mit Juliane KipperDas war Montag, der 17. Juni 2024
Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,
während der russische Präsident Wladimir Putin heute angekündigt hat, zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Nordkorea zu reisen, analysiert Oberst Reisner im Interview mit meiner Kollegin Frauke Niemeyer, welche Effekte die gelösten Fesseln des Westens auf die Front im Norden haben. Schon jetzt sind sie deutlicher, als man erwartet hätte, ist darin zu lesen. Einen Erfolg der anderen Art: Das ukrainische Militär hat offenbar erstmals einen fahrtüchtigen Schildkrötenpanzer der russischen Streitkräfte erbeutet. Dabei wurden wohl auch zwei Besatzungsmitglieder gefangen genommen. Das legen Aufnahmen der 22. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte nahe.
Mein Kollege Roland Peters berichtet derweil aus New York: US-Präsident Biden steckt im Unbeliebtheitsloch. Doch an neuen Zahlen wird sichtbar: Wenn noch mehr gegen Donald Trump läuft, könnte ihn der Schuldspruch im Schweigegeldprozess sogar den Wahlsieg kosten.
Außerdem möchte ich Ihnen heute noch diese Texte empfehlen:
Das passiert, wenn Orban das Sagen hat Von Lea Verstl
Beim DFB führt nur einer eine Torwart-Debatte Von Sebastian Schneider
Die Union hilft der AfD - und merkt es nicht einmal Ein Kommentar von Hubertus Volmer
Und damit verabschiede ich mich heute von Ihnen.
Verdi kündigt weitere Banken-Warnstreiks an
Kunden privater Banken müssen sich auf weitere Warnstreiks einstellen. Auch die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die mehr als 140.000 Beschäftigten der privaten Bankenbranche ist in Berlin ohne Ergebnis geblieben, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Der Arbeitgeberverband legte ein erstes Angebot vor, das in drei Stufen eine Erhöhung der Gehälter von insgesamt 8,5 Prozent bei einer Laufzeit von drei Jahren vorsieht.
"Das Angebot ist zu niedrig und insbesondere die sehr lange Laufzeit von 36 Monaten ist vollkommen inakzeptabel", sagte der bei der Dienstleistungsgewerkschaft für die Bankenbranche zuständige Jan Duschek. Verdi fordert 12,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 500 Euro pro Monat und eine Erhöhung der monatlichen Vergütungen der Nachwuchskräfte um 250 Euro. Die Tarifverhandlungen sollen am 3. Juli in Frankfurt fortgesetzt werden.
Royals feiern im vollen Ornat den "Garter Day"
Für König Charles und Königin Camilla ist es eine geschäftige Zeit. Sie werden in den kommenden Tagen beim Pferderennen in Ascot erwartet und in der kommenden Woche empfangen sie das japanische Kaiserpaar zum Staatsbesuch. Heute stand aber zunächst die jährliche Zeremonie des Hosenbandordens "Garter Day" in Windsor auf dem Plan. Der 1348 von König Edward III. gestiftete Hosenbandorden ist der wichtigste Ritterorden des Vereinigten Königreichs und wurde wohl inspiriert durch die Geschichten um König Artus und die Tafelrunde.
IIm vollen Ornat, mit Federhut und Robe zogen König Charles III., Königin Camilla, Prinz William sowie zahlreiche andere Ordensmitglieder in einer feierlichen Prozession durch den Vorhof von Schloss Windsor. Der "Garter Day" wird stets mit einem Gottesdienst in der St.-Georgs-Kapelle in Windsor begangen. Dabei waren unter anderem auch die früheren Premierminister Tony Blair und John Major und Musical-Legende Andrew Lloyd Webber, die für ihre Verdienste in den Orden aufgenommen wurden.
Prinzessin Kate, die am Wochenende trotz anhaltender Krebsbehandlung mit Chemotherapie bei der Geburtstagsparade des Königs "Trooping the Colour" ihre Rückkehr in die Öffentlichkeit gefeiert hatte, fehlte jedoch. Ebenfalls nicht dabei war Prinz Andrew, der sich wegen seiner Verwicklung in den Missbrauchsskandal um den gestorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückziehen musste.
Chef will Filialnetz verkleinern: Gamestop-Aktie auf Talfahrt
Die Aktien von Gamestop stürzen im späten US-Handel um mehr als 13 Prozent ab. Händler verweisen auf Äußerungen von Gamestop-Chef Ryan Cohen, der das Filialnetz des Videospielhändlers verkleinern will.
Zudem erklärte Cohen nicht, wie das Unternehmen seine rund vier Milliarden Dollar an Barmitteln verwenden wolle, nachdem ein Aktienverkauf Anfang dieses Monats mehr als zwei Milliarden Dollar eingebracht hatte. Die Aktien des Unternehmens waren im letzten Monat stark gestiegen, nachdem ein bekannter Investor eine große Position in GameStop bekannt gegeben hatte.
