Mittwoch, 24. Februar 2021Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Mittwoch, der 24. Februar 2021

Liebe Leserinnen und Leser, 

damit Sie gut gelaunt ins Bett gehen, habe ich hier noch eine lustige Meldung parat. In einer Ausschusssitzung im nordirischen Parlament hat sich eine skurrile Szene abgespielt.

Dabei spielte ausgerechnet eine Taube während der per Videokonferenz durchgeführten Befragung eines Experten eine Rolle, dessen Name fast gleichlautend mit dem englischen Wort für den Vogel ist. In einem kurzen Clip, der auf Twitter kursiert, ist zu sehen, wie Colin Pidgeon von seinem Platz aufspringt und ruft: "Ich habe buchstäblich gerade eine Taube (Pigeon) eingefangen". Er hält den Vogel in die Kamera. Die Abgeordneten in dem Finanzausschuss scheinen hocherfreut über die Abwechslung. "Das ist viel interessanter", ist eine Stimme zu hören. Der Vorsitzende sagt schließlich: "Colin, lassen Sie die Taube raus, wir überspringen die Frage".

So, und jetzt zu den wichtigen Themen:

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:10 Uhr

Mann kann sein Auto drei Wochen lang nicht finden

Kennen Sie den Film "Ey Mann, wo is' mein Auto?" Auch im echten Leben kann es mal vorkommen, dass man vergisst, wo man sein Auto geparkt hat. Ein Mann aus Schüttorf hat drei Wochen lang seinen Pkw in Osnabrücker Parkhäusern gesucht. Er hatte sein Auto am 3. Februar abgestellt, konnte sich aber hinterher beim besten Willen nicht mehr erinnern, wo. Nach einem öffentlichen Medien-Suchaufruf habe es heute dann den entscheidenden Hinweis gegeben, so die Tochter des 62-Jährigen: Das Auto wurde in der Garage eines Hotels in der Innenstadt gefunden.

Ein Schild weißt auf ein Parkhaus hin. Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Die Parkhäuser, die sehen alles gleich aus.

(Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa)

  • Etliche Male sei sie mit ihrem Vater in den vergangenen Wochen in Osnabrück gewesen, um nach dem Wagen zu suchen, sagte die junge Frau. Ein Parkticket mit dem Namen der Garage gab es nicht - die Schranke war beim Hereinfahren auf und der Parkscheinautomat funktionierte laut Tochter nicht.
  • Ihr Vater sei wegen eines Termins nach Osnabrück gefahren, habe in aller Eile ein Parkhaus in der Innenstadt gesucht, sei hineingefahren - und habe sich hinterher nicht mehr erinnern können, wo das Parkhaus war, sagte sie.
  • Der Geschäftsführer des Hotels will der Familie nun die Parkgebühren erlassen - immerhin 437 Euro.
21:53 Uhr

Quad stürzt in Graben - 17-Jährige verunglückt tödlich

Beim Unfall mit einem Quad ist eine 17-Jährige tödlich verunglückt. Nach Angaben der Polizei Mittelfranken fuhren ein 20-Jähriger und die Jugendliche am frühen Abend auf einem Feldweg zwischen Finstermühle und Brunnau. Das Fahrzeug kam vom Weg ab und überschlug sich im Graben. Der 20-Jährige wurde leicht verletzt, die 17-Jährige erlitt beim Sturz so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle starb.

20:59 Uhr

13-Jähriger tot gefunden - Verdächtiger ist 14 Jahre alt

Schreckliches Verbrechen in Baden-Württemberg: In einem Feldgebiet bei Sinsheim-Eschelbach ist ein 13-jähriger Junge am Waldrand tot gefunden worden. In unmittelbarer Nähe wurde ein 14-Jähriger festgenommen - er steht im Verdacht, den Jungen getötet zu haben. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Die Polizei setzte einen Hubschrauber ein, um Übersichtsaufnahmen zu machen.

20:22 Uhr

Alkohol am Steuer: Bruce Springsteen kommt ungestraft davon

Die US-Rocklegende Bruce Springsteen hat vor Gericht zugegeben, angetrunken Auto gefahren zu sein - eine entsprechende Klage wurde aber trotzdem fallengelassen.

  • "Ich hatte zwei kleine Tequila-Shots", sagte der Musiker bei einer per Videoschalte abgehaltenen Gerichtsanhörung.
  • Springsteens Blutalkoholkonzentration lag bei einem Test bei dem Vorfall Mitte November in einem Erholungsgebiet an der Küste von New Jersey bei 0,02 Prozent - deutlich unter der zulässigen Grenze von 0,08 Prozent.
  • Eine Strafe muss der Musiker trotzdem zahlen - 500 Dollar für Alkoholkonsum in einem Park.
Mehr dazu lesen Sie hier.
20:07 Uhr

Die Videos des Tages

19:54 Uhr

Mysteriöses Massensterben: 111 Delfine am Strand in Mosambik gefunden

In Mosambik sind 111 Delfine tot an Land gefunden worden. 86 Tiere seien am Dienstag am Strand einer Insel, die zu einem Naturschutzgebiet gehört, im Süden des Landes entdeckt worden, hieß es in einer Mitteilung der Nationalen Behörde für Naturschutz ANAC. Bereits am Sonntag seien 25 Delfine im selben Marinepark des Bazaruto-Archipels gefunden worden.

  • Woran die Delfine gestorben sind, ist noch unklar. Die Tiere zeigen keine Verletzungen und es gibt keine offensichtliche Todesursache.
  • Proben seien für weitere Untersuchungen in ein Labor gebracht worden, hieß es. Zudem sollten Experten in das Gebiet reisen, um die Vorfälle zu untersuchen.
  • Das Gebiet um Bazaruto ist der älteste Marinepark in dem südostafrikanischen Land und wurde 1971 geschaffen. In dem 1430 Quadratkilometer großen Gebiet leben über 2000 Fischarten sowie etliche andere Meereslebewesen, Vögel und Reptilien.
19:22 Uhr

"Simpsons"-Schöpfer Groening reagiert auf Rassismus-Vorwürfe

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Matt Groening (l.) und Homer Simpson.

(Foto: REUTERS)

Dass bei den "Simpsons" im englischen Original People of Color von weißen Sprechern vertont werden, betrachten viele Menschen als nicht mehr zeitgemäß oder sehen es gar als rassistisch an. Bereits im Juni kündigte US-Sender Fox deswegen an, dass die betroffenen Figuren - konkret handelt es sich um den indischen Apu Nahasapeemapetilon und den afroamerikanischen Arzt Dr. Hibbert - neue Stimmen erhalten werden.

Zu Gast bei der britischen Radiosendung "Newsbeat" auf BBC Radio 1 hat sich nun auch "Simpsons"-Schöpfer Matt Groening zu diesem Sachverhalt geäußert. Zwar erkennt er dabei an, dass sich "die Zeiten ändern". Er selbst habe aber "eigentlich kein Problem damit, wie wir es gemacht haben". Er erklärt den Umstand so: "Alle unsere Sprecher spielen jeweils Dutzende Charaktere. Es war nie dazu gedacht, jemanden auszuschließen." Nichtsdestotrotz begrüßt er das Umdenken und betont, hinter der Entscheidung zu stehen: "Engstirnigkeit und Rassismus sind noch immer ein riesiges Problem und es ist gut, endlich mehr Gleichheit und Repräsentation anzustreben."

18:54 Uhr

Gericht: Innenministerium muss Tweet zur AfD löschen

Das Bundesinnenministerium hat einen Tweet zur AfD löschen müssen, bei dem es um eine mögliche Einstufung der Partei als Rechtsextremismus-Verdachtsfall ging. Das Verwaltungsgericht Berlin gab einem entsprechenden Eilantrag der Partei teilweise statt.

Nach Medienberichten, wonach der Verfassungsschutz die AfD in einem Gutachten als Verdachtsfall einstuft,  schrieb ein Sprecher des Ministeriums am 28. Januar bei Twitter: "BM #Seehofer zum Stand des #BfV-Gutachtens zur #AfD: Meine Mitarbeiter prüfen das Gutachten gemeinsam mit dem @BfV Bund in juristischer Hinsicht. Da ist besondere Sorgfalt angesagt. Es gibt keine politischen Vorgaben. Ich möchte aber in überschaubarer Zeit Klarheit haben".

Das Verwaltungsgericht sah darin einen unzulässigen Eingriff in die vom Grundgesetz geschützte Parteienfreiheit. Auch wenn der Begriff in dem Tweet nicht vorkommt, habe das Ministerium "bei objektivem Verständnis" geäußert, dass es sich bei der AfD um einen Prüffall des Verfassungsschutzes handele. Hierdurch werde die Chancengleichheit im politischen Wettbewerb erheblich geschmälert. Dabei sei unerheblich, dass das Ergebnis der Prüfung tatsächlich noch gar nicht feststehe.

18:22 Uhr

Trainer missbrauchte Nachwuchsfußballer - sechs Jahre Haft

Ein ehemaliger Fußballtrainer ist wegen Missbrauchs Minderjähriger in Österreich zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Der 67-Jährige wurde in Wien schuldig gesprochen, weil er fünf Jungen zwischen 1989 und 2005 teils über Jahre sexuell missbraucht hatte. Er hatte die Taten zwar gestanden, aber keine Einsicht gezeigt. Er sei immer der Überzeugung gewesen, dass er den Jungen nicht geschadet habe.

Fachärzte hatten bei drei der Betroffenen - inzwischen 28, 36 und 44 Jahre alt - dagegen gravierende psychische Folgen festgestellt, die mit einer schweren Körperverletzung gleichzusetzen seien.

17:39 Uhr

Lockdown-Folge: Ratten erobern London

London kämpft mit einer unerwarteten Lockdown-Folge: Ratten erobern die Innenstadt. Kammerjäger haben alle Hände voll zu tun und warnen vor bösen Überraschungen, sobald die Geschäfte wieder öffnen dürfen.

 

17:14 Uhr

Erste Uni bietet die Beatles als Studiengang an

Da macht das Studium richtig Spaß! Ab September bietet die Universität Liverpool den weltweit ersten Master-Studiengang zu den Beatles an.

"The Beatles: Music Industry and Heritage" (Die Beatles: Musikindustrie und Erbe) richte sich an Interessenten aus der Musik- und Kreativwirtschaft, aber auch an Beschäftigte von Museen, Galerien sowie aus Tourismus- und Freizeitindustrie, teilte die Hochschule mit.

Der Studiengang konzentriere sich auf die Bedeutung der Beatles für die Musik- und Kreativbranche, die Populärkultur sowie die Kultur und den Tourismus im 21. Jahrhundert, sagte Leiterin Holly Tessler. "In diesem Masters-Studiengang geht es mehr um die umfassendere Untersuchung des Erbes, des Tourismus und der Kultur in Liverpool - und Großbritannien - als um die Rolle, die die Beatles dabei gespielt haben."

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:43 Uhr

Lkw überfährt Radfahrer in Paderborn

In Paderborn ist ein 81 Jahre alter Radfahrer von einem abbiegenden Lastwagen getötet worden. Laut Mitteilung der Polizei wollte der 34-jährige Fahrer des Sattelzugs nach rechts abbiegen und erfasste den Radfahrer. Der 81-Jährige wurde mehrere Meter mitgeschleift. Er starb noch an der Unfallstelle.

16:05 Uhr

Bushido kämpft vor Gericht mit Tränen

Rapper Bushido hat im Prozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker über seinen einstigen Entschluss berichtet, gegen seinen langjährigen Geschäftspartner auszusagen - und dabei mit den Tränen gekämpft. Er habe sich zunächst nicht der Polizei anvertrauen wollen, so der Musiker vor dem Berliner Landgericht. "Bis Januar 2019 wollte ich vermeiden, dass bekannt wird, was ein Jahr zuvor geschah." Er habe "aus Angst und Ehre geschwiegen". Nachdem er dann aber erfahren habe, dass seiner Familie etwas angetan werden solle, habe er seine Entscheidung revidiert. "Ich war offen und ehrlich und habe mich selbst belastet."

Laut Anklage soll es zu Straftaten zu Bushidos Nachteil gekommen sein, nachdem er 2017 die Beziehungen zu seinem Geschäftspartner aufgelöst habe. Abou-Chaker habe dies nicht akzeptieren wollen und unberechtigt eine Millionen-Zahlung sowie die Beteiligung an Bushidos Musikgeschäften für 15 Jahre gefordert. Bushido sei bedroht, beschimpft, in einem Büro eingesperrt und mit einer Wasserflasche und einem Stuhl attackiert worden.

15:29 Uhr

Mann sperrt Kollegen auf Toilette ein - und verliert seinen Job

Gut zu wissen: Wer seine Kollegen in der Toilette einsperrt, riskiert seinen Job zu verlieren. Das hat das Arbeitsgericht Siegburg entschieden und die Kündigungsschutzklage eines Lageristen abgewiesen.

Der Mann hatte den Angaben zufolge zuvor öfter Streit mit seinem Kollegen. Als dieser auf der Toilette war, habe der Kläger ein Papierblatt unter der Tür hindurchgeschoben, mit einem Gegenstand den innen steckenden Schlüssel aus dem Schloss auf das Blatt gestoßen und ihn so herausgezogen. Der Kläger habe seinen Kollegen nicht herausgelassen, bis dieser schließlich die Tür eintrat.

Der Arbeitgeber habe dem Mann daraufhin zurecht fristlos gekündigt, urteilten die Richter. Indem der Kläger seinem Kollegen "durch einen alten Trick" den Schlüssel wegnahm, habe er ihn zumindest zeitweise seiner Freiheit beraubt. Dies stelle eine ganz erhebliche Pflichtverletzung dar. Zudem sei durch das Verhalten des Klägers die Toilettentür, also das Eigentum der Beklagten, beschädigt worden.

14:50 Uhr

Illegales Rennen: Raser prallt in Straßenbahn

Schon wieder baut ein Möchtegern-Rennfahrer einen Unfall. In Dortmund ist ein 33-Jähriger mutmaßlich bei einem illegalen Autorennen gegen eine Straßenbahn geprallt.

Augenzeugen berichteten der Polizei, zwei Autos beobachtet zu haben, die sich offenbar ein Rennen geliefert hatten. Ersten Ermittlungen zufolge missachteten beide eine rote Ampel und bogen scharf links über die Straßenbahnschienen ab, um auf der mehrspurigen Straße in Gegenrichtung zurückzufahren. Dabei erfasste eine herannahende Straßenbahn das Heck eines der beiden Autos. Passagiere wurden zum Glück nicht verletzt. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von mehr als 90.000 Euro.

Der 33 Jahre alte Autofahrer verletzte sich leicht. Das zweite mutmaßlich beteiligte Auto fuhr davon.

14:25 Uhr

Schichtwechsel

Juliane Kipper verabschiedet sich in den sonnigen Feierabend, ich übernehme den Tag. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag! Los geht's!

14:16 Uhr

In Island bebt die Erde

Eine Reihe von Erdbeben hat erneut den Südwesten der Nordatlantik-Insel Island heimgesucht. Das stärkste davon hatte vorläufigen Messungen zufolge eine Stärke von 5,7, wie die isländische Wetterbehörde Vedurstofa mitteilte. Es trat demnach gegen 10.00 Uhr unterhalb der Reykjanes-Halbinsel südwestlich von Reykjavik auf.

Vielerorts in der Hauptstadtregion war es ebenso wie Dutzende weitere Beben mit Stärken von mehr als 3,0 deutlich zu spüren gewesen. "Die Erde wackelt immer noch", berichtete am späten Vormittag ein Reporter in Reykjavik. Berichte über Verletzte oder größere Schäden an Häusern gab es zunächst nicht.

13:36 Uhr

Frau aus Singapur misshandelt und tötet ihre Hausangestellte

In Singapur hat sich eine Frau schuldig bekannt, ihre Hausangestellte ausgehungert, geschlagen und getötet zu haben. Die junge Frau aus Myanmar habe nach einem Jahr im Haushalt der Angeklagten nur noch 24 Kilogramm gewogen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Sie wurde bis zu ihrem Tod im Jahr 2016 zudem von ihrer Arbeitgeberin geschlagen, getreten, gewürgt und mit dem Bügeleisen verbrannt.

In Singapur arbeiten mehr als 250.000 Frauen aus armen asiatischen Ländern als Dienstmädchen. In dem wohlhabenden Stadtstaat wurden schon häufiger Arbeitgeber wegen Misshandlungen ihrer Hausangestellten verurteilt, selten wurde aber ein so schlimmer Fall bekannt. Die 40-jährige Gaiyathiri Murugayan bekannte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Dienstag in 28 Anklagepunkten schuldig, darunter auch vorsätzliche Tötung. Ihr droht nun lebenslange Haft.

13:04 Uhr

Falsche Polizisten ergaunern von Seniorin Geld und Schmuck

Trickbetrüger haben von einer Seniorin in Gelsenkirchen Geld und Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro erbeutet. Mit der Warnung vor einem bevorstehenden Einbruch in ihr Haus in der folgenden Nacht hatten sich Unbekannte bei der älteren Dame als Polizisten ausgegeben und sie in mehreren Telefonaten überredet, ihre Wertsachen herauszugeben.

  • Die vermeintlichen Beamten gaben vor, Bargeld und Schmuck über Nacht sicher auf dem Polizeirevier zu verwahren. Wie die Polizei mitteilte, sollte die Frau aus Corona-Schutzgründen ihr Hab und Gut vor dem Haus deponieren, wo es kurz darauf tatsächlich abgeholt wurde.
  • Den Angaben zufolge flüchtete der etwa 25 Jahre alte falsche Polizist mit einem Komplizen in einem silbernen oder grauen Auto. Zwischenzeitlich war die echte Polizei von einer Bekannten der Geschädigten alarmiert worden.
  • Allerdings weigerte sich die Seniorin zunächst, den richtigen Beamten die Tür zu öffnen. Zu diesem Zeitpunkt telefonierte sie noch mit dem falschen Polizisten, der ihr einredete, dass es sich bei den uniformierten Beamten vor der Tür um Betrüger handele.
12:24 Uhr

Rekordmenge im Hamburger Hafen: Noch nie wurde so viel Kokain gefunden

Der Zoll hat im Hamburger Hafen die größte Menge an Kokain gefunden, die jemals in Europa beschlagnahmt wurde. Insgesamt seien in fünf Containern aus Paraguay mehr als 16 Tonnen Kokain entdeckt worden, teilte das Zollfahndungsamt mit. In der Folge der deutschen Ermittlungen seien in Belgien noch weitere sieben Tonnen Kokain beschlagnahmt worden, der Gesamtwert des Rauschgifts betrage mehrere Milliarden Euro.

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11:40 Uhr

Mit Benzin beladener Güterzug explodiert nach Lkw-Crash

In Texas kollidiert ein mit Kraftstoff beladener Güterzug auf einem Bahnübergang mit einem Lastwagen. Die gefährliche Ladung geht in Flammen auf. Videoaufnahmen zeigen schwarzen Rauch über der Unfallstelle. Trotz der gefährlichen Fracht und des großen Feuers gibt es keine Meldungen über Verletzte.

11:06 Uhr

US-Rapperin Cardi B kritisiert ungleiche Bezahlung schwarzer und weißer Künstlerinnen

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(Foto: picture alliance/dpa/Invision/AP)

Die US-amerikanische Rapperin Cardi B prangert die ungleiche Bezahlung von weißen und schwarzen Künstlerinnen an. "Ich habe Vorurteile erlebt. Ich war in Werbeverträge verwickelt und habe dann rausgefunden, dass gewisse weiße Menschen von derselben Firma mehr Geld für ihre Verträge bekommen haben", sagte die 28 Jahre alte Grammy-Gewinnerin der Sängerin Mariah Carey in einem Gespräch des US-Magazins "Interview".

"Ich informiere mich", ergänzte die Rapperin. Sie wisse, wie viel Geld sie der Firma eingebracht habe. "Da frage ich mich: 'Wenn du mir nicht zahlst, was du diesen anderen Menschen zahlst, wie kommt das?' Es ist etwas beleidigend." Ob sie mit Blick auf die Musik- und Modeindustrie von Rassismus sprechen würde, wisse sie aber nicht.

10:46 Uhr
Breaking News

IS-Chefanwerber muss zehneinhalb Jahre in Haft

Das Oberlandesgericht Celle hat den mutmaßlichen Deutschland-Chef der Terrormiliz Islamischer Staat zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Gericht erklärte den 37-jährigen Iraker Abu Walaa wegen Unterstützung und Mitgliedschaft in der Terrororganisation für schuldig.

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10:19 Uhr

Ermittlung in eigenen Reihen: Hausdurchsuchung bei Berliner Staatsanwalt

Bei einem Berliner Staatsanwalt werden aktuell das Dienstzimmer und die Wohnung durchsucht. Der Mann werde verdächtigt, interne Informationen an Dritte weitergegeben zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Gegen den Beamten aus den eigenen Reihen werde wegen des Verdachts der Geldwäsche, der Verletzung von Dienstgeheimnissen und verschiedener Steuerstraftaten ermittelt. Die mutmaßlichen Taten sollen sich laut Mitteilung nicht auf dienstliche Tätigkeiten beziehen, sondern auf den privaten Bereich. Dem Staatsanwalt wurde vorläufig der weitere Dienst verboten.

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09:37 Uhr

Italienische Polizei rückt in Gefängnis zu Drogen-Razzia aus

Die Polizei in der süditalienischen Hafenstadt Salerno ist bei einer Großrazzia gegen eine Gruppe von organisierten Drogenhändlern vorgegangen. Wie die Nachrichtenagentur Adnkronos schrieb, richtete sich die Aktion gegen 47 Verdächtige. Die Beschuldigten sollen nicht nur mit Drogen gehandelt haben, sondern auch in einem Gefängnis in Salerno eine Art Marktplatz für geschmuggelte Handys und illegale Substanzen aufgebaut haben. Zu den Vorwürfen gehören den Angaben zufolge Bedrohung anderer Menschen und Erpressung. Gegen zahlreiche Beschuldigte lägen Untersuchungshaftbefehle vor, oder es seien andere Sicherungsmaßnahmen erlassen worden, hieß es in Medienberichten weiter.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:34 Uhr

Befreiung von Kolonialerbe: Südafrika tauscht Ortsnamen aus

Südafrikas Regierung hat offiziell einer Umbenennung von Städten und Flughäfen zugestimmt, die VW-Mitarbeiter am größten Konzern-Standort in Afrika vor einige Ausspracheprobleme stellen dürfte. Die größte Stadt in Niedersachsens Partnerprovinz am Ostkap heißt künftig nicht mehr Port Elizabeth, sondern Gqeberha. Dort liegt in direkter Nachbarschaft der Standort des VW-Werks in Uitenhage (nun offiziell: Kariega). Der zuständige Kulturminister Nathi Mthethwa veröffentlichte die Namenswechsel im Amtsblatt. Das hatte sich wegen diverser Anwohner-Einwände lange hingezogen.

Hintergrund ist das Bestreben der südafrikanischen Regierung, sich von alten Kolonialnamen zu trennen. Dazu gehören auch Namen, die Siedler aus Europa einst ihren Wohnorten gaben. So wird aus dem kleinen Ort Berlin künftig Ntabozuko. Schon in den vergangenen Jahren wurden Orte wie Pietersburg (Polokwane), Nylstroom (Modimolle), Witbank (eMahlahleni) oder Warmbaths (Bela-Bela) umbenannt.

07:30 Uhr

Britische Studie zeigt: In diesen Berufen wird (zu) viel Alkohol getrunken

Die Arbeit in bestimmten Berufszweigen scheint mit einer größeren Wahrscheinlichkeit für einen hohen Alkoholkonsum einherzugehen. Das legt zumindest eine britische Studie nahe, deren Ergebnisse im Fachblatt "BMC Public Health" veröffentlicht wurden. Wie die Forscher berichten, sei ein solcher Alkoholkonsum vor allem in Handwerksberufen sowie im Gastgewerbe wahrscheinlich, während das Risiko bei Ärzten und Lehrern kleiner war. Die geringsten Raten schwerer Trinker fanden sich unter zwei nicht gerade eng verwandten Berufsgruppen: Geistlichen und Meteorologen.

"Starker Alkoholkonsum erhöht das Risiko körperlicher und geistiger Schäden, und wenn wir verstehen, welche Berufe mit starkem Alkoholkonsum in Verbindung stehen, können wir die Ressourcen und Interventionen besser ausrichten", begründet Mediziner Andrew Thompson von der Universität Liverpool die Motivation für die Studie.

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06:53 Uhr

Für Ex-Bundesrichter Fischer ist Kritik an Kirche überzogen

Der ehemalige Bundesrichter Thomas Fischer hält die derzeitige Welle von Kritik an der katholischen Kirche für überzogen. Dabei gehe es oft nicht mehr um Argumente und Sachfragen, sondern nur noch um Emotionen, sagte der Jurist. Dies gelte insbesondere auch für die Vertuschungsvorwürfe gegen den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki.

Fischer sagte: "Viele Leute rechnen ganz allgemein mit der katholischen Kirche ab und suchen dafür Projektionsflächen." Woelki hat ein Gutachten zum Umgang seines Bistums mit Missbrauchsvorwürfen in Auftrag gegeben, hält es aber aufgrund von rechtlichen Bedenken unter Verschluss. Stattdessen hat er ein neues Gutachten bestellt, das Mitte März veröffentlicht werden soll.

06:34 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

inmitten der Debatte über mögliche weitere Lockerungen von Corona-Beschränkungen stellt sich Gesundheitsminister Jens Spahn im Bundestag den Fragen von Abgeordneten. Der CDU-Politiker steht aktuell wegen des schleppenden Starts der Corona-Impfungen und Verzögerungen bei Schnelltests als Angebot für alle Bürger in der Kritik.

  • Die Corona-Krise reißt tiefe Löcher in den Staatshaushalt und trifft die deutsche Wirtschaft hart. Wie sich die Finanzen von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung 2020 entwickelt haben und wie Europas größte Volkswirtschaft durch den zweiten Lockdown zum Jahresende gekommen ist, gibt das Statistische Bundesamt im Detail bekannt
  • Im Prozess gegen den mutmaßlichen Deutschland-Chef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Walaa, und drei Mitangeklagte verkündet das Oberlandesgericht Celle die Urteile. Dem Iraker und den anderen Angeklagten wird vorgeworfen, junge Menschen vor allem im Ruhrgebiet und in Niedersachsen islamistisch radikalisiert und in Kampfgebiete des IS geschickt zu haben. Die Männer stehen wegen Unterstützung und Mitgliedschaft in der Terrormiliz seit September 2017 vor Gericht.
  • Im Prozess vor dem Oberlandesgericht Koblenz wegen staatlicher Folter im Bürgerkriegsland Syrien wird das Urteil gegen einen der beiden Angeklagten erwartet. Der Syrer Eyad A. steht wegen mutmaßlicher Beihilfe zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht.
  • Ein Jahr nach der Auto-Attacke auf den Rosenmontagsumzug in Volkmarsen erinnert Hessen an die Gewalttat mit Dutzenden Verletzten. Geplant ist ein ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen Kirche der nordhessischen Stadt. Am 24. Februar 2020 war ein Auto in die Zuschauermenge gefahren, die den Volkmarser Rosenmontagsumzug sehen und feiern wollte. Der damals 29 Jahre alte Fahrer soll den Wagen absichtlich ins Gedränge gesteuert haben.

Mein Name ist Juliane Kipper. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter juliane.kipper@nama.de

06:11 Uhr

Chinas-Mars-Sonde erreicht finale Parkposition

Nach mehreren Bremsmanövern hat Chinas Mars-Sonde "Tianwen 1" ihre finale Parkposition in der Umlaufbahn des Roten Planeten erreicht. Wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, soll die Sonde von dort "in etwa drei Monaten" einen Landeversuch auf dem Mars unternehmen. Bis dahin sollen aus der Umlaufbahn wissenschaftliche Untersuchungen erfolgen.

Mit Kameras sollen etwa die Topografie und andere Gegebenheiten des Landegebiets genauer untersucht werden. Mit ihrer ersten Mars-Landung will die junge Raumfahrtnation mit den USA gleichziehen, die schon mehrere Forschungsgeräte auf den Planeten gebracht haben.

05:52 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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