Der Tag
6. Juli 2023
WZ-Reporter-Janis-peitsch-am-18-Oktober-2017mit Janis Peitsch
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22:28 Uhr

Das war Donnerstag, der 06. Juli 2023

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(Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Sonnenuntergang schließt nun auch der "Tag". Bevor in der Redaktion die Plätze geräumt werden, möchte ich Ihnen noch folgende Texte der ntv.de-Redaktion ans Herz legen:

Das war es von meiner Seite. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend und eine erholsame Nacht. Machen Sie's gut!

Das war Donnerstag, der 06. Juli 2023
22:11 Uhr

Studie: Milliardenkosten durch Depressionen bei Kindern und Jugendlichen

Nach Einschätzung von Wissenschaftlern könnten während der Corona-Pandemie bei Kindern und Jugendlichen entstandene oder verstärkte Angststörungen, Essstörungen und Depressionen hohe wirtschaftliche und soziale Folgekosten nach sich ziehen. Die wirtschaftlichen Kosten durch spätere mögliche Arbeitsunfähigkeit werden demnach auf zwei bis vier Milliarden Euro pro Jahr und die Kosten durch mögliche Arbeitslosigkeit in Folge dieser Erkrankungen auf 550 Millionen bis 1,2 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Hinzu kommen geschätzte Gesundheitskosten von bis zu 328 Millionen Euro pro Jahr. Die Zahlen zweier Forschungsteams des Universitätsklinikums Ulm und der Universität Hamburg wurden in Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz von Bundesfamilienministerin Lisa Paus vorgestellt. In der Untersuchung heißt es einschränkend, es handele sich um eine Schätzung und "grobe Annäherung" an Kosten.

Studie: Milliardenkosten durch Depressionen bei Kindern und Jugendlichen
21:46 Uhr

"Katastrophe für Meere" - Umwelthilfe geht gegen LNG-Terminal auf Rügen vor

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) geht gegen die Streckenführung der Anschluss-Pipeline des geplanten Flüssigerdgas-Terminals auf Rügen vor. Mit einer Einwendung bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Bergamt Stralsund, soll eine kürzlich geänderte Planänderung blockiert werden, teilte der Naturschutzverband in Berlin mit. Durch das Terminal im Hafen Mukran drohen demnach "tiefgreifende und irreparable Auswirkungen" auf die Umwelt unter und über Wasser. "Der Vorhabenträger Gascade hat die geplante 50 Kilometer lange Pipeline in mehreren einzelnen Teilabschnitten beantragt, um die verursachten Umweltauswirkungen vermeintlich gering erscheinen zu lassen", kritisierte DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. In der Gesamtbetrachtung seien die Terminal-Pläne jedoch "eine Katastrophe für besonders schützenswerte Meeresgebiete, den Erhalt der Artenvielfalt und unser Klima".

"Katastrophe für Meere" - Umwelthilfe geht gegen LNG-Terminal auf Rügen vor
21:13 Uhr

Twitter droht Facebook-Konzern mit Klage

In der vergangenen Nacht hatte Facebook-Konzern Meta seine Twitter-Konkurrenz-App Threads. Schon in den ersten sieben Stunden luden zehn Millionen Menschen die Anwendung auf ihr Handy.

Bei Twitter kommt der Schritt gar nicht gut an. Der Kurznachrichtendienst droht Meta laut einem Medienbericht mit einer Klage. Ein Twitter-Anwalt habe Meta in einem Brief vorgeworfen, für Threads vertrauliche Informationen und internes Wissen des Kurznachrichtendienstes verwendet zu haben, schrieb die Website Semafor und veröffentlichte eine Kopie des Schreibens.

Unter anderem behauptete Twitter-Anwalt Alex Spiro darin, Meta habe Dutzende Ex-Beschäftigte des Kurznachrichtendienstes eingestellt, die über vertrauliche interne Informationen verfügten.

Bei Meta seien die Anschuldigungen zurückgewiesen worden, schrieb Semafor. So arbeiteten in dem Entwicklerteam von Threads keine ehemaligen Twitter-Beschäftigte, hieß es.

Twitter droht Facebook-Konzern mit Klage
20:37 Uhr

Tauchboot-Firma stellt Betrieb nach "Titan"-Unglück ein

Bei einer Erkundungsreise zum Wrack der "Titanic" implodiert das Tauchboot "Titan" unter Wasser, alle fünf Insassen sterben. Nun stellt die Betreiberfirma des Tauchboots alle wissenschaftlichen und kommerziellen Tätigkeiten ein. Das teilte Oceangate im Netz mit. Mittlerweile ist die Internetseite des Unternehmens nicht mehr erreichbar.

Unter den Opfern des "Titan"-Unglücks ist auch einer der beiden Gründer und der amtierende Chef des Unternehmens.

Kran hebt Trümmer des Tauchboots "Titan" an Land

Tauchboot-Firma stellt Betrieb nach "Titan"-Unglück ein
19:56 Uhr

Sarah Ferguson äußert sich nach ihrer Brustkrebs-OP

Sarah Ferguson musste erst kürzlich nach einer Brustkrebsdiagnose operiert werden. Ihr Sprecher sagte Ende Juni der britischen BBC: "Ihr wurde geraten, sich einer Operation zu unterziehen, die erfolgreich durchgeführt wurde." Eine einseitige Mastektomie habe sie gut überstanden. Auf Instagram und in einer neuen Podcast-Folge spricht Ferguson nun über ihre Erkrankung.

"Es ist wirklich großartig - die Liebe, die ich von der ganzen Nation bekomme", erzählt die 63-Jährige in ihrem Podcast "Tea Talks with the Duchess and Sarah". Es seien die "schönsten, schönsten Blumen" angekommen, auch Briefe und Karten.

"Das ist etwas, was mir auch absolut die Kraft gegeben hat, weiterzumachen, weil ich die Menschen nicht hängenlassen will", so Ferguson. Sie fügt an: "Ich werde mich selbst auch nicht hängenlassen."

Sarah Ferguson äußert sich nach ihrer Brustkrebs-OP
19:13 Uhr

Trauernde sterben auf Rückweg von Beerdigung

Auf der Rückfahrt von einer Beerdigung sind in Frankreich drei Personen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 72 Jahre alte Fahrer und seine 72 und 84 Jahre alten Mitfahrerinnen seien zwischen Poitiers und Limoges frontal mit einem Lastwagen kollidiert, berichtete die Zeitung "Le Parisien".

Der Fahrer des Kühllasters erlitt bei dem Unfall einen schweren Schock. Nach seiner Schilderung sei der Personenwagen auf gerader Strecke langsam auf seine Spur gedriftet. Im Wrack des Wagens fanden die Retter auch einen toten Hund.

Trauernde sterben auf Rückweg von Beerdigung
18:33 Uhr

Sicherheitsmann soll Britney Spears ins Gesicht geschlagen haben

Popstar Britney Spears ist einem Medienbericht zufolge in Las Vegas von einem Sicherheitsmann ins Gesicht geschlagen worden. Wie das Klatsch-Portal TMZ berichtet, wollte die Sängerin im Restaurant eines Hotels ein Foto mit dem Basketballspieler Victor Wembanyama machen, der sich dort zufällig aufhielt.

Demnach klopfte die 41-Jährige dem NBA-Profi von hinten auf den Rücken, woraufhin ein Sicherheitsmann des Sportlers einschritt und Spears ins Gesicht schlug. Dadurch soll die Musikerin hingefallen sein.

Später soll sich der Sicherheitsmann bei Spears entschuldigt und angegeben haben, dass er sie nicht erkannt habe. Dem Bericht zufolge erstattete die Sängerin nach dem Vorfall Anzeige.

Sicherheitsmann soll Britney Spears ins Gesicht geschlagen haben
18:00 Uhr

Dokumenten-Affäre: Trumps Assistent plädiert auf nicht schuldig

Donald Trump soll geheime Regierungsdokumente mit nach Hause genommen haben. Vor Gericht in Miami hatte der Ex-Präsident vor einigen Wochen bereits alle Vorwürfe zurückgewiesen. Eine ähnliche Strategie verfolgt auch sein Assistent Walt Nauta.

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Walt Nauta mit Trump auf einem Golfplatz. (Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Vor einem Bundesgericht in Miami plädierte Nautas Anwalt während der Anhörung auf nicht schuldig. Die Anklage wirft Nauta vor, auf Trumps Geheiß Kisten mit Dokumenten weggeschafft zu haben. Darin sieht die Anklage ein Komplott zur Behinderung der Justiz.

Trump war wegen der Dokumenten-Affäre im vergangenen Monat auf Bundesebene angeklagt worden. Der Termin Nautas vor Gericht hatte sich verschoben, weil dieser zunächst keinen in Florida zugelassenen Anwalt hatte.

Dokumenten-Affäre: Trumps Assistent plädiert auf nicht schuldig
17:15 Uhr

Schauspieler Horst Hiemer ist tot

Er war unter anderem an der Seite von Harald Juhnke bei der TV-Verfilmung von "Der Hauptmann von Köpenick" dabei. Mit Axel Prahl war er im Film "Willenbrock" zu sehen. Nun ist der Schauspieler Horst Hiemer im Alter von 90 Jahren gestorben. Nach Angaben seiner Familie starb er bereits am Dienstag.

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(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Hiemer wurde am 22. April 1933 im oberschlesischen Ratibor geboren. In den 1950er Jahren studierte er am Deutschen Theaterinstitut Weimar und an der Theaterhochschule Leipzig.

Von 1960 an wirkte der Schauspieler am Deutschen Theater Berlin. Er war auch als Dozent an der 1951 in der DDR gegründeten Staatlichen Schauspielschule Berlin tätig. Lange Jahre übernahm Hiemer auch Rollen für Film- und Fernsehproduktionen.

Schauspieler Horst Hiemer ist tot
17:05 Uhr

Ricky Martin und Ehemann trennen sich

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Ricky Martin (l.) und Jwan Yosef auf einem Event in Los Angeles. (Foto: Kathy Hutchins/Shutterstock.com)

Nach fast sechs gemeinsamen Ehejahren werden Sänger Ricky Martin und sein Partner getrennte Wege gehen. "Wir haben entschieden, unsere Ehe mit Liebe, Respekt und Würde für unsere Kinder zu beenden und das zu ehren, was wir als Paar all diese wundervollen Jahre erlebt haben", heißt es in einer Mitteilung des Paares. Der größte Wunsch der beiden sei es nun, weiterhin "eine gesunde Familiendynamik" zu pflegen.

