Dienstag, 24. März 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:25 Uhr

Das war Dienstag, der 24. März 2020

Nachdem schon alles abgesagt wurde, was nur abgesagt werden konnte, fällt nun auch der größte Sportevent der Welt den Auswirkungen des Coronavirus zum Opfer. Die Olympischen Spiele in Tokio werden um ein Jahr verschoben - erstmals in der 124-jährigen Geschichte.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

21:57 Uhr

Leichenteile in Kanal bei Berlin entdeckt

Im Teltowkanal südlich von Berlin sind Teile einer Leiche entdeckt worden. Ein Zeuge informierte die Polizei über den Fund. Die Beamten sperrten das Ufer in Teltow kurzfristig ab und untersuchten den Fundort und auch das Ufer weiträumig. Die Leichenteile wurden zur rechtsmedizinischen Untersuchung gebracht. Über die Umstände ist zunächst noch nichts bekannt, die Ermittlungen laufen.

Die Polizei prüft nach eigenen Angaben, ob es einen Zusammenhang mit dem im Kleinmachnower See gefundenen Torso gibt. Ein Zeuge hatte am Sonntagvormittag die Polizei über den Fund informiert. Angaben zu Identität und Geschlecht des Toten lagen zunächst nicht vor.

21:20 Uhr
Breaking News

Stärkster Dow-Anstieg seit fast 90 Jahren

Eine rasante Rally hat die Wall Street nach oben getrieben. Der Dow-Jones-Index gewann über 2.000 Punkte und legte in Prozent so viel zu wie nie seit nahezu 90 Jahren. Er kletterte um 11,4 Prozent auf 20.705 Punkte. Der US-Leitindex machte damit die heftigen Verluste einer ganzen Handelswoche an einem Tag wieder wett und verzeichnete den kräftigsten Tagesgewinn seit 1933.

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21:16 Uhr

Mann ersticht Ex-Freundin vor ihrem Haus

In Saarbrücken ist eine Frau vor ihrem Haus mit einem Messer erstochen worden. Wie die Polizei mitteilte, steht ein früherer Partner der 48-Jährigen unter Tatverdacht. Nach dem flüchtigen 46-Jährigen wird gefahndet. Die Frau starb noch am Tatort, der Täter floh zu Fuß. Der Verdächtige soll dem Opfer nach der Trennung nachgestellt haben. Spuren am Tatort wiesen eindeutig auf ihn hin.

20:47 Uhr

Dramatiker Terrence McNally stirbt an Coronavirus

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Terrence McNally

(Foto: Wikipedia / Al Pereira)

Der US-Dramatiker Terrence McNally ist nach einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus gestorben.

McNally habe zuvor erfolgreich gegen Lungenkrebs gekämpft und an einer chronischen Lungenkrankheit gelitten, berichteten US-Medien unter Berufung auf seinen Sprecher. Nachdem er sich mit dem Erreger angesteckt habe, sei er im Alter von 81 Jahren in einem Krankenhaus im US-Bundesstaat Florida gestorben.

Der 1939 in Florida geborene McNally hat Stücke wie "Corpus Christi", "The Lisbon Traviata" und "Master Class" geschrieben, die weltweit erfolgreich aufgeführt wurden. Er wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter mehrere Tony-Theaterpreise.

20:27 Uhr

Pirelli verzichtet auf Kalender 2021

Pirelli hat angesichts des derzeitigen Covid-19-Notstands beschlossen, die Produktion des Pirelli-Kalenders 2021 einzustellen und dessen Veröffentlichung zu streichen.

Im Zusammenhang mit anderen Initiativen, die das Unternehmen bereits ergriffen hat, wird das Projekt "The Cal" 100.000 Euro für den Kampf gegen das Coronavirus sowie dessen Erforschung spenden.

"Die Produktion des Pirelli-Kalenders wurde bereits 1967 sowie von 1975 bis 1983 eingestellt. Der beispiellose Covid-19-Notstand hat uns gezwungen, dies nun erneut zu tun. Wir werden zu gegebener Zeit zu dem Projekt zurückkehren, gemeinsam mit den Menschen, die aktuell mit uns daran gearbeitet haben", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und CEO von Pirelli, Marco Tronchetti Provera.

20:08 Uhr

Knapp 33.000 Infizierte in Deutschland

In Deutschland steigt die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus weiter. Nach Berechnungen von ntv.de auf Grundlage der Angaben von Behörden, Ländern und Gemeinden sind inzwischen 32.773 Menschen infiziert. 154 sind an den Folgen der Lungenkrankheit gestorben.

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20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:57 Uhr

Junge Union mobilisiert mehr als 10.000 Einkaufshelfer

Der Unions-Nachwuchs von der Jungen Union hat in der Corona-Krise nach eigenen Angaben innerhalb von gut einer Woche mehr als 10.000 Helfer mobilisiert, die älteren Menschen und anderen besonders Gefährdeten Einkäufe und Erledigungen abnehmen.

"Auf dieses starke Zeichen der Solidarität zwischen den Generationen sind wir sehr stolz", sagte JU-Chef Tilman Kuban. Zusätzlich habe man Aushänge angebracht, um Menschen zu erreichen, die nicht im Internet unterwegs seien. Deutschlandweit nähmen bereits mehrere Hundert Menschen das Angebot wahr.

Ähnliche Aktionen haben auch andere gestartet, darunter die Jusos und Nachbarschaftsinitiativen.

18:37 Uhr

Arzt protestiert nackt gegen Corona-Zustände in Frankreich

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Mit einem Nacktfoto protestiert ein französischer Hausarzt gegen die Handhabung der Coronavirus-Krise in seinem Land. Der Mediziner Alain Colombié sagte der Nachrichtenagentur AFP, das von ihm auf Facebook veröffentlichte Foto sei ein "Aufschrei" gegen die Zustände. Frankreich sei trotz Warnungen vieler Ärzten unvorbereitet in die Pandemie gegangen.

  • Das Foto zeigt Colombié nackt in seinem Behandlungszimmer auf einem roten Drehstuhl. Er trägt lediglich ein Stethoskop und eine Kopf- und Armbinde mit der Aufschrift "chair à canon" (Kanonenfutter).
  • Präsident Emmanuel Macron verlange von Ärzten, "in demselben Anzug in die Schlacht zu ziehen, den ich auf dem Foto trage", schreibt er in einem Kommentar. Die Mediziner hätten zu ihrer Verteidigung weder Masken noch Desinfektionsgel noch Schutzanzüge.
  • Colombié ist Hausarzt in der südfranzösischen Gemeinde Pomérols, in der Nähe der Urlaubsorte Agde und Sète am Mittelmeer. Nach eigenen Angaben hat er derzeit täglich mehr als 40 Patienten und arbeitet teils bis in die späten Abendstunden.

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18:00 Uhr

Spanisches Dorf verbietet Kleineinkäufe

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Kassenbon? Ja, bitte.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Mal schnell Kaugummi oder Zigaretten holen? Geht in einem spanischen Dorf nicht mehr. Der Bürgermeister von Herrera del Duque beschloss, dass die rund 3700 Einwohner seiner Ortschaft bis auf Weiteres bei jedem Einkauf mindestens 30 Euro ausgeben müssen.

Mit dieser Entscheidung will Bürgermeister Saturnino Alcázar erreichen, dass die Menschen nicht unter dem Vorwand des Einkaufens ihr Haus mehrmals am Tag verlassen und so die in ganz Spanien geltende Ausgangssperre umgehen. Es werde Kontrollen der Kassenbons geben, warnte der Bürgermeister.

17:22 Uhr

Bewerberansturm auf das Robert-Koch-Institut

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Das Robert-Koch-Institut in Berlin: Traumarbeitgeber für Tausende Menschen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Eine Stellenanzeige als Unterstützungskraft beim Robert-Koch-Institut (RKI) ist auf gewaltiges Interesse gestoßen. Zwischen Donnerstag und Montag bewarben sich 11.000 Menschen als Helfer im Kampf gegen das Coronavirus.

  • "Einen solchen Andrang auf ausgeschriebene Stellen haben wir noch nicht erlebt", sagt Christoph Verenkotte, Präsident des Bundesverwaltungsamts in Köln, das die Stelle für das RKI ausgeschrieben hatte.
  • Die große Zahl der Bewerber für die 525 Unterstützungsstellen bringe aber auch Herausforderungen mit sich. So stünden die Telefone des Referates Personalgewinnung seit Donnerstag nicht still. Nun müssten aus der großen Menge an Bewerbungen die passendsten Kandidaten ausgewählt werden.
  • Aufgabe der Unterstützer wird es sein, im kommenden halben Jahr als "Containment Scouts" bei der telefonischen Befragung von Covid-19-Infizierten und deren Kontaktpersonen zu helfen. Dadurch spare das Robert-Koch-Institut Ressourcen, die es im Kampf gegen das Virus dringend benötige.
17:13 Uhr

Haftstrafen im Terror-Prozess gegen "Revolution Chemnitz"

Im Prozess um die rechtsextreme Terror-Vereinigung "Revolution Chemnitz" hat das Oberlandesgericht Dresden Haftstrafen zwischen zwei Jahren und drei Monaten sowie fünfeinhalb Jahren verhängt. Alle acht Angeklagten wurden wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verurteilt, der Rädelsführer zudem wegen deren Gründung.

Die Gruppierung war im September 2018 entstanden. Nach Auffassung der Anklage plante sie einen Umsturz in Deutschland.

16:37 Uhr

Putin trägt gelben Schutzanzug

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Der gelbe in der Mitte ist Wladimir Putin.

(Foto: via REUTERS)

Das ist kein Küken- und auch kein Teletubbies-Kostüm, sondern ein Schutzanzug. Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Krankenhaus besucht, in dem Patienten mit Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion behandelt werden. Zur Sicherheit musste der Kremlchef einen gelben Schutzanzug tragen - während seine Begleiter und Ärzte alle in Weiß gekleidet waren.

In Russland gab es bislang 438 bestätigte Coronavirus-Fälle, eine Person starb an der Covid-19-Erkrankung.

16:18 Uhr
Breaking News

Firmen können Sozialbeiträge wegen Krise später zahlen

Die Arbeitgeber in Deutschland müssen im Fall einer finanziellen Notlage wegen der Corona-Krise zunächst keine Sozialversicherungsbeiträge abführen. Auf Antrag des Arbeitgebers können die Beiträge stattdessen bis Mai gestundet werden, meldet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Kreise der Sozialversicherungsträger.

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15:59 Uhr

Kontaktverbot? AfD-Fraktion trifft sich im Bundestag

Bundestagsabgeordnete der AfD haben sich in ihrem Fraktionssaal versammelt, um vor der außergewöhnlichen Parlamentssitzung an diesem Mittwoch über mehrere Änderungsanträge zu beraten. Trotz der bundesweiten Kontaktverbot-Regelungen trafen sich mehr als die Hälfte der Fraktionsmitglieder in dem Saal. Zwischen ihnen blieb allerdings jeweils mindestens ein Stuhl frei.

  • Die Abgeordneten berieten nach dpa-Informationen unter anderem über Anträge zur Unterstützung von Lastwagen-Fahrern in der Corona-Krise sowie zu Anreizen für mehr Erntehelfer in der Landwirtschaft.
  • Die SPD-Fraktion hielt ihre Sitzung in verschiedenen Räumen ab.
  • Andere Fraktionen verzichteten auf ein Treffen und berieten per Telefon- oder Videokonferenz.
14:43 Uhr

Rewe zahlt 20 Millionen Euro Bonus an Mitarbeiter

Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler Rewe und seine Discounttochter Penny wollen ihre Mitarbeiter in der Coronavirus-Krise mit einem Bonus belohnen. Dafür werde der Konzern über 20 Millionen Euro in die Hand nehmen, sagte ein Rewe-Sprecher auf Nachfrage.

"Das sind schnelle und unbürokratische erste Sofortmaßnahmen, um unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine klare Botschaft zu geben: Wir sagen nicht nur Danke für ihren unermüdlichen Einsatz in dieser schwierigen Ausnahmesituation, sondern wir honorieren ihr Engagement zugleich in finanziell spürbarer Weise", betonte der Sprecher.

14:24 Uhr

Giffey rechnet mit mehr häuslicher Gewalt

Bundesfamilienministerin Giffey warnt, dass häusliche Gewalt als Folge der Ausgangsbeschränkungen zunehmen könnte. Die Gefahr sei, dass es ein "erhöhtes Konfliktpotenzial gibt und dass es auch zu stärkerer häuslicher Auseinandersetzung kommt, auch zu stärkerer häuslicher Gewalt", sagte die Ministerin bei nt-v. "Das ist auch das, womit wir rechnen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt auch die Schutzeinrichtungen weiter aufrecht erhalten werden." Sie betonte zudem im ZDF, dass die Opfer natürlich das Haus verlassen dürfen, um sich Hilfe zu holen. Auch telefonische Hilfe-Hotlines seien erreichbar und würden angesichts der Corona-Pandemie ausgebaut.

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13:54 Uhr

NordLB verringert Verlust deutlich

Die Norddeutsche Landesbank bekommt seit einiger Zeit Milliarden-Hilfen vom Staat. Wie steht es jetzt also um die angeschlagene Bank? Die NordLB hat ihren Verlust im vergangenen Geschäftsjahr deutlich verringert.

  • 2019 betrug das Minus 69 Millionen Euro, wie die Bank in Hannover mitteilte. Im Jahr davor hatte sie noch 2,4 Milliarden Euro Verlust gemacht.
  • "Die von uns eingeleitete Transformation trägt bereits erste Früchte", sagte Vorstandschef Thomas Bürkle.
  • Die Landesbank war mit der Finanzierung von Schiffen in Schieflage geraten.
  • Nun wird der Konzern umgebaut. Bis Ende 2023 soll die Belegschaft um mehr als die Hälfte auf rund 2800 Mitarbeiter gesenkt werden.
  • Das neue Geschäftsmodell soll sich zudem auf Firmen- und Privatkunden sowie die Immobilien-, Energie- und Agrarfinanzierung konzentrieren.
13:29 Uhr

Laschet erinnert an Opfer des Germanwings-Absturzes

"Wir werden die Opfer des Germanwings-Flugs 9525 nie vergessen", sagt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet in einer Videobotschaft. Heute vor fünf Jahren hatte der Kopilot der Maschine das Flugzeug mit Absicht abstürzen lassen. Es zerschellte an einem Berg in den französischen Alpen. 150 Menschen starben. Unter den Opfern war auch eine Schulklasse aus Haltern in Nordrhein-Westfalen.

Die Tragödie habe eine "tiefe Wunde in die Herzen von Eltern, Großeltern, Schwestern, Brüdern, Freunden und Verwandten" gerissen, sagte Laschet. Gerade in diesen Zeiten, in denen Angehörige nicht im großen Kreis "Trost und Zuflucht" finden könnten, wünsche er ihnen "viel Kraft, Beistand und Mut, weiter nach vorn zu blicken". Wegen der Corona-Pandemie finden in diesem Jahr keine öffentlichen Gedenkfeiern statt.

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13:20 Uhr

Olympische Spiele werden verschoben

Das kommt nicht überraschend: Die Olympischen Spiele in Tokio werden wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben. Das gab Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bekannt. Er hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) um die Verschiebung gebeten. IOC-Präsident Bach habe seinem Vorschlag 100-prozentig" zugestimmt, sagte er. Vorher hatten schon Länder wie Kanada, Norwegen und Australien erklärt, dass sie in diesem Jahr wegen der Ansteckungsgefahr keine Teams zu den Sommerspielen schicken würden.

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13:02 Uhr

Supermarkt-Mitarbeiter können auf Prämie hoffen

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Die Kassierer und Kassiererinnen haben besonders viel Kundenkontakt, damit steigt auch das Ansteckungsrisiko. In diesem Hamburger Supermarkt soll eine Plexiglasscheibe Schutz bieten.

(Foto: dpa)

Frankreich hat es vorgemacht, nun könnten auch Supermärkte und Discounter in Deutschland ihren Mitarbeitern eine Prämie zahlen und damit ihre so wichtige Arbeit während der Corona-Krise würdigen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat Sonderzahlungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter "auf freiwilliger Basis" vorgeschlagen. Eine Summe nannte der Verband nicht, appellierte aber an Kanzlerin Merkel, die Sonderzahlungen von der Steuer zu befreien.

Merkel hatte den Mitarbeitern in ihrer Fernsehansprache letzte Woche explizit gedankt: "Wer in diesen Tagen an einer Supermarktkasse sitzt oder Regale befüllt, der macht einen der schwersten Jobs, die es zurzeit gibt. Danke, dass Sie da sind für ihre Mitbürger und buchstäblich den Laden am Laufen halten."

12:35 Uhr

Corona-Krise - Kinder hängen Regenbögen ins Fenster

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Für Kinder ist das natürlich alles andere als schön, dass sie wegen des Coronavirus nun so viel zu Hause bleiben müssen. Viele Freunde aus der Schule oder der Kita sehen sie jetzt nicht mehr. Aber es gibt eine Aktion, die den Kindern zeigen soll, dass sie nicht alleine sind und es den anderen Kindern genauso wie ihnen geht. Dabei können alle Kinder mitmachen. Es funktioniert so: Kinder malen einen Regenbogen und hängen das Bild ins Fenster oder an die Tür, sodass andere Kinder es sehen können.

Dieses schöne Bild hier hat der dreijährige Erik Beu aus Berlin gemalt:

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(Foto: Kirsten Beu)

Die Botschaft: "Alles wird gut"

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12:14 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:52 Uhr

500 Kilo Haschisch in Kleintransporter entdeckt

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Haschischplatten im doppelten Boden des Kleinlasters.

(Foto: Zoll)

Da es eben um Straftaten ging: Der Bremer Zoll hat in einem Kleintransporter 500 Kilogramm Haschisch gefunden. Die Beamten hatten das Fahrzeug auf der Autobahn 1 bei Bremen kontrolliert – es hatte eine ungültige schwedische Zulassung. Die Beamten fanden dann im Fahrzeugboden Haschischplatten mit einem Verkaufswert von etwa vier Millionen Euro. Der Fund ist schon zwei Wochen her. Aus ermittlungstaktischen Gründen hat der Zoll ihn erst jetzt bekannt gegeben. Der 39-jährige Fahrer sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

11:36 Uhr

Zahl der Einbrüche in Deutschland stark gesunken

Die Zahl der Straftaten in Deutschland ist erneut gesunken. Das Bundeskriminalamt hat seine Kriminalstatistik für das vergangene Jahr vorgelegt.

  • Rund 5,27 Millionen Straftaten wurden 2019 polizeilich erfasst. Das waren 2,3 Prozent weniger als 2018.
  • Besonders stark sank die Zahl der Wohnungseinbrüche – und zwar um 10,6 Prozent.
  • Die Zahl der Diebstähle ging um 5,9 Prozent zurück.
  • Ein kräftiger Anstieg um 64,6 Prozent wurde hingegen im Bereich der Kinderpornografie verzeichnet. Der starke Anstieg hat unter anderem damit zu tun, dass die Ermittler mehr Hinweise bekommen hatten.
11:15 Uhr

Bei Corona-Verdacht - Längere Krankschreibung per Telefon möglich

Wer den Verdacht hat, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben und leichte Atemwegsbeschwerden hat, kann sich nun am Telefon noch länger krankschreiben lassen. Bisher war das für eine Woche möglich, nun für zwei Wochen. Das haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Krankenkassen-Spitzenverband vereinbart.

  • "Voraussetzung ist immer, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt", erklärt die KBV.
  • Wenn ein Coronavirus-Test gemacht werden soll, soll der Arzt dem Patienten sagen, wo dieser sich testen lassen kann, heißt es weiter.
  • In einigen Regionen brauchen Patienten für die Untersuchung eine Überweisung. Diese soll die Praxis per Post schicken.
  • Falls es den Patienten schlechter geht, sollen sie nach telefonischer Anmeldung zum Arzt gehen.
10:48 Uhr

Viele Türken hamstern Kölnisch Wasser

Während die Deutschen fleißig Toilettenpapier hamstern, findet in der Türkei Kölnisch Wasser reißenden Absatz. Der Grund: Die Käufer sind der Überzeugung, dass das Duftwasser dank seines hohen Alkoholgehalts Hände und Gesicht wirksam reinigt und so vor einer Coronavirus-Infektion schützen kann. In vielen Geschäften und Apotheken ist Kölnisch Wasser längst ausverkauft, nun blüht der Schwarzmarkt.

Durch den Alkoholgehalt von mindestens 70 Prozent eigne sich der Duft tatsächlich als Hand-Reinigungsmittel, so der Experte für Infektionskrankheiten Bülent Ertugrul. Bester Schutz gegen das Coronavirus sei aber nach wie vor sorgfältiges Händewaschen. Die Türkei hat bisher mehr als 1500 Infektionsfälle gemeldet, 37 Menschen starben an den Folgen der Infektion.

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10:05 Uhr

Elon Musk verschenkt Beatmungsgeräte

Der Tech-Milliardär Elon Musk bietet Kliniken im Kampf gegen das Coronavirus seine Hilfe an. Er twitterte, er habe in China 1255 Beatmungsgeräte gekauft und nach Los Angeles gebracht. "Wenn Sie ein kostenloses Beatmungsgerät installiert bekommen möchten, lassen Sie es mich wissen", schrieb der Tesla-Chef. Das Unternehmen hatte letzte Woche seine Produktion in seinem Hauptwerk in Kalifornien gestoppt – allerdings erst nach tagelangen Diskussionen mit Gesetzesvertretern.

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09:36 Uhr

IC prallt gegen Streusandkasten im Gleisbett

Zum Glück ist niemand verletzt worden, um das schon mal vorwegzunehmen. Es hätte gestern Abend aber auch anders ausgehen können. Im Bahnhof Anklam in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Intercity-Zug mit einem Streugutkasten kollidiert. Wer den mit Streusand gefüllten Plastikkasten vom Bahnsteig aus ins Gleisbett schob, ist unklar. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Der Intercity war auf dem Weg von Berlin nach Stralsund. Nach der Kollision war der Kasten unter dem Triebwagen verklemmt. Die Passagiere fuhren mit einem Regionalzug weiter.

09:23 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:57 Uhr

DAF-Sänger "Gabi" Delgado-López ist tot

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"Gabi" Delgado-López bei einem DAF-Konzern in Berlin.

(Foto: imago/Votos-Roland Owsnitzki)

Der Musiker und Sänger der Band DAF, Gabriel "Gabi" Delgado-López, ist tot. Das hat sein Bandkollege Robert Görl auf Facebook bestätigt. Delgado-López wurde 61 Jahre alt. Woran er starb, ist nicht bekannt. Die Band Deutsch Amerikanische Freundschaft wurde 1978 in Wuppertal gegründet. Die Gruppe gilt als eine der einflussreichsten deutschen Bands und Wegbereiter im Bereich der elektronischen Musik.

08:35 Uhr

15-Jährige nach Erdbeben in Kroatien gestorben

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Trümmerteile in Zagrebs Straßen.

(Foto: AP)

Bei den Erdbeben in Kroatien gestern hat es mindestens ein Todesopfer gegeben. Eine 15-Jährige sei im Krankenhaus an ihren Verletzungen gestorben, berichtet das staatliche Fernsehen HRT. Das Mädchen war gestern unter Trümmern verschüttet worden. Sie ist das einzige bekannte Todesopfer des Bebens. 26 Menschen wurden verletzt, 17 von ihnen schwer. Außerdem wurden rund 250 Gebäude beschädigt, darunter Krankenhäuser und die berühmte Kathedrale im Stadtzentrum. Mehrere Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 5,4 hatten die kroatische Hauptstadt erschüttert.

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Trümmerteile in der Kathedrale von Zagreb.

(Foto: imago images/Xinhua)

08:01 Uhr

Trump erwägt, Teile der Wirtschaft wieder hochzufahren

US-Präsident Trump denkt darüber nach, die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bald wieder zu lockern.

  • "Die Lösung darf nicht schlimmer sein als das Problem", betonte er mit Blick auf die Wirtschaft.
  • Nach Beendigung des in der Vorwoche verhängten 15-tägigen Shutdowns sollten Teile der Wirtschaft in weniger stark betroffenen Staaten wieder anlaufen. Welche Teile das sein sollen, sagte er nicht.
  • "Amerika wird wieder und bald offen für Geschäfte sein", sagte er und das "nicht erst in Monaten".

Dabei breitet sich das Coronavirus in den USA immer weiter aus: Laut der Johns Hopkins University sind mehr als 40.000 Menschen infiziert, mehr als 500 Infizierte sind gestorben. Für mehr als ein Drittel der Einwohner gelten Ausgangsbeschränkungen. Auch die US-Wirtschaft leidet stark: Unter anderem die Autokonzerne General Motors, Fiat Chrysler und Ford haben ihre Fabriken stillgelegt.

07:50 Uhr

China hebt Abriegelung von Hubei weitgehend auf

Zwei Monate war die chinesische Provinz Hubei abgeriegelt. Ab Mitternacht dürfen gesunde Menschen die Provinz wieder verlassen. Chinas Behörden wollen die Einschränkungen weitgehend aufheben, nachdem die Zahl der Neuinfektionen gesunken ist. Die Millionenmetropole Wuhan, die als Epizentrum der Pandemie gilt, ist davon ausgenommen. Die Einschränkungen gelten dort noch bis zum 8. April.

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07:34 Uhr

FDP-Mann Lambsdorff schildert seine Corona-Symptome

Dem FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff geht es schon wieder besser. Er ist seit fast zwei Wochen in Quarantäne, nachdem er positiv auf das Coronavirus getestet wurde. In der "Rhein-Neckar-Zeitung" erzählt er, wie es ihm bisher ergangen ist.

"Anders als viele andere hatte ich Glück und musste bisher nicht ins Krankenhaus. Aber ich merke, dass es sich nicht um eine harmlose Grippe handelt, die nur ältere oder Menschen mit Vorerkrankungen trifft." Die Krankheit sei wellenförmig verlaufen, sagt der 53-Jährige. Er habe einige Zeit Schnupfen gehabt, dann sei Husten dazugekommen. "Die Symptome sind wenig spektakulär, genau das erleichtert dem Virus die Ausbreitung", mahnte er.

07:14 Uhr

Deutsche telefonieren viel öfter und länger als sonst

Das kann ich nur bestätigen: Wegen der Corona-Krise telefonieren die Menschen in Deutschland viel mehr als sonst. Alle drei großen Telekommunikationsnetzbetreiber melden einen deutlichen Anstieg bei der Anzahl der Telefonate und ihrer Dauer.

  • An deutlichsten ist der Anstieg bei Vodafone: Im Festnetz waren es rund 45 Prozent mehr Telefonate und im Mobilfunk rund 38 Prozent mehr Gespräche im Vergleich zu üblichen Tagen.
  • Von Telefónica heißt es, die Anzahl und Länge der Telefonate sei in der vergangenen Woche gegenüber einem normalen Werktag um rund ein Drittel gestiegen.
  • Auch die Deutsche Telekom bestätigt einen Anstieg der Telefonminuten, nennt allerdings keine konkreten Zahlen.
  • Beim mobilen Surfen hingegen beobachtet Vodafone einen Rückgang. "Deutschland surft im WLAN und telefoniert wieder mehr", schreibt das Unternehmen.
06:47 Uhr

Kälteste Nächte seit Monaten, tagsüber strahlend blauer Himmel

Es sind derzeit die kältesten Nächte seit Monaten, zum Teil sogar seit mehr als einem Jahr. Und so ist es auch heute in der Früh verbreitet frostig. Am kältesten ist es in Haidmühle am Bayrischen Wald mit minus 16 Grad. Doch auch das Nebelhorn, Garmisch-Partenkirchen Kreuzeck, der Wallberg, Klingenbrunn (alle Bayern) oder Morgenröthe-Rautenkranz, der Grosse Falkenstein sowie Oderwitz (alle Sachsen) vermelden aktuell um die minus 10 bis minus 11 Grad.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander

Dafür scheint heute nach frostigem Morgen die Sonne oft vom strahlend blauen Himmel und dünne Wolken an der Küste sowie an den Alpen stören kaum. Der Schönwetter-Bringer ist dabei weiterhin Hoch "Jürgen", der aber auch nach wie vor mit kalter Luft und einem teils kräftigen Ostwind für eine erhöhtes Fröstelgefühl und magere Höchstwerte von 3 bis 11 Grad sorgt.

Die weiteren Aussichten: Morgen ändert sich nur wenig. Doch am Donnerstag und Freitag stellt sich Lage etwas um und es wird wärmer. Bei einem Mix aus Sonne und Wolken sowie einem nachlassenden Wind steigen die Werte am Donnerstag auf 7 bis 12 und am Freitag auf 10 bis 17 Grad.

Damit ist der Freitag der wärmste Tag der Wetterwoche. Denn am Wochenende droht der nächste Absturz. Der Samstag ist zwar nochmals verhältnismäßig mild mit 10 bis 17 Grad. Allerdings dreht der Wind im Norden auf Nord und lässt maximal noch 7 bis 10 Grad zu. Der Sonntag bringt uns dann wechselhaftes Schauerwetter und im Westen und Norden sinkt die Schneefallgrenze allmählich bis in tiefere Lagen. Dazu gibt es nur noch 5 bis 11 Grad mit einem teils kräftigen Nordwind. Ihr Björn Alexander

06:28 Uhr

Das wird heute wichtig

Einen schönen guten Morgen!

Gerade ist die Meldung reingekommen, dass China die Abriegelung der Provinz Hubei weitgehend aufhebt. Gleich finden Sie hier mehr dazu. Ganz anders ist es in Großbritannien, dort geht es jetzt erst los mit den Ausgangsbeschränkungen. Die Bürger dürfen in den nächsten drei Wochen nur noch aus triftigen Gründen das Haus verlassen. Alle wichtigen Entwicklungen zur Corona-Krise finden Sie auch in unserem Corona-Ticker. Ansonsten stehen heute diese Termine an:

  • Das Bundesinnenministerium stellt die polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2019 vor. Schon durchgesickert ist, dass die Zahl der Diebstähle gesunken ist.
  • Im Prozess gegen die Neonazis der Gruppierung "Revolution Chemnitz" wird voraussichtlich heute das Urteil fallen.
  • Heute vor fünf Jahren zerschellte eine Germanwings-Maschine in den französischen Alpen. Alle 150 Insassen starben. Der Kopilot hatte die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht. Eine Gedenkfeier wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt, es soll aber ein Kranz niedergelegt werden.
  • Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) legt ihre Geschäftszahlen für 2019 vor. Das Vorjahr hatte sie mit einem hohen Verlust von 2,3 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Bank war vor allem wegen großer Probleme in der Finanzierung von Schiffen in Schieflage geraten und erhält Milliarden-Unterstützung vom Staat.

 

06:00 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht