Donnerstag, 07. Januar 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:28 Uhr

Das war Donnerstag, der 7. Januar 2021

Das war's für Donald Trump. Der US-Kongress bestätigt das Ergebnis der Wahl. Und der nächste Präsident heißt Joe Biden. Am Tag nach dem Sturm auf das Kapitol ist das Entsetzen groß. Die Rufe nach sofortiger Absetzung Trumps werden lauter, mehrere seiner Mitarbeiter verlassen ihre Posten. Der künftige Präsident macht den scheidenden Amtsinhaber für einen der "düstersten Tage" in der Geschichte der Vereinigten Staaten verantwortlich.

Hier ein paar weitere Artikel zu den Ereignissen in den USA:

Und hier geht's zum Corona-Ticker.

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine ruhige Nacht. Bis morgen!

21:55 Uhr

Mitarbeiter von Zustellfirma stiehlt 650 Briefe

Ein Mitarbeiter einer Postzustellfirma hat im nordrhein-westfälischen Hamm auf der Suche nach Bargeld rund 650 Briefe gestohlen.

  • Nach Angaben der Polizei fanden Beamte in der Wohnung des geständigen 63-Jährigen mehrere Plastiksäcke mit der von ihm geöffneten Post. Demnach konzentrierte er sich vor allem auf Glückwunsch- und Trauerkarten in Umschlägen. Wie viel Geld der Mann erbeutete, war noch unklar.
  • Der Mann arbeitete als Fahrer für das Unternehmen und leerte Briefkästen in Hamm. Die Briefe soll er zwischen August und November vergangenen Jahres entwendet und geöffnet haben. Er wurde Anfang November vom Sicherheitsdienst der Firma ertappt, als er das Unternehmensgelände mit gestohlenen Briefen im Auto verlassen wollte. Dieser alarmierte die Polizei.
  • Die meisten Briefe konnten die Beamten inzwischen zuordnen, sie befinden sich mit einem entsprechenden Begleitschreiben auf dem Weg zu den Empfängern.
21:15 Uhr

Glasstücke: Edeka ruft Babynahrung zurück

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Dieser Artikel ist vom Rückruf betroffen.

(Foto: produktwarnung.eu)

Edeka hat Artikel der Babynahrung "Edeka Bio Heidelbeere in Birne nach dem 4. Monat" zurückgerufen. Betroffen seien die Produkte im 190-Gramm-Glas mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 28.07.2022, teilte der Konzern mit. "Es ist nicht auszuschließen, dass in einzelnen Gläsern des betreffenden MHD Glasstücke enthalten sein können." Vom Verzehr werde daher abgeraten.

Das Produkt sei bundesweit vorwiegend bei Edeka und Marktkauf angeboten, nun aber aus dem Verkauf genommen worden. Weitere Artikel der Marke "Edeka Bio" seien nicht betroffen, hieß es.

20:38 Uhr

Zugbegleiter flieht zweimal vor Schwarzfahrer

In einem Regionalzug nach Bremen hat ein Zugbegleiter einen Schwarzfahrer erwischt. Als dieser eine Nachlösung erhielt, zeigte er sich unzufrieden und drohte, dem Bahnmitarbeiter "auf die Fresse" zu schlagen. Der Zugbegleiter zog sich für den Rest der Fahrt in einen anderen Waggon zurück und schloss die Verbindungstür.

Nach der Ankunft am Bremer Hauptbahnhof wiederholte der Beschuldigte seine Drohung auf dem Bahnsteig nochmal, so dass der Bahnmitarbeiter zurück in den Zug floh.

Polizisten stellten die Identität des Mannes fest und suchen nun nach Zeugen des Vorfalls. Hinweise nimmt die Polizei unter der Nummer  0421/16299-777 entgegen.

19:52 Uhr

Jamiroquai: War bei Sturm auf Kapitol nicht dabei

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Er war's nicht.

Nach dem Sturm auf das Kapitol wird Jay Kay, der Frontman der Acid-Jazz-Band Jamiroquai, zum Twitter-Meme. Einige Fans waren "enttäuscht", den für seine verrückten Kopfbedeckungen bekannten Musiker auf den Fotos aus dem US-Parlament "gesehen" zu haben. Doch er war's nicht.

 

Der Mann in Fellmütze mit Büffelhörnern ist Jake Angeli, bekennender Anhänger von Verschwörungstheorien - und nicht der britische Sänger! "Einige von euch denken vielleicht, dass ihr mich vergangene Nacht in Washington gesehen habt. Aber ich fürchte, ich war nicht bei diesen Freaks", erklärte der 51-Jährige in einer Videobotschaft auf dem Twitter-Konto der Band. Er liebe Kopfbedeckungen, aber weniger diese "Art des Umgangs", sagte Jay Kay.

 

19:07 Uhr

Teenager zieht Schlitten mit Auto - 16-Jährige im Krankenhaus

Ein 16-Jähriger hat in der Nähe von Augsburg hinter ein dreirädriges Auto einen Schlittenreifen und einen Lenkschlitten gebunden und dann zwei Freunde über die schneebedeckte Fahrbahn gezogen.

  • In einer Linkskurve wurde der Lenkschlitten nach außen getragen. Eine auf dem Schlitten sitzende 16-Jährige prallte dabei mit einem Baum zusammen.
  • Die Jugendliche wurde mit einem Hubschrauber zur Untersuchung in die Uniklinik Augsburg gebracht.
  • Gegen den 16-Jährigen wurden Ermittlungen eingeleitet. Er besaß offenbar keinen Führerschein für das dreirädrige Auto.
18:15 Uhr

Einbrecher ruft selbst die Polizei - mit seinem Hintern

"Ich glaube, wir haben eben die unglücklichsten Einbrecher der Welt festgenommen", twittert Hauptkommissar John Owen von der Polizei in der Grafschaft Staffordshire.

Und da hat er wohl recht: Denn einer der beiden Einbrecher hat sich während der Tat aus Versehen auf die Notruftaste seines Telefons gesetzt und damit selbst die Polizei alarmiert.

Die 49 und 42 Jahre alten Männer waren in ein Haus in der Stadt Stoke-on-Trent eingebrochen. Als einer der "stümperhaften Einbrecher" sich auf ein Sofa setzte, wählte sein Handy automatisch den Notruf, wie Owen weiter berichtete. "Wir erhielten einen Anruf und hörten all ihre Mätzchen mit - bis hin zu dem Punkt, als unsere Streifenwagen eintrafen, um sie festzunehmen."

17:27 Uhr

Minus 35,8 Grad in Spanien gemessen

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Kinder spielen im Schnee in Kastilien-La Mancha. Bei diesem Anblick kann man neidisch werden.

picture alliance/dpa/EUROPA PRESS

Das Sturmtief "Filomena" sorgt im Sonnenland Spanien für Rekordkälte, viel Schnee und einiges Chaos. Den Bewohnern Madrids bot sich am Morgen ein für die Hauptstadt äußerst ungewöhnliches Bild: Schneebedeckte Autos, Bäume, Parks und Rasenflächen. Mehrere Stunden lang fielen in der Metropole dicke weiße Flocken vom Himmel.

In anderen Regionen schneite es sogar noch heftiger, vor allem im Norden und im Zentrum des Landes. In Vega de Liordes in der Provinz León, rund 400 Kilometer nördlich von Madrid, wurde am frühen Morgen mit minus 35,8 Grad die tiefste Temperatur registriert, die jemals in Spanien gemessen wurde, wie das regionale meteorologische Institut Noromet mitteilte. Damit wurde die erst am Vortag in La Llança in den katalanischen Pyrenäen verzeichnete Tiefstmarke von minus 34,1 deutlich unterboten.

16:46 Uhr

Frau gibt sich als Ärztin aus und holt Baby aus Säuglingsstation

Eine Frau ist in der Oberpfalz in ein Krankenhaus eingedrungen und hat sich als Ärztin und Hebamme ausgegeben. Dabei gelang es der 29-Jährigen, ein Neugeborenes aus der Säuglingsstation im Krankenhaus Schwandorf zu holen.

  • Auf der Wöchnerinnenstation hatte sich die Frau als Hebammenschülerin ausgegeben. Als eine Pflegefachkraft, die gerade ein Kind wickelte, zu einer Patientin gerufen wurde, blieb die Frau allein im Zimmer.
  • Sie nahm ein mobiles Bettchen mit einem Kind mit und bewegte sich damit einige Minuten im Krankenhaus umher. Mitarbeiter stellten sie zur Rede, dabei wirkte die Frau verwirrt. Das Baby blieb unversehrt.
  • Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Entziehung Minderjähriger gegen die Frau. Den Erkenntnissen nach war sie durch einen Nebeneingang in den Wäschebereich der Klinik gekommen, wo sie sich einen Arztkittel überzog. Sie ging zunächst auf verschiedene Stationen und bot ihre Hilfe an, etwa beim Abräumen des Geschirrs.
16:14 Uhr
Breaking News

Dax erstmals über 14.000 Punkten

Der deutsche Leitindex Dax durchbricht erstmals in seiner Geschichte die psychologisch wichtige Marke von 14.000 Punkten. Der Index stieg um 0,8 Prozent auf ein Rekordhoch von 14.000,03 Zählern. In der Hoffnung auf einen weltweiten Wirtschaftsaufschwung und eine Eindämmung der Corona-Pandemie deckten sich Anleger mit Aktien ein.

