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"This has gotta stop" Clapton arbeitet sich an Corona-Politik ab

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Clapton hatte mit erheblichen Nebenwirkungen der Corona-Impfungen zu kämpfen.

(Foto: picture alliance / Photoshot)

Die britische Musik-Legende Eric Clapton hadert weiter massiv mit den Corona-Maßnahmen. Seine neue Single ist die mittlerweile deutlichste Kritik. Er könne diesen Mist nicht länger ertragen, singt er sinngemäß.

Rund zweieinhalb Jahre nach dem bislang letzten Album meldet sich die britische Blues- und Gitarrenlegende Eric Clpaton mit einer neuen Single zurück. Reichlich unverblümt ist der gut vierminütige Song "This has gotta stop" eine erneute Kritik an den Corona-Maßnahmen. "Es muss aufhören, genug ist genug. Ich kann diesen BS (vermutlich Bull****) nicht länger ertragen", singt er in gefälligem Bluestakt. Im dazugehörigen Art-Video geht es um Bevormundung und die Menschheit als Marionette.

Der mittlerweile 76-Jährige tritt bereits seit Monaten als massiver Kritiker der Corona-Politik auf. So performte er den von Van Morrison komponierten Song "Stand And Deliver", der von Teilen der britischen Presse als Corona-Verschwörungshymne bezeichnet wurde. Mit den Erlösen wiederum sollten Musiker finanziert werden, deren Lebensunterhalt durch die Corona-Maßnahmen weggebrochen ist. Im Juni legten beide mit der gemeinsamen Single "The Rebels" nach. Auch Van Morrisson kritisiert die Anti-Virus-Politik scharf.

In seinem neuen Song deutet Clapton einmal mehr seine schweren Impfreaktionen an. "Ich kann meine Hände nicht bewegen und habe Schweißausbrüche", singt er. Der Musiker, aus dessen Feder Klassiker wie "Layla", "Wonderful tonight" oder "Tears in heaven" stammen, hatte über schwere Nebenwirkungen nach einer Impfung mit Astrazeneca berichtet. "Meine Hände und Füße waren erfroren, taub oder brannten." Sie seien "für zwei Wochen unbrauchbar gewesen" und er habe zwischenzeitlich sogar Angst gehabt, nie wieder Gitarre spielen zu können. Zwar leide er an einer Nervenkrankheit, dennoch habe es geheißen, dass der Impfstoff für jedermann sicher sei, schrieb er in einem Brief an den italienischen Architekten Robin Monotti Graziadei.

Seine Astrazeneca-Erfahrungen seien deshalb "desaströs" und es handele sich in seinen Augen um "Propaganda" in Bezