mit Marc DimpfelDas war Freitag, der 24. Mai 2024
Liebe Leserinnen und Leser,
wenn die Besserbetuchten des Landes für eine Weile unter sich sein wollen, dann flüchten sie nach Sylt, das wussten schon die Ärzte. Über die Gäste eines Nobelclubs auf der Nordseeinsel spricht nun aber ganz Deutschland. Ein Video, das sie beim Herumgrölen rassistischer Parolen zeigt, sorgt für Empörung, sogar der Bundeskanzler schaltet sich ein. Für die Protagonisten dürfte es nicht beim vom Wirt erteilten Hausverbot auf Lebenszeit bleiben: Der Staatsschutz ermittelt unter anderem wegen Volksverhetzung.
Diese Artikel möchte ich Ihnen noch ans Herz legen:
Schönes Wochenende!
Versicherer schätzen Pfingstflut-Schaden auf 200 Millionen Euro
Nach den Unwettern an Pfingsten mit Hochwasser im Saarland und in Rheinland-Pfalz geht der Gesamtverband der Versicherer (GDV) von rund 200 Millionen Euro versicherten Schäden aus. Darin enthalten seien Schäden an Gebäuden und Kraftfahrzeugen, teilt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen in einer ersten vorläufigen Schadenbilanz der Versicherungswirtschaft mit. In Rheinland-Pfalz haben laut GDV 46 Prozent und im Saarland 47 Prozent eine Versicherung über den Schutz gegen Elementarrisiken wie Starkregen und Hochwasser abgeschlossen. Neben den hier erfassten versicherten Schäden an Wohngebäuden oder bei Hausrat sind auch Schäden an Infrastruktur wie Brücken und Straßen entstanden.
SPD entschuldigt sich für "Deutschland den Deutschen"-Post
Die Reaktionen auf die Sylter Partygäste, die unverhohlen "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus" skandieren, sind einhellig. Innenministerin Faeser spricht von einer "Schande für Deutschland", Bundeskanzler Scholz findet "solche Parolen eklig". Auf Social Media unternimmt die SPD nun allerdings einen, gelinde gesagt, unglücklichen Versuch, den Vorfall in den Europawahlkampf einzuspannen. "Deutschland den Deutschen", heißt es blickfangend in einem Posting, darunter folgt in kleinerer Schrift der Zusatz: "die unsere Demokratie verteidigen", dazu eine Aufforderung zur Wahl der SPD am 9. Juni.
Inzwischen scheint den Sozialdemokraten aufgefallen zu sein, dass sich eine Nazi-Parole nicht unbedingt zur Eigenwerbung eignet. Der Beitrag ist von Facebook und Instagram verschwunden. Man habe es nicht geschafft, "einen Ton zu treffen, der uns alle mitnimmt. Dafür möchten wir uns aufrichtig entschuldigen", heißt es in einer Instagram-Story.
Video: Helikopter gerät kurz vor Aufsetzen heftig ins Schleudern
Im indischen Teil des Himalaya will ein Helikopter mit sechs Pilgern landen, doch die Maschine beginnt, sich um die eigene Achse zu drehen. Nach einigem Schleudern gelingt dem Piloten eine Notlandung direkt neben dem Landeplatz.
Boris Becker ist verlobt
In der Liebe scheint es für Boris Becker rundzulaufen: Der frühere Tennis-Weltranglistenerste und seine Partnerin Lilian de Carvalho Monteiro sind verlobt. Das bestätigt Beckers Anwalt Christian-Oliver Moser. Weitere Einzelheiten wollte Moser nicht nennen. Die "Bild"-Zeitung berichtet, dass Becker nicht verraten wolle, wann die Verlobung stattgefunden habe und ob es schon ein Hochzeitsdatum gebe. Der 56-Jährige habe auf seine Privatsphäre verwiesen. Becker und seine Partnerin bei den Filmfestspielen von Cannes auf. Dem Blatt zufolge trug Lilian de Carvalho Monteiro einen edlen Ring am Finger.
CDU-Umfrage zum Verbrenner-Aus geht nach hinten los
Ab 2035 sollen keine neuen Autos mit Verbrennermotor mehr zugelassen werden, so hat es die EU beschlossen. CDU und CSU sind damit ganz und gar nicht einverstanden und rufen kurz vor der Europawahl eine Kampagne ins Leben: "Ja zum Auto - Nein zum Verbrennerverbot". Kernforderung: Das Europaparlament müsse das beschlossene Verbrenner-Aus zurücknehmen, denn der Wirtschaftsstandort Deutschland sei in Gefahr. "Wir wollen ein Land der Erfinder und Ingenieure bleiben. Wir wollen ein starkes Industrieland bleiben", heißt es auf der dazugehörigen Website. Das "Wir", also die Bürgerinnen und Bürger, darf dort sogar abstimmen, ob es sich der Rücknahme-Forderung anschließt. Zwischenstand bei mehr als 60.000 abgegebenen Stimmen: 18 Prozent sind dafür, wogegen 82 Prozent es beim Verbrenner-Aus belassen wollen. Das nennt man dann wohl eine absolute Mehrheit.
Eugen Block fragt: "Was tut der Staat für mich?"
Im Zusammenhang mit dem Sorgerechtsstreit in seiner Familie sieht sich der Hamburger Unternehmer Eugen Block vom Staat ungerecht behandelt. Die deutschen Behörden ließen es zu, dass sich seine Enkelkinder in Dänemark befinden, sagt der 83-jährige Steakhaus-Kettengründer bei der Eröffnung eines neuen Restaurants in der Hamburger Innenstadt. "Ich, Eugen Block, habe ein Leben lang meinem Deutschland gedient, richtig gedient. Was tut der Staat für mich?", fragt er.
Gegen den Unternehmer sowie gegen seine Tochter Christina Block ermittelt die Staatsanwaltschaft. Zwei der vier Kinder von Christina Block leben bei dem von ihr geschiedenen Vater in Dänemark, obwohl das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg das Aufenthaltsbestimmungsrecht im Oktober 2021 vorläufig auf die Mutter übertragen hatte. Sie waren in der Silvesternacht von Unbekannten nach Deutschland gebracht worden. Nach einem Gerichtsbeschluss musste die Mutter sie wieder nach Dänemark gehen lassen. Block und seine Tochter werden verdächtigt, die Kindesentziehung organisiert und mithilfe weiterer Beschuldigter durchgeführt zu haben.
Video: Felsbrocken rast auf Weide - Rinder beweisen Tempo
In den Tiroler Alpen rettet sich eine Kuhherde noch rechtzeitig vor einem Felssturz. Offenbar hören die Tiere die anrollende Gefahr und zeigen, wie schnell Rinder rennen können. Unten angekommen, zerschlägt der gewaltige Felsen, ohne weiteren Schaden anzurichten.
Hier wird's am Wochenende ungemütlich
Nach den teils heftigen Unwettern mit viel Niederschlag startet auch das Wochenende vielerorts stürmisch und nass. Vor allem in der Mitte Deutschlands herrscht Unwetterwarnung. Die Wetterlage der nächsten Tage im Überblick.
Gruppe bedrängt Grünen-Wahlkampfhelfer
Im bayerischen Würzburg sind zwei Wahlkampfhelfer der Grünen beim Plakatieren am Bahnhofsvorplatz aus einer vierköpfigen Gruppe heraus bedrängt worden. Wie die Polizei mitteilt, kam am Samstag ein Mann aus der Gruppe auf die Helfer zu, drängte einen von ihnen zur Seite und riss zwei Wahlplakate ab. Als mehrere Passanten auf die Situation aufmerksam wurden, entfernte sich die Gruppe unerkannt. Verletzt wurde niemand.
Erste Fahndungsmaßnahmen der am Bahnhof stationierten Bundespolizei sind erfolglos verlaufen. Die Polizei veröffentlicht eine Personenbeschreibung von dem Angreifer. Die Beamten leiteten Ermittlungen zu dem Vorfall und den Hintergründen ein.
Mutmaßlicher Entführer von Zehnjähriger sitzt in U-Haft
Zwei Tage nach dem Verschwinden eines zehnjährigen Mädchens aus Brakel in Ostwestfalen veröffentlichen die Behörden weitere Details zu dem Tatverdächtigen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 66-Jährigen aus Baden-Württemberg, teilen die Polizei in Bielefeld und die Staatsanwaltschaft Paderborn gemeinsam mit. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen.
Hinweise von umsichtigen Zeugen hatten laut Mitteilung zu lokalen und länderübergreifenden Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen geführt. Festgenommen wurde der 66-Jährige in der Nacht auf Donnerstag in Rheinland-Pfalz. Das Kind galt über mehrere Stunden als vermisst, nachdem es am Mittwoch nach der Schule nicht nach Hause gekommen war. Nach früheren Angaben der Polizei im Kreis Höxter (NRW) war es am Abend im rund 80 Kilometer entfernten Fritzlar in Hessen lebend aufgefunden worden.
