Freitag, 18. Dezember 2020Der Tag

mit Yuki Schubert
Yuki Schubert
22:32 Uhr

Das war Freitag, der 18. Dezember 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

ich muss meine Nachricht an Sie leider mit einer traurigen Meldung beginnen. Die Gesundheitsbehörden der 16 Bundesländer haben heute den höchsten Zuwachs an neu gemeldeten Todesfällen innerhalb eines Tages mitgeteilt. Demnach sind weitere 802 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Zudem hat heute Österreich einen weiteren Lockdown beschlossen. Und zwar bis 17. Januar, also eine Woche länger als der in Deutschland geltende harte Lockdown. Außerdem sieht Kanzler Kurz dran anschließende Massentests vor. Nur wer daran teilnimmt, kann sofort wieder am öffentlichen Leben teilnehmen, sonst müsse noch eine Quarantäne-Zeit folgen.

Hierzulande haben sich Abgeordnete über die Verstöße von AfD-Politikern gegen Corona-Schutzmaßnahmen verärgert geäußert. Das Verhalten grenze an Körperverletzung, hieß es. Die meisten Corona-Fälle gab es zuletzt bei der AfD. Währenddessen gibt es beunruhigende Nachrichten aus Südafrika, dort wurde nämlich eine weitere Mutation des Sars-CoV-2-Virus entdeckt. Up-to-Date in Sachen Corona bleiben Sie natürlich über unseren Live-Ticker.

Diese Themen haben uns zudem beschäftigt:

Es war mir eine Freude, Sie durch den Tag zu begleiten, auch wenn einige News nicht erfreulich waren. Umso mehr wünsche ich Ihnen ein wunderbares Wochenende. Tanken Sie Ihre Akkus auf! Bis bald!

22:12 Uhr

Empörung über Festnahme von nackter Frau in ihrer Wohnung in Chicago

Die Erstürmung der Wohnung einer unschuldigen Afroamerikanerin, die dann nackt in Handschellen gelegt wurde, hat in Chicago für Empörung gesorgt.

Die Polizisten stürmten bei dem Einsatz in der US-Großstadt die falsche Wohnung und nahmen kurzzeitig die 50-jährige Sozialarbeiterin Anjanette Young fest. Videos von dem Polizeieinsatz, der sich bereits im Februar 2019 ereignete, wurden erst jetzt publik und erinnern an den schrecklichen Todesfall von Breonna Taylor am 13. März 2020.

"Ich hatte solche Angst", sagte Young zu dem Sender CBS 2 Chicago. "Ich hätte an diesem Abend sterben können. Wenn ich eine falsche Bewegung gemacht hätte, hätten sie mich erschossen." Young hat die Polizei verklagt. Ihr Anwalt Keenan Saulter sagte, wäre die 50-Jährige eine weiße Frau gewesen, wäre sie sicherlich von den Polizisten anders behandelt worden.

Chicagos Bürgermeisterin Lori Lightfoot äußerte sich "entsetzt" über den Vorfall und bezeichnete den Polizeieinsatz als "kolossales Versagen".

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:56 Uhr

Einbrecher im Drogenrausch diskutiert mit der Polizei

Ein Einbrecher bricht im US-amerikanischen Los Angeles durch die Decke in einen Einkaufsmarkt. Der verdutzten Polizei erklärt er, nicht sie seien für seinen Einbruch zuständig, sondern die Nachbarseinheit aus San Fernando.

21:29 Uhr

Hirsch überlebt mit Pfeil im Kopf

Lee-Ann Carver, eine Wildtierfotografin aus Ontario in Kanada, trifft vor drei Jahren auf einen jungen Hirsch, der von da an immer wieder den Weg in ihren Garten findet. Eine Freundschaft entwickelt sich, die Frau tauft den Hirsch auf den Namen "Carrot", zu Deutsch Möhre. Nun teilte sie auf Facebook ein Bild, weil sie sich große Sorgen, um das Tier macht. Denn eines Tages tauchte er auf, mit einem Pfeil im Kopf.

Das Tier verhielt sich unverändert, "er tat so, als wäre nichts geschehen", wird sie beim "Guardian" zitiert. In den Sozialen Medien wird der Hirsch schon als magisch beschrieben. Auf dem Video ist der neongrüne Pfeil sehr gut zu erkennen. Was genau passiert ist, bleibt unklar, es ist nur zu hoffen, dass "Carrot" geholfen werden kann.

20:57 Uhr

Mann stürzt in Brunnenschacht und stirbt

Im mittelfränkischen Dietenhofen im Landkreis Ansbach ist ein 27-Jähriger in einem Brunnenschacht tödlich verunglückt. Der Mann hatte am Nachmittag gesagt, er wolle eine Wasserprobe aus dem Brunnen entnehmen, wie die Polizei mitteilte.