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15:56 Uhr

Reichster Mensch der Welt? Bezos muss um Platz eins zittern

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Bezos wird Musk wohl nicht aufhalten können.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Unglaubliche 150 Milliarden Dollar verdient Elon Musk im vergangenen Jahr - und ist nun der zweitreichste Mensch der Welt. Nur noch drei Milliarden fehlen ihm, um Jeff Bezos vom Thron zu stoßen.

Laut dem Bloomberg Billionaires Index beläuft sich das Vermögen des Tesla-Chefs nun auf 181 Milliarden Dollar. Bezos besitzt 184 Milliarden. Bill Gates, einst reichster Mann der Welt, ist jetzt nur auf Platz drei des Rankings. Sein Gesamtvermögen - 132 Milliarden Dollar - ist geringer als Musks Jahreseinkommen.

Update: Musk ergattert nun doch den Titel des reichsten Menschen der Welt. Inzwischen wird sein Vermögen auf 185 Milliarden Dollar geschätzt.

15:17 Uhr

Frau wird von eigener Familie festgehalten: SEK befreit 22-Jährige

Mit einem Spezialeinsatzkommando hat die Polizei im nordrhein-westfälischen Warburg eine Frau aus einer Wohnung befreit. Die 22-Jährige soll dort gegen ihren Willen festgehalten worden sein, wie die Polizei erklärte. Zuvor seien "Hinweise aus dem Umfeld der Betroffenen" eingegangen, die darauf hindeuteten, dass sich die Frau "durchaus in Gefahr" befand, wie ein Polizeisprecher sagte. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen stammt die Frau aus Norddeutschland und soll von Familienmitgliedern zu Verwandten in die Wohnung in Warburg gebracht worden sein. Hintergrund sei womöglich die Beziehung zu einem Mann, die von Angehörigen der jesidischen Großfamilie nicht toleriert worden sei.

14:32 Uhr

Linienbus überfährt 18-Jährige - tot

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Für die unter dem Bus eingeklemmte 18-Jährige kam jede Hilfe zu spät.

(Foto: picture alliance/dpa/Feuerwehr Herford)

Eine 18-Jährige ist in Herford bei Bielefeld von einem abbiegenden Linienbus überfahren worden. Die junge Frau wurde unter dem Bus eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden.

Der Busfahrer und ein Fahrgast erlitten einen Schock und wurden vom Notarzt behandelt.

Die 18-Jährige sei gegen 7.40 Uhr bei Grün über einen Fußgängerüberweg in der Innenstadt gegangen. Der Busfahrer, der ebenfalls Grün hatte, habe sie offensichtlich beim Abbiegen übersehen, sagte eine Polizeisprecherin. Zum Zeitpunkt des Unfalls war es noch recht dunkel.

14:27 Uhr

Schichtwechsel

Raten Sie mal, wie viele ntv.de-Leser der Meinung sind, dass Trump noch bis zum 20. Januar im Amt bleiben soll. Ganze vier Prozent. Mehr als 90 Prozent finden dagegen, dass er im Weißen Haus nichts mehr zu suchen hat. Liveticker zu den dramatischen Ereignissen in den USA finden Sie hier. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich begleite Sie ab sofort und bis zum späten Abend durch den "Tag".

13:51 Uhr

Ex-"Verbotene Liebe"-Star Thomas Gumpert ist tot

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Thomas Gumpert

(Foto: imago images/POP-EYE)

Trauer um Thomas Gumpert: Der Schauspieler ist im Alter von 68 Jahren gestorben. Bei seiner Agentur heißt es: " Wir müssen leider bekannt geben, dass unser Schauspieler Thomas Gumpert am 7. Januar 2021 im Alter von 68 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist. Wir verabschieden uns von einem großartigen Schauspieler und liebenswürdigen Kollegen." Dem TV-Publikum wurde Gumpert unter anderem durch die Serie "Verbotene Liebe" bekannt: Von 2003 bis 2008 spielte er die Rolle des Johannes Graf von Lahnstein.

13:31 Uhr

Corona-Maßnahmen: Mobilität ging an Weihnachten und Silvester deutlich zurück

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben bei vielen Menschen Pläne für Weihnachten und Silvester durchkreuzt. Doch haben die meisten tatsächlich auf Reisen über die Feiertage verzichtet? Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, hat sich die Mobilität der Menschen im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verändert.