Regisseur von "Super Size Me" mit 53 Jahren gestorben
Der Dokumentarfilmer Morgan Spurlock ist im Alter von 53 Jahren gestorben. Das berichtet der "Guardian". Seine Familie erklärt, dass er "friedlich im Kreise seiner Familie und Freunde am 23. Mai 2024 in New York an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben ist". International bekannt wurde Spurlock durch seinen Film "Super Size Me" aus dem Jahr 2004. Darin nahm er im Rahmen eines Selbstversuchs 30 Tage lang ausschließlich Nahrung der Fast-Food-Kette McDonald's zu sich.
Sein Bruder Craig Spurlock sagt laut "Guardian": "Es war ein trauriger Tag, als wir uns von meinem Bruder Morgan verabschiedeten. Morgan hat durch seine Kunst, seine Ideen und seine Großzügigkeit so viel gegeben. Die Welt hat ein wahres kreatives Genie und einen besonderen Menschen verloren. Ich bin so stolz darauf, mit ihm zusammengearbeitet zu haben."
Stich im Arm? Pleite vor Gericht für AfD-Chef Chrupalla
Nach einem vermeintlichen Stich im Arm im vergangenen Jahr bei einer Wahlkampfveranstaltung in Ingolstadt scheitert AfD-Parteichef Tino Chrupalla mit dem Versuch, eine gerichtliche Entscheidung zu erzwingen. Der Antrag Chrupallas sei unzulässig, teilt das Oberlandesgericht München mit. Er habe unter anderem formale Erfordernisse nicht erfüllt. Gegen den Beschluss des OLG können keine Rechtsmittel eingelegt werden. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in der Sache eingestellt, weil sich kein Verdacht auf eine Straftat hatte erhärten lassen.
Chrupalla hatte während der Veranstaltung am 4. Oktober nach eigenen Angaben einen Stich wahrgenommen und über Schmerzen sowie über Schwindel und Übelkeit geklagt. Alle vorgenommenen Tests etwa auf eine mögliche Vergiftung waren aber negativ verlaufen.
Hündin und Internet-Star Kabosu ist tot
Die als Internet-Meme bekanntgewordene Hündin Kabosu ist gestorben. "Am Morgen des 24. Mai ist Kabosu über die Regenbogenbrücke gegangen", schreibt die Besitzerin des Hundes der japanischen Art Shiba Inu in einem Instagram-Post. Die Hündin sei friedlich eingeschlafen, ohne zu leiden. Kabosus Besitzerin, eine Kindergärtnerin aus der Präfektur Chiba östlich von Tokio, habe die Hündin 2008 aus dem Tierheim adoptiert, berichtet die japanische Zeitung "Asahi Shimbun".
Zwei Jahre später habe sie ein Foto veröffentlicht, auf dem Kabosu mit gekreuzten Vorderpfoten und einem "skeptischen Gesichtsausdruck" zu sehen gewesen sei. Erst Jahre später habe sie von einem Freund erfahren, dass das Bild im Internet zu einem weltweiten Meme geworden war. Die Digitalwährung Dogecoin nutzte das Bild des Hundes sogar für ihr Logo. Kabuso sei etwa 18 Jahre alt geworden, berichtet "Asahi Shimbun" - das entspreche in Menschenjahren fast 90 Jahren.
Lob für HU-Präsidentin nach Uni-Besetzung
Für ihre Strategie des Dialogs mit propalästinensischen Besetzern erhält die Präsidentin der Berliner Humboldt-Universität Unterstützung vom Senat und von der Technischen Universität. "Mein großer Respekt gilt Julia von Blumenthal, die in dieser schwierigen Situation äußerst besonnen reagiert und klare Grenzen gezeigt hat, aber auch Dialogbereitschaft", erklärt die Präsidentin der TU, Geraldine Rauch. Auch SPD-Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra sagt, die HU-Leitung habe richtig gehandelt: "deeskalierend, wo es sinnvoll erschien, dialogorientiert mit Augenmaß und in der Folge konsequent". Senat und Uni-Leitung hätten sich gemeinsam darauf verständigt, die Besetzung zu beenden, so Czyborra. Von Blumenthal hatte dagegen erklärt, die Anweisung zur Räumung sei "von ganz oben" gekommen.
TU-Präsidentin Rauch nennt das Vorgehen von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner und Czyborra "äußerst befremdlich". "Frau von Blumenthal hätte auch ohne Anweisung von oben räumen lassen, wenn der Dialog endgültig gescheitert wäre. Nicht nur zeigt dies mangelndes Vertrauen in die Hochschulleitungen, es untergräbt auch die Hochschulautonomie an sich." Propalästinensische Aktivisten hatten am Mittwoch HU-Räume aus Protest gegen Israel und zur Unterstützung der Palästinenser besetzt. Die Universitätsleitung duldete das zunächst und setzte auf einen Dialog mit Besetzern und Wissenschaftlern. Am Donnerstagabend räumte die Polizei das besetzte Gebäude.
Video: Tollkühner Rollerfahrer legt sich mit Elefant an
In Thailand erlebt ein Rollerfahrer eine gefährliche Begegnung mit einem Elefanten. Immer wieder warnen Wildhüter davor, sich den Tieren zu nähern. Er will den Dickhäuter von mehreren Autos wegtreiben, doch plötzlich dreht der um und stürmt auf das motorisierte Gefährt zu.
Richter klären Streit um die Wurst
Was zählt beim Wiegen? Nur die eigentliche Wurst? Oder auch die nicht essbare Hülle und Verschlussclips? Das alles sind Fragen, mit denen sich das Oberverwaltungsgericht in Münster beschäftigt hat. Geklagt hatte eine Firma, deren Produkte mit einem Verkaufsverbot belegt wurden, weil das Eichamt ein paar Gramm weniger Wurst in der Verpackung als angegeben beanstandet hatte. Zu Unrecht, urteilen die Richter: Zur Füllmenge von fertig verpackten Würsten zählen auch die nicht essbare Wursthülle und Verschlussclips. Wäre das also auch geklärt.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
mein geschätzter Kollege Michael Bauer hat sich in den wohlverdienten Feierabend verabschiedet. Mein Name ist Marc Dimpfel, von nun an versorge ich Sie mit den spannendsten und unterhaltsamsten Nachrichten des Tages. Sie haben Fragen, Anregungen oder Kritik? Schreiben Sie mir gerne: dertag@n-tv.de.
Ministerpräsident Günther spricht von schlimmen Verfehlungen auf Sylt
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) bewertet die auf Video festgehaltenen Szenen einer Party auf Sylt mit rassistischen Parolen als schlimme Verfehlungen. "Was dort zu sehen ist, zeichnet ein Bild von einer schlimmen Wohlstandsverwahrlosung. Gegen solche Taten gehen wir konsequent und mit aller Härte vor, Rechtsextremismus bekämpfen wir mit aller Entschiedenheit", teilte er mit.
Israelische Armee findet weitere Opfer des Angriffs vom 7. Oktober
Israelische Soldaten haben im Gazastreifen drei weitere tote Israelis entdeckt, die von der Hamas im Herbst im Süden des Landes überfallen worden waren. Sie seien bereits im Oktober beim Angriff auf den Kibbuz Mefalsim getötet worden, teilte die Armee mit. Ihre Leichen seien in den Gazastreifen verschleppt worden. Die Behörden hätten die Angehörigen jetzt informiert.
Erst vor einer Woche hatte das israelische Militär drei tote Geiseln gefunden, darunter jene der Deutsch-Israelin Shani Louk. Sie war durch ein Foto weltweit bekannt geworden, das zeigte, wie sie misshandelt wurde.
Die militant-islamistische Hamas hatte bei dem beispiellosen Terrorangriff auf den Süden Israels am 7. Oktober rund 1200 Menschen getötet und etwa 250 entführt. Rund die Hälfte der Geiseln kam seitdem frei, zumeist im Gegenzug für die Freilassung palästinensischer Gefangener aus israelischer Haft. Israel geht davon aus, dass noch rund 100 Geiseln im Gazastreifen festgehalten werden, zudem soll die Hamas demnach rund 30 Leichen von Verschleppten in ihrer Gewalt haben.
China simuliert Taiwan-Angriff in martialischem Video
China lässt gegenüber Taiwan weiter die Muskeln spielen. Nach dem Großmanöver veröffentlicht Peking ein Video, in dem ein zeitgleicher Angriff von Marine, Heer und Luftwaffe auf den Inselstaat simuliert wird.
Messerangriff auf Synagoge geplant? 18-Jähriger in Haft
Wegen des Verdachts auf Verabredung zum Mord ist ein 18-jähriger Mann aus Weinheim in Baden-Württemberg verhaftet worden. Er soll sich mit einem weiteren Mann über einen Messerangriff auf Besucher einer Synagoge in Heidelberg ausgetauscht haben, wie die Staatsanwaltschaften Stuttgart und Karlsruhe und das Landeskriminalamt mitteilten.
Meuthen: AfD als "Schmuddelkinder" im Europaparlament bedeutungslos
Der frühere Parteichef Jörg Meuthen sieht die AfD in Europa total isoliert und absehbar ohne jeden Einfluss. "Niemand aus dem europäischen Rechtslager will etwas mit der AfD zu tun haben", sagte Meuthen dem MDR. "Die gelten einfach als die Schmuddelkinder, weil sie die Abgrenzung zu extremistischen Positionen nicht vollzogen haben."
Die rechte ID-Fraktion hatte alle neun AfD-Europaabgeordneten am Donnerstag mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen. Zuvor hatte der AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah mit Äußerungen zur NS-Organisation SS für scharfe Kritik gesorgt. Meuthen war 2019 selbst AfD-Spitzenkandidat zur Europawahl, hat die Partei aber im Streit verlassen und ist nun fraktionslos. Meuthen sagte, eine Trennung von Krah würde der AfD nichts mehr bringen.
China droht Taiwan ganz offen mit "Krieg"
Inmitten chinesischer Militärmanöver vor Taiwan hat Peking den neuen taiwanischen Präsidenten vor einem "Krieg" gewarnt. Lai Ching-te bedrohe das Ein-China-Prinzip, sagte der Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums Wu Qian. Dies bringe "unsere Mitbürger in Taiwan in eine gefährliche Situation von Krieg und Gefahr". Lai spiele mit dem Feuer und wer das tue, "wird sicherlich selbst brennen", hieß es weiter.
Peking setzte am Freitag seine Militärübungen vor Taiwan fort. China zögere nicht vor weiteren "Gegenmaßnahmen" gegen taiwanische Unabhängigkeitsbestrebungen, warnte Qian. "Jedes Mal, wenn die 'taiwanische Unabhängigkeit' uns bedroht, werden wir mit unseren Gegenmaßnahmen einen Schritt weitergehen, bis die vollständige Wiedervereinigung mit dem Mutterland vollzogen ist", sagte er.
Rassistisches Gegröle - gegen Sylt-Partygruppe wird nun ermittelt
Das Fachkommissariats für Staatsschutz hat wegen eines Videos mit rassistischem Gegröle Ermittlungen wegen Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Kennzeichen aufgenommen. Das teilte die Polizei mit. Am späten Donnerstagabend sei der Polizei auf Sylt ein Video zugespielt worden, auf dem offenbar eine Feier auf der Außenterrasse eines Sylter Nachtclubs aufgezeichnet wurde.
"Auf dem Video ist zu sehen, wie mindestens Teile der abgebildeten Personen rechtsextreme Liedtexte ("Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!") singen. Zudem liegt der Verdacht vor, dass durch eine Person der sogenannte Hitlergruß gezeigt wird", so die Polizei.
Nächste Ex-Geliebte verklagt Sean "Diddy" Combs
Die Vorwürfe gegen Rap-Star und Musikproduzent Sean "Diddy" Combs scheinen kein Ende zu nehmen. Erst am Dienstag hatte das Ex-Model Crystal McKinney Klage gegen den 54-Jährigen eingereicht. Sie wirft ihm vor, sie mit Drogen betäubt und sexuell missbraucht zu haben. Wie NBC News berichtet, beschuldigt ihn nun eine weitere Ex-Geliebte, sie in den 90er-Jahren unter Drogen gesetzt und körperlich missbraucht zu haben.
Diddys jüngstes mutmaßliches Missbrauchsopfer soll die heute 51-jährige April Lampros sein. Sie hat beim Obersten Gericht von New York County Klage gegen den Musik-Mogul eingereicht. Darin wirft sie dem Ex-Rapper vor, sie ab 1995 mehrfach unter Drogen gesetzt, angegriffen und missbraucht zu haben. Lampros verklagt Combs konkret wegen Körperverletzung, sexueller Nötigung, Zufügung von seelischem Leid und geschlechtsspezifisch motivierter Gewalt.
Fabrik für Feuerwerk explodiert in Kolumbien
Riesige Rauchwolken hängen über der kolumbianischen Soacha bei Bogotá: Eine Explosion in einer Feuerwerksfabrik führt zu einem Großbrand und einem Großaufgebot an Einsatzkräften. Dutzende Menschen werden verletzt, eine Person kommt ums Leben. Die Unglücksursache ist noch unbekannt.
Acht Tote nach Messerangriff in China
Ein Messerangreifer hat in China nach Berichten staatlicher Medien acht Menschen getötet. Der Fernsehsender CCTV berichtete, der mit einem Messer bewaffnete Mann habe bei dem Angriff in der Stadt Xiaogan in der zentralchinesischen Provinz Hubei am Donnerstag noch einen weiteren Menschen verletzt. Der Verletzte schwebe aber nicht in Lebensgefahr, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua.
Der mutmaßliche Täter, ein 53-jähriger Mann, wurde CCTV zufolge von der Polizei festgenommen. Er war demnach in der Vergangenheit wegen psychischer Probleme in Behandlung. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.
In China kommt es nur sehr selten zu Schusswaffenangriffen, weil Zivilisten der Besitz von Schusswaffen streng verboten ist. In den vergangenen Jahren gab es in der Volksrepublik aber immer wieder Messerangriffe.
Am Montag hatte eine mit einem Messer bewaffnete Frau in einer Grundschule in der Provinz Jiangxi zwei Menschen getötet und vier weitere verletzt. Anfang Mai gab es bei einem Messerangriff in einem Krankenhaus in der Provinz Yunnan zwei Tote und 21 Verletzte.
Zwei junge Deutsche unter Todesopfern des Unglücks auf Mallorca
Unter den vier Todesopfern des Gebäudeeinsturzes auf Mallorca sind zwei deutsche Urlauberinnen im Alter von 20 und 30 Jahren. Zudem seien bei dem Unglück am Donnerstagabend eine 23-jährige Spanierin und ein 44 Jahre alter Mann aus dem Senegal ums Leben gekommen, teilte die Polizei in Palma mit.
Bier-Laster kippt auf A10 um - Fahrer hat mehr als 3 Promille
Ein mit Bier beladener LKW ist auf der A10 in Brandenburg von der Straße abgekommen und umgekippt. Bei dem 37-jährigen Fahrer wurde danach ein Atemalkoholwert von 3,09 Promille gemessen, wie die Polizei mitteilte. Demnach hatte die Polizei bei der ersten Befragung des Fahrers nach dem Unfall Alkoholgeruch bei dem Mann wahrgenommen. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus, wo er weiter behandelt und ihm Blut abgenommen wurde.
Der LKW musste nach dem Unfall vom Donnerstagabend geborgen werden. Die geladenen Bierkästen fielen bei dem Unfall zwischen der Anschlussstelle Falkensee (Landkreis Havelland) und dem Dreieck Havelland vom LKW und landeten zum Teil in der Böschung. Die Bergung dauerte am Freitagmorgen nach Polizeiangaben noch an. Es kam zu Sperrungen.
Lauterbach will Regeln für Partydroge Lachgas verschärfen
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will rasch für strengere Regeln sorgen, um den Verkauf von Lachgas als Partydroge besonders an junge Leute einzudämmen. "Wir werden schnell mit einer Regelung kommen", sagte der SPD-Politiker im ARD-"Morgenmagazin". Als eine Möglichkeit nannte er den Vorschlag aus Niedersachsen, Lachgas in die Liste von psychoaktiven Stoffen aufzunehmen, mit dann sehr strengen Regeln für den Verkauf. "Wir gehen das jetzt sehr schnell an", versicherte der Minister.
Für die Zeit bis zu einer Regelung empfahl Lauterbach Eltern, ihre Kinder aufzuklären. "Das klingt lustig und ungefährlich. Ist es aber nicht", warnte der SPD-Politiker. Bei regelmäßigem Konsum könnte es zu Unfällen oder gar neurologischen Schäden kommen. Auch bleibende Schäden seien nicht auszuschließen. "Für Kinder und Jugendliche ist das sehr gefährlich", sagte Lauterbach. Ein Verbot hält der Minister nicht für möglich, weil Lachgas auch industriell genutzt werde.
"Thor"-Darsteller Hemsworth bekommt Stern in Hollywood
"Thor" hat nun seinen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Der Darsteller des Superhelden, Chris Hemsworth, wurde in Los Angeles in einer feierlichen Zeremonie geehrt. Mit dabei war sein "Avengers"-Kollege Robert Downey Jr., der US-Medienberichten zufolge einige Worte über den australischen Schauspieler verlor.
Nachdem Downey Jr. die Menge auf dem Hollywood Boulevard aufgefordert hatte, sich Hemsworths neuen Film "Furiosa: A Mad Max Saga" anzusehen, sprach der "Iron Man"-Darsteller über den "ansteckenden australischen Charme" von Hemsworth und scherzte, es sei "schwierig, ihn zu beschreiben", weil er "so hübsch verpackt" sei.
Hemsworth ("Mad Max") nahm eigenen Angaben zufolge vor Jahren irrtümlich an, mit einem Stern auf dem Walk of Fame geehrt zu werden. Er befürchte, diese Geschichte könnte ihn "wie einen Idioten" aussehen lassen, gestand der 40-jährige Australier dem US-Magazin "Variety". Gemeinsam mit anderen "Avengers"-Darstellern wurde Hemsworth im Jahr 2019 auf dem Kinovorplatz des TCL Chinese Theatre in Hollywood mit Handabdrücken verewigt. "Ich dachte, das wäre der Walk of Fame!", berichtet der "Thor"-Darsteller nun. "Ich habe mitgemacht, als ob ich genau wüsste, was da passiert. Erst hinterher habe ich mich gefragt: 'Und, wo ist der Stern?'"