Martin und der Künstler Jwan Yosef hatten sich Ende 2015 kennengelernt. Anfang 2018 bestätigte der Sänger dann, dass die beiden heimlich geheiratet hatten. Sie haben zwei gemeinsame Kinder - ihre 2018 geborene Tochter Lucia und Sohn Renn, der 2019 zur Welt gekommen ist. Martin hat zudem die 2008 geborenen Zwillingssöhne Matteo und Valentino.

Ricky Martin und Ehemann trennen sich
16:27 Uhr

Bodybuilder stirbt durch "hirnfressende Amöbe"

Eine Geschichte wie aus einem Horrorfilm: In Pakistan ist ein Mann nach einem Poolbesuch an einer seltenen Infektion mit der sogenannten hirnfressenden Amöbe ums Leben gekommen. Der 30-Jährige starb in einem Krankenhaus in der Millionenmetropole Lahore, wie Medien berichteten. Der Gesundheitsminister der Provinz Punjab bestätigte eine Infektion mit dem Erreger Naegleria fowleri.

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Infektionen mit dem Erreger Naegleria fowleri sind selten. (Foto: CDC VIA REUTERS)

Der Mann war laut Recherchen der Zeitung "The Express Tribune" Bodybuilder. Er hatte beim Schwimmen über starke Kopfschmerzen geklagt und war in die Notaufnahme eingeliefert worden. Später sei er in der Klinik verstorben.

Infektionen mit dem Parasiten Naegleria fowleri sind extrem selten, verlaufen jedoch fast immer tödlich. Laut dem Robert Koch-Institut ist der Organismus besonders in den Subtropen und Tropen verbreitet. Auch in schlecht desinfizierten Pools kann er sich ausbreiten.

Bodybuilder stirbt durch "hirnfressende Amöbe"
16:02 Uhr

Erste Vibrionen der Saison an der Ostsee nachgewiesen

Der Sommer lädt zum Baden ein. Doch bei Wassertemperaturen ab 20 Grad ist Vorsicht geboten. Vibrionen können sich dann vermehrt ausbreiten. In seltenen Fällen können die Bakterien schwere Infektionen hervorrufen.

Nun sind an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns die ersten Vibrionen der Saison nachgewiesen worden. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales mit. Eine Infektion beim Menschen nach Kontakt mit Ostseewasser wurde in diesem Jahr bisher nicht gemeldet.

Erste Vibrionen der Saison an der Ostsee nachgewiesen
15:29 Uhr

Toter im Landkreis Zwickau - Verdächtiger führt Polizisten zur Leiche

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Kriminaltechniker bei der Spurensuche. (Foto: Mike Müller/dpa)

In Lichtenstein im Landkreis Zwickau ist ein Mann gewaltsam zu Tode gekommen. Im Visier der Ermittler steht ein 39-Jähriger. Der Verdächtige war am Mittwochabend in einem Zwickauer Polizeirevier erschienen und hatte den Tatort angegeben, wie die Polizei mitteilte. Anschließend hatten Beamte an der betreffenden Stelle die Leiche eines 53-Jährigen entdeckt.

Weitere Details sind bislang nicht bekannt. Gegen den 39-Jährigen wird wegen Mordes ermittelt.

Toter im Landkreis Zwickau - Verdächtiger führt Polizisten zur Leiche
14:51 Uhr

Todesursache von Robert De Niros Enkel enthüllt

Der Enkel von Hollywoodstar Robert De Niro ist offenbar durch gepanschte Tabletten gestorben. Das hat De Niros Tochter Drena auf Instagram veröffentlicht. Am 3. Juli war der Tod ihres Sohnes Leandro bekannt geworden. Erst kurz zuvor war er 19 Jahre alt geworden. "Jemand hat ihm mit Fentanyl versetzte Pillen verkauft", schrieb Drena De Niro auf ihrer Instagram-Seite. Damit antwortete sie auf eine Frage unter dem Posting, in dem sie Leandros Tod verkündet hatte. Die trauernde Mutter erklärte auch noch, dass die Dealer sogar gewusst hätten, dass die Pillen gepanscht sind. "Aber sie haben sie trotzdem an ihn verkauft." Sie wolle alle wissen lassen, die so etwas verkaufen und kaufen: "Mein Sohn ist für immer fort." Fentanyl ist eine künstlich hergestellte Droge. Es ist rund 50-mal stärker als Heroin und in den USA weit verbreitet.

Todesursache von Robert De Niros Enkel enthüllt
14:23 Uhr

Irans Marine attackiert Öltanker, USA senden Kampfschiff

Der Iran soll versucht haben zwei Öltanker im Golf von Oman festzusetzen. Das werfen die USA der iranischen Marine vor. Auf eines der Schiffe sollen demnach Schüsse abgegeben worden sein. Die USA hätten daraufhin ein Kampfschiff zur Unterstützung geschickt.

Irans Marine attackiert Öltanker, USA senden Kampfschiff
14:13 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Kollege Alexander Schultze verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und ab jetzt übernehme ich das Ruder im "Tag".