So zeige die Sonderauswertung experimenteller Mobilitätsdaten, dass die Mobilität an den Weihnachtstagen deutschlandweit durchschnittlich um 14,6 Prozent gegenüber dem jeweiligen Tag des Vorjahres zurückgegangen sei. Der Rückgang fiel am ersten Weihnachtsfeiertag mit einem Minus von 14,3 Prozent und am zweiten Weihnachtsfeiertag mit minus 18,5 Prozent stärker aus als an Heiligabend mit minus 11,1 Prozent.

Alkohol-, Feuerwerks- und Versammlungsverbote an den üblichen Silvester-Treffpunkten vor allem der Städte schlugen sich zum Jahreswechsel auch in den Mobilitätsdaten nieder. Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr war in der Silvesternacht ein Rückgang der Mobilität um 57 Prozent zu beobachten.

13:07 Uhr

Frankreich erinnert an die Opfer der "Charlie Hebdo"-Terrorserie

Sechs Jahre nach der islamistischen Terrorserie gegen das Satiremagazin "Charlie Hebdo" hat Frankreich der Opfer gedacht. Innenminister Gérald Darmanin und die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo legten am Donnerstag Kränze vor dem ehemaligen Redaktionsgebäude des Magazins im Osten der französischen Hauptstadt nieder. "Für ihre Familien, für unsere Werte, für unsere Freiheit, für Frankreich: Wir werden nie vergessen", schrieb Darmanin auf Twitter.

Erst vor wenigen Wochen war der Prozess gegen Helfer und Hintermänner der Anschläge zu Ende gegangen. Die Angeklagten wurden zu teils langen Haftstrafen verurteilt. Einer der Hauptbeschuldigten, Ali Riza Polat, soll wegen Beihilfe zu Verbrechen mit Terrorhintergrund für 30 Jahre ins Gefängnis. Seine Anwälte hatten damals Berufung gegen die Entscheidung angekündigt.

12:37 Uhr

Tiere bei illegaler Silvesterparty in Stall verletzt

Ein Nachklapp zum Jahreswechsel, bei dem man wirklich nur mit dem Kopf schütteln kann: Fünf junge Männer sind in der Silvesternacht in einen Tierstall im baden-württembergischen Menzenschwand südlich des Feldbergs eingedrungen und haben dort eine Party gefeiert. Sie begrüßten das neue Jahr zwischen Alpakas, Eseln und Ziegen und richteten dabei einigen Schaden an, wie die Polizei in Freiburg erst jetzt mitteilte.

  • Bei der Party gingen Teile der Einrichtung zu Bruch. Außerdem öffneten die Verdächtigen die Tür zum Heulager, sodass die Tiere zu viel fraßen und Verdauungsprobleme erlitten.
  • Die Männer im Alter zwischen 20 und 22 Jahren sollen die Tiere auch mit Bier bespritzt und versucht haben, auf ihnen zu reiten. Ein Alpaka verletzte sich außerdem an einem herumliegenden Kronkorken.
  • Als die 48-jährige Inhaberin des Stalls die Tiere am nächsten Tag verstört vorfand und leere Flaschen und Glasscherben im Stall feststellte, rief sie die Täter in einem Post auf Facebook dazu auf, sich bei ihr zu melden.
  • Eine Polizeisprecherin in Freiburg bestätigte, dass die Männer dieser Aufforderung nachkamen. Die Besitzerin erstatte Anzeige.
12:04 Uhr

Während Mordermittlungen: Angriff auf Fahrzeug der Berliner Spurensicherung

Bei einem Polizeieinsatz nach einem Leichenfund im Berliner Bezirk Neukölln ist ein Fahrzeug der Spurensicherung angegriffen worden. Ein Unbekannter warf am Mittwoch eine Seitenscheibe des in einer Straße geparkten Fahrzeugs mit einem Stein ein, wie die Berliner Polizei am Donnerstag erklärte. Zunächst gab es noch keine Ermittlungserkenntnisse, wie ein Polizeisprecher sagte. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte er.

Die Spurensicherung war im Einsatz, nachdem ein 83-jähriger Mann die Polizei über den Tod seiner 93-jährigen Ehefrau informiert hatte. Die Situation, in der die Beamten die leblose Frau vorfanden, führte zur Festnahme des Ehemanns und zu weiteren Ermittlungen der Mordkommission.

11:48 Uhr

Naturkatastrophen verursachen Schäden in Höhe von 210 Milliarden Dollar

Die weltweiten Schäden wegen Naturkatastrophen sind im vergangenen Jahr gestiegen. Rund um den Globus haben Stürme, Hochwasser, Erdbeben und andere Katastrophen volkswirtschaftliche Schäden von 210 Milliarden Dollar (rund 170 Mrd Euro) verursacht. Im Vorjahr waren es 166 Milliarden Dollar gewesen. Das haben die Fachleute des Rückversicherers Munich Re für den neuen Naturkatastrophenbericht des Unternehmens errechnet.

Besonders schwer getroffen wurden die USA, wo Hurrikane, Serien schwerer Gewitter und Waldbrände allein Schäden in Höhe 95 Milliarden Dollar anrichteten - sechs der zehn teuersten Naturkatastrophen trafen die Vereinigten Staaten. Europa kam mit vergleichsweise geringen Schäden von 12 Milliarden Dollar eher glimpflich davon.

11:19 Uhr

Bundesanwaltschaft geht gegen islamistische Terrorfinanzierer vor

Die Bundesanwaltschaft ist in mehreren Bundesländern gegen ein internationales Netzwerk zur islamistischen Terrorfinanzierung in Syrien vorgegangen. Es habe drei vorläufige Festnahmen und Durchsuchungen an etlichen Orten gegeben, sagte ein Sprecher. Die vorläufigen Festnahmen erfolgten demnach in Ulm, München und Delmenhorst.

Festgenommen wurden seinen Angaben zufolge zwei Männer mit deutschem Pass und eine Frau, die auch noch die kosovarische und die serbische Staatsangehörigkeit hat. Ob sie in Untersuchungshaft kommen, wird ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe entscheiden. Haftbefehle lagen zunächst nicht vor, wie der Sprecher sagte.

Die Durchsuchungen hätten sich dann noch gegen elf weitere Beschuldigte gerichtet. Das Geld sollte laut Bundesanwaltschaft der Gruppierung Haiat Tahrir al-Scham zugutekommen, einem Zusammenschluss militant-islamistischer Terrororganisationen, die Syriens Präsidenten Baschar al-Assad stürzen wollen. Zentrale Figur sei ein Mann in Syrien, der den Spendenaufruf über das Internet gestartet habe.

10:59 Uhr

Erste Anwohner auf Java evakuiert: Vulkan Merapi speit wieder heiße Gase

Auf der indonesischen Insel Java hat der Vulkan Merapi erneut heiße Gase und vulkanisches Material ausgespien. Trotz der neuen Aktivität des rund 2900 Meter hohen Feuerbergs bleibe die Alarmstufe zunächst aber auf dem zweithöchsten Level, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit.

Der etwa 35 Kilometer nördlich der Großstadt Yogyakarta gelegene Merapi gilt als einer der gefährlichsten Vulkane der Welt. Hunderte Anwohner waren zuletzt bereits vorsorglich in Sicherheit gebracht worden.

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Der Merapi zählt zu den gefährlichsten Vulkanen der Welt.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

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10:30 Uhr

Schüler von deutschem Internat in England in Quarantäne

Diesen Schüleraustausch haben sie sich sicher anders vorgestellt: Eine Schülergruppe einer Privatschule aus Torgelow (Mecklenburgische Seenplatte) befindet sich derzeit in Großbritannien in Quarantäne.

  • Dabei handelt es sich um elf Mädchen und Jungen einer neunten Klasse und zwei Betreuer des Schlossgymnasiums mit Internat bei Waren an der Müritz, wie Leiter Mario Lehmann sagte.
  • Die Klasse sei am Montag von Berlin aus mit allen nötigen Genehmigungen zu einem regulären Schüleraustausch in die Nähe von Oxford geflogen, dort dann aber von den plötzlich verhängten Corona-Schutzmaßnahmen in England überrascht worden.
  • Die Schüler kommen aus acht Bundesländern, darunter Berlin, Sachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.
  • Die betroffenen Neuntklässler waren die zweite neunte Klasse, die in diesem Schuljahr - ungeachtet der Corona-Einschränkungen in Deutschland - aus Torgelow den Schüleraustausch mit England praktizieren sollte.
10:17 Uhr
Breaking News

Trump garantiert "geordnete Amtsübergabe"

Der abgewählte US-Präsident Donald Trump hat Wahlsieger Joe Biden eine "geordnete Amtsübergabe" am 20. Januar zugesagt. In einem offiziellen Statement erkannte er die Bestätigung Bidens im US-Kongress an, mit dem Wahlergebnis sei er aber weiterhin nicht einverstanden. Da Trumps Twitter-Konten nach dem Sturm auf den Kongress lahmgelegt wurden, verbreitete Vize-Stabschef Dan Scavino die Mitteilung.

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10:11 Uhr
Breaking News

Merkel macht Trump für Sturm auf Kapitol verantwortlich

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Sturm auf das Kapitol in Washington mit deutlichen Worten kritisiert. "Wir alle haben die verstörenden Bilder von der Erstürmung des Kongresses gesehen", sagte sie vor Beginn der Jahresauftaktklausur der CSU-Landesgruppe. "Mich haben diese Bilder wütend und auch traurig gemacht." Merkel fügte hinzu, sie sei sicher, da gehe es ihr wie den meisten Freunden Amerikas.