Aus noch ungeklärter Ursache stürzte er in den Schacht und starb. Später fanden ihn Angehörige kopfüber im Schacht. Der Mann wurde dann herausgeholt. Trotz Wiederbelebungsversuchen konnten die alarmierten Rettungskräfte nur noch den Tod feststellen. Die Kriminalpolizei Ansbach hat die Ermittlungen übernommen.

20:25 Uhr

"Unsere kleine Farm" bekommt ein Comeback

Die "Ingalls" kommen zurück mit dem Serienklassiker "Unsere kleine Farm".Wie die US-Zeitschrift "Entertainment Weekly" berichtet, arbeiten die Paramount Television Studios gemeinsam mit Anonymous Content an dem besonderen Seriencomeback. Die Serie soll aus jeweils 60-minütigen Episoden bestehen.

Die mittlerweile 58-jährige Alison Arngrim, sie spielte das verzogene Mädchen Nellie Oleson, hatte sich zudem bereits für einen möglichen Cameo-Auftritt angekündigt. Vielleicht sogar als Mrs. Oleson, dann würde sie sozusagen von der Tochter zur Mutter.

"Unsere kleine Farm" wurde von 1974 bis Ende 1983 in 210 Folgen auf NBC ausgestrahlt. Eine der bekanntesten Gesichter ist Melissa Gilbert. Sie spielte Laura Ingalls.

19:52 Uhr

Britischer Veteran sammelt in Blech-Ruderboot Spenden

Was für ein Erfindergeist! Der britische Veteran Michael Stanley alias "Major Mick" hat sich ein Boot selbst aus Blech gebaut und hat damit mehr als 100 Meilen (160,9 Kilometer) zurückgelegt. Auf seinem Weg hat der 80-Jährige fast 34.000 Pfund (37.500 Euro) Spenden für Wohltätigkeitszwecke gesammelt.

Michael Stanley, bekannt als "Major Mick"in seiner "Tintanic".

Michael Stanley, bekannt als "Major Mick"in seiner "Tintanic".

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Seinem Boot hat er den Namen "Tintanic" geben, weil "Tin" auf Englisch "Blech" heißt. Stanley ruderte über drei Monate zweimal die Woche mit einem Tempo von zwei Meilen pro Stunde (3,2 km/h) auf dem Chichester-Kanal in Südengland. In der Zeit feierte er sowohl seinen 80. Geburtstag als auch seinen 50. Hochzeitstag. "Ich bin sehr zufrieden, dass ich es gemacht habe, aber ich werde das Geplauder, Lachen und Scherzen mit den Menschen auf dem Pfad vermissen", sagte, "Major Mick" der Agentur PA.

"Aber das nasse und kalte Wetter werde ich nicht vermissen." Auf seiner insgesamt 105 Meilen langen Fahrt hat er nach eigener Schätzung 105.000 Ruderschläge getan. "Das ist ziemlich stark." Die "Tintanic" soll nun versteigert werden und der Erlös zusätzlich zu den Spenden einem Hospiz zugutekommen.

Und als er zurückkam, wartete sein zehnjähriger Enkel Toby auf ihn und empfing ihn mit einem Ständchen auf der Trompete.

19:16 Uhr

Trotz Corona: Ikea eröffnet in Indien neue Filiale mit großem Ansturm

Der schwedische Möbelriese Ikea hat sein zweites Einrichtungshaus in Indien eröffnet - und hunderte Kunden stürmten trotz der Corona-Pandemie die mega große Halle am Rande der Millionenmetropole Mumbai.

Der Markt ist riesig, es gibt:

  • ein Restaurant mit 1000 Plätzen, es gibt auch Köttbullar, aber ohne Rind oder Schweinefleisch, um auf die Hindus und die muslimische Bevölkerung einzugehen.
  • zur Kinderbetreuung können die Kleinen im größten Smaland weltweit abgegeben werden.

Wegen der Corona-Pandemie gibt es ein Maximum von 2500 Kunden. Dafür hat Ikea bereits Zeitfenster vergeben - die kommenden zwei Wochen sind schon ausgebucht. Ikea hatte vor zwei Jahren in Hyderabad sein erstes Haus in Indien eröffnet.

18:51 Uhr

Putin lobt sich für Waffenruhe in Berg-Karabach

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich selbst für seine Vermittlung im Konflikt um die Südkaukasusregion Berg-Karabach gelobt. Die vor anderthalb Monaten zwischen den verfeindeten Staaten Armenien und Aserbaidschan beschlossene Waffenruhe werde "insgesamt konsequent realisiert", sagte Putin heute bei einem virtuellen Treffen der Staatsoberhäupter der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Die Gemeinschaft, der auch Armenien und Aserbaidschan angehören, ist nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entstanden. Im kommenden Jahr wird Belarus den Vorsitz der Gemeinschaft innehaben.

Während Putin sich selbst lobt, beklagen die Karabach-Behörden weiterhin vermisste armenische Soldaten. Außerdem seien die Leichen 35 weiterer Soldaten geborgen worden, sagte ein Sprecher. Vor wenigen Tagen waren armenischen Angaben zufolge erneut Landsleute in aserbaidschanische Kriegsgefangenschaft geraten. Zwischenzeitlich war von mehr als 70 Vermissten die Rede.

18:33 Uhr

Kanaren gelten ab Sonntag als Risikogebiet

In den vergangenen Wochen gelten die Kanaren der geringen Infektionszahlen sei Dank als sicheres Reiseziel in der Corona-Pandemie. Doch nun ist auch die spanische Inselgruppe ein Risiko-Gebiet. Menschen können zwar weiterhin auf die Inseln reisen, sollten jedoch einiges beachten.

18:30 Uhr
Breaking News

Österreich geht in den dritten Lockdown

Österreich geht nach den Weihnachtstagen wieder in den Lockdown. Die Beschränkungen gelten vom 26. Dezember bis einschließlich 17. Januar, wie Kanzler Kurz nach einer Kabinettssitzung sagt. Es ist der dritte Lockdown für die Alpenrepublik.

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18:10 Uhr

Vater würgt Sohn und verbrennt ihn anschließend - lebenslänglich

Ein Vater, der seinen dreijährigen Sohn erst gewürgt und dann verbrannt hat, ist vom Landgericht Siegen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Es handele sich um Mord aus Heimtücke, sagte die Vorsitzende Richterin Elfriede Dreisbach. Eine besondere Schwere der Schuld habe das Gericht gleichwohl nicht feststellen können. Das Motiv sei unklar geblieben. Der aus Marokko stammende 34-Jährige war geständig. Er verzichtete auf eine Revision.

Was man von der Tat weiß

  • Der Mann hatte gestanden, das Kind im Mai in Lennestadt im Sauerland im Schlaf gewürgt, auf eine Matratze gelegt und diese dann angezündet zu haben.
  • Das Gericht betonte, dass der Vater gedacht habe, der Junge sei bereits tot, als er die Matratze anzündete und er habe die Tat nicht geplant.
  • Die Anklage ging in dem Verfahren davon aus, dass der Dreijährige noch gelebt hatte, als der Mann die Matratze in Brand setzte. Der 34-Jährige lebte von der Mutter des Jungen getrennt.

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17:44 Uhr

Klarna will nicht mehr mit Pornoseite zusammenarbeiten

Der schwedische Zahlungsdienst Klarna will nicht mit der großen Pornoseite Xhamster zusammenarbeiten. Die Integration per Sofortüberweisung auf der Seite sei abgeschaltet, bestätigte ein Unternehmenssprecher heute in Berlin. Zuerst hatte "Der Spiegel" darüber berichtet.

Der Schritt ist der nächste in einer längeren Reihe, in der große Finanzunternehmen ihre Dienste Porno-Webseiten nicht mehr zur Verfügung stellen. In den USA hatten Visa und Mastercard die Zusammenarbeit mit dem Branchenriesen Pornhub aufgekündigt, nachdem ein Bericht der "New York Times" Kritik an den hochgeladeten Videos übte. Die Zeitung hatte über Fälle von Ausbeutung Minderjähriger berichtet, die demmnach dann auf den Webseiten landen. Besonders bei Privatvideos sei nicht erkennbar, ob die gezeigten Personen den Aufnahmen oder dem gezeigten Geschlechtsverkehr zugestimmt hätten. Die Webseite tue zu wenig, um dies oder die Volljährigkeit der Gezeigten zu überprüfen. Gegen Xhamster gibt es ähnliche Vorwürfe.

17:14 Uhr

Falscher General auf dem Weg in Türkei gestoppt

Während ich mich jedes Mal frage, wo ich am besten die Nagelschere verstaue, ist ein Mann am Frankfurter Flughafen mit einem Bajonett im Koffer entdeckt worden.

Aber noch mal von vorn. Die Bundespolizei hat einen 74-jährigen Mann in falscher Generalsuniform und mit besagten Bajonett an der Ausreise in die Türkei gehindert. Die Beamten versagten ihm am Donnerstag die Ausreise, weil die Gefahr bestand, das Ansehen der Bundesrepublik im erheblichen Maße zu schädigen, wie die Bundespolizei heute erklärte. Warum?

Also der offensichtlich verwirrte Mann war bereits aufgefallen, weil er ohne Mund-Nasen-Schutz in einer Sitzreihe geschlafen habe. Der wegen Waffen- und Gewaltdelikten polizeibekannte Mann gab an, nach Istanbul reisen und dort einen türkischen General treffen zu wollen. Das 35 Zentimeter lange Bajonett in seinem Koffer sei ein Geschenk für seinen Gastgeber. Die falsche Generalsuniform der Bundeswehr, das Bajonett und die Ausweispapiere des Mannes wurden beschlagnahmt und die entsprechenden Strafverfahren eingeleitet, wie die Polizei erklärte.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:43 Uhr

Berlinale: Publikum soll Filme im Sommer 2021 sehen können

Die 71. Internationalen Filmfestspiele Berlin werden aufgrund der Corona-Pandemie in einem neuen Format stattfinden. Anfang März werden sich Angehörige der Filmbranche bei einer virtuellen Veranstaltung treffen, im Juni soll sich das Berliner Publikum die Filme ansehen können, wie die Veranstalter heute mitteilten. "

Mit der Veränderung des Festivalformats 2021 haben wir die Möglichkeit, die Gesundheit aller Gäste zu schützen und den Neustart der Kinobranche zu unterstützen", erklärte Berlinale-Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek. Mit der Veranstaltung im Sommer "wollen wir ein Fest für das Kino feiern und dem Berliner Publikum das lang ersehnte Gemeinschaftserlebnis von Kino und Kultur bieten".

16:09 Uhr

Biomarkt-Leiter räumt Einkaufswagen aus, weil Kundin keine Maske trägt

Ein Video sorgt gerade in den Sozialen Medien für Furore. Darin zu sehen ist, wie der Marktleiter eines Alnatura-Marktes den Einkaufswagen einer Frau wieder ausräumt, weil die Kundin keine Maske bei ihrem Besuch getragen hat. Die Frau filmt den Vorgang. Sie soll ein Attest vom Arzt haben, dass sie keinen Mund-Nasen-Schutz tragen muss. Aber sie soll sich laut Alnatura-Markt geweigert haben, dieses vorzuzeigen. Anschließend ist sie des Marktes verwiesen worden.

Im Netz stellen sich einige hinter den Marktleiter, aber auch einige hinter die Frau. Darunter einige Maskenverweigerer und Maskenverweigerinnen. Es ist in einer Telegram-Gruppe sogar die Rede von einer Rache-Aktion gegen den Marktleiter.

15:39 Uhr

Esoterik-Zeremonie aufgelöst und "Tee" beschlagnahmt

Polizei und Ordnungsamt haben im nordrhein-westfälischen Gevelsberg eine nächtliche Esoterik-Zeremonie beendet, weil zu viele Menschen daran teilgenommen hatten. Gegen die zwölf Anwesenden seien Ordnungsgelder wegen Verstoßes gegen die Corona-Auflagen verhängt worden, teilte die Polizei heute mit.

Außerdem wurde eine bei dem Treffen angebotene Substanz beschlagnahmt, die von den Teilnehmern "Tee des inneren Friedens" genannt worden sei. Er bestehe der Verdacht, dass es sich um verbotene Betäubungsmittel handele. Zeugen hatten in dem Seminargebäude in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag verdächtige Bewegungen bemerkt und die Polizei gerufen.

15:20 Uhr

Rauferei im italienischen Senat

Eine Debatte über ein Sicherheitsdekret hat die Gemüter hochkochen lassen. Wie auf Fotos zu sehen war, versuchten Saaldiener die Beteiligten auseinander zu halten. Einige Senatoren der rechten Lega hatten Modalitäten zur Abstimmung am Vorabend angefochten, wie die Nachrichtenagentur Ansa schrieb. Die Politiker seien daraufhin drohend in Richtung der Sitze der Regierungsparteien gegangen, zitierte Ansa den Politiker Dario Parrini von den an der Regierung beteiligten Sozialdemokraten. Die Sitzung musste unterbrochen werden.

Das Sicherheitsdekret sieht Änderungen an den sogenannten Salvini-Dekreten vor, die Lega-Parteisekretär Matteo Salivni in seiner Zeit als Innenminister zwischen 2018 und 2019 auf den Weg gebracht hatte. Mit der Änderung sollen zum Beispiel hohe Geldstrafen für Nichtregierungsorganisationen entfallen, die mit ihren Schiffen in italienische Hoheitsgewässer eindringen.

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15:01 Uhr

Sie füllte Asche ihres Mannes ins Kopfkissen - lebenslänglich

Im Prozess um einen bizarren Giftmord in Tegernsee ist eine 49 Jahre alte Frau vor dem Landgericht München II zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Krankenschwester ihren Ehemann im Jahr 2018 mit Gift getötet und später seine Urne auf dem Friedhof ausgegraben hatte. Teile seiner Asche füllte sie demnach in ihr eigenes Kopfkissen. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest.

Der Vorsitzende Richter Thomas Bott erklärte:

  • Die Frau habe aus Sicht des Gerichts ihrem Mann, einem Arzt, im August 2018 in der gemeinsamen Wohnung in Tegernsee immer wieder Insulin und Morphium gespritzt.
  • Nach mehrstündigem Todeskampf starb der 60-Jährige. Dabei habe sie planvoll und aus Habgier gehandelt.
  • Später habe sie dann das Urnengrab ihres Mannes aufgebohrt und die Urne mitgenommen.
  • Die Witwe, die wegen Mordes und Störung der Totenruhe verurteilt wurde, unterbrach den Richter beim Urteil durch laute Zwischenrufe. Weil sie sich auch nach mehreren Ermahnungen nicht beruhigte, wurde sie aus dem Saal verwiesen.
14:32 Uhr

Trump twittert über Corona-Probleme in Europa

Trotz Negativrekorden in den USA mit mehr als 200.000 Corona-Infizierten und 3000 Toten täglich hat Donald Trump heute auf Twitter die Infektionslage in Europa thematisiert. Dabei war er - Überraschung - erneut rassistisch. "Europa und andere Teile der Welt werden stark vom Chinavirus getroffen - besonders Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Die Impfstoffe sind auf dem Weg!", schrieb der US-Präsident.

Er verkündete in einem weiteren Tweet, dass dem Impfstoff des US-Unternehmens Moderna "überwältigend zugestimmt" worden sei und die Verteilung sofort begänne. Von der dafür zuständigen Arzneiaufsichtsbehörde FDA gab es eine solche Bestätigung zunächst aber nicht. Diese wurde erst im Lauf des Freitags oder für kommende Tage erwartet. Also Nostradamus Trump?

14:11 Uhr

Einbrecher-Pärchen hat Autopanne vor Polizeirevier

Ein Einbrecher-Pärchen in Bremen hat gleich doppeltes Pech gehabt: Das Pärchen soll Gasflaschen aus einer Firma gestohlen und ins Auto geladen haben. Auf der Flucht vom Tatort blieben der 43-jährige Mann und seine 33-jährige Freundin gestern mit einem Getriebeschaden liegen - und dies dann auch noch ausgerechnet vor einem Bremer Polizeirevier. Dort bat der offensichtlich unter Drogen stehende Fahrer um Hilfe. Die Polizei merkte schnell, dass etwas nicht stimmte. Außerdem hatte eine Zeugin das Autokennzeichen der Polizei durchgegeben. Der Mann wurde festgenommen, seine Lebensgefährtin flüchtete zunächst, konnte später aber in einem Hotelzimmer gestellt werden. Bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Ermittler fünf Gasflaschen und Einbruchswerkzeug. Als Tatmotiv gab die 33-Jährige akute Geldnot an.

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

Meine Kollegin Heidi Ulrich kann jetzt etwas Vitamin D tanken, denn Berlin meint es heute gut mit uns. Mein Name ist Yuki Schubert und ich freue mich mit Ihnen die Newslage zu checken. Mein Matcha ist auch gut stark, weil ich keinen Kaffee mag. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, können Sie mich hier erreichen: yuki.schubert[at]nama.de

13:55 Uhr

Eminem veröffentlicht Überraschungs-Album

Eminem scheint ein großer Freund von Überraschungen zu sein. Einmal mehr hat die Rap-Legende unangekündigt ein Album herausgebracht. 16 neue Tracks sind auf "Music to be Murdered By - Side B (Deluxe Edition)" zu hören. Auch die letzten beiden Alben "Music to be Murdered By" und "Kamikaze" waren ohne Vorankündigung erschienen.

13:43 Uhr

Über zwei Millionen Menschen werden zu Hause gepflegt

Mehr als die Hälfte aller Pflegebedürftigen in Deutschland werden alleine durch Angehörige zu Hause versorgt. Ende 2019 waren das 2,1 Millionen Menschen mit Pflegegrad 2 bis 5, wie aus einer Zählung des Statistischen Bundesamts hervorgeht. "Der Anteil der zu Hause versorgten Pflegebedürftigen sinkt mit deren zunehmendem Alter", erklärten die Statistiker.

Während Pflegebedürftige von 65 bis unter 70 Jahren im vergangenen Jahr zu 84,5 Prozent zu Hause versorgt wurden, lag der Anteil der zu Hause betreuten über 90-Jährigen bei 64,6 Prozent. Außerdem gilt: "Je schwerer die Beeinträchtigungen der Pflegebedürftigen, desto häufiger übernehmen ambulante Pflegedienste - zumindest teilweise - deren Versorgung."

13:30 Uhr

Innensenator stellt neuen Anti-Terror-Plan für Berlin vor

Kurz vor dem vierten Jahrestag des Anschlags auf den Berliner Breitscheidplatz hat Berlins Innensenator Geisel ein neues Anti-Terror-Konzept für die Hauptstadt vorgestellt.

  • Geisel sagte, es sei ein neues Sicherheitsgesetz in Arbeit, das unter anderem die Genehmigung von Großveranstaltungen in einer Hand bündeln soll.
  • Vorgesehen sind auch eine bessere Ausrüstung der Polizei und der Bau von Trainingszentren.
  • Die Sicherheitsbehörden sollen außerdem enger zusammenarbeiten, um Gefahren früh zu erkennen und entsprechende Straftaten konsequent zu verfolgen.
  • Es wird mehr in Programme für Deradikalisierung und Radikalisierungsprävention investiert. Die Mittel für dafür seien im aktuellen Haushalt verfünffacht worden, "und es reicht immer noch nicht aus", sagte der Innensenator.
  • In diesem Bereich soll auch die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Trägern weiter ausgebaut werden.
12:56 Uhr

"Der Prinz aus Zamunda" kehrt zurück

"Der Prinz aus Zamunda" gehört zu den Filmen, die zumindest gefühlt jedes Jahr zu Weihnachten im Fernsehen laufen. Nach 32 Jahren wird es nun einen zweiten Teil geben. Ab dem 5. März soll die Fortsetzung bei Amazon Prime Video zu sehen sein. "Prinz Akeem ist zurück", schreibt der Streamingdienst auf Instagram.

Im Originalfilm von 1988 hatte Eddie Murphy den Prinzen aus einem fiktiven afrikanischen Königreich gespielt, der zur Brautschau nach New York reist. Im zweiten Teil kehrt Akeem, jetzt König, in die USA zurück, um einen lange verlorenen Sohn aufzuspüren. Neben Murphy sind aus der alten Besetzung unter anderem Arsenio Hall, Shari Headley und James Earl Jones wieder mit dabei. Ein weiterer Hollywoodstar kommt dazu: Wesley Snipes spielt einen General, der einen Nachbarstaat in Afrika regiert.

12:42 Uhr

Kanaren sind wieder Corona-Risikogebiet

Die Bundesregierung stuft die Kanarischen Inseln wieder als Corona-Risikogebiet ein. Die Infektionszahlen dort waren deutlich gestiegen – vor allem auf Teneriffa. Somit gilt ab Sonntag wieder ganz Spanien als Risikogebiet. Das zieht auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts nach sich. Diese bedeutet zwar kein Reiseverbot, soll aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für Urlauber: Sie können bereits gebuchte Reisen stornieren, wenn ihr Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen aber bis zu zehn Tage in Quarantäne, können sich davon allerdings durch einen negativen Test ab dem fünften Tag nach Einreise vorzeitig befreien lassen.

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12:22 Uhr

Japaner müssen wegen Schneemassen auf Autobahn übernachten

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Die heftigen Schneefälle führten zu einem Mega-Stau auf der Autobahn.

(Foto: imago images/Kyodo News)

Nach schweren Schneefällen in Japan haben die Insassen von rund 1000 Autos eine Nacht auf der Autobahn verbracht. Einsatzkräfte versorgten die Menschen in den Fahrzeugen mit Decken, Lebensmitteln, Benzin und tragbaren Toiletten. Sie steckten auf der Autobahn Kan-Etsu fest, die die schneereiche Provinz Niigata am Japan-Meer mit der Hauptstadt Tokio verbindet. Es kamen Schneepflüge zum Einsatz, außerdem wurden Soldaten der Selbstverteidigungsstreitkräfte in die Region entsandt. Laut dem Autobahnbetreiber steckten am Freitagnachmittag Ortszeit immer noch Hunderte Fahrzeuge fest. Eine Kältewelle hatte das Inselreich in dieser Woche erfasst und sorgte besonders in Regionen am Japan-Meer für starke Schneefälle.

12:00 Uhr
11:40 Uhr

Plastiktütenverbot nimmt letzte Hürde: Verbot ab 2022

Ab Januar 2022 sind Plastiktüten an Ladenkassen in Deutschland verboten. Der Bundesrat hat dem Gesetz zugestimmt. Vorher hatte die Große Koalition im Bundestag die Übergangsfrist für Geschäfte noch von geplanten sechs auf zwölf Monate verlängert. Es geht dabei um die Standard-Tüten, die man beim Einkaufen bekommt. Ausgenommen vom Verbot sind besonders stabile Mehrweg-Tüten sowie die dünnen Plastikbeutel, die man etwa am Obst- und Gemüsestand findet.

In den vergangenen Jahren war die Zahl der in Deutschland verbrauchten Plastiktüten bereits stark zurückgegangen, nachdem viele Händler sich freiwillig verpflichtet hatten, sie nicht mehr umsonst abzugeben. Der Handelsverband HDE teilte mit, man habe seit 2015 die Ausgabe von Kunststofftragetaschen insgesamt um fast 70 Prozent zurückgefahren, das Verbot sei überflüssig.

11:25 Uhr

Impfungen starten mit über 80-Jährigen und in Pflegeheimen

Gesundheitsminister Spahn hat die Impfverordnung vorgestellt, in der die Reihenfolge der Impfungen festgelegt wird. "Wir werden dabei zuerst denjenigen einen Schutz anbieten, die ihn auch besonders benötigen", sagt Spahn. Begonnen werde voraussichtlich ab 27. Dezember mit den Pflegeeinrichtungen und den über 80-Jährigen. Jeder zweite Todesfall in Zusammenhang mit Corona betreffe über 80-Jährige. "Die Schwächsten zu schützen, ist das erste Ziel unserer Impfkampagne", sagt Spahn. Dies werde ein bis zwei Monate dauern. Erst danach könne das Angebot verbreitert werden.

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11:21 Uhr

UN-Generalsekretär nennt Deutschland "Friedensmacht"

Zum 75-jährigen Bestehen der Vereinten Nationen hat UN-Generalsekretär António Guterres eine Rede im Bundestag gehalten - auf Deutsch. Aus seiner Sicht ist Deutschland eine "Friedensmacht" und "Säule des Multilateralismus". "Deutschland ist in der ganzen Welt ein wichtiger Verbündeter in unserem Bemühen um Frieden", betonte er und verwies unter anderem auf das deutsche Engagement in Afghanistan und in der Sahelregion. Außerdem dankte er Kanzlerin Merkel für ihre Initiative zu einer internationalen Libyen-Konferenz im vergangenen Januar in Berlin.

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10:28 Uhr

Rangerin filmt Elefantengeburt in der Wildnis

Eine Rangerin ist im Naturschutzgebiet Masai Mara in Kenia zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Sie filmt die Geburt eines Elefanten. Kaum hat das Tierkind das Licht der Welt erblickt, ist es auch schon von zahlreichen Dickhäutern umringt, die ihm auf die Beine helfen. Wirklich beeindruckende Bilder, finde ich.

10:24 Uhr
Breaking News

Schalke 04 feuert Baum und holt Stevens

Bundesliga-Schlusslicht Schalke 04 trennt sich nach übereinstimmenden Berichten von Trainer Manuel Baum. Trainer-Legende Huub Stevens soll übernehmen. Der "Kicker" schreibt, die Regelung mit Stevens solle aber nur für die beiden Spiele gegen Bielefeld und im Pokal gegen SSV Ulm gelten.

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10:03 Uhr

Statt Feuerwerk: Kölner sollen ihre Lichtschalter drücken

Statt Rakete zünden einfach schnell hintereinander den Lichtschalter an- und ausdrücken. Das schlägt die Stadt Köln ihren Bewohnern für Silvester vor. Unter dem Motto: "Licht an. Jahr aus" sollen die Menschen um Mitternacht für fünf Minuten zu Hause das Licht immer wieder an und ausmachen. Die Stadt spricht vom "größten Lichtfeuerwerk der Welt". Sie ruft die Kölner außerdem dazu auf, ihre Fenster bunt zu bekleben oder zu bemalen. "Kölle strahlt von drinnen - ganz ohne Raketen und Böller, ganz leise. Denn jeder bleibt dabei in seinem eigenen Zuhause und verzichtet auf das Böllern draußen", heißt es von der Stadt.

09:37 Uhr

Kubas Präsident will mit Biden über alles reden - außer Sozialismus

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Miguel Díaz-Canel ist seit April 2018 Präsident Kubas.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der kubanische Staatschef Díaz-Canel hat dem künftigen US-Präsidenten Biden einen Dialog angeboten. Er sei bereit, mit Biden "über jedes Thema" zu sprechen, sagte Díaz-Canel in einer Rede zum Abschluss der jährlichen Sitzungsperiode des Parlaments in Havanna. "Die Revolution, der Sozialismus und unsere Souveränität" könnten dabei allerdings kein Gegenstand sein. Diese Prinzipien kämen "niemals" auf den Verhandlungstisch.

Unter Obama als Präsident und Biden als Vizepräsident hatten die USA wieder diplomatische Beziehungen mit Kuba aufgenommen und Reisebeschränkungen gelockert. Das seit 1962 verhängte US-Wirtschaftsembargo ließ Obama aber in Kraft. Sein Nachfolger Trump machte den Öffnungskurs gegenüber Kuba teilweise wieder rückgängig. Biden hatte im Wahlkampf versprochen, die unter Trump verhängten Beschränkungen für Reisen und private Geldtransfers wieder aufzuheben.

09:16 Uhr

Sophie Turner trug bei Geburt ihres Kindes eine Maske

Für Maskenverweigerer hat der ehemalige "Game of Thrones"-Star Sophie Turner kein Verständnis. Sie habe bei der Geburt ihrer Tochter im Juli einen Mund-Nasen-Schutz getragen, erzählt die Schauspielerin in einer Instagram-Story. Warum sie das öffentlich macht, hat einen guten Grund: "Wenn ich bei der Geburt eine Maske tragen kann, kannst du auch im Walmart [Einzelhandelskonzern, Red.] eine Maske tragen", so die 24-Jährige.

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Sophie Turner ist mit dem Sänger Joe Jonas verheiratet.

(Foto: picture alliance/dpa/Invision/AP)

08:38 Uhr

Umfrage: Wer sollte Kanzlerkandidat der Union werden?

08:13 Uhr

Schäuble regt Kanzlerkandidaten von der CSU an

Die CDU will wohl Anfang des neuen Jahres entscheiden, wer neuer Parteivorsitzender wird. Außerdem muss die Union noch ihren Kanzlerkandidaten küren. Die bisherige CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer sieht es so: CDU-Vorsitz und Kanzlerkandidatur sollen in einer Hand liegen. CSU-Chef Markus Söder ist da anderer Meinung. Und auch für Bundestagspräsident Schäuble muss der CDU-Vorsitzende nicht gleich Kanzlerkandidat sein. In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" bringt der CDU-Politiker auch jemanden von der CSU für die Kanzlerkandidatur ins Gespräch: "Die Zahl derjenigen, die in Frage kommen, ist überschaubar: fünf, sechs, sieben, acht, darunter auch Frauen, vielleicht jemand von der CSU." Namen will er aber nicht nennen. Für den CDU-Vorsitz haben bisher Laschet, Röttgen und Merz ihren Hut in den Ring geworfen. "Jeder CDU-Vorsitzende muss geeignet sein, Kanzlerkandidat und Kanzler zu werden - und muss es wollen. Aber es kann auch ein anderer werden. Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber von der CSU waren bekanntlich ebenfalls Kanzlerkandidaten", sagt Schäuble.

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07:29 Uhr

Schauspieler Jeremy Bulloch ist tot

Der britische Schauspieler Jeremy Bulloch, der die "Star Wars"-Figur Boba Fett verkörperte, ist tot. Er sei am Donnerstag friedlich eingeschlafen, heißt es auf seiner Webseite. Er litt seit vielen Jahren an Parkinson. Seine Familie sei am Sterbebett in einem Londoner Krankenhaus dabei gewesen. Der dreifache Vater wurde 75 Jahre alt.

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Jeremy Bulloch im Jahr 2014.

(Foto: dpa)

Bulloch verkörperte den wortkargen Einzelgänger und Kopfgeldjäger Boba Fett erstmals 1980 in "Das Imperium schlägt zurück" und ein weiteres Mal in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" von 1983. In "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" hatte er eine kleine Rolle als Captain Colton. Der Brite wirkte auch in James-Bond-Filmen mit, darunter "Der Spion, der mich liebte" und "Octopussy", sowie in TV-Serien wie "Doctor Who" oder "Robin Hood".

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07:07 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

In neun Tagen können sich voraussichtlich die ersten Menschen in Deutschland gegen Covid-19 impfen lassen. Gesundheitsminister Spahn unterschreibt dazu im Laufe des Tages eine Verordnung als Rechtsgrundlage. Ab 11 Uhr sagt er in einer Pressekonferenz, welche Personengruppen bei den Impfungen Vorrang haben. Außerdem sind heute noch diese Termine wichtig:

  • 75 Jahre Vereinte Nationen: Generalsekretär Guterres spricht gegen 9 Uhr im Bundestag.
  • Vier Jahre nach dem islamistischen Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt stellt Innensenator Geisel um 10 Uhr ein neues Anti-Terror-Konzept vor.
  • In seiner letzten Sitzung des Jahres will der Bundesrat ab 10.15 Uhr zahlreiche Gesetze beschließen. Unter anderem wird über die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) abgestimmt. Außerdem geht es um die geplante Steuerpauschale für Arbeit im Homeoffice.
  • Der 1. FC Union Berlin und Borussia Dortmund eröffnen um 20.30 Uhr den 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Freitag!

06:40 Uhr

Teils sonnig und beinahe frühlingshaft

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Ein letztes Blümchen blüht noch auf einem Feld bei Frankfurt am Main.

(Foto: dpa)

Heute teils wolkig oder neblig-trüb, oft aber zeitweise Sonne, an den Alpen und nördlich der Mittelgebirge auch länger sonnig, mild bei 6 bis 13 Grad, nur im Dauernebel kalt. Heute bleibt es nur in einigen Niederungen mit Dauernebel kalt. Oft scheint aber zeitweise die Sonne und dann steigen die Temperaturen auf 7 bis 12 Grad an, in den mittleren Schwarzwaldlagen rund um Freiburg sind sogar 13 Grad möglich. Im Nordosten und an der Nordseeküste kann es länger wolkig sein. Viel Sonnenschein gibt es an den Alpen und nördlich der Mittelgebirge. Dabei ist es überall trocken.

06:20 Uhr

Sony zieht Videospiel zurück

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Die Produktionskosten für das Spiel werden auf 270 Millionen Euro geschätzt.

(Foto: REUTERS)

Da werden einige Kinder und vielleicht auch größere Kinder enttäuscht sein, die sich zu Weihnachten das Videospiel "Cyberpunk 2077" gewünscht hatten. Sony zieht es vom Markt zurück, weil es viele technische Mängel hat. Den Käufern, die das Spiel über den PlayStation Store erworben hatten, werde eine volle Erstattung angeboten, sagt Sony. Das Spiel war letzte Woche erschienen. Daraufhin klagten Nutzer über zahlreiche Softwarefehler. Und schon zum Start sahen sich die Macher gezwungen, "Cyberpunk 2077" mit einem Warnhinweis zu versehen, nachdem ein Rezensent über epileptische Anfälle berichtet hatte. Das polnische Entwicklerstudio "CD Projekt Red" sagt, es werde nach einer "dauerhafteren Lösung" gesucht, um das Gesundheitsrisiko "so schnell wie möglich" in den Griff zu bekommen. Das Spiel war mit einem immensen Aufwand produziert worden. Zum Beispiel hatten 125 Schauspieler die Dialoge eingesprochen – darunter Hollywoodstar Keanu Reeves.

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