifelten Versuch Bidens, seine Wahlkampagne zu retten.
  • Ob es Biden wirklich ernst meint mit seinem Vorschlag? Der Demokrat hatte Berichten zufolge bereits bei einem Talkshow-Auftritt im September gewitzelt, er werde Michelle Obama fragen, ob sie mit ihm zur Wahl antreten wolle. Später sagte er: "Ich meine es nicht ernst. Michelle, ich meine es nicht ernst."
11:00 Uhr
Breaking News

Immunität von AfD-Fraktionschef Gauland aufgehoben

Der Bundestag hat die Immunität von AfD-Fraktionschef Alexander Gauland aufgehoben. Das Plenum genehmigte einen Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main.

Die Staatsanwaltschaft hatte im vergangenen Jahr Ermittlungen gegen Gauland wegen eines "privaten Steuerfehlers" aufgenommen. Bei den aktuellen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gehe es um den Vorwurf der Steuerhinterziehung, bestätigte eine Sprecherin der Behörde.

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10:55 Uhr

Mann attackiert Polizisten mit kochendem Wasser

Nach diesem Einsatz in Augsburg dürfte ein junger Polizist sich fragen, ob er den richtigen Beruf gewählt hat. Er sollte bei einem Ehestreit vermitteln. Als jedoch der 57-jährige Ehemann der Wohnung verwiesen werden sollte, sei er aggressiv aufgetreten und habe sich der Aufforderung verweigert.

Dann habe er aus einem Topf mit kochendem Nudelwasser eine Tasse Wasser entnommen. Zunächst habe er etwas Wasser in Richtung des 25-jährigen Polizisten geschüttet, am Ende dann die noch fast volle Tasse gezielt über dem Beamten ausgeleert.

  • Der 25 Jahre alte Beamte erlitt dabei Verbrühungen im Gesicht, am Hals und am Oberkörper, wie die Augsburger Polizei mitteilte.
  • Der nach erheblichem Widerstand am Ende festgenommene Mann kam wegen des Verdachts eines Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung in Haft.
  • Die Ehefrau hatte die Polizei den Ermittlern zufolge gerufen, weil sie von ihrem Mann geschlagen worden war.
10:32 Uhr

Nach Skandal um Goebbels-Zitat: Bolsonaro gibt Schauspielerin Posten

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Schauspielerin Regina Duarte unterstützt künftig die brasilianische Regierung.

(Foto: REUTERS)

Die Regierung von Brasiliens rechtsextremem Präsidenten Jair Bolsonaro bekommt ein neues Gesicht - aus dem Fernsehen. Nachdem der bisherige Kulturstaatssekretär sich in einen Skandal um die mutmaßliche Verwendung von Zitaten des Nazi-Propagandachefs Joseph Goebbels verwickelt hatte, übernimmt nun eine seit Jahrzehnten aus Seifenopern bekannte Schauspielerin den Posten.

  • Die 72-jährige Regina Duarte nahm den Posten am Mittwoch offiziell an. "Ja, ich habe zugesagt", sagte sie nach dem Verlassen des Präsidentenpalastes. Die konservative Schauspielerin hatte Bolsonaro bereits 2018 in seinem Wahlkampf unterstützt und damals gesagt, sie stehe mit "Körper und Seele" an seiner Seite.
  • Duartes Vorgänger Roberto Alvim hatte in einer Rede gesagt, dass die brasilianische Kunst im nächsten Jahrzehnt "heroisch und national" sein werde. Das Zitat wies große Ähnlichkeit zu einer Äußerung Goebbels zur Kunst im "Dritten Reich" auf.
  • Mit der Schauspielerin Duarte ist der Posten des Kulturstaatssekretärs in Brasilien bereits zum vierten Mal seit dem Amtsantritt Bolsonaros neu besetzt worden. Für Kultur gab es bis zu dessen Amtsübernahme ein vollwertiges Ministerium - Bolsonaro schaffte es aber ab.
10:14 Uhr

In Lkw gepfercht: Polizei befreit knapp 300 Migranten

Polizisten haben im Südosten Mexikos 292 Migranten aus zwei Lastwagen befreit. Die Fahrzeuge seien bei einer Kontrolle nahe der Stadt Berriozábal im Bundesstaat Chiapas aufgefallen, berichteten örtliche Medien unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft.

  • Darin waren den Angaben zufolge Migranten aus dem etwa 200 Kilometer entfernten Guatemala sowie aus El Salvador, Honduras und Nicaragua zusammengepfercht, darunter 50 Minderjährige. Einer der Fahrer sei festgenommen worden, der zweite sei entkommen, hieß es. Jeder der Passagiere habe 100.000 Pesos (etwa 4800 Euro) an die Schleuser gezahlt.
  • Jedes Jahr fliehen Hunderttausende Menschen aus Mittelamerika vor Armut und Gewalt in ihren Heimatländern. Sie versuchen, über Mexiko in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Erst Mitte Januar waren mehr als 3500 mehrheitlich honduranische Migranten Richtung USA aufgebrochen.
09:53 Uhr

Wuhan-Evakuierung: Deutsche Rückkehrer müssen für Flug zahlen

Wuhan ähnelt wegen des grassierenden Coronavirus einer Geisterstadt. Bald werden deshalb auch deutsche Staatsbürger ausgeflogen. Die Betroffenen sollen nach Informationen der "Bild"-Zeitung vom Auswärtigen Amt eine E-Mail mit Hinweisen zu der Rückreise bekommen haben.

  • Unter anderem heißt es darin laut dem Zeitungsbericht, dass die Rückkehrer einen Teil der Flugkosten selbst tragen müssen. Der Preis soll etwa der Höhe eines normalen Economy-Flugtickets entsprechen.
  • Außerdem werden nur gesunde Personen ausgeflogen - gegebenenfalls gemeinsam mit ihren Ehepartnern und Kindern. Vor der Abreise ist demnach ein Gesundheitscheck durch chinesische Behörden vorgeschrieben.
09:34 Uhr

Australischer Feuerwehrmann ertanzt sich Tausende Likes

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Chris Rumpf tanzt manchmal auch mit seinen Kollegen.

(Foto: Chris Rumpf/TikTok)

Während die Feuer in Australien anhalten, hat ein Feuerwehrmann aus New South Wales das Tanzen für sich entdeckt. Mit den Videos seiner Tanzeinlagen erfreut Chris Rumpf bei TikTok eine wachsende Fangemeinde.

  • Mehr als 500.000 Mal gab es für ihn ein "Gefällt mir". Er hat auch schon einige Kollegen mit seinem Tanzfieber angesteckt, wie in Videos zu sehen ist.
  • In einem BBC-Bericht erzählte Rumpf, dass es den Feuerwehrleuten zu schaffen macht, wenn sie im Einsatz Leuten begegnen, die durch die Brände alles verloren haben. Die Tanzvideos helfen nach seinen Worten, die Laune etwas zu heben. "Ich denke, das hat funktioniert."
  • Seine Feuerwehrstation schwärmte schon vor einigen Wochen auf Facebook vom Können ihres Kollegen. Und: "Wir lieben unseren Job und nehmen ihn ernst ... aber wenn sich eine Möglichkeit auftut, zu tanzen ... dann tanzen wir!"
09:03 Uhr

Satelliten entgehen nur knapp einer Kollision

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Im All sind Hunderte Satelliten unterwegs, einige davon sind gar nicht mehr aktiv. Zwei von diesen ausrangierten Modellen haben sich jetzt nur knapp verpasst. Die von Experten gefürchtete Kollision über den USA ist ausgeblieben.

  • Die inaktiven Satelliten IRAS und GGSE-4 hätten sich über Pittsburgh um nur etwa 47 Meter verfehlt, meldete das US-Unternehmen LeoLabs bei Twitter.
  • Es gebe keine Anzeichen auf neuen Weltraumschrott, twitterten die Experten weiter. LeoLabs hatte die beiden Satelliten seit Montag unter enger Beobachtung gehalten. Der Experimentalsatellit GGSE-4 war demnach 1967 gestartet worden, das Weltraumteleskop IRAS wurde 1983 ins All geschickt.
09:01 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:38 Uhr

Hunderte Ärzte schreiben sich auf Liste für Abtreibungen

Für Frauen ist es nach wie vor schwierig, an Informationen zum Thema Abtreibung zu gelangen. Immerhin wächst mittlerweile die offizielle Liste mit Ärzten, die Abtreibungen vornehmen: Ein halbes Jahr nach dem Start haben sich mittlerweile 301 Ärzte und andere Einrichtungen aus allen Bundesländern eintragen lassen, heißt es von der Bundesärztekammer.

  • Die Bundesärztekammer hatte die Liste Ende Juli online gestellt, die Teil der umstrittenen Reform von Paragraf 219a des Strafgesetzbuches ist. Sie soll Frauen einen leichteren Zugang zu Informationen bieten.
  • Auf Kritik war jedoch gestoßen, dass die Übersicht zum Start zunächst bundesweit nur 87 Einträge umfasste. Bis Anfang September stieg die Zahl der Einträge auf 215.
  • Der Anfang 2019 beschlossene Kompromiss der Großen Koalition zum sogenannten Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche sieht vor, dass Ärzte öffentlich machen dürfen, dass sie Abbrüche vornehmen - weitere Informationen etwa über angewendete Methoden sind aber nicht erlaubt.
08:10 Uhr

Teleskop zeigt Sonnenoberfläche so detailliert wie nie

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Die Oberfläche der Sonne.

(Foto: NSO/NSF/AURA)

Das weltgrößte Solar-Teleskop auf Hawaii hat ein neues Bild der Sonne aufgenommen. Auf dem vom Teleskop "Daniel K. Inouye" aufgenommenen Bild sei die Oberfläche der Sonne so detailliert wie nie zuvor zu sehen, hieß es von Wissenschaftlern an der University of Hawaii. Das Teleskop steht auf dem Gipfel des Bergs Haleakala auf der Insel Maui.

Auf der Seite des "National Solar Observatory" ist ein Video der Aufnahmen der zellenartigen gelb-orangenen Oberfläche zu sehen. In einem Text dazu heißt es, der Film zeige das "turbulente, 'kochende' Plasma, das die gesamte Sonne bedeckt". Die einzelnen Zellen sollen jeweils die Größe des Bundesstaats Texas haben, was heißt: fast doppelt so groß wie die Fläche Deutschlands.

07:31 Uhr

Stimmung zum Brexit zwischen "werde trauern" und "es reicht jetzt"

Morgen ist es so weit, dann ist der Brexit beschlossene Sache und nach langem Hin und Her vollzogen. Für mich persönlich ist die Schockstarre, in die ich nach dem Referendum am 23. Juni 2016 gefallen war, langsam abgeklungen - betroffen macht mich der EU-Austritt der Briten allerdings immer noch.

  • Ähnlich geht es Europapolitikerin Katarina Barley. "Entweder verkrieche ich mich ganz alleine und bin wirklich traurig (...) oder ich suche Gleichgesinnte und wir trauern dann gemeinsam", sagte die SPD-Politikerin über ihre Pläne für die Brexitnacht am Freitag. Zuvor wollte sie noch nach London reisen. "Ich werde entweder mit britischen Verwandten und Freunden mich betrinken ... Darf man das sagen? Ich werde auf jeden Fall echt trauern."
  • Einen anderen Blick hat der Europaabgeordnete Dennis Radtke, der den Schlussstrich begrüßt: "Ich hab' die Entscheidung immer sehr bedauert, weil ich persönlich sehr anglophil eingestellt bin", sagte der CDU-Politiker. "Aber auf der anderen Seite muss man sagen, es reicht jetzt auch einfach."

Wie geht es Ihnen kurz vor dem Brexit? Würden Sie sich am liebsten verkriechen wie Katarina Barley oder sind Sie einfach froh, dass es jetzt endlich vorbei ist?

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07:10 Uhr
Breaking News

Deutsche Bank macht 2019 Milliardenverlust

Deutsche Bank
Deutsche Bank 10,20

Der größte Konzernumbau in der Firmengeschichte hat der Deutschen Bank im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 5,7 Milliarden Euro eingebrockt. Es ist der fünfte Jahresverlust in Folge. Das Minus sei vollständig auf die Umstrukturierung zurückzuführen, sagte Vorstandschef Christian Sewing. Das Geschäft in der Kernbank habe sich dagegen 2019 stabilisiert. Analysten hatten im Schnitt mit einem Minus von fünf Milliarden Euro gerechnet. (Gastbeitrag aus dem Börsen-Tag)

Mehr börsenrelevante Meldungen lesen Sie im Börsen-Tag.

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06:58 Uhr

Vorübergehend bewusstlos: Sorge um Japans ehemaligen Kaiser

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Der ehemalige Kaiser Akihito und seine Frau Michiko im September 2019.

(Foto: picture alliance/dpa)

Japans abgedankter Kaiser Akihito gibt seinem Volk Grund zur Sorge. Der 86 Jahre alte Vater des heutigen Kaisers Naruhito habe in seiner Residenz in Tokio vorübergehend das Bewusstsein verloren und sei kollabiert - eine anschließende Untersuchung habe jedoch keine gesundheitlichen Unregelmäßigkeiten erbracht, gab das Haushofamt bekannt.

  • Akihito sei wieder in normalem Zustand und habe auch wie immer gefrühstückt. Der im Volk äußerst beliebte frühere Monarch hatte im April vergangenen Jahres auf eigenen Wunsch abgedankt und als Begründung nachlassende Kräfte angeführt.
  • Der 86-Jährige leidet seit einigen Jahren unter einer angeschlagenen Gesundheit. Bereits 2008 hatte Akihito stressbedingte Gesundheitsprobleme gehabt, unter anderem Magenbluten. Der Kaiser, der 2003 wegen Prostatakrebs operiert wurde, musste sich auch einer Bypass-Operation unterziehen. Im vergangenen Juli litt er unter zerebraler Anämie.
06:48 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

derzeit vergeht kein Tag, an dem wir nicht über das Coronavirus berichten. Fast stündlich kommen Meldungen zu neuen Infektionen oder Todesfällen herein. Auch in Frankreich wurde ein neuer Krankheitsfall bestätigt. Trotzdem gibt es immer noch keinen Grund zur Panik - wissen wir doch, dass andere Krankheiten viel gefährlicher sind. Wichtig bleibt das Thema dennoch. Auch, weil die deutschen Staatsbürger bisher nicht aus Wuhan ausgeflogen wurden.