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]n-tv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
13:58 Uhr

Auf Gefängnis folgt Höchststrafe: Katholischer Priester kein Kleriker mehr

Die katholische Kirche hat einen Priester aus dem Klerikerstand entlassen, der in NRW jahrelang Kinder missbraucht hat und dafür zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden ist. Die Entlassung sei mehr als angemessen, "auch wenn ich weiß, dass das Leid der Betroffenen damit nicht wiedergutgemacht werden kann. Ich stehe für einen konsequenten Weg der Prävention und Aufklärung", wird Kardinal Rainer Maria Woelki in einer Mitteilung des Erzbistums Köln zitiert. Die Entlassung sei die schärfste Strafe, die das Kirchenrecht für einen Kleriker vorsehe. Die Entscheidung wurde demnach von Papst Franziskus auf Woelkis Ersuchen von 2022 hin getroffen. Der Geistliche verliert damit für immer alle mit der Priesterweihe verbundenen Rechte und Privilegien, darf nicht mehr seelsorgerisch und priesterlich tätig sein. Der Priester war im Februar 2022 vom Landgericht Köln zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte von 1993 bis 2018 neun Mädchen in Gummersbach, Wuppertal und Zülpich teils schwer sexuell missbraucht.

Auf Gefängnis folgt Höchststrafe: Katholischer Priester kein Kleriker mehr
13:27 Uhr

Tötung in Merseburg: Jugendlicher stellt sich der Polizei

Nach einem Tötungsdelikt an einem Mann in Merseburg in Sachsen-Anhalt ist ein Jugendlicher unter dringendem Tatverdacht festgenommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Halle mitteilte, stammt der Jugendliche "aus dem Umfeld" des 52-jährigen Opfers. Er stellte sich aufgrund des großen Fahndungsdrucks am Mittwochabend bei der Polizei. Polizeibeamte und Rettungskräfte hatten am Samstagabend in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Merseburg einen leblosen Mann gefunden. Vorausgegangen waren Hinweise, dass der Mann seit dem Vortag nicht mehr erreichbar gewesen sei. Die Spurenauswertung und die rechtsmedizinischen Untersuchungen bestätigten demnach den Verdacht eines Tötungsdelikts. Die Ermittlungen führten auf die Spur des jugendlichen Tatverdächtigen.

Tötung in Merseburg: Jugendlicher stellt sich der Polizei
13:23 Uhr

Heizungsgesetz erst nach der Sommerpause

Die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP will das umstrittene Gesetz zum Umstieg auf klimafreundliche Heizungen in einer regulären Sitzungswoche des Bundestages Anfang September verabschieden, wie ihre Fraktionsspitzen mitteilen. Damit verzichten die Koalitionspartner auf die Einberufung einer Sondersitzung in der Sommerpause.

Heizungsgesetz erst nach der Sommerpause
13:08 Uhr

In Österreich können Raser bald mehr als den Führerschein verlieren

In Österreich können extreme Raser künftig ihre Autos verlieren. Einen entsprechenden Beschluss hat am Mittwoch der Nationalrat in Wien gefällt. Wer im Ortsgebiet mehr als 60 km/h fährt oder außerhalb davon mehr als 70 km/h schneller fährt als erlaubt, dem kann unter Umständen der Wagen weggenommen werden. Wenn Fahrer völlig unbelehrbar immer wieder mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs seien, könne nach der Beschlagnahme am Ende des Verfahrens auch die dauerhafte Abnahme und Versteigerung des Wagens erfolgen, so das Ministerium zur Gesetzesnovelle. Falls jemand innerorts mindestens 80 km/h oder außerhalb des Ortsgebiets 90 km/h zu schnell ist, droht dieser Schritt schon beim ersten Mal. Die Maßnahme ist ab März 2024 geplant.

In Österreich können Raser bald mehr als den Führerschein verlieren
13:00 Uhr

Auto rammt Grundschule in London - mehrere Verletzte

Mehrere Menschen sind im Londoner Stadtteil Wimbledon verletzt worden, als ein Auto gegen das Gebäude einer Grundschule gefahren ist. Das teilte Scotland Yard per Twitter mit. Wie schwer die Verletzungen waren, ging aus der Mitteilung zunächst nicht hervor. Die Betroffenen wurden demnach vor Ort behandelt. Die Polizei betonte später, sie gehe nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Der erste Notruf soll um kurz vor 10 Uhr Ortszeit (11 Uhr MESZ) eingegangen sein. Die Londoner Feuerwehr teilte mit, sie unterstütze die Rettungskräfte vor Ort mit zwei Löschfahrzeugen und zwei Einheiten. In einer Mitteilung des London Ambulance Service hieß es, es handle sich um einen "andauerenden Vorfall". Einem Bericht der BBC zufolge soll es sich um eine Schule für Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren handeln.

Auto rammt Grundschule in London - mehrere Verletzte
12:51 Uhr

Dramatischer Tod: Alpen-Wanderer stürzt 150 Meter in die Tiefe

Bei einem Unfall in den bayerischen Alpen ist ein 65-Jähriger an einem Berg mehr als 150 Meter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Der Mann schlug bei seinem Sturz mehrmals auf, wie die Polizei in Rosenheim mitteilte. Demnach beging er am Mittwoch den Stangensteig in Grainau, der oberhalb der Höllentalklamm entlangführt. Vermutlich befand sich der Mann bereits auf dem Rückweg zum Wanderparkplatz. Am Mittag bemerkten zwei Wanderer, die auf dem Weg zur Höllentaleingangshütte waren, dass jemand etwa 150 Meter über ihnen abstürzte und dabei mehrmals aufschlug. Trotz sofortiger Erster Hilfe konnte der Mann nicht mehr gerettet werden.

Dramatischer Tod: Alpen-Wanderer stürzt 150 Meter in die Tiefe
12:40 Uhr

Libanon soll erneut Raketen auf Israel gefeuert haben

Vom Libanon aus ist Sicherheitskreisen zufolge mindestens eine Rakete auf Israel abgefeuert worden. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von drei mit dem Vorfall vertrauten Personen. Es wäre nicht das erste Mal, dass militante Extremisten von libanesischem Territorium aus den Norden Israels beschießen. Israel hat frühere Angriffe von dort der radikal-islamischen Palästinenser-Organisation Hamas zugeschrieben, die seit Jahren im Gazastreifen regiert. Erst im April hatte die israelische Armee als Vergeltung für Raketenangriffe Ziele auch im Südlibanon angegriffen. Zuvor hatte die israelische Armee ihren Einsatz in Dschenin im Westjordanland beendet, wobei es zu den schwersten Kämpfen seit mehr als zwei Jahrzehnten gekommen war. Nach Angaben der Armee richtete sich der Einsatz gegen militante Palästinenser-Gruppen, die das Flüchtlingslager Dschenin als Rückzugsort genutzt und von dort aus Anschläge vorbereitet hätten.

Libanon soll erneut Raketen auf Israel gefeuert haben
12:21 Uhr

"Ach, das ist antik?" Brite entschuldigt Liebesbotschaft an Kolosseum

Mit einer kuriosen Ausrede hat sich ein Tourist dafür entschuldigt, eine Wand des Kolosseums in Rom zerkratzt zu haben. Der Mann aus England hatte Ende Juni mit einem Schlüssel die Namen von sich und seiner Freundin in das Mauerwerk des weltberühmten Gebäudes geritzt. Nachdem die Aktion dank Handyvideos im Internet publik wurde, identifizierten die Carabinieri den Mann, dem eine hohe Geldstrafe droht. In einem Brief schrieb der Beschuldigte nun: "Ich gebe zutiefst peinlich berührt zu, dass ich erst nach diesem bedauerlichen Vorfall erfahren habe, wie antik das Monument ist." Der Brief ging an Bürgermeister Roberto Gualtieri, die Stadt und die Staatsanwaltschaft. Der Anwalt des Touristen sagte der römischen Zeitung "Il Messaggero", sein Mandant sei "der Prototyp des Ausländers, der lässig glaubt, dass in Italien alles erlaubt ist, sogar Aktionen, die in seinem Heimatland streng geahndet würden". Der Jurist hofft dank des Entschuldigungsbriefes auf eine milde Strafe.

"Ach, das ist antik?" Brite entschuldigt Liebesbotschaft an Kolosseum
11:45 Uhr

Australien lässt Behandlung mit Ecstasy-Bestandteilen zu

In Australien dürfen seit Monatsbeginn die Rauschmittel Ecstasy und Magic Mushrooms als Arzneimittel für therapeutische Zwecke eingesetzt werden. Down Under ist damit das erste Land der Welt, das die Partydrogen als Medikamente zugelassen hat. Das synthetische Amphetaminderivat MDMA, ein Bestandteil von Ecstasy, darf zur Behandlung Posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS) eingesetzt werden. Der Wirkstoff Psilocybin, der in psychoaktiven Pilzen enthalten ist, ist zur Behandlung von anders nicht therapierbaren Depressionen erlaubt.

Aber Experten üben jetzt scharfe Kritik. Führende Psychologen und Neurowissenschaftler nahmen die australische Arzneimittelbehörde (TGA) ins Visier. Sie habe dem Druck von Öffentlichkeit und Lobbygruppen nachgegeben, "den Zugang zu diesen experimentellen Behandlungen außerhalb klinischer Studien möglich zu machen", hieß es in einem Beitrag, der im "Australian & New Zealand Journal of Psychiatry" veröffentlicht wurde.

Australien lässt Behandlung mit Ecstasy-Bestandteilen zu
11:28 Uhr

"Vielleicht der schönste Sommerabend des Jahres"

"Wir hatten vergleichsweise noch Glück", sagt ntv-Meteorologe Christian Häckl mit Blick auf Sturmtief "Poly". In Deutschland hat sich die Wetterlage anders als in den Niederlanden schnell wieder beruhigt. Weiterer Lichtblick: Nach dem stürmischen Wetter könnte der schönste Sommerabend des Jahres anstehen.

"Vielleicht der schönste Sommerabend des Jahres"
11:09 Uhr

Trotz 40 Grad im Sommer: Texas streicht Trinkpausen für Bauarbeiter

Mitten in einer Hitzewelle hat der US-Bundesstaat Texas in einigen Großstädten gesetzlich vorgeschriebene Trinkpausen für Bauarbeiter gestrichen. Die Gewerkschaft AFL-CIO reagierte empört. In Texas seien schon Arbeiter an den Folgen von Hitze gestorben, erklärte Gewerkschaftsvertreterin Ana Gonzalez. "Texas ist mit Blick auf Bauarbeiten der tödlichste Bundesstaat." Der Bürgermeister von Houston, Sylvester Turner, hat bereits Klage eingereicht. In den Städten Austin oder Dallas etwa haben Bauarbeiter das Recht, alle vier Stunden eine Trinkpause zu machen und sich zehn Minuten im Schatten aufzuhalten. Das Parlament des Bundesstaats hatte im Juni entschieden, diese Regelungen zu streichen; Gouverneur Greg Abbott unterzeichnete dies bereits. Die neuen Regeln treten im September in Kraft. Der Gesetzgeber hatte argumentiert, die örtlichen Regeln widersprächen teilweise denen des Bundesstaates. In Texas und anderen Regionen im Süden der USA war es in den beiden letzten Juniwochen sehr heiß, die Temperaturen erreichten bis zu 40 Grad Celsius.

Trotz 40 Grad im Sommer: Texas streicht Trinkpausen für Bauarbeiter
10:50 Uhr

Nemesis Hitze - In Brandenburg bleibt erneut ICE liegen

Die Deutsche Bahn und der Sommer - eine ungewollte, aber offenbar nicht enden wollende "Liebesbeziehung". Erneut haben hohe Temperaturen und mögliche technische Probleme einen Zug der Bahn zu einem Not-Stop gezwungen.

Ein ICE der Deutschen Bahn ist am Mittwochnachmittag im brandenburgischen Wustermark liegengeblieben. Der Zug war unterwegs Richtung Stendal in Sachsen-Anhalt, sagte ein Bahnsprecher. Zurzeit sei noch unklar, warum der ICE 2244, der in Berlin-Ostbahnhof gestartet war und bis nach Münster (Westfalen) fahren sollte, nicht weiterfahren konnte. "Die Ursachenfindung steht noch aus", so der Sprecher. Rund 150 Reisende mussten den Zug verlassen. Dieser habe im Bahnhofsbereich gehalten - allerdings an einer Stelle, an der kein Bahnsteig war. Ein Intercity, der aus der Gegenrichtung kam, habe zusätzlich in Wustermark gehalten, die gestrandeten Fahrgäste aufgenommen und zurück nach Berlin gebracht. Ein möglicher Grund ist eine defekte Klimaanlage.

Nemesis Hitze - In Brandenburg bleibt erneut ICE liegen
10:31 Uhr

Russische Jets bedrängen US-Drohnen mit Leuchtkörpern

Drei russische Kampfjets sollen über Syrien mit riskanten Flugmanövern und Leuchtkörpern drei MQ-9 Reaper-Drohnen bedrängt haben. Das Verhalten der russischen Piloten sei "unsicher und unprofessionell" heißt es aus Washington. Das US-Verteidigungsministerium veröffentlicht ein Video zu dem Vorfall.

Russische Jets bedrängen US-Drohnen mit Leuchtkörpern
10:08 Uhr

Zwei Tote bei Frontalcrash in Rheinland-Pfalz

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Mittwochabend in Rheinland-Pfalz zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 49-jähriger Fahrer kam mit seinem Auto auf einer Landstraße bei Herschbach im Westwaldkreis in den Gegenverkehr, wie die Polizei in Westerburg am Donnerstag mitteilte. Dabei sei es zu einem Frontalzusammenstoß mit dem Auto eines 24-Jährigen gekommen. Beide Fahrer erlitten demnach tödliche Verletzungen. Der Beifahrer des entgegenkommenden Wagens kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Laut Polizei war der 49-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

Zwei Tote bei Frontalcrash in Rheinland-Pfalz
09:36 Uhr

Grüner Tisch sucht Lösung für wild lebende Wisente

Für Deutschlands einzige frei lebende Wisent-Herde sucht ein Runder Tisch nach dem angekündigten Aus für das einst gefeierte Artenschutzprojekt nach Perspektiven. Am heutigen Donnerstag komme die Runde nach Gesprächen in kleinerer Besetzung erstmals zusammen, teilte der Waldbauernverband NRW mit. "Bei einem weltweiten Bestand von nur 8500 Wisenten haben wir eine große Verantwortung", betonte Vorstandsmitglied Theo Josef Nagel. "Es wird international beobachtet, was hier abläuft."

Wisente sind die größten Landsäugetiere Europas. Vor zehn Jahren war eine achtköpfige Herde der Wildrinder im Wittgensteiner Land im Rothaargebirge freigesetzt worden. Wisente waren in Europa lange fast ausgestorben. Das Projekt fand große Beachtung. Doch die Herde wanderte und verursachte Schäden, vor allem an Buchen. Waldbesitzer klagten auf Schadenersatz. Der Trägerverein erklärte schließlich im Herbst 2022 die damals auf rund 25 Wisente angewachsene Herde für "herrenlos". "Die Herde umfasst jetzt rund 40 Tiere und hat sich geteilt: Eine Hälfte ist im Siegerland unterwegs, die andere im Hochsauerlandkreis", sagte Nagel. Es brauche dringend eine Lösung.

Grüner Tisch sucht Lösung für wild lebende Wisente
09:14 Uhr

Notlandung kurz nach Start - Feuer in Frachtraum bremst Passagierflugzeug

Großeinsatz am Flughafen Hamburg. Eine A321 von Turkish Airlines meldete Feuer im Frachtraum. Die Maschine, besetzt mit 164 Personen, musste kurz nach dem Start in der Hansestadt dort notlanden. Sie soll kurz nach 8 Uhr wieder "sicher" gelandet sein. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften nahm das Flugzeug in Empfang. Die Passagiere wurden über eine Nottreppe evakuiert. Die Feuerwehr prüft nun den Frachtraum.

Notlandung kurz nach Start - Feuer in Frachtraum bremst Passagierflugzeug
08:40 Uhr

Sieben Männer in NRW unter Terrorverdacht festgenommen

Die Bundesanwaltschaft hat in Nordrhein-Westfalen eine mutmaßliche islamistische Terrorzelle aufgedeckt und sieben Verdächtige festnehmen lassen. Den Männern wird vorgeworfen, in Deutschland eine terroristische Vereinigung gegründet zu haben und in ihr aktiv gewesen zu sein, wie die oberste deutsche Anklagebehörde mitteilt.

Sieben Männer in NRW unter Terrorverdacht festgenommen
08:39 Uhr

Bus in Mexiko stürzt in die Tiefe - 29 Menschen tot

Bei einem Busunglück in Südmexiko sind nach Behördenangaben mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen und 19 weitere verletzt worden. Der Bus sei am Mittwochmorgen (Ortszeit) in Magdalena Peñasco im Bundesstaat Oaxaca einen etwa 20 Meter tiefen Abhang hinuntergestürzt, teilte der Zivilschutz der Gemeinde Tlaxiaco mit. Drei Überlebende seien gerettet worden, darunter ein Kind. Ursache des Unglücks sei vermutlich ein Versagen der Bremsen in einer Kurve gewesen, teilte die Behörde mit.

Bus in Mexiko stürzt in die Tiefe - 29 Menschen tot
08:11 Uhr

Temperaturen ziehen wieder deutlich an

Sturmtief "Poly" mit seinen teils heftigen Orkanböen zieht weiter. Am Donnerstag windet es in Deutschland kaum noch, es wird verbreitet trocken und die Sonne scheint - jedenfalls am Vormittag. Nachmittags sind dann teils etwas mehr Wolken, Schauer und auch Gewitter unterwegs. Dazu wird es wieder deutlich wärmer.

Temperaturen ziehen wieder deutlich an
07:49 Uhr

Was heute wichtig wird

Liebe Leserinnen und Leser,

na, haben Sie Ihrer oder Ihrem Liebsten heute schon einen Kuss aufgedrückt? Nein, dann wird es Zeit! Heute ist nämlich Internationaler Tag des Kusses.

Politisch bringt der heutige Donnerstag dagegen deutlich weniger Zärtlichkeiten. Um 9 Uhr befasst sich der Bundestag etwa mit einer Neuregelung der Sterbehilfe. Zwei Anträge dazu liegen vor, für die Abstimmung gilt kein Fraktionszwang.

Um 11.30 Uhr stellt Bundesjugendministerin Lisa Paus eine Studie zur mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen vor. Konkret geht es dabei um Folgekosten, die durch psychische Erkrankungen in der Corona-Pandemie entstanden sind.

Zur gleichen Zeit wird in Frankfurt am Main eine Schadensersatzforderung von Comedian Oliver Pocher verhandelt. Ein Mann hatte ihm beim Besuch eines Boxkampfes grundlos eine Ohrfeige verpasst.

Weitere wichtige Themen

  • US-Finanzministerin Janet Yellen ist zu einem mehrtägigen Besuch in China - es soll um eine ökonomische Annäherung der beiden größten Volkswirtschaften weltweit gehen

  • In Brüssel treffen Vertreter Schwedens, Finnlands und der Türkei zusammen, um die türkische Blockade des NATO-Beitritts Schwedens aufzulösen

  • Um 11 Uhr fällt in Düsseldorf die Entscheidung, ob Süßwarenhersteller Katjes und Marmeladenproduzent Mühlhäuser ihre Produkte "klimaneutral" nennen dürfen

  • Um 15 Uhr werden im Londoner Auktionshaus Christie's zwei wiederentdeckte Gemälde von Rembrandt versteigert - sie werden auf bis zu neun Millionen Euro geschätzt

So, ich hoffe, ich habe Ihnen einen ersten Überblick geben können, was der Tag bringt. Ich bleibe noch bis 14 Uhr für Sie am Ball. Mein Name ist Alexander Schultze. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@n-tv.de. Auf geht's!