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10:06 Uhr

Unweit des Dannenröder Forsts: Polizei räumt neue Barrikaden auf A49-Trasse

Auf der gerodeten Trasse der Autobahn 49 in Mittelhessen ist es erneut zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Gegner des Ausbaus der Autobahn hätten in den vergangenen Tagen im südlichen Herrenwald bei Stadtallendorf wieder "kleinere Strukturen und Gebilde" errichtet, teilte die Polizei mit. Zudem sei ein Seil quer über die Trasse gespannt sowie aufgestapelte Baumstämme besetzt worden.

Die Polizei war im Einsatz, um die Bauten zu entfernen. Einem Sprecher zufolge war eine "niedrige dreistellige" Zahl von Beamten vor Ort. Die Zahl der Umweltaktivisten lag demnach im unteren zweistelligen Bereich. Im Herrenwald, im nahe gelegenen Dannenröder Forst sowie im Maulbacher Wald waren Bäume für den Weiterbau der A49 gerodet worden. Die Autobahn soll nach der Fertigstellung Kassel und Gießen direkter miteinander verbinden.

09:44 Uhr
Breaking News

US-Kongress bestätigt Wahlsieg von Joe Biden

Nach der gewaltsamen Erstürmung des US-Parlamentssitzes hat der Kongress den Sieg des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl offiziell bestätigt. Der amtierende US-Vizepräsident Mike Pence gab das amtliche Endresultat in einer gemeinsamen Sitzung beider Kongresskammern bekannt.

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09:39 Uhr

"Harry Potter"-Star Rupert Grint: Vaterschaft gibt ihm neue Perspektive als Schauspieler

Ich oute mich: Ich bin ein Harry-Potter-Fan und finde es sehr spannend, wie sich die Schauspieler der Filme weiterentwickeln, wie etwa Rupert Grint, der den Charakter von Ron Weasley verkörperte. Durch die neue Rolle als Vater habe er auch für seine Schauspielerkarriere dazugelernt. "Es hat definitiv meine Perspektive auf die Dinge verändert, aber auch auf eine hilfreiche Weise... Es war etwas, wovon ich nie wirklich eine Vorstellung hatte, (...) es ist eine ganz andere Liebe", sagte der 32 Jahre alte Schauspieler dem Onlinemagazin "Comicbook.com".

Vater zu sein, habe ihm unter anderem geholfen, in seiner Rolle in der Serie "Servant" (Apple TV+) den Verlust eines Kindes nachfühlen zu können. Im Mai 2020 hatten Grint und seine Partnerin Georgia Groome ihre erste gemeinsame Tochter Wednesday bekommen. Ein halbes Jahr später postete der Schauspieler ein erstes Foto mit seinem Kind auf seinem neuen Instagram-Kanal.

09:04 Uhr

Sieben Tote und Hunderte Verletzte bei Unfällen mit E-Scootern

Vielleicht klingt das jetzt ein bisschen spaßbefreit, aber mich persönlich stören die vielen E-Scooter an jeder Ecke sehr. Wie eine neue Statistik zeigt, sind die Roller auch ziemlich gefährlich. Bei Unfällen mit E-Scootern sind in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres sieben Menschen getötet worden. 269 Fahrer der mithilfe von Batterien betriebenen Roller wurden schwer verletzt, 1096 erlitten leichte Verletzungen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Insgesamt registrierte die Polizei demnach von Januar bis September 1570 Unfälle mit den Elektrokleinstfahrzeugen. Die Zahlen sind nur bedingt aussagekräftig, da wegen der Corona-Pandemie die Anbieter von Leihrollern ihren Betrieb zwischenzeitlich einschränkten oder ganz aussetzten.

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Insgesamt wurden 1570 Unfälle mit den E-Scootern registriert.

(Foto: picture alliance/dpa)

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:42 Uhr

Spannungen in der Ägäis: türkisches und griechisches Boot kollidieren

Erneut ist es in der Ägäis zu Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei gekommen: Zwei Patrouillenboote der Küstenwachen beider Staaten seien in der Ägäis leicht seitlich kollidiert. Das sagte der Bürgermeister der nahegelegenen Insel Kalymnos, Dimitris Diakomichalis, dem griechischen Nachrichtensender Skai. Der Zwischenfall hatte jedoch keine schweren Folgen, da niemand verletzt worden sei. "Sie haben sich so wie Fußballer sozusagen abgedrängt", sagte der Bürgermeister.

Der Zwischenfall ereignete sich am Vortag in der Nähe der umstrittenen Felseninseln Imia und hing mit Streitigkeiten um Fischereirechte zusammen, wie der Bürgermeister der Insel Kalymnos weiter sagte. Griechenland und die Türkei streiten sich seit Jahrzehnten um Hoheitsrechte in der Ägäis sowie den Umfang der Ausschließlichen Wirtschaftszone im östlichen Mittelmeer.

08:35 Uhr
Breaking News

Berichte: Trump-Absetzung wird in US-Regierung diskutiert

Mehrere US-Medien berichten, dass Regierungsvertreter in Washington darüber diskutieren, ob Präsident Donald Trump noch vor der Amtseinführung seines Nachfolgers Joe Biden aus dem Amt entfernt werden kann.

Die "Washington Post" berichtet, "hochrangige Regierungsvertreter" hätten am Mittwochabend darüber gesprochen, ob das Kabinett Trump unter Berufung auf den 25. Zusatzartikel zur US-Verfassung aus dem Amt entfernen könne.

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08:07 Uhr

Seltene Haiattacke in Neuseeland - Frau stirbt in Waihi Beach

Immer wieder liest man in letzter Zeit von tödlichen Haiangriffen - in Neuseeland kommt das jedoch nur äußerst selten vor. Dennoch ist dort nun eine Frau bei einer mutmaßlichen Haiattacke gestorben. Das Opfer sei am Donnerstag zunächst noch lebend aus dem Wasser geborgen worden, wenig später trotz Wiederbelebungsversuchen der Rettungskräfte aber gestorben, berichtete die Zeitung "New Zealand Herald" unter Berufung auf die Behörden.

Das Unglück ereignete sich am beliebten Waihi Beach auf der Nordinsel. Um welche Art der Raubfische es sich handelte, war zunächst unklar. Jedoch seien in der Region zuletzt junge Weiße Haie gesichtet worden, sagte der Experte Riley Elliott. Haiangriffe sind in Neuseeland extrem selten. Zwischen 1852 und 2013 wurden nur zwölf tödliche Attacken verzeichnet.

07:44 Uhr

Greta Thunberg fordert sofortiges Handeln statt vager Klimaziele

Greta Thunberg verliert auch während der Pandemie ihr Ziel nicht aus den Augen und fordert Deutschland und weitere wohlhabende Staaten auf, beim Kampf gegen die Klimakrise entschlossen voranzugehen.

  • "Unser Teil der Welt hat sich im Pariser Klimaabkommen dazu verpflichtet, die Richtung vorzugeben", sagte die schwedische Klimaaktivistin. "Wenn wir wollen, dass das Abkommen funktioniert, dann ist entscheidend, dass reichere Länder den Weg weisen, vorwärtskommen und die ersten Schritte machen."
  • Gleichzeitig mahnte die junge Schwedin an, dass sofort gehandelt werden müsse, anstatt den Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe mit fernen Zielsetzungen in die Zukunft aufzuschieben. "Wir müssen aufhören, uns auf diese vagen, entfernten und höchst hypothetischen Ziele zu fokussieren und uns stattdessen damit abfinden, dass wir uns jetzt ändern müssen", sagte die 18-Jährige.
  • Die Europäische Union hatte sich im Dezember auf ein verschärftes Klimaziel geeinigt. Die Treibhausgase sollen nun bis 2030 um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt werden.
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07:22 Uhr

Immer weniger Schweinswale in der Nordsee

Schlechte Nachrichten von der deutschen Nordsee! Der Bestand von Schweinswalen hat sich von 2006 bis 2019 drastisch reduziert. Das geht aus einer aktuellen Studie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover hervor, die im Fachmagazin "Frontiers in Marine Science" veröffentlicht wurde.

Die Zahl der Tiere sei nach 2002 zwar zunächst angestiegen, insgesamt gesehen sei sie im Zeitraum von 2002 bis 2019 im Durchschnitt pro Jahr jedoch um 1,8 Prozent gesunken. Im Jahr 2019 lebten demnach in der deutschen Nordsee noch rund 23.000 Schweinswale. Die Gründe dafür seien unklar und müssten näher untersucht werden. Allerdings legten andere Studien bereits nahe, dass der Schiffsverkehr, die Fischerei und Offshore-Windparks mitverantwortlich für veränderte Populationen sein könnten.

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07:01 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

was war das für eine Nacht! Nach einer Kundgebung in den USA ist es in Washington zu chaotischen Szenen gekommen, bei der Befürworter der Republikaner gewaltsam ins Kapitol eingedrungen sind. Mehrere Menschen sind dabei ums Leben gekommen. US-Präsident Donald Trump hatte im Vorfeld erneut zum Widerstand gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl aufgerufen. Die Empörung über die Ereignisse ist groß - in beiden politischen Lagern. Die Aufarbeitung der Unruhen sowie die Begleitung der aktuellen politischen Entwicklungen in den USA wird uns heute sicherlich noch den ganzen Tag über beschäftigen. Alles zum Showdown im US-Kongress können Sie in unserem Liveticker verfolgen.

Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Heute Vormittag wird der Abschluss der Winterklausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag erwartet. Im Anschluss wollen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und CSU-Landesgruppenvorsitzender Alexander Dobrindt äußern - auch zur aktuellen Pandemie-Lage. Die Parlamentarier werden auch mit Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sowie UN-Klimachefin Patricia Espinosa Cantellano diskutieren.
  • Wie sehr haben sich die Deutschen an Weihnachten und Silvester an die Corona-Maßnahmen gehalten? Das Statistische Bundesamt veröffentlicht Zahlen zur Mobilität in der Corona-Pandemie an Weihnachten und Silvester.
  • Mehrere Länderparlamente, etwa in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, kommen zu Sondersitzungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zusammen.
  • Im Mordfall Beatrix Hemmerle vor mehr als 30 Jahren in Trier setzt die Polizei nun auf einen zweiten DNA-Reihentest. Dafür sollen weitere rund 100 Männer angeschrieben werden.
  • Im Prozess vor dem Landgericht Flensburg gegen einen Mann, der über Jahre verbotenerweise tonnenweise Waffen, Munition und Sprengstoff besessen und auch verkauft haben soll, werden voraussichtlich die Plädoyers gehalten und das Urteil gesprochen.
  • Schauspieler Uwe Ochsenknecht wird heute 65 Jahre alt. Dazu haben wir eine Fotostrecke vorbereitet.

Mein Name ist Kristin Hermann und ich begleite Sie bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie mir! Sie erreichen mich unter: kristin.hermann@nama.de

06:34 Uhr

Heute vor allem im Nordwesten und Westen Schnee

Heute gibt es vor allem von Schleswig-Holstein bis nach Nordrhein-Westfalen teils längere Zeit leichten Schneefall, in tiefen Lagen auch Schneeregen oder Regen, vom Nordosten bis in die Mitte sowie im Verlauf in Rheinland-Pfalz schneit oder regnet es nur gelegentlich. Im Süden klingen die Niederschläge größtenteils ab und von dort über Ostthüringen bis in den Raum Halle/Leipzig stellen sich Auflockerungen ein, an den Alpen setzt sich zeitweise die Sonne durch.

Im Flachland ist es oft nasskalt bei 0 bis 4 Grad, im Bergland gibt es Dauerfrost. Im oberfränkischen Hof sowie in Winterberg im Sauerland liegen die Höchstwerte beispielsweise bei -2 Grad. Der Wind weht stellenweise mäßig, oft aber nur schwach aus Südwest bis West, an der Küste schwach bis mäßig aus Nordost.

06:21 Uhr

Ermittler wollen endlich Maddies Schicksal klären

Die Ermittlungen gegen den 43-jährigen Tatverdächtigen im Fall "Maddie" führt in die Region zwischen Hannover-Ahlem und Seelze-Letter.

Madeleine McCann.

(Foto: picture alliance / Luis Forra/LU)

Im Fall der vor mehr als 13 Jahren verschwundenen Maddie ist nach Aussage der Ermittler noch völlig offen, ob es 2021 eine Anklage gegen den Mordverdächtigen geben wird.

  • Wann und mit welchem Ergebnis die Ermittlungen enden werden, lasse sich derzeit nicht sagen, teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig auf Anfrage mit.
  • Auch wegen des Zeugenaufrufs im Sommer laufen mittlerweile insgesamt vier Ermittlungsverfahren gegen den Beschuldigten wegen verschiedener Sexual- und Gewaltstraftaten, wie Behördensprecher Hans Christian Wolters berichtete.
  • Mit Blick auf 2021 sagte er, dass möglicherweise zumindest einzelne Ermittlungen im nächsten Jahr abgeschlossen werden könnten. "Ob Anklage erhoben und dann auch öffentlich verhandelt wird, vermag ich nicht zu beurteilen", räumte Wolters aber ein.
  • Am 3. Mai 2007 verschwand die damals dreijährige Madeleine McCann aus einer Appartementanlage im portugiesischen Praia da Luz, als die Eltern in einem nahe gelegenen Restaurant aßen. Seit vergangenem Juni steht in diesem Fall ein 44-jähriger Deutscher im Fokus, der aktuell in einem niedersächsischen Gefängnis eine mehrjährige Haftstrafe für eine Vergewaltigung absitzt.
05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht