Montag, 08. März 2021Der Tag

mit Kai Stoppel
Kai Stoppel
22:36 Uhr

Das war Montag, der 8. März 2021

Neben dem Weltfrauentag dominierten heute das Ex-Royal-Interview und die Maskenaffäre den Nachrichtentag: Während Meghan und Harry mit für manche mehr, für andere minder schockierenden Neuigkeiten aufwarteten, stolperten in Deutschland Politiker der Unionsparteien über umstrittene Geschäfte mit Corona-Schutzmasken. Nikolas Löbel trat daraufhin sogar aus der CDU, Georg Nüßlein aus der CSU aus. In Sachen Corona-Pandemie war es der große Tag der Lockerungen: In vielen Bundesländern traten abgeschwächte Corona-Maßnahmen in Kraft.

Und das interessierte Sie außerdem:

Das war es für heute mit dem "Tag" bei ntv.de. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen und Sie klicken morgen wieder rein. Bis dahin wünsche ich noch einen schönen Abend und eine angenehme Nacht.

Ihr Kai Stoppel

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Die Skyline der Innenstadt von Essen.

(Foto: imago images/Jochen Tack)

22:11 Uhr

Europaparlament will Gebäude nach Sophie Scholl benennen

Das Europaparlament bekommt ein Sophie-Scholl-Gebäude. Wie Parlamentssprecher Jaume Duch am Montagabend auf Twitter mitteilte, soll ein Parlamentsgebäude in Brüssel nach der Widerstandskämpferin gegen das Nazi-Regime benannt werden. Sophie Scholl war am 18. Februar 1943 im Alter von 21 Jahren festgenommen worden, als sie gemeinsam mit ihrem Bruder Hans Flugblätter der Widerstandsbewegung "Weiße Rose" an der Münchner Universität verteilte. Vier Tage später wurden die Geschwister Scholl und ihr Mitstreiter Christoph Probst von den Nazis hingerichtet.

21:44 Uhr

Mittlerweile fast hundert Tote durch Explosionen in Äquatorialguinea

Einen Tag nach den verheerenden Explosionen auf einem Militärstützpunkt im zentralafrikanischen Äquatorialguinea ist die Zahl der Todesopfer deutlich gestiegen. 98 Menschen seien gestorben, teilte die Regierung mit. Zudem gebe es 615 Verletzte. Zuvor hatten die Behörden von mindestens 30 Toten gesprochen. Die vier Explosionen hatten sich am Sonntag in der Stadt Bata auf dem Militärstützpunkt Nkoa Ntoma ereignet, auf dem Spezialeinheiten untergebracht sind. Nach Angaben der Behörden explodierten mehrere Waffen- und Munitionsdepots.

21:13 Uhr

Gericht hebt Korruptions-Urteile gegen Brasiliens Ex-Präsident auf

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Luiz Inácio Lula da Silva.

(Foto: picture alliance/dpa)

Brasiliens Oberstes Gericht hat die Korruptions-Urteile gegen den ehemaligen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva aufgehoben. Richter Edson Fachin kassierte alle vier Verurteilungen gegen den 75-Jährigen. Er argumentierte, das Gericht im südbrasilianischen Curitiba, das alle Prozesse gegen Lula geführt hatte, sei dafür nicht zuständig gewesen. Die Fälle müssen nun von einem Bundesgericht in Brasilia neu aufgerollt werden.

Die Entscheidung des Obersten Richters schlug wie eine Bombe in Brasilien ein. Werden die Urteile vom Bundesgericht in Brasilia nicht wieder in Kraft gesetzt, könnte der nach wie vor populäre linksgerichtete Politiker bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten. Aktuell befindet sich Lula auf freiem Fuß.

20:33 Uhr

Viele Zuschauer bei Meghan-Harry-Interview - doch weit weg von früheren Rekorden

Es ist sicher das meistdiskutierte Fernsehereignis der Woche - aber wie viele sahen am Ende das Interview mit Herzogin Meghan und Prinz Harry auf dem US-Fernsehsender CBS? Wie US-Medien übereinstimmend berichteten, kam die zweistündige Sendung mit TV-Moderatorin Oprah Winfrey auf durchschnittlich 17,1 Millionen Zuschauer. Damit ist es das meistgesehen Nicht-Sportereignis in der Fernsehsaison 2020/21.

Einige Medien betonten jedoch, dass die Zuschauerzahl nicht an andere TV-Großereignisse vergangener Jahre herankam. So wurde das Oprah-Winfrey-Interview mit Michael Jackson im Jahr 1993 von 62 Millionen Zuschauern verfolgt. Das TV-Interview von Pornostar Stormy Daniels im Jahr 2018, die nach eigener Aussage ein Stelldichein mit Donald Trump gehabt hatte, wurde von 21,3 Millionen Menschen gesehen.

20:07 Uhr

AfD-Aktivist vergleicht Corona-Impfstoff mit Zyklon B

Ein AfD-Aktivist hat in der österreichischen KZ-Gedenkstätte Mauthausen Corona-Impfstoffe mit dem Giftstoff Zyklon B verglichen, der in der NS-Zeit zur Massentötung von KZ-Häftlingen eingesetzt wurde. Die österreichische Polizei habe Ermittlungen gegen das aus Bayern stammende AfD-Mitglied eingeleitet, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung handelt es sich bei dem Mann um den AfD-Aktivisten Stefan Bauer.

Ein Teil des ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagers Mauthausen. Foto: Harald Schneider/APA/dpa/Archivbild

KZ-Gedenkstätte Mauthausen.

(Foto: Harald Schneider/APA/dpa/Archivbild)

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19:24 Uhr

Nach Tod von schwer verletztem Baby - Polizei ermittelt im "familiären Umfeld"

Ein drei Monate altes Mädchen war vergangenen Mittwoch in ein Krankenhaus in Cloppenburg in Niedersachsen eingeliefert worden. Der Säugling war schwer verletzt - am Samstag starb das Kind. Nun ermittelt die Polizei, ob ein Verbrechen vorliegt. Dem Obduktionsergebnis zufolge könne nicht ausgeschlossen werden, das der Tod des Säuglings "schuldhaft herbeigeführt" worden sei, hieß es. Die Ermittlungen konzentrierten sich "derzeit auf das nähere familiäre Umfeld". Die Polizei hatte ihre Arbeit bereits nach der Einlieferung des verletzten Babys in die Klinik aufgenommen. Weitere Details nannten die Beamten nicht.

18:39 Uhr

Demonstranten "Wir gehorchen nicht" - Erdogan: Frau "allem voran Mutter"

Zum Internationalen Frauentag haben in Istanbul Tausende Menschen friedlich für Gleichberechtigung und gegen Gewalt gegen Frauen demonstriert. Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot versammelten sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Abend unter dem Motto "Feministischer Widerstand überall" im Zentrum auf der europäischen Seite der Stadt. Sie riefen Slogans wie "Wir schweigen nicht, wir haben keine Angst, wir gehorchen nicht" und "Frauen, Leben, Freiheit". Berichte über Festnahmen gab es zunächst nicht.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte ebenfalls heute in einer Rede gesagt, man wolle stärker gegen Gewalt gegen Frauen vorgehen und Familien, deren Fundament "Mann und Frau" seien, als Institution stärken. Eine Frau sei seiner Meinung nach "allem voran Mutter".

18:06 Uhr

Mehr als acht Jahre nach Kopfschuss - Apple-TV-Deal für 23-jährige Friedensikone

Malala,Yousufzai Porträt 2018

Malala Yousafzai.

(Foto: imago images/Hans Lucas)

Die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai und die TV-Sparte von Apple gehen eine mehrjährige Partnerschaft ein. Malala solle mit ihrer Produktionsfirma Extracurricular für Apple TV+ an der Schaffung von Dramen, Komödien, Dokumentationen, Animationen und Kinderserien arbeiten, teilte der US-Konzern mit. "Ich glaube an die Kraft von Geschichten, um Familien zusammenzubringen, Freundschaften zu schließen, Bewegungen aufzubauen und Kinder zum Träumen zu inspirieren", sagte die 23-Jährige demnach.

Die Pakistanerin erhielt 2014 für ihren Einsatz für das Recht aller Kinder auf Bildung als bislang jüngste Preisträgerin überhaupt den Friedensnobelpreis. Im Oktober 2012 hatte sie ein Attentat überlebt, nachdem maskierte Taliban-Kämpfer im Norden Pakistans ihren Schulbus gestoppt und ihr in den Kopf geschossen hatten. Auch heute ist sie noch Drohungen ausgesetzt. Yousafzai lebt in Großbritannien.

17:38 Uhr

Trump scheitert mit letzter Klage gegen Wahlausgang vor Supreme Court

Man kann dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump sicher nicht nachsagen, er hätte nicht alles versucht, um seine Wahlniederlage noch in einen Sieg zu verwandeln. Dutzende Klagen blieben jedoch erfolglos. Jetzt hat das oberste US-Gericht, der Supreme Court, einen weiteren Einwand des Republikaners gegen den Wahlausgang abgewiesen - fast zwei Monate nachdem Nachfolger Joe Biden bereits das Weiße Haus bezogen hat.

Der Anlass der nun gescheiterten Klage: Trump hatte sich in seinem Ärger über die eigene Wahlniederlage Ende Dezember erneut an den Supreme Court gewandt, um gegen den Wahlausgang vorzugehen - diesmal im US-Bundesstaat Wisconsin. Das oberste US-Gericht entschied sich aber dagegen, den Fall zu prüfen, teilte es nun mit. US-Medien zufolge war dies der letzte Einspruch Trumps zum Wahlausgang, der am Supreme Court anhängig war.

17:08 Uhr

Verschwundenes Ehepaar in Südtirol - Sohn gesteht Tat

Im Fall eines länger vermissten und wohl getöteten Ehepaares in Südtirol hat der erwachsene Sohn bei Verhören die Tat gestanden, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Die Leiche der 63-jährigen Mutter war Anfang Februar bei einer großen Suchaktion im Fluss Etsch bei Neumarkt gefunden worden. Nach ihrem 68 Jahre alten Mann wird noch gesucht. Den Berichten zufolge soll ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben werden, um den geistigen Zustand des Beschuldigten zu klären.

Das Paar war Anfang Januar aus der eigenen Wohnung verschwunden und vermisst gemeldet worden. Der Sohn aus Bozen geriet früh ins Visier der Ermittler. Er wurde Ende Januar wegen des Verdachts auf zweifache vorsätzliche Tötung festgenommen. Er soll die Körper der Eltern in den Fluss geworfen haben. Der Mann hatte die Vorwürfe lange bestritten.

17:00 Uhr

Schlagzeilen am Nachmittag

16:37 Uhr

Interne Ermittlungen gegen "Bild"-Chefredakteur

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Julian Reichelt.

(Foto: imago images/Norbert Schmidt)

Julian Reichelt, Chefredakteur der "Bild"-Zeitung, muss sich in einem Compliance-Verfahren innerhalb des Axel-Springer-Verlags verantworten, wie der "Spiegel" berichtet. Rund ein halbes Dutzend Mitarbeiterinnen hatten dem Medienhaus Vorfälle aus den vergangenen Jahren angezeigt, derzeit kümmert sich ein Team unter der Leitung von Chief Compliance Officer Florian von Götz um die Aufklärung der Sachverhalte.

Unter anderem geht es bei der Untersuchung um Machtmissbrauch und die Ausnutzung von Abhängigkeitsverhältnissen. In einzelnen Fällen soll sich Reichelt möglichen Vorwürfen von Nötigung und Mobbing stellen müssen, wie mehrere Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, berichten. Das genaue Ausmaß der Compliance-Untersuchung ist derzeit noch unklar. Ein Sprecher des Springer-Verlags sagt, man äußere sich "zu internen Vorgängen grundsätzlich nicht".

16:27 Uhr

Ausstellung über Bud Spencer bald in dieser deutschen Stadt

Fans des 2016 gestorbenen italienischen Schauspielers Bud Spencer können Originalrequisiten aus seinen Filmen und bisher unveröffentlichte Fotos bald in einer Ausstellung bestaunen: In Berlin soll von Ende Juni an Leben und Werk des Darstellers im Römischen Hof Unter den Linden bewundert werden können. Die Schau war bereits für den Sommer 2020 geplant, wurde wegen der Corona-Pandemie aber verschoben und soll nun - pünktlich zu Spencers fünftem Todestag - am 27. Juni starten. Er starb im Alter von 86 Jahren.

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Bud Spencer (links) hieß mit bürgerlichem Namen Carlo Pedersoli. Er wurde mit Filmen wie "Vier Fäuste für ein Halleluja", zusammen mit Terence Hill (rechts), vor allem für seine Darstellung des gutherzigen Grobians bekannt, der für Recht und Ordnung sorgt.

(Foto: imago stock&people)

16:15 Uhr
Breaking News

Nüßlein tritt nach Maskenskandal aus CSU aus

Der wegen Geschäften mit Corona-Schutzmasken in der Kritik stehende Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein ist aus der CSU ausgetreten. Das teilte Generalsekretär Markus Blume nach einer Schalte des CSU-Präsidiums mit.

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15:50 Uhr

Oprah: Weder Queen noch Prinz Philip sprachen über Archies Hautfarbe

Es ist einer der größten Aufreger im Interview von Prinz Harry und seiner Frau Meghan: Meghan, deren Mutter Afroamerikanerin ist, hatte darin berichtet, während ihrer Schwangerschaft mit Archie habe es im Königshaus Gespräche darüber gegeben, wie "dunkel" die Haut ihres Kindes wohl sein würde. Das Paar wollte jedoch vor den Kameras nicht verraten, wer die Bedenken geäußert hatte. Doch die US-Starmoderatorin Oprah Winfrey stellt nun klar: Weder Königin Elizabeth II. noch deren Ehemann Prinz Philip waren an den Gesprächen über die Hautfarbe beteiligt gewesen. Harry "wollte sichergehen, dass ich weiß, (...) dass es weder seine Großmutter noch sein Großvater waren, die Teil dieser Gespräche waren", sagte Winfrey.

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15:29 Uhr

Nach Maskenaffäre - Löbel tritt auch aus der Partei aus

Der durch die Maskenaffäre unter Druck geratene Politiker Nikolas Löbel zieht weitere Konsequenzen: Nach seinem Austritt aus der Unionsfraktion und der Rückgabe seines Bundestagsmandats ist Löbel auch aus der CDU ausgetreten, wie die "Rhein-Neckar-Zeitung" unter Berufung auf Parteikreise berichtete. Claudius Kranz, der Fraktionschef der CDU im Mannheimer Gemeinderat, sowie Löbels Wahlkreisbüro bestätigten der Deutschen Presse-Agentur den Parteiaustritt.

15:06 Uhr

Hinweise aus den USA - Kinderporno-Razzia in NRW

Schlag gegen Kinderpornografie in Nordrhein-Westfalen: Bei Razzien wurden in den vergangenen eineinhalb Wochen 54 Objekte in 40 Städten durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft Köln mitteilte. Die 73 Beschuldigten sollen demnach sich oder anderen kinderpornografische Inhalte vor allem über soziale Netzwerke verschafft haben. Bei den Durchsuchungen wurden 440 Datenträger beschlagnahmt. Einzelne der Beschuldigten legten bereits Geständnisse ab.

Der entscheidende Hinweis kam aus den USA: Die Organisation National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) nimmt Hinweise im Zusammenhang mit Straftaten an Kindern entgegen und leitet sie an die zuständigen Behörden in den USA und im Ausland weiter.

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14:43 Uhr

Bei Imbissbesuch - Kinder-Duo klaut Mann das Auto

Ein Mann wollte in Gifhorn in Niedersachsen nur schnell am Imbiss etwas zu essen holen - die Gunst der Stunde nutzte ein Elfjähriger, um sich dessen Auto zu schnappen. Nach Angaben der Polizei ließ der Autofahrer den Zündschlüssel stecken oder verlor ihn beim Aussteigen. Der Junge sprang in den Wagen, ein 13-jähriger Kumpel nahm auf dem Beifahrersitz Platz, und los ging die Fahrt. Pech für das Duo: Ein Bekannter des 31-jährigen Wagenbesitzers kam zufällig vorbei und nahm gemeinsam mit dem Düpierten die Verfolgung der Kinder auf.

Nach wenigen Minuten stieß der elfjährige Autodieb an einer Ampel rückwärts gegen ein hinter ihm wartendes Fahrzeug und musste seine Fahrt beenden. Verletzt wurde bei dem Geschehen niemand, an den Autos entstand ein Schaden von 12.000 Euro. Die Kinder wurden ärztlich untersucht und an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

14:19 Uhr

Forscher entdecken bisher fernste Radioquelle im All

Ein Blick ins All ist immer ein Blick in die Vergangenheit - um genau zu sein, ist ein Blick auf alle Gegenstände ein Blick in die Vergangenheit, aber im Fall des Weltraums macht das zum Teil einen erheblichen Unterschied. Einem internationalen Forscherteam ist nun der Blick auf die bisher fernste Radioquelle im All gelungen: Es handelt sich um einen sogenannten radiolauten Quasar aus einer Zeit, in der das Universum gerade einmal 780 Millionen Jahre alt war, wie das Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) mitteilte.

Damit ermöglicht der Quasar einen Eindruck von der Frühzeit des Universums, das vor 13,8 Milliarden Jahren entstand. Die Forscher berichteten über die Entdeckung in der Fachzeitschrift "The Astrophysical Journal". Quasare sind die leuchtstarken Zentren von Galaxien, die von supermassereichen Schwarzen Löchern angetrieben werden und aktiv Materie ansammeln.

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Künstlerische Darstellung eines Quasars wie P172+18. Ein zentrales supermassereiches schwarzes Loch zieht benachbartes Gas an.

(Foto: ESO/M. Kornmesser)

14:10 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine geschätzte Kollegin Johanna Ohlau hat sich nun auf ihr Rad geschwungen, um bei einer kleinen Tour den sonnigen Nachmittag zu genießen. Daher übernehme ich ab sofort für sie: Mein Name ist Kai Stoppel - ich saß bis vor einigen Minuten ebenfalls auf dem Rad. Nun freue ich mich aber darauf, Ihnen ausgeruht die wichtigsten Neuigkeiten in "Der Tag" bei ntv.de zu präsentieren.

Wenn Sie mich kontaktieren wollen zwecks Fragen, Anregungen, Kritik oder einfach, um mal Guten Tag zu sagen, können Sie das tun unter: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de.

13:57 Uhr

In Polizei-Gewahrsam kollabierter 19-Jähriger nicht durch Gewalteinwirkung gestorben

Woran ist ein 19-jähriger Mann aus Delmenhorst nach einer Festnahme am Freitag ums Leben gekommen? Danach wurden Zweifel an der Darstellung der Polizei laut. Doch eine rechtsmedizinische Untersuchung könnte die beteiligten Polizeibeamten entlasten: Sie komme zu dem vorläufigen Ergebnis, dass der junge Mann nicht durch Gewalteinwirkung von außen gestorben sei, wie die Staatsanwaltschaft in Oldenburg mitteilt. Die genaue Todesursache ist demnach aber weiter unklar. Es wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft weitere Untersuchungen, insbesondere eine toxikologische in Auftrag gegeben.

Der 19-Jährige war nach einer Kontrolle wegen möglichen Drogenkonsums am Freitagabend in Delmenhorst auf die Dienststelle der Polizei gebracht worden. Bei der Festnahme soll es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, der 19-Jährige soll unter anderem einen Polizisten mit der Faust geschlagen haben. Dieser soll dann Pfefferspray eingesetzt haben. Von den alarmierten Rettungskräften behandelt zu werden, hatte der junge Mann nach Angaben der Delmenhorster Polizei abgelehnt, aber sei daraufhin in einer Gewahrsamszelle zusammengebrochen.

13:34 Uhr

Mit dem Zug zum Flug - Lufthansa und Bahn bauen Kooperation aus

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Die beiden Unternehmen wollen das Angebot kombinierter Tickets ausbauen.

(Foto: picture alliance / Daniel Kubirski)

Mit dem Zug zum Flug - angesichts von Zugausfällen und Verspätungen war das in der Vergangenheit durchaus riskant. Die Lufthansa und die Deutsche Bahn wollen jedoch angesichts wachsender Kritik an umweltschädlichen Inlandsflügen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Mit durchgehenden Tickets und schnelleren ICE-Direktverbindungen sollen umsteigende Fernflugpassagiere dazu gebracht werden, mit dem Zug zum Drehkreuz Frankfurt zu reisen, wie die beiden Unternehmen in Frankfurt mitteilten. Im Einzelnen werden fünf weitere Städte in das bereits bestehende System Lufthansa Express Rail aufgenommen. Zusätzlich will die Bahn ab Dezember bei bestimmten ICE-Sprinter-Verbindungen von Köln, München und Nürnberg zum Frankfurter Flughafen Zwischenhalte streichen und so die Fahrzeit verkürzen.

Im Lufthansa Express Rail haben die Passagiere nur ein Verbundticket, werden bei Verspätung automatisch auf die nächsten Flüge umgebucht und genießen je nach Status Annehmlichkeiten wie Lounges und Services. Am Flughafen sollen sie schnell durch die Kontrollen geschleust werden. Ein Problem bleibt das Gepäck, das weiterhin von den Passagieren selbst bis zum Flughafen gebracht werden muss. Versuche der Gepäckannahme bereits an den Ausgangsbahnhöfen hatten sich in der Vergangenheit als zu komplex und zu teuer erwiesen.

13:15 Uhr

Hirtenhunde attackieren Hundebesitzer und ihre Tiere - zwei Menschen verletzt

Frei laufende Hirtenhunde haben in Taucha bei Leipzig auf der Straße Hundebesitzer und deren Tiere angegriffen und verletzt. Ein schwer verletzter Hund musste später eingeschläfert werden, wie die Leipziger Polizei mitteilte. Die drei Kangal-Hirtenhunde griffen gestern Nachmittag zunächst eine 14-Jährige beim Spaziergang mit ihren Hunden an. Das Mädchen wurde an der Hand verletzt, sie musste in einer Klinik behandelt werden. Ihr Golden Retriever und ein Welpe trugen ebenfalls Verletzungen davon. Der ältere Hund musste später eingeschläfert werden. Wenig später wurden ein 58-Jähriger und sein Hund angegriffen. Herbeieilende Polizeibeamte konnten die Hütehunde von dem Mann und seinem Tier trennen. Der 58-Jährige erlitt Bisswunden an den Händen. Sein Hund wurde ebenfalls schwerst verletzt.

12:48 Uhr

Neuer Fall in Brandenburg: Geflügelpest breitet sich weiter aus

Legehennen stehen in einem Betrieb für die Produktion von Eiern aus Freilandhaltung. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Die Geflügelpest breitet sich weiter aus in Norddeutschland. (Archivbild)

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild)

Die Geflügelpest hat erneut zu einer massenhaften Tötung von Hühnern und Puten geführt. Wie das brandenburgische Verbraucherschutzministerium mitteilte, wurde der Erreger H5N8 bei einem Putenbestand im Landkreis Märkisch-Oderland festgestellt. Rund zehntausend Puten seien getötet worden. Es ist demnach bereits der neunte Fall von Geflügelpest in einem Nutzgeflügelbestand innerhalb weniger Wochen in dem Bundesland.

Gestern hatte zudem das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium in Kiel mitgeteilt, dass eine große Geflügelhaltung mit rund 76.000 Legehennen im Kreis Plön von der Geflügelpest betroffen ist. Alle Tiere müssten nach den Auflagen der Geflügelpestverordnung nun getötet werden, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, erklärte das Ministerium. Um den Betrieb wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Die Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, ist eine Infektionskrankheit, die vor allem bei Wasservögeln und anderen Vögeln vorkommt.

12:22 Uhr
Breaking News

Masken-Affäre: CDU-Abgeordneter Löbel legt Bundestagsmandat sofort nieder

Der unter Druck geratene CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel legt wegen der Affäre um Geschäfte mit Corona-Masken sein Bundestagsmandat sofort nieder. "Um weiteren Schaden von meiner Partei abzuwenden, lege ich mein Bundestagsmandat mit sofortiger Wirkung nieder", teilte er mit.

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12:01 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:28 Uhr

Illegales Autorennen endet mit zwei Verletzten

Bei einem illegalen Straßenrennen zweier Autos in Bremerhaven sind zwei Menschen verletzt worden. Die beiden Pkw seien stadteinwärts gerast, andere Autofahrer seien bedrängt worden, teilte die Polizei mit. Auf regennasser Fahrbahn verlor einer der Fahrer gestern Abend in einer leichten Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen schleuderte über den Geh- und Radweg und kam nach 30 Metern an einem Lichtmast zum Stehen. Der 19 Jahre alte Fahranfänger am Steuer des völlig zerstörten Autos wurde verletzt und kam ins Krankenhaus. Sein ein Jahr jüngerer Beifahrer wurde leicht verletzt.

Die Polizei sperrte den Unfallort, nach den Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die Straße schließlich freigegeben. Die Führerscheine des 19-Jährigen und des 29 Jahre alten Fahrers des anderen Autos wurden beschlagnahmt.

10:55 Uhr

Greta-Spinne bekommt Gesellschaft: Forscher beschreibt 25 neue Arten

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Thunberga greta - Peter Jäger hat eine neue Spinnengattung nach der Aktivistin benannt.

(Foto: picture alliance/dpa/-)

Erinnern Sie sich noch an die Greta-Spinne? Das Tier wurde ja im vergangenen Jahr auf Madagaskar entdeckt - und bekommt nun Gesellschaft: Ein Forscher beschrieb 25 neue Arten aus der nach der schwedischen Umweltaktivistin Greta Thunberg benannten Spinnengattung. Drei der neu entdeckten Arten von Riesenkrabbenspinnen benannte der Frankfurter Arachnologe Peter Jäger nach Menschen, die ihn mit ihrem Engagement beeindruckten, wie das Senckenberg-Forschungsinstitut in Frankfurt am Main mitteilte.

Die Riesenkrabbenspinnen der Gattung Thunberga greta waren im vergangenen Sommer erstmals beschrieben worden. Mit der Namenswahl wollte der Forscher an das Engagement der schwedischen Umweltaktivistin gegen den Klimawandel erinnern und auf die Bedrohung der Artenvielfalt aufmerksam machen. Nun beschrieb Jäger 25 neue Arten dieser Gattung, die auf Madagaskar und auf einer nahen Inselgruppe vorkommen - und wählte wieder Namen mit Botschaften: Eine Spinnenart nannte er Thunberga jyoti nach der 15-jährigen Inderin Jyoti Kumari, die ihren verletzten Vater mit dem Fahrrad 1200 Kilometer in sein Heimatdorf fuhr. Eine weitere Art - Thunberga boyanslat - trägt nun den Namen des niederländischen Umweltaktivisten Boyan Slat. Auch Malala Yousafzai, pakistanische Kinderrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin, wurde Namenspatin einer Riesenkrabbenspinnenart.

10:30 Uhr

FDP-Chef Lindner schlägt Sonderermittler in Maskenaffäre vor

FDP-Chef Christian Lindner hat die Einrichtung eines Sonderermittlers ins Gespräch gebracht, um die Affäre um Provisionen von Bundestagsabgeordneten bei der Beschaffung von Corona-Schutzmasken aufzuklären. Man müsse auch schauen, was "auf der anderen Seite des Beschaffungsprozesses, also in den Ministerien passiert ist", sagte Lindner im "Frühstart" bei ntv. "Sicherlich wäre die CDU/CSU gut beraten, einen Sonderermittler zu fordern, der mit besonderen Befugnissen und Akteneinsicht als unabhängige Persönlichkeit hier Transparenz und Klarheit schafft", betonte Lindner. Ein Sonderermittler könne ganz ohne Vorverurteilung "Licht ins Dunkel" bringen. Die Abgeordneten Georg Nüßlein von der CSU und Nikolas Löbel von der CDU sollen Provisionen in sechsstelliger Höhe für die Vermittlung von Masken-Geschäften kassiert haben.

10:10 Uhr

200 Tierkadaver und 32 verwahrloste Katzen in Haus von Rentnerin entdeckt

Die Behörden in Saarbrücken haben nur durch Zufall einen gruseligen Fund gemacht: Ein entlaufener Hund hat zur Entdeckung eines Horrorhauses für Katzen geführt. Der Hundehalter nahm gestern bei der Suche nach dem Hund aus einem Wochenendhaus die kläglichen Schreie mehrerer Katzen und starken Verwesungsgeruch wahr, wie die Polizei mitteilt. In dem daraufhin von der Feuerwehr gewaltsam geöffneten Haus entdeckten die Beamten dann eine große Zahl toter und verwahrloster Katzen.

Nach Sichtung zusammen mit dem Landesamt für Verbraucherschutz und mehrerer Tierheimmitarbeiter seien bislang 32 lebende, verwahrloste Katzen eingefangen und ins Tierheim gebracht worden. Im Gebäude lagen zudem mehrere verendete Katzen. Außerdem entdeckten die Helfer in Müllsäcken etwa 150 bis 200 Tierkadaver. Die Entsorgung der Kadaver habe sich so umfangreich gestaltet, dass sie gestern nicht abgeschlossen werden konnte und heute fortgesetzt werden muss. Im Visier der Polizei ist nun die 73 Jahre alte Besitzerin der Gartenlaube.

09:32 Uhr

Mutmaßlicher Helfer der Bataclan-Attentäter in Italien festgenommen

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Bei dem Anschlag in Paris im Jahr 2015 töteten Terroristen 130 Menschen.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Mehr als fünf Jahre nach den Anschlägen islamischer Extremisten in Frankreich mit 130 Toten ist in Italien ein mutmaßlicher Helfer festgenommen worden. Der 36-jährige Algerier werde verdächtigt, den damaligen Tätern gefälschte Dokumente verschafft zu haben, teilte die Polizei mit. Er sei in der Stadt Bari festgenommen worden. Weitere Details dazu sollten noch am Montag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt werden.

Bei den Anschlägen am 13. November 2015 waren in Paris 130 Menschen getötet worden, Hunderte weitere wurden verletzt. Die Täter hatten mit Bomben und Schusswaffen unter anderem den Musik-Club Bataclan und Restaurants angegriffen. Zu den Taten hatte sich die Extremisten-Miliz IS bekannt.

09:14 Uhr

Taylor Swift, Billie Eilish und BTS - Online-Grammys mit großem Star-Aufgebot

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Auf der Bühne und nominiert: US-Star Taylor Swift wird als eine der wenigen bei der Online-Gala vor Ort sein.

(Foto: picture alliance/AP Photo)

Taylor Swift, Billie Eilish und BTS - das Line-Up für die 63. Grammy-Gala am 14. März kann sich sehen lassen: Neben ihnen sollen zudem Cardi B, Sänger Post Malone und Rapperin Megan Thee Stallion auftreten. Und zumindest im Vorprogramm wird auch ein deutscher Musiker dabei sein: Pianist Igor Levit spielt ab 18 Uhr. Die Künstlerinnen und Künstler würden bei der Show zusammenkommen und dabei genug Abstand halten, hieß es in der Mitteilung. Die Preisverleihung soll demnach live im Internet zu sehen sein.

Die Grammys zählen zu den begehrtesten Musikpreisen der Welt. Die US-Sängerin Beyoncé geht mit neun Nominierungen als Favoritin in die kommende Grammy-Verleihung. Ebenfalls mehrere Nominierungen erhielten unter anderen Taylor Swift, Dua Lipa, Roddy Ricch, Billie Eilish, Megan Thee Stallion und DaBaby. Die Gala soll von Comedian Trevor Noah moderiert werden.

08:38 Uhr

Söder: Nüßlein und Löbel sollen Mandate zurückgeben und Geld aus Maskenaffäre spenden

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Söder erneuerte in dem Interview die Forderung, dass die beiden Abgeordneten umgehend ihre Bundestagsmandate niederlegen sollen.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa Pool)

In der Affäre um Provisionen von Bundestagsabgeordneten bei der Beschaffung von Corona-Schutzmasken hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Betroffenen aufgefordert, ihre Mandate zurückzugeben. Neben der Abgabe von Ämtern wäre es auch konsequent, die Mandate abzugeben, sagte der CSU-Chef im ZDF. Ein wichtiges Signal wäre ferner, Geld, das mit diesen Geschäften verdient worden sei, zurückzugeben und zu spenden, um hier auch "moralisch" reinen Tisch zu machen.

Die Abgeordneten Georg Nüßlein von der CSU und Nikolas Löbel von der CDU sollen Provisionen in sechsstelliger Höhe für die Vermittlung von Masken-Geschäften kassiert haben. Beide haben ihren Austritt aus der Unionsfraktion erklärt, wollen ihr Mandat aber behalten, obwohl Partei- und Fraktionsführung den Rückzug verlangen.

08:19 Uhr

Diese Corona-Regeln gelten ab heute

Deutschland tritt in die nächste Lockerungsphase ein. Regional differenziert vollziehen die Länder den dritten Öffnungsschritt. Ab heute sind wieder mehr Kontakte erlaubt. Etwas mehr Leben kommt auch in Läden, Museen, Kosmetikstudios und Schulen.

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08:02 Uhr

Erster Piwi-Wein mit "diplomatischem Auftrag" für deutsche Botschaften

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Die Trauben der Piwi-Weine sind "pilzwiderstandsfähiger" als andere Sorten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Rebsorte Souvignier Gris - der Name sagt Ihnen nichts? Das ändert sich jetzt für Sie und zukünftig für diejenigen, die mal als Gast an Botschaftsempfängen der deutschen Vertretungen im Ausland teilnehmen werden. Das Besondere an dem Wein ist: Es ist ein Piwi-Wein - die Abkürzung steht für den etwas sperrigen Begriff pilzwiderstandsfähig - den das Deutsche Weininstitut (DWI) jetzt in die Auswahl von 42 Weinen und fünf Sekten für offizielle Empfänge in den 227 deutschen Auslandsvertretungen aufgenommen hat.

Der trockene 2019er Weißwein des rheinhessischen Weinguts Abhof in Hahnheim ist ein umweltfreundlicherer Schluck. Winzer Martin Koch sprach von einem großen Schritt, "die neuen klimafreundlichen Rebsorten auch international zu etablieren". Die bislang meist wenig bekannten Rebsorten weisen eine höhere Resistenz gegenüber Pilzbefall und anderen Schädlingen auf und erfordern damit weit weniger Pflanzenschutzmittel als herkömmliche Rebsorten.

07:42 Uhr

Trotz IOC-Klatsche: Rhein-Ruhr strampelt weiter für Olympia

Ungeachtet der aussichtslosen Lage will die Rhein-Ruhr-Region an der Olympia-Bewerbung für 2032 festhalten. "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch gewinnen, ist äußerst gering", sagte Rhein-Ruhr-City-Geschäftsführer Michael Mronz dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Das Internationale Olympische Komitee hatte zuletzt die australische Stadt Brisbane zum bevorzugten Kandidaten für die Sommerspiele 2032 ausgewählt. "Darüber, wie das jetzt gelaufen ist, müssen wir mit dem IOC sicherlich diskutieren. Jubelnd laufen wir nicht durch die Gegend", sagte Mronz, der mit IOC-Präsident Thomas Bach ein Gespräch geführt hat. Über den Inhalt sei Stillschweigen vereinbart worden.

Mehr dazu lesen Sie auch im Sport-Tag.

07:25 Uhr

Betrunkener Mann fällt bei Tempo 100 aus Auto

Angeschnallt war dieser Mann wahrscheinlich nicht: Ein 36-Jähriger ist aus einem 100 Kilometer pro Stunde fahrenden Auto auf die Autobahn 30 bei Osnabrück gestürzt. Dabei verletzte sich der Mann gestern am späten Nachmittag schwer am Kopf, wie die Autobahnpolizei mitteilte. Den Angaben zufolge waren fünf Menschen in dem Wagen, als er auf Höhe Osnabrück-Hellern aus dem Auto auf die Autobahn fiel. Die Polizei ermittelt zu den Gründen, eine Straftat wird den Angaben zufolge nicht vermutet. Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab 2,7 Promille. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Autobahn Richtung Niederlande war vorübergehend voll gesperrt.

07:03 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

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Pandemiebedingt wird es keine großen Demos wie in der Vergangenheit geben.

(Foto: www.imago-images.de)

heute ist nicht nur ein Start in die neue Woche, sondern auch ein Tag im Zeichen der Gleichberechtigung und der Rechte von Frauen: Heute ist Weltfrauentag - im Bundesland Berlin seit 2019 ein gesetzlicher Feiertag! Sollte es ein bundesweiter Feiertag werden? Darüber können Sie unten abstimmen.

Das beschäftigt uns heute ansonsten:

  • Mit zahlreichen digitalen Veranstaltungen wird der Weltfrauentag in Deutschland politisch begangen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Ehefrau Elke Büdenbender diskutieren ab 11 Uhr mit mehreren Expertinnen unter der Überschrift "Digitalisierung ist weiblich". Auch Parteien und Verbände laden bundesweit zu digitalen Veranstaltungen ein.
  • In den meisten Bundesländern werden heute einzelne Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelockert. Zudem gibt es vom Bund bezahlt für alle Bürger nun wöchentlich mindestens einen kostenlosen Schnelltest. Aktuelles zur Pandemie im Corona-Ticker.
  • Knapp zehn Monate nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd beginnt heute (8 Uhr Ortszeit; 15.00 Uhr MEZ) in Minneapolis der Prozess gegen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin.
  • Am Nachmittag verkündet der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe sein erstes Urteil zur Haftung der VW-Konzerntochter Audi im Diesel-Skandal.
  • Der HSV will seine schwarze Serie gegen Holstein Kiel in der 2. Fußball-Bundesliga beenden und auf den zweiten direkten Aufstiegsplatz vorrücken - mehr dazu im Sport-Tag.

Ich begleite Sie in der ersten Tageshälfte durch die Welt der Nachrichten. Mein Name ist Johanna Ohlau. Haben Sie Kritik, Lob oder Hinweise? Wenn Sie mir schreiben möchten, tun Sie das gern via Twitter oder per Mail an johanna.ohlau[at]nachrichtenmanufaktur.de. Starten Sie gut in die Woche!

06:44 Uhr

Irak-Besuch: Papst spendet Vater von totem Flüchtlingsjungen Alan Kurdi seinen Segen

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Ein vom Vatikan veröffentlichtes Foto zeigt die Begegnung von Papst Franziskus mit dem Vater des ertrunkenen Jungen.

(Foto: picture alliance / ©Catholic Press Photo)

Am letzten Abend seines Besuchs im Irak hat Papst Franziskus den Vater des toten Flüchtlingsjungen Alan Kurdi getroffen. Das 84-jährige Oberhaupt der Katholiken sprach gestern mit Abdullah Kurdi in Erbil. Ein vom Vatikan veröffentlichtes Foto zeigt, wie der Papst dem Vater seinen Segen spendet. "Der Papst hat lange mit Abdullah Kurdi gesprochen und konnte den Schmerz eines Vaters hören, der seine Familie verloren hat", erklärte der Vatikan.

Das Bild des toten syrischen Flüchtlingsjungen ging im September 2015 um die Welt. Der Dreijährige war auf der Flucht nach Griechenland im Mittelmeer ertrunken, seine Leiche mit dem Gesicht im Sand wurde an einem Strand nahe des türkischen Ferienortes Bodrum gefunden. Fotos von dem kleinen Leichnam am Strand und auf dem Arm eines Polizisten sorgten weltweit für Bestürzung und wurden zum Symbol für die Flüchtlingskrise. 2019 benannte die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye ihr Flüchtlingsrettungsschiff "Professor Albrecht Penck" in Gedenken an den kleinen Jungen in "Alan Kurdi" um.

06:32 Uhr

Woche beginnt teils sonnig, aber mit niedrigen Temperaturen

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Spätestens ab Mittag kommt überall in Deutschland mal die Sonne durch.

(Foto: picture alliance/dpa)

Heute sollten Sie lieber die dickere Jacke und die warmen Schuhe wählen, denn frostig-kühl ist der Start in die neue Woche. Die Temperatur fiel in der Nacht erneut unter den Gefrierpunkt. Heute hält sich in der Mitte Deutschlands teils starke Bewölkung, etwas Schnee und in tiefen Lagen Regen, aber klingen bis zum Mittag meist ab, vom Thüringer Wald bis ins Erz- und Fichtelgebirge sind noch bis in den Nachmittag hinein ein paar Schneeflocken möglich. An den Alpen sind nur in den Morgenstunden noch ein paar Schneeflocken unterwegs. In den übrigen Regionen scheint zeitweise oder länger die Sonne. Am Abend verdichten sich im Nordwesten die Wolken und dort kann nachfolgend Regen aufziehen. Bei schwachem Wind aus unterschiedlichen Richtungen werden um 2 Grad im Vogtland bis 9 Grad am Oberrhein erreicht, am Hochrhein sind auch 10 Grad möglich.

06:20 Uhr

Politökonomin Göpel: Gegen Klimawandel ist Corona-Krise "pillepalle"

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Maja Göpel auf dem Podium bei einer "Fridays For Future"-Demo. (Archivbild)

(Foto: picture alliance / POP-EYE)

Die Corona-Pandemie hat unser Leben stark verändert. Doch aus Sicht von Politökonomin Maja Göpel ist der Kampf gegen das Virus im Vergleich zum Klimawandel "pillepalle". Göpel plädiert für eine radikale Wende zu nachhaltigem Wirtschaften. In ihrem Bestseller "Unsere Welt neu denken" beschreibt sie die Klimakrise und zeigt auf, was aus ihrer Sicht alles falsch läuft. "Ich finde schon, dass Corona lehrt, das Leben zu schützen. Bisher haben wir an den großen Kreisläufen nichts getan", sagt die Wissenschaftlerin, die Scientists for Future mitgründete und wissenschaftliche Direktorin des neuen New Instituts in Hamburg ist. So sei 2008 nach der Bankenkrise ein "verrottetes System" wieder aufgebaut worden. Es bräuchte meist "Schocks von außen", um Routinen zu unterbrechen.

06:02 Uhr
Breaking News

Meghan Markle dachte über Selbstmord nach

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Prinz Harry und seine Frau Meghan im Interview mit Oprah Winfrey.

(Foto: dpa)

Ein Jahr nach ihrer Auswanderung in die USA geben Herzogin Meghan und Prinz Harry der US-Talk-Queen Oprah Winfrey ein Interview, das es in sich hat. Auf persönliche Angriffe verzichtet die Herzogin. Stattdessen berichtet sie von Rassismus und ernsthaften Suizidgedanken - aber auch von einer heimlichen Hochzeit. Das am Sonntagabend (Ortszeit) vom Sender CBS ausgestrahlte Gespräch ist das erste Interview von Meghan und Prinz Harry, seitdem das Paar vor einem Jahr seine royalen Pflichten aufgegeben hatte.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:58 Uhr

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