Was heute wichtig wird
07:27 Uhr

Höchste Warnstufe ausgerufen: Peking drohen mehr als 40 Grad

Peking bereitet sich auf weitere Höchsttemperaturen vor. Schon am frühen Donnerstagmorgen wurde für die chinesische Hauptstadt die höchste Warnstufe Rot ausgerufen. Nach Angaben staatlicher Medien sollen dort die Temperaturen auf über 40 Grad steigen. Der chinesische Wetterdienst sagte ähnliche Höchsttemperaturen für fast ganz Nordchina voraus. Für Teile der Inneren Mongolei und Zentral- und Ostchinas wurde die Warnstufe Orange des dreistufigen Warnsystems bekannt gegeben. In vielen Teilen Chinas herrscht bereits seit mehreren Wochen glühende Hitze. Die örtlichen Behörden fordern Bewohner und Unternehmen dazu auf, Strom zu sparen. Laut Angaben von Wetterexperten könnten die extremen Wettertemperaturen die zweimonatige Hitzeperiode des vergangenen Jahres noch übertreffen.

In anderen Teilen Chinas haben gleichzeitig schwere Regenfälle verheerende Überschwemmungen und Schlammlawinen ausgelöst. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, mindestens 15 Menschen kamen ums Leben. In der südwestlichen Stadt Chongqing regnet es weiterhin heftig.

Höchste Warnstufe ausgerufen: Peking drohen mehr als 40 Grad
07:03 Uhr

Biergartentest: In dieser Stadt sind Bier und Schnitzel am günstigsten

In Bayern ist das Bier am günstigsten - in der Hauptstadt gibt es das teuerste Schnitzel. Das hat ein Vergleich der Getränke und Speisen in den Biergärten der 20 größten deutschen Städte ergeben. Die Ergebnisse der Untersuchung durch das Portal betrugstest.com umfassen die Preise für einen halben Liter Bier, Cola und Wasser, für eine Portion Pommes sowie ein Schnitzel "Wiener Art". Das Ergebnis: In den Nürnberger Biergärten kostet das Bier im Schnitt nur 4,37 Euro, das bedeutet Platz eins, München und Wuppertal folgen mit jeweils 4,67 Euro dahinter. Am teuersten ist das Bier in Bremen mit im Schnitt 6,14 Euro, auch Bonn und Hamburg knacken die sechs-Euro-Marke. Wasser ist demnach günstiger als Bier - allerdings nur minimal. Die durchschnittliche Differenz von 17 Cent sei "verschwindend gering", teilte das Portal mit. Besonders teuer und sogar teurer als Bier ist Wasser mit 6,93 Euro in Hamburg, am günstigsten ist es in den verglichenen Städten in Wuppertal mit 4,22 Euro.

Bei den Speisen ist Berlin das teuerste Pflaster: Hier gibt es die Pommes für im Schnitt 5,47 Euro und das Schnitzel für 18,40 Euro - das bedeutet zwei Mal den Spitzenplatz. Die günstigsten Fritten gibt es in Bochums Biergärten (3,47 Euro), das günstigste Schnitzel in Nürnberg mit im Schnitt 12,50 Euro.

Biergartentest: In dieser Stadt sind Bier und Schnitzel am günstigsten
06:40 Uhr

AfD auf Erfolgswelle: Auch im Nordosten stärkste Kraft

Die AfD liegt einer neuen Umfrage zufolge in Mecklenburg-Vorpommern vor den regierenden Sozialdemokraten. Wäre am Sonntag Landtagswahl, käme die Partei auf 29 Prozent und damit auf ein neues Hoch im Nordosten. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Tageszeitung "Nordkurier" hervor. Die SPD erreicht demnach 27 Prozent. Im April kam die AfD ebenfalls laut Insa auf 25 Prozent und die SPD auf 28 Prozent. Die CDU liegt mit 18 Prozent (-1) deutlich abgeschlagen auf Platz 3. Die mitregierenden Linken kommen auf 10 Prozent (-1), die Grünen unverändert auf 6 und die FDP erzielt 4 Prozent (-1). Für die Umfrage wurden 1000 Menschen über 18 Jahre teils telefonisch, teils online im Zeitraum von 26. Juni bis 3. Juli befragt. Die nächsten Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern stehen 2026 an.

AfD auf Erfolgswelle: Auch im Nordosten stärkste Kraft
06:20 Uhr

Nicht recycelbar - Windenergie braucht Rotorenrevolution

Beim Bau von Windrädern fordert Deutschlands Entsorgungsbranche ein Umdenken, damit die Rotorblätter nach ihrer Demontage recycelt werden können und nicht verbrannt werden müssen. "Deutschland stellt seit Jahrzehnten Windanlagen auf die Felder, die nicht vernünftig verwertbar sind", sagte der Präsident des Entsorgungswirtschaftsverbandes BDE, Peter Kurth, in Berlin. Die mit Carbon oder Glasfaser durchsetzten Rotoren seien für das Recycling ein Problem. "Diese Verbundwerkstoffe landen am Ende in der thermischen Verwertung oder im Ausland auf Deponien." Das sei eine ärgerliche Ressourcenverschwendung, so Kurth. Die Hersteller sollten ihre Windräder so bauen, dass diese nach ihrer etwa zwei Jahrzehnte währenden Nutzungszeit gut in verschiedene Bestandteile zerlegt und wiederverwertet werden können. "Die Wertstoffe müssen zurück in den Kreislauf, anstatt sie einfach nur zu verbrennen." Kurth findet es bedauerlich, dass dieses Abfallproblem bei der Energiewende nicht mitbedacht worden sei.

Nicht recycelbar - Windenergie braucht Rotorenrevolution