Außerdem beschäftigen uns heute folgende Nachrichten:

  • Vorwehen des Brexits: Fast ist der Austritt geschafft. Noch einen Tag, bis Großbritannien die EU verlässt. Nach der Ratifizierung des Brexit-Abkommens im Europaparlament laufen die Vorbereitungen für den britischen EU-Austritt morgen. Vorher müssen die bleibenden 27 EU-Staaten den Austrittsvertrag noch einmal offiziell billigen.
  • Bilanz der Deutschen Bank: Die Deutsche Bank legt am frühen Morgen ihre Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vor. Auch 2019 war für Deutschlands größtes Geldhaus ein Jahr mit roten Zahlen - das fünfte in Folge.
  • Arbeitsmarktstatistik: Die Bundesagentur für Arbeit legt ihre erste Arbeitsmarktstatistik des neuen Jahres vor. Für den Januar wird im Vergleich zum Vormonat mit einem deutlichen Anstieg der Zahl der Arbeitslosen gerechnet.
  • Erste Plenarversammlung zu katholischem Reformprozess: Mit einem Eröffnungsgottesdienst im Frankfurter Dom beginnt am späten Nachmittag die erste Plenarversammlung des Synodalen Wegs, eines Reformprozesses der katholischen Kirche in Deutschland.

Ich hoffe, Sie starten gut in diesen Donnerstag. Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Haben Sie Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich per Mail unter: ina.bullwinkel@nama.de.

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06:26 Uhr

"Sind völlig zerstört": Witwe von Kobe Bryant meldet sich zu Wort

Erstmals nach dem tragischen Hubschrauber-Unglück meldet sich die Witwe von Basketball-Legende Kobe Bryant zu Wort. "Meine Mädchen und ich möchten den Millionen von Menschen danken, die in dieser schrecklichen Zeit Unterstützung und Liebe gezeigt haben", schreibt Vanessa Bryant auf Instagram.

  • Nach dem plötzlichen Verlust ihres Mannes - "der großartige Vater unserer Kinder" - und ihrer "schönen, süßen Gianna - eine liebevolle, fürsorgliche und wunderbare Tochter", seien sie "völlig zerstört".
  • Die 37-jährige Mutter bat um Rücksicht auf ihre Privatsphäre, um mit dieser "neuen Realität" umzugehen.
  • Mit Bryant waren bei dem Absturz am Sonntag in Südkalifornien die 13 Jahre alte Tochter Gianna und sieben weitere Menschen ums Leben gekommen.
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06:14 Uhr

Tief "Mareile" läutet Warmfront ein

Der kurzzeitige Winter nimmt heute bereits wieder seinen Hut und macht in den kommenden Tagen dem Vorfrühling Platz. So bringt uns das Wochenende Tageshöchstwerte zwischen acht und 15 Grad. Jedoch bleibt es beim Tiefdruckeinfluss, und damit ziehen wiederholt Regengebiete von West nach Ost, die außerdem von einem teils starken bis stürmischen Wind begleitet sind.

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Björn Alexander, ntv Wetterexperte.

Das vorläufige Winter-Ende wird heute von Tief "Mareile" und der dazugehörigen Warmfront eingeläutet. Die zieht nämlich mit milderer Luft vom Atlantik Richtung Mitteleuropa. Somit beginnt der Tag im Norden und Nordosten sowie im Südosten noch teilweise nass und Richtung Mittelgebirge und Bayerischer Wald auch mitunter glatt. Denn hier liegen die Frühwerte im Frostbereich und es fällt noch etwas Schnee. Ansonsten ist es aber freundlicher und meistens trocken, bevor nachmittags und abends von Frankreich und Belgien neue Regenwolken aufkommen.

Die Temperaturen liegen zum Start in den Tag zwischen null Grad im Bereich Alpen, Bayerischer Wald und Erzgebirge und sieben Grad im Nordwesten und Westen. Tagsüber geht es dann herauf auf vier Grad auf den östlichen Mittelgebirgen und zwölf Grad am Oberrhein und dementsprechend geht es dem Schnee massiv an den Kragen. Zumal das Ganze von einem teilweise kräftigen Wind ziemlich gut durchmischt wird.

Ihr Björn Alexander

06:00 Uhr

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