Vorfall in Grevesmühlen: Achtjährige wurde laut Polizei nicht getreten
Der Zwischenfall mit zwei Mädchen aus Ghana in Grevesmühlen in Mecklenburg stellt sich den Ermittlern inzwischen anders dar als zunächst geschildert. Nach der Auswertung von Videoaufnahmen teilte das Polizeipräsidium Rostock mit: "Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat das achtjährige Mädchen keine körperlichen Verletzungen erlitten, die auf die in der Erstmeldung geschilderte Tathandlung hindeuten."
Die Polizei hatte zunächst mitgeteilt, dem Mädchen solle unter anderem ins Gesicht getreten worden sein. Dies hatte bundesweit Empörung ausgelöst. Das Kind war am Freitagabend in der mecklenburgischen Stadt mit seiner zehnjährigen Schwester unterwegs gewesen. Die Ermittler teilten mit, dass die Achtjährige nach derzeitigem Ermittlungsstand mit ihrem Roller an einem Jugendlichen vorbeifahren wollte. "Dieser versperrte dem Mädchen offenbar mit seinem ausgestreckten Bein den Weg und traf sie mit seiner Fußspitze." Zu diesem Zeitpunkt habe sich eine größere Gruppe Jugendlicher in dem Bereich aufgehalten. Die Kinder hätten sich daraufhin verängstigt und weinend an ihre Eltern gewandt.
Die Eltern der Mädchen wollten die Jugendlichen zur Rede stellen, wie die Polizei weiter mitteilte. Daraufhin sei es zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen gekommen. "Dabei wurden auch fremdenfeindliche Beleidigungen geäußert." Die Polizei hatte zunächst mitgeteilt, das achtjährige Kind und der Vater seien leicht verletzt worden. An den Angaben zum Vater änderte sich nichts.
Maryland begnadigt 175.000 Marihuana-Vergehen
In Maryland ist der Besitz von Marihuana seit einem Referendum im Jahr 2023 für den Freizeitgebrauch legal. Der Gouverneur des US-Bundesstaats hat deswegen in einer Massenbegnadigung die Strafen für 175.000 geringfügige Marihuana-Vergehen erlassen. Mit diesem "großen Schritt" wolle er "den Schaden der Vergangenheit rückgängig machen", um "gemeinsam eine bessere Zukunft aufzubauen", sagte der demokratische Gouverneur Wes Moore bei einer Zeremonie in Marylands Hauptstadt Annapolis.
Es handele sich um "die umfassendste Begnadigung auf bundesstaatlicher Ebene" in der US-Geschichte, erläuterte Moore. Er wolle den "jahrzehntelangen Schaden" wiedergutmachen, den die Drogenpolitik angerichtet habe, argumentierte Moore. Diese habe unverhältnismäßig viele Afroamerikaner betroffen und ihnen den Zugang zu Wohnraum, Bildung und Beschäftigung verwehrt. Der Generalstaatsanwalt von Maryland, Anthony Brown, sagte, die Aufhebung der Verurteilungen wirke sich "unverhältnismäßig, aber im positiven Sinne" auf die schwarze Bevölkerung aus. Die Begnadigungen werden allerdings nicht zu Entlassungen aus dem Gefängnis führen, wie das Büro des Gouverneurs mitteilte.
Güterzug schiebt sich unter Passagierzug - mehrere Tote
In Indien fährt ein Zug einem anderen auf und verursacht einen großen Unfall. Dabei entgleisen nicht nur Waggons, sondern werden auch Dutzende Menschen verletzt. Außerdem bringt das Unglück etliche Tote hervor. Es gibt bereits Mutmaßungen, wie es zu der Kollision kam.
Melanie Müller lässt Prozess-Auftakt platzen
Die Schlagersängerin Melanie Müller soll öffentlich mehrmals den Hitlergruß gezeigt haben. Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat deswegen gegen sie im Mai Anklage erhoben. Der Beginn des Prozesses wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen konnte allerdings nicht starten: Müller hat sich laut Angaben des Amtsgerichts krankgemeldet. Der Prozess sollte ursprünglich am Donnerstag beginnen. Allerdings soll der Hauptverhandlungstermin am 02. Juli planmäßig stattfinden. Zudem wurde ein Fortsetzungstermin am 10. Juli angesetzt.
Die Ermittler beziehen sich auf einen Vorfall in der Nacht zum 18. September 2022 in Leipzig. Auf einer Veranstaltung soll sie von der Bühne aus mehrfach den Hitlergruß Richtung Publikum gezeigt haben. Außerdem geht es um den Vorwurf des Drogenbesitzes. Müller soll laut Anklage im vergangenen August in ihrer Wohnung in Leipzig 0,69 Gramm Kokaingemisch und eine Ecstasy-Tablette aufbewahrt haben. Müller hatte die Vorwürfe und jegliche Nähe zu "Rechtsradikalen oder nationalistischem Gedankengut" zurückgewiesen.
