Ratgeber

Verbraucher aufgepasst Das ändert sich im Februar

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(Foto: imago/CHROMORANGE)

Arbeitnehmer müssen im neuen Monat einen Tag länger ran, dafür sind die Bahncards 50 und 25 günstiger zu haben. Die Krankenkassen erhöhen den Datenschutz und Whatsapp ist nicht mehr auf allen Smartphones nutzbar. Dies und anderes erwartet Sie im neuen Monat.

Bahncards 50 und 25 werden günstiger

Bereits seit Jahresbeginn ist die Bahncard 100 um zehn Prozent günstiger. Ab dem 1. Februar gilt dies auch für die Bahncards 50 und 25, mit denen Kunden die Hälfte beziehungsweise ein Viertel sparen. Die obersten Finanzbehörden der Länder haben im Januar zugestimmt, dass die Mehrwertsteuersenkung für Bahntickets auch für diese Bahncards gilt.

Die BahnCard 25 kostet für die 2. Klasse künftig 55,70 Euro - statt wie bisher 62 Euro und für die 1. Klasse gibt es sie statt für 125 Euro für 112 Euro. Die BahnCard 50 ist dann für die 2. Klasse ab 229 Euro - statt 255 Euro - zu haben. Für die 1. Klasse 50 sinkt der Preis von 515 Euro auf 463 Euro.

Keine Abo-Fallen mehr bei Mobilfunkanbietern

Ab dem 1. Februar müssen Abonnements deutlich gekennzeichnet sein, das bedeutet: Unter anderem die Mobilfunkanbieter Vodafone, Telekom, O2 und 1&1 und deren Tochtergesellschaften dürfen nicht mehr automatisch Abogebühren kassieren - User müssen zunächst auf einer separaten Homepage einwilligen. Stimmt man den genannten Kosten nicht zu, fallen entsprechende Kosten auch nicht an. Bisher kooperierten die Abo-Anbieter mit den Mobilfunkanbietern. Diese rechneten dann die oft umstrittenen Kosten für die Drittanbieter über den Mobilfunkvertrag des Kunden ab.

Krankenkassen erhöhen den Datenschutz

Am 5. Februar tritt zum Schutz der Sozialdaten von Versicherten eine neue Richtlinie des GKV-Spitzenverbandes in Kraft. Deshalb sind dann keine Übertragungen mehr von Versichertendaten per Fax möglich - weder an Versicherte noch zum Beispiel an eine Arztpraxis. Informationen werden künftig nur noch per Post, telefonisch oder persönlich herausgegeben, wie die Kassenärztliche Vereinigung Berlin mitteilt. 

Unlimitiertes Datenvolumen bei O2

Beim Telekommunikationsanbieter O2 gibt es ab dem 5. Februar kein Surfvolumen mehr. Stattdessen sind die Telefon-, SMS- und Surf-Tarife alle unlimitiert. In Zukunft kosten dann jedoch nicht alle Verträge gleich, die Preise richten sich nach der Surf-Geschwindigkeit.

Dabei wird es drei Tarife geben:

  • Basic-Tarif: 29,95 Euro für 2 MBit/s
  • Smart-Tarif: 39,95 Euro für 10 MBit/s
  • Max-Tarif: 49,95 Euro für 225 MBit/s

In den bereits bestehenden O2-Free-Tarifen, in denen Kunden mit voller LTE-Geschwindigkeit surfen, wird das verfügbare Datenvolumen verdoppelt:

  • O2 Free S: 3 Gigabyte Datenvolumen
  • O2 Free M: 20 Gigabyte Datenvolumen
  • O2 Free L: 60 Gigabyte Datenvolumen

Whatsapp nicht mehr auf allen Smartphones

Zu Beginn des neuen Monats müssen einige Whatsapp-Nutzer, die auf ihrem Smartphone ein veraltetes Android- und iOS-Betriebssystem nutzen, mit Einschränkungen rechnen. Der Messenger kann dann nicht mehr installiert beziehungsweise nicht mehr uneingeschränkt genutzt werden, da Whatsapp den Support beendet. Betroffen sind Smartphones, deren Betriebssystem unter Android 4.1 oder iOS 9 liegt.

Februar ist einen Tag länger

Das Jahr 2020 ist ein Schaltjahr. Arbeitnehmer müssen somit einen Tag länger arbeiten, da der Februar 29 statt 28 Tage hat.

Quelle: ntv.de, awi