Ein tropischer Schmetterlingswald in den Alpen?
Ja, Sie haben richtig gelesen. Das ist aber keine Meldung zum Thema Klimawandel - also nicht in erster Linie. In den Alpen gibt es tatsächlich ein tropisches Gewächshaus. Der Schmetterlingswald im italienischen Trient ist ein Projekt des Wissenschaftsmuseums Museo delle Scienze (MUSE). Er beherbergt in der Region heimische Pflanzenarten sowie Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische aus verschiedenen Teilen der Welt - und das alles auf einer Fläche von 600 Quadratmetern in einem Wald mit Klippen, Hängen und einem Wasserfall. Ziel der Studien von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Museums ist es, die Biodiversität weltweit gegen Bedrohungen wie Abholzung und Klimawandel zu schützen.
Aber warum in den Alpen? Der Park ist den Udzungwa-Bergen nachempfunden, einem Regenwaldgebiet im Süden Tansanias, das weltweit zu den Hotspots der biologischen Vielfalt gehört. Und hoch gelegene Gebiete wie der Udzungwa-Berge eignen sich nach Angaben von Entomologen gut für die Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels, da der Mensch dort in der Regel keinen direkten Einfluss nimmt. Wie andere Wissenschaftler mahnt Gobbi, dass Insekten dringend vor den Auswirkungen des Klimawandels geschützt werden müssten. Falls das nicht gelinge, würden die Chancen der Erde auf eine nachhaltige Zukunft drastisch verschlechtert.
Kartoffelbrei-Klimaaktivist muss draußen bleiben
Der nordrhein-westfälische Landtag hat gegen einen Klima-Aktivisten nach dessen Kartoffelbrei-Attacke im Parlament ein Hausverbot verhängen dürfen. Das hat das Verwaltungsgericht in Düsseldorf entschieden und die dagegen gerichtete Klage des 58-Jährigen abgewiesen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.
Die Klage sei nicht nur formell unzulässig, weil zu spät eingereicht, befand das Gericht. Sie sei auch inhaltlich unbegründet. Das zeitlich befristete Hausverbot sei keine Strafe, sondern eine zulässige Präventionsmaßnahme, um künftige Störungen des Dienstbetriebs zu verhindern.
Das Hausverbot war von der Düsseldorfer Landtagsverwaltung im Februar 2023 ausgesprochen worden, nachdem der Aktivist einen Monat zuvor Kartoffelbrei in den Landtag geschmuggelt und damit im Foyer das dort ausgestellte und preisgekrönte Pressefoto "Der Beter mit dem Bagger" beschmiert hatte.
Erdrutsch begräbt Dutzende Menschen unter sich
Als Folge eines riesigen Erdrutsches in Papua-Neuguinea werden Berichten zufolge Dutzende Todesopfer befürchtet. Die Erdmassen sind über einem Dorf in der Hochlandprovinz Enga niedergegangen, berichtete der australische Sender ABC unter Berufung auf Anwohner und Augenzeugen.
Zunächst war unklar, ob Rettungskräfte das Gebiet bereits erreicht haben. Die örtliche Nachrichtenseite JB143 PNG sprach auf Facebook von "katastrophaler Zerstörung". Bisher sei nicht sicher, wie viele Menschen verschüttet wurden.
Lecker "Knastbohne" - Gefängnis in NRW hat Kaffeerösterei
Die JVA Remscheid hat als erstes Gefängnis in NRW eine Kaffeerösterei in Betrieb genommen. Bis zu acht Gefangene sortieren, rösten und verpacken das Produkt mit dem Namen "Knastbohne". Laut JVA hat man allein in die beiden Röstmaschinen je 40.000 Euro investiert.
Zwei Jahre Vorlauf habe das Projekt gebraucht, so Betriebsleiter Daniel von Lonski: Von der ersten Anfrage des Justizministeriums, ob das Gefängnis Lust auf das Kaffeerösten hätte, bis zur ersten Abfüllung der "Knastbohne". Auf dem Etikett der schwarzen Verpackung steht der vielsagende Werbespruch "Mit Sicherheit aus der JVA Remscheid". Es gibt die Sorten "Filterkaffee", "Vollautomat" und "Espresso".
Das wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
die Tragödie auf Mallorca wird uns heute wohl im Laufes des Tages weiter beschäftigen. Dort sind mehrere Menschen beim Einsturz eines Restaurants ums Leben gekommen. Die Ursache ist noch unklar.
