Leben

Smachnoho! Anastasias Sauerkraut mit Roter Bete

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Auch wenn hierzulande Rote Bete und Sauerkraut eher zum Wintergemüse gehören - Pelustka kann da eines Besseren belehren.

(Foto: imago images/BE&W)

Einfach, aber effektvoll - das ist Pelustka, eine Mischung aus Roter Bete und Weißkohl, die allein oder als Beilage gegessen werden kann. Anastasia bereitet dieses traditionelle Gericht gern zu, vor allem in der warmen Jahreszeit.

"Pelustka" - da steckt schon das Wort "Lust" drin, und es ist auch zutreffend: Denn nicht nur wird Sauerkraut und Roter Bete viel Gutes und Gesundes nachgesagt, auch ist dies ein in der Ukraine sehr beliebter Snack, den man gern an heißen Tagen genießt. Die Farbe allein schon macht Lust darauf und wem die Kombination aus Roter Bete und fermentiertem Weißkohl nicht reicht, der macht daraus einfach eine Beilage zu Fleischgerichten.

Zutaten

500 Gramm Weißkohl
2-3 mittelgroße Rote Bete
1-2 Karotten
4 Knoblauchzehen
1 frische rote Chili
Salz, Essig, Öl

Den Kohl in Stücke schneiden (den Strunk unbedingt entfernen) und in einer Salzlake, die man am besten vorher zubereitet, einlegen. Dafür 30 bis 50 Gramm Salz in circa einem Liter Wasser auflösen. Etwas Zucker hinzufügen, wer möchte, ebenso etwas Essig. Kurz aufkochen und dann fünf Minuten abkühlen lassen.

Karotten und die Rote Bete ebenfalls in kleine Stücke, den Knoblauch in feine Scheibchen schneiden.

Den Kohl in ein trockenes, großes Einmachglas legen, abwechselnd Karotten, Knoblauch, Chili und Rote Bete hinzufügen. Das Ganze etwas andrücken, dann Öl hinzufügen und die Lake. Alles wird nun langsam ganz wunderschön rosarot, vor allem, wenn die oberste Schicht Rote Bete ist. Darauf achten, dass sich das gesamte Gemüse in der Salzlake befindet.

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Das Glas bei Raumtemperatur und leicht abgedunkelt gären beziehungsweise abkühlen lassen. Man kann Pelustka ganz kalt aus dem Kühlschrank essen nach ein paar Stunden, aber besser wäre es und noch viel leckerer, wenn man dieses Ferment erst nach drei bis fünf Tagen anrührt. Kenner lieben den Geschmack, der sich nach drei bis vier Wochen entwickelt, dann ist das Aroma ganz besonders. In dem Fall sollte das Glas aber unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wie gesagt, allein genießen und genüsslich löffeln oder als Beilage zu Fleischgerichten servieren.

Smachnoho - guten Appetit!

(Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 11. August 2022 erstmals veröffentlicht.)

Quelle: ntv.de

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