Österreichs Kanzler will Koalition trotz "Vertrauensbruch" weiterführen
Österreichs konservativer Kanzler Karl Nehammer will die Regierungszusammenarbeit mit den Grünen trotz eines schweren Konflikts um ein EU-Umweltschutzgesetz nicht beenden. Eigentlich sei die Koalition am Ende, sagte der ÖVP-Chef in Brüssel. "Wenn sie mich nach meiner Emotion fragen: Ja, es ist Zeit, es hat so keinen Sinn", sagte er vor Journalisten. Zuvor hatte Umweltministerin Leonore Gewessler einem ambitionierten EU-Umweltgesetz gegen den Willen der ÖVP zugestimmt. Dies sei "ein mehr als schwerer Vertrauensbruch", sagte Nehammer. Doch mit einem Platzen der Regierung wenige Monate vor der Parlamentswahl würde das Land ins Chaos stürzen. "Ich werde das nicht tun", sagte er.
Am Vormittag hatte Gewessler bei einem Treffen von EU-Umweltministerinnen und -ministern in Luxemburg mit ihrer Stimme eine Mehrheit für das umstrittene EU-Renaturierungsgesetz ermöglicht. Kurz nach ihrem Votum kündigte die ÖVP eine strafrechtliche Anzeige gegen Gewessler wegen mutmaßlichen Amtsmissbrauchs an.
Armie Hammer lacht heute über Kannibalismus-Vorwürfe
Armie Hammer war einst auf dem Weg zum Hollywood-Star. Missbrauchsvorwürfe und Anschuldigungen über angebliche Kannibalismus-Fantasien sorgten jedoch vor wenigen Jahren dafür, dass der US-Schauspieler sich zurückzog. Jetzt spricht der "Call Me by Your Name"-Darsteller über die Angelegenheit.
Er habe dreieinhalb Jahre schmerzhafter Lektionen hinter sich, durch die er Weisheit gewinnen konnte, erzählt Hammer im passend betitelten "Painful Lessons"-Podcast. Zu Beginn der Vorwürfe habe es sich für ihn angefühlt, als ob er sich in einem Tornado befinde. Alles, was er damals tun konnte, sei gewesen, sich selbst zu schützen, sagt der Schauspieler. Auch wenn er nach draußen gehen und rufen wollte: "Das ist verrückt, worüber spricht hier jeder?"
Es habe die seltsamsten Dinge gegeben, die über ihn gesagt worden seien - und auf die er heute mit gewissem Abstand zurückblicken könne. "Die Leute haben mich einen Kannibalen genannt und jeder hat ihnen geglaubt. Sie sagten: 'Jap, der Kerl hat Leute gegessen", erinnert sich Hammer mit einem Lachen. "Weißt Du, was man tun muss, um ein Kannibale zu sein? Du musst Menschen essen! Wie soll ich denn ein Kannibale werden?! Es war bizarr."
Dem Schauspieler wurde 2021 Fehlverhalten vorgeworfen. Im Internet wurden etwa Nachrichten verbreitet, die angeblich von Hammer verfasst wurden. In diesen soll er von gewalttätigen Sexfantasien und Kannibalismus geschrieben haben.
So luxuriös feiert Mark Zuckerberg vor Mallorca
Meta-CEO Mark Zuckerberg lässt es sich gerade mitsamt Familie in Mallorcas Gewässern gut gehen. Fotos zeigen seine obszön teure Luxusjacht, ein Beiboot verfügt über einen Tennis- und Hubschrauberlandeplatz. Anwohner beschweren sich bereits über Krach.
Wladimir Putin reist zu Staatsbesuch nach Nordkorea
Russlands Präsident Wladimir Putin reist zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Nordkorea. Der Besuch erfolge auf Einladung des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, teilte der Kreml mit. Es ist Putins zweiter Besuch in dem international weitgehend isolierten Land.
Zuletzt war der russische Präsident vor 24 Jahren nach Nordkorea gereist. Kim und Putin hatten sich im September bei einer seltenen Reise des nordkoreanischen Machthabers im Osten Russlands getroffen. Der russische Präsident sprach damals von "Möglichkeiten" bei der militärischen Zusammenarbeit beider Länder. Pjöngjang wird vorgeworfen, Russland bei dessen Offensive in der Ukraine mit Waffen zu unterstützen - was gegen UN-Sanktionen verstoßen würde. Im Anschluss an seinen Nordkoreabesuch wird Putin weiter nach Vietnam reisen.
Bewaffnet mit Hammer und Molotowcocktail: Mann kommt in Psychiatrie
Der Mann, der am Sonntag in Hamburg-St. Pauli mit einem Hammer und einem Molotowcocktail gedroht hatte und von Polizisten angeschossen wurde, wird in ein psychiatrisches Krankenhaus verlegt. Ein Haftrichter habe einen einstweiligen Unterbringungsbefehl erlassen, sagte Hamburgs Oberstaatsanwältin Liddy Oechtering.
Es sei davon auszugehen, dass der 39 Jahre alte Mann während der Tat vermindert schuldfähig oder sogar komplett schuldunfähig gewesen sei. Hintergrund sei wohl eine psychische Erkrankung. Zum Tatvorwurf oder zu seinen Motiven habe sich der Beschuldigte während der Vernehmung nicht geäußert, sagte Oechtering. Ermittelt werde wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Wegen der Bedeutung des Falls und der noch unklaren Hintergründe habe die Generalstaatsanwaltschaft den Fall übernommen. Bearbeitet werde er von der Zentralstelle Staatsschutz.
Botulismus-Verdacht in Moskau: Dutzende Menschen nach Verzehr von Fertigsalat im Krankenhaus
In Moskau liegen 30 Menschen mit einer mutmaßlichen Botulismus-Infektion auf der Intensivstation. Insgesamt mussten bislang 121 Patienten mit Symptomen einer schweren Lebensmittelvergiftung behandelt werden, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Die Lebensmittelaufsicht zog einen von einem Lieferservice verkauften Fertigsalat aus dem Verkehr.
Durch Nahrungsmittel übertragener Botulismus ist laut Erklärung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine seltene schwere und potenziell tödliche Krankheit. Das durch Bakterien produzierte Botulinum-Gift wirkt auf das zentrale Nervensystem und kann Atem- und Muskellähmungen auslösen. Der betroffene Lieferservice erklärte, das verdächtige Salatgericht sei aus dem Verkehr gezogen worden. Zudem werde die gesamte Liefer- und Produktionskette untersucht.
Selbstgebaute Rakete explodiert auf Festival in Thailand - zwei Tote
Ein misslungener Raketenstart auf einem Festival in Thailand kostet zwei Menschen das Leben, mehr als 30 Besucher werden teils schwer verletzt. Die selbst gebaute Rakete explodiert in Bodennähe, woraufhin brennende Teile ins Publikum fliegen. Die Gemeinde fordert nun Schadenersatz.
Milliardär Usmanow verklagt Schweizer Großbank
Der russisch-usbekische Milliardär Alisher Usmanow hat eine Klage gegen die UBS-Tochter UBS Europe SE in Frankfurt eingereicht. Unbelegte Berichte der Schweizer Großbank über seine Transaktionen hätten eine Untersuchung gegen Usmanow ausgelöst, begründeten seine Anwälte den Schritt. Die Kanzlei Gauweiler & Sauter reichte eigenen Angaben zufolge beim Landgericht Frankfurt am Main Klage gegen die UBS Europe SE auf Feststellung von Schadenersatzansprüchen wegen Vertragsverletzung und rechtswidrigen Handelns ein. Die UBS lehnte eine Stellungnahme ab.
"Gegenstand der Klage sind rechtswidrige Meldungen der UBS Europe SE an die Financial Intelligence Unit (FIU) der Generalzolldirektion über angeblich verdächtige Transaktionen von Herrn Usmanow, die zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen ihn geführt haben." Die UBS habe sich 2015 bei Usmanow als Bank zur Errichtung und Betreuung seiner Konten in Deutschland angedient. Zwischen 2018 und 2022 habe die Bank dann mehr als ein Dutzend Geldwäscheverdachtsanzeigen erstattet. Usmanow habe dadurch erhebliche finanzielle Verluste erlitten.
Labour-Chef dämpft Hoffnungen auf Rückkehr in die EU
In Großbritannien wird am 4. Juli ein neues Parlament gewählt. Die britische Labour-Partei ist auf dem Kurs, eine absolute Mehrheit zu erringen. Während sich der aussichtsreiche Kandidat auf den Posten des Premierministers, Keir Starmer, früher für die Rückkehr in die EU eingesetzt hat, dämpft er jetzt solche Hoffnungen:
"Wir haben die Entscheidung getroffen, die EU zu verlassen, also werden wir nicht wieder eintreten", sagte der Sozialdemokrat bei einem Wahlkampfauftritt in Southampton. Er fügte jedoch hinzu, das von Ex-Premier Boris Johnson ausgehandelte Abkommen über den Handel mit der EU nach dem Brexit sei nicht gut genug.
"Ich denke, viele Unternehmen würden sagen, dass wir etwas brauchen, das besser für uns taugt", so Starmer. Ein besseres Abkommen für britische Unternehmen sei möglich, müsse aber ausgehandelt werden. Auch in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit, Wissenschaft und Bildung könne die Zusammenarbeit mit Brüssel verbessert werden.
Großbritannien war 2020 aus der EU und aus deren Zollunion und Binnenmarkt ausgetreten. Seitdem fallen trotz weitgehender Zollfreiheit Kontrollen und Dokumentationspflichten an, die den Handel erschweren.
Ermittler nennen Details zu großem Koks-Coup
Nach dem bislang größten Schlag gegen den internationalen Kokainhandel in einem deutschen Ermittlungsverfahren haben die Sicherheitsbehörden nähere Angaben zu den Dimensionen und Hintergründen des Falls gemacht: Der Fund geht auf einen Tipp der kolumbianischen Behörden zurück. Es handle sich um mehr als 35 Tonnen Kokain. Die Drogen seien in Seecontainern zwischen Obstkisten und anderer Ware versteckt gewesen. Neun von zehn Containern konnten gestoppt werden.
Die Ermittler bezifferten den Straßenverkaufswert der Drogenmenge auf 2,6 Milliarden Euro. Drogenfahnder hatten im Hamburger Hafen im vergangenen Jahr fast 25 Tonnen Kokain sichergestellt, in Rotterdam weitere acht Tonnen und in Kolumbien fast drei Tonnen. Acht Verdächtige im Alter von 30 bis 54 Jahren sollen hinter dem Schmuggel stecken.
Rund 24,5 Tonnen Kokain wurden den Angaben zufolge in Seefrachtcontainern im Hamburger Hafen beschlagnahmt, weitere rund elf Tonnen in Guayaquil in Ecuador sowie im Hafen im niederländischen Rotterdam.
Bissige Werbung stößt Reutlingen bitter auf
Reutlingen ist verärgert. Seit einigen Tagen prangen in der Stadt Plakate wie: "Leben, wo keiner Urlaub macht." oder "Wie immer hier: Es geht nix." Dahinter steht nicht etwa ein Scherz, sondern eine offizielle Werbeaktion der Stadt selbst. Der Witz zündet nur bedingt.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
mein Kollege hat sich in den Feierabend verabschiedet. Ich übernehme an seiner Stelle und versorge Sie bis in den späten Abend mit wichtigen Nachrichten des Tages. Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie gerne eine Mail an: juliane.kipper@ntv.de
Adele kauft Villa für Mega-Summe - und bewohnt sie seit Jahren nicht
Vor zwei Jahren hat Adele die Villa von Sylvester Stallone in Beverly Hills gekauft - angeblich für umgerechnet rund 54 Millionen Euro. Doch eingezogen sein sollen sie und ihr Liebster Rich Paul noch immer nicht. Im Gegenteil: Wie "The Sun" berichtet, stecke die Sängerin weitere Millionen in die umfassende Renovierung des Anwesens.
Die Britin soll ihr US-Domizil, das bereits acht Schlafzimmer und zwölf Badezimmer hatte, um ein ganzes Stockwerk erweitern und zudem eine Garage für bis zu fünf Autos schaffen. Die britische Zeitung beruft sich auf den jüngsten Bauantrag von Mai. Darin heißt es demnach, dass die Sängerin ein "kühles Dach" auf das Gebäude setzen will, um die strengen Vorgaben für Gebäude in einer Zone mit "sehr hoher" Brandgefahr zu erfüllen.
Harald Glööckler zeigt sich mit über 50 Spritzen im Gesicht
Harald Glööckler hält nichts von Falten. Auf Instagram zeigt der Modedesigner seinen neusten non-invasiven Schönheitseingriff: ein Fadenlifting. Mit "dünnen Minifäden" wird die Haut oberflächlich gestrafft, erklärt seine Beauty-Ärztin, während dem 59-Jährigen zahlreiche Spritzen aus dem Gesicht hängen:
"Dramatische Zunahme von Antiziganismus mit Gewalt" in Deutschland
Dass es in Deutschland ein großes Rassismus-Problem gibt, ist letztes Wochenende wieder mal besonders deutlich geworden. Und lässt sich auch an dieser Stelle erkennen: 1233 Vorfälle und Straftaten gegen Sinti und Roma hat die Antiziganismusmeldestelle MIA im vergangenen Jahr erfasst - fast doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Die Meldestelle erklärt den starken Anstieg in ihrem Jahresbericht 2023 zwar auch damit, dass Vorfälle häufiger angezeigt werden. Der Zentralrat der Sinti und Roma sieht dennoch eine dramatische Entwicklung.
"Das bereitet uns große Sorge vor dem Hintergrund der Geschichte", sagte der Zentralratsvorsitzende Romani Rose mit Blick auf die Ermordung von 500.000 Sinti und Roma während der NS-Zeit. Die Politik müsse alle Handlungsmöglichkeiten ausschöpfen. Vor allem gebe es eine "dramatische, bedrohliche, beängstigende Zunahme von Antiziganismus mit Gewalt". Antiziganismus bezeichnet eine Form des Rassismus, die sich gegen die Minderheit der Sinti und Roma richtet.
Betrunkene Frau tickt am Flughafen in Nürnberg komplett aus
Weil sie ihren Flug nach London nicht antreten durfte, hat eine betrunkene Frau am Nürnberger Flughafen einer Polizistin ins Bein gebissen. Wie die Polizei mitteilte, ließen die Mitarbeiter der Fluggesellschaft die 43-Jährige am Freitagabend wegen ihrer Alkoholisierung nicht in den Flieger. Daraufhin sei die Frau immer aggressiver geworden, Beamtinnen hätten sie deshalb gefesselt und mit zur Dienststelle genommen.
Bei der Durchsuchung habe die 43-Jährige einer Polizistin ins Bein gebissen und eine andere gekratzt. Beide hätten ihren Dienst trotz leichter Verletzungen fortsetzen können, sagte eine Polizeisprecherin. Gegen die Frau werde jetzt wegen Widerstands und Angriffs auf die Polizistinnen sowie wegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.
"Es ist völlig klar, dass sich was verändern muss"
Die SPD ist bei der Europawahl auf 13,9 Prozent der Stimmen gekommen. Kaum zu glauben für eine Partei, die den Kanzler stellt. Während so manch einer angesichts der schweren Krise mit den üblichen Politiker-Phrasen daherkommt, gibt es von anderer Seite etwas ernstere Töne. "Es ist völlig klar, dass sich was verändern muss", sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin, Katja Mast, bei einer Sommertour durch Brandenburg.
Klargemacht werden müsse, "worum es geht, nämlich eben das Leben der Menschen, die das Land am Laufen halten, besser zu machen". Mast nannte bei einem Besuch ausdrücklich die umstrittene Kindergrundsicherung, außerdem die bereits im Kabinett verabschiedete Rentenreform und ein Gesetz zur Stärkung von Tarifverträgen. All dies werde umgesetzt. "Wir arbeiten intensiv daran, einen Haushalt gemeinsam hinzubekommen", betonte Mast zudem. Die Aufstellung des Bundeshaushalts 2025 gilt als nächste große Klippe für die Ampelpartner. SPD und Grüne pochen auf Milliardeninvestitionen, die FDP auf eine Einhaltung der Schuldenbremse.
Video zeigt seltenen Vorfall: Blitz trifft zwei Passanten mit Regenschirmen
Mit großem Glück überleben zwei Passanten einen Blitzeinschlag in China. Überwachungskameras halten den Moment des Einschlags fest. Zuvor laufen die Fußgänger mit einem Schirm im Regen - dann schlägt der Blitz direkt in sie ein. Beide überleben, einer von beiden wird schwer verletzt:
Insider: Netanjahu löst Kriegskabinett auf
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach Angaben eines Regierungsvertreters sein sechsköpfiges Kriegskabinett aufgelöst. Der heute bekannt gewordene Schritt war weitgehend erwartet worden, nachdem der ehemalige General Benny Gantz vor gut einer Woche seinen Rücktritt aus dem im Zuge des Gaza-Kriegs zusammengestellten Gremiums erklärt hatte.
Der Oppositionschef Gantz begründete dies mit Meinungsverschiedenheiten über eine Nachkriegsordnung für den Gazastreifen. Es wird erwartet, dass Netanjahu kein neues Kriegskabinett bildet. Stattdessen dürfte er sich künftig im kleinen Kreise über das Vorgehen in Gaza beraten, etwa mit Verteidigungsminister Joaw Gallant und dem Minister für strategische Angelegenheiten, Ron Dermer.
Tom Kaulitz spricht über heftige Streitereien mit seinem Bruder
Die Zwillingsbrüder Bill und Tom Kaulitz können gut streiten - und sich danach auch wieder vertragen. "Ich kann mich mit Bill heftiger streiten, als ich das mit anderen Menschen kann, weil wir uns so gut kennen", sagte Tom Kaulitz im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Dabei krache es auch mal ordentlich. "Aber ich glaube, dadurch sind wir auch so gut im Vergeben und Vergessen."
Sowieso gingen sich die aus Magdeburg stammenden 34-jährigen Brüder nur "ganz selten" auf die Nerven, sagte Tom Kaulitz, der mit Model Heidi Klum verheiratet und 2010 gemeinsam mit Bill nach Hollywood ausgewandert ist. Trotz der Streitigkeiten ist für Toms Bruder Bill jedoch eines klar: "Wir können uns ein Leben ohneeinander nicht vorstellen."
Spektakulärer Raub: 20 Diebe räumen Juwelier in nur zwei Minuten aus
Im US-Bundesstaat Kalifornien fängt die Überwachungskamera eines Juweliers einen aufsehenerregenden Raubzug ein. 20 Männer räumen die Vitrinen blitzschnell aus und sind nach gerade mal zwei Minuten wieder raus. Bei einer anschließenden Verfolgungsjagd kann die Polizei mehrere Verdächtige festnehmen:
300 Einheimische besetzen beliebten Strand auf Mallorca
Die Einheimischen Mallorcas haben die Nase voll vom Massentourismus und besetzen mit 300 Bewohnern einen beliebten Strand, der unter Besuchern als Instagram-Bucht bekannt ist. Allein 2023 reisen mehr als zwölf Millionen Menschen auf die Insel. "Davon profitieren die Inselbewohner nicht", meint einer der Demonstranten:
Moderator Jan Hofer hört bei "RTL Direkt" auf - und kündigt Neues an
RTL-Moderator und Ex-"Tagesschau"-Sprecher Jan Hofer beendet seine Arbeit bei der erfolgreichen Nachrichtensendung "RTL Direkt". Nach drei intensiven und arbeitsreichen Jahren sei für ihn die Zeit gekommen, andere Wege zu gehen, heißt es in einem Statement auf Instagram. Er sei sehr froh und dankbar, dass er dazu habe beitragen können, innerhalb kurzer Zeit ein neues Nachrichtenformat zu etablieren. "RTL Direkt ist inzwischen ein fester Bestandteil der täglichen Nachrichten Berichterstattung geworden", teilt Hofer mit.
Ein Abschied vom Sender bedeutet das aber keinesfalls. "Ich werde weiterhin Teil der RTL Sender Familie bleiben, lasst euch überraschen." Er wolle jetzt aber nach so vielen Jahren vor der Kamera ein bisschen mehr Freizeit zu genießen.
Sechsjähriger findet seine Mutter tot in Wohnung vor
Eine 34-jährige Frau ist im Kreis Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz in ihrer Wohnung getötet worden. Der sechsjährige Sohn fand seine tote Mutter Sonntagfrüh in Reichenbach-Steegen, wie das Polizeipräsidium in Kaiserslautern berichtete. Ermittlungen führten die Beamten demnach auf die Spur des Ehemannes.
Einsatzkräfte nahmen den 52-Jährigen noch am selben Tag in einer Wohnung in Rutsweiler im Kreis Kusel fest. Er steht im Verdacht, seine Ehefrau getötet zu haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler könnte es sich um eine Beziehungstat handeln. Weitere Angaben machte die Polizei nicht. Der 52-Jährige sollte einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden und die Tote zur Klärung der Todesursache obduziert werden. Das Kind ist demnach in Sicherheit und wird betreut.
Junger Autofahrer erfasst 74-jährigen Rollstuhlfahrer auf Kreisstraße
Ein 25-Jähriger hat bei Meschede in Nordrhein-Westfalen mit seinem Auto einen Rollstuhlfahrer erfasst und so schwer verletzt, dass dieser später starb. Der Autofahrer prallte gestern mit seinem Wagen auf einer Kreisstraße aus bislang ungeklärter Ursache auf den vorausfahrenden Rollstuhl, wie die Polizeibehörde Hochsauerlandkreis mitteilte.
Der 74-jährige Rollstuhlfahrer wurde samt seinem Gefährt in ein angrenzendes Feld geschleudert und schwer verletzt. Er starb am Sonntagabend in einem Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauerten an.
Den Briten brechen ausgerechnet die Pubs weg
Das Pub-Sterben in Großbritannien setzt sich fort. Im ersten Quartal hätten 239 Kneipen dichtgemacht, teilte der Immobilienberater Altus Group unter Berufung auf Regierungsangaben mit. Das sei rund ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum. Gründe seien die hohen Kosten für Energie und Lebensmittel sowie gesunkene Ausgaben der Verbraucher, die weniger Geld in der Tasche haben, sowie eine erhebliche Steuerlast für das Gaststättengewerbe.
Jeden Monat gaben ungefähr 80 Pubs auf, im ersten Quartal 2023 waren es noch etwa 50. Die Zahl der traditionellen Kneipen in England und Wales sank laut Altus von 39.401 zum Jahresende 2023 auf jetzt 39.162. Im Jahr 2000 waren es noch rund 60.000. Zuletzt hatten Branchenvertreter und Brauereien die Politik mit Blick auf die Parlamentswahl am 4. Juli aufgefordert, die Biersteuer umgehend und deutlich zu senken sowie die Gewerbesteuer zu reformieren.
Ehe von Jennifer Lopez und Ben Affleck wohl endgültig am Ende
Seit längerer Zeit gibt es Trennungsgerüchte um Ben Affleck und Jennifer Lopez - die von Letzterer auch immer wieder mit uneindeutigen Aussagen befeuert worden sind. Die "DailyMail" will erfahren haben, dass die Sängerin es "satt" hat, ihre Ehe mit Affleck zu retten. Das soll eine Quelle dem Medium gesagt haben.
Der Insider fügte demnach hinzu, dass der Hauptgrund für die Trennung die "mürrische und negative" Art des Schauspielers gewesen sei. Jennifer Lopez sei traurig über das Ende ihrer Ehe, aber "sie versucht, das Beste daraus zu machen, indem sie trainiert, Zeit mit ihren Zwillingen Max und Emme verbringt und neue Pläne für 2025 schmiedet".
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
an dieser Stelle blicken wir auf die Nachrichtenlage des Tages. Was stehen heute für Ereignisse an?
Die Staats- und Regierungschefs wollen nach der Europawahl über die künftige Besetzung hochrangiger EU-Positionen beraten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hofft nach dem Erfolg des Mitte-Rechts-Bündnisses EVP auf eine zweite Amtszeit als EU-Kommissionspräsidentin
Vorstellung nationaler Bildungsbericht "Bildung in Deutschland 2024", unter anderem mit Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger
Die Deutsche Handelskammer in China (AHK) veröffentlicht Umfrage-Ergebnisse vor Habeck-Reise. Dabei geht es auch um die Erwartungen der deutschen Firmen in China an die Visite des Vizekanzlers
Gremiensitzungen und Statements der Bundesparteien, unter anderem des Grünen-Bundesvorsitzenden Omid Nouripour
Nationaler Gedenktag an den Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953
Bei Anregungen, Fragen oder Kritik schreiben Sie gerne eine Mail an: robin.gruetzmacher@ntv.de. Ich wünsche Ihnen einen guten Wochenstart!
US-Präsident Joe Biden hat "ein Umfrageproblem"
Trotz aller juristischen Schwierigkeiten für Donald Trump kann US-Präsident Biden derzeit in Umfragen nicht davonziehen. Ganz im Gegenteil. Die "Washington Post" schreibt aufgrund seiner schlechten Werte:
"Präsident Biden hat ein Umfrageproblem, und er sollte das zugeben. Der Präsident hängt hinter dem vermutlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump im Durchschnitt um einen Prozentpunkt zurück. Bidens Zustimmungsrate steht bei um die 38 Prozent - eine der niedrigsten für einen amtierenden Präsidenten seit Jahrzehnten. Das Bild ist noch schlimmer in sogenannten Swing States, wo Biden in fünf der sechs von ihm 2020 gewonnenen zurückliegt (...) Monatelang haben es die demokratischen Strategen, Bidens Wahlkampfteam und sogar der Präsident selbst nicht geschafft, auf diese Zahlen angemessen zu reagieren. (...) Als Reaktion auf diese Ergebnisse hat Biden nicht nur einzelne Umfragen angegriffen, sondern das Umfragewesen allgemein (...) Das ist keine Haltung, auf der man einen Präsidentschaftswahlkampf aufbauen kann (...)."
Acht Menschen in Kühllaster erstickt
Nach dem Unfall in Baden-Württemberg erreicht uns eine weitere sehr tragische Geschichte. Acht Menschen sind in der zentralchinesischen Provinz Henan in einem Kühllaster erstickt. Sie wurden nachts bewusstlos im Kühlraum des Transporters entdeckt und konnten nicht mehr wiederbelebt werden, wie chinesische Staatsmedien berichteten.
Der Fahrer hatte sie demnach hinter einer Autobahnausfahrt rund 140 Kilometer südlich der Provinzhauptstadt Zhengzhou bemerkt und laut der örtlichen Regierung noch den Notruf gewählt. Für die acht Menschen kam aber jede Rettung zu spät: Sie wurden am frühen Sonntagmorgen für tot erklärt. Gegen den Fahrer und andere mögliche Verantwortliche wird nun ermittelt. Nähere Details zu dem Vorfall und den "illegalen Passagieren", wie die Opfer in der Mitteilung bezeichnet wurden, gaben die Behörden zunächst nicht bekannt.
54-Jähriger löst schlimmen Unfall aus - mehrere Fußgänger sterben
Bei einem Verkehrsunfall in Nürtingen nahe Stuttgart sind zwei Menschen ums Leben gekommen, zwei weitere wurden verletzt. Gestern Abend fuhr ein 54 Jahre alter Autofahrer laut Polizei ungebremst gegen einen Ampelmast und erfasste drei Fußgänger, die an der Ampel warteten.
Eine 28-jährige Frau wurde beim Aufprall so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort ihren Verletzungen erlag. Eine 27 Jahre alte Fußgängerin wurde schwer verletzt und starb anschließend in einer Klinik. Ein weiterer Fußgänger, ein 16 Jahre alter Jugendlicher, wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der 54 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt. Die Unfallursache wird noch ermittelt.