Diese Themen werden heute ebenfalls wichtig:
Der Internationale Gerichtshof (IGH) entscheidet über die Forderung Südafrikas nach weiteren rechtlichen Schritten gegen Israel im Gaza-Krieg. Dabei geht es um die mögliche Anordnung eines sofortigen Rückzugs des israelischen Militärs aus Rafah im Süden des Gazastreifens.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) informiert um 12.30 Uhr über den Schutz vor Gesundheitsschäden durch mögliche Hitzewellen in diesem Sommer.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt um 11.30 Uhr in Berli den portugiesischen Ministerpräsidenten, Luis Montenegro, mit militärischen Ehren.
Russlands Präsident Wladimir Putin setzt seinen am Donnerstag begonnenen Besuch in Belarus bei Machthaber Alexander Lukaschenko fort. Für mehr Informationen rund um den Krieg in der Ukraine verweise ich Sie auf unseren Ticker.
China setzt eine Militär-Übung vor Taiwans Küste fort. Seit gestern halten Heer, Marine, Luftwaffe und die Raketen-Streitkräfte Übungen in der Meerenge zwischen China und Taiwan und um Taiwan ab.
Alle weiteren wichtigen und wissenswerten Meldungen bekommen Sie bei "Der Tag" natürlich ebenfalls. Mein Name ist Michael Bauer und ich wünschen Ihnen einen guten Start in den Freitag.
China schickt Rekordzahl an Kampfjets in Richtung Taiwan
Im Rahmen seines zweitägigen Militärmanövers als "Strafe" für Taiwan hat China die bislang größte Zahl an Kampfflugzeugen in diesem Jahr in Richtung der ostasiatischen Inselrepublik geschickt. In den vergangenen 24 Stunden seien 49 Maschinen in der Nähe der Insel registriert worden, teilte das taiwanische Verteidigungsministerium in Taipeh mit.
35 der Flugzeuge überflogen nach Angaben des Ministeriums die Mittellinie in der Meerenge zwischen Taiwan und China (Taiwanstraße) und drangen in die taiwanische Luftverteidigungszone ein. Zudem wurden 19 chinesische Marineschiffe und sieben Schiffe der chinesischen Küstenwache gesichtet.
Sylt-Urlauber schockieren mit Hitlergruß und Parolen
Gäste von Sylter Nobellokal grölen Nazi-Parolen
Die feine Gesellschaft hat es auf Sylt mal wieder krachen lassen und dabei schockierende Bilder produziert. Im Nobelort Kampen feierten an Pfingsten mehrere junge Erwachsene auf der Terrasse der Diskothek "Pony". Videos der trunkenen Feiernden gingen jetzt erst viral.
Eine Frau filmt sich selbst in einer Gruppe von Gästen, alle mit weißen Hemden und Strickpullovern gekleidet, die dann zum Song "L'amour toujours" tanzen. Der 90er-Song landete kürzlich wieder in den Schlagzeilen, weil Besucher eines Dorffests in Mecklenburg-Vorpommern die rechtsextreme Parole "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus" dazu skandierten. Und ja, auch die Sylt-Feiergemeinde kannte diese Zeilen und grölte sie fröhlich mit.
Im Hintergrund des Videos ist dann noch ein junger Mann zu sehen, der den Hitlergruß macht und mit der anderen Hand zwei Finger unter die Nase legt - eine Anspielung an Adolf Hitler.
Die Diskothek "Pony" reagierte auf Instagram: "Wir sind tief schockiert", heißt es in einer Story. "Bei uns ist jeder Gast, unabhängig von der Ethnie, herzlich willkommen. Wir werden dieses widerliche Verhalten anzeigen und alle strafrechtlichen Möglichkeiten nutzen", heißt es weiter.
Tschechiens Präsident nach Motorradunfall im Krankenhaus
Nach einem Motorradunfall ist Tschechiens Präsident Petr Pavel in ein Prager Krankenhaus eingeliefert worden. Pavels Verletzungen seien "nicht schwerwiegend", teilte sein Büro im Onlinedienst X mit. Der 62-Jährige wird demnach für eine unbestimmte Zeit zur Beobachtung im Krankenhaus der Prager Militäruniversität bleiben.
Sein Sprecher Vit Kolar sagte später dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen, dass Pavel "einige Tage" im Krankenhaus verbringen werde, ohne dass dies nennenswerte Auswirkungen auf seinen Terminkalender habe. Ob Pavel kommende Woche für eine Auslandsreise fit sein werde, bleibe abzuwarten.
Tschechische Medien berichteten, der Präsident sei auf einer geschlossenen Rennstrecke verunglückt, weshalb die Polizei den Unfall nicht untersuche. Pavel ist als leidenschaftlicher Motorradfahrer bekannt, derzeit fährt er ein Motorrad der Marke BMW R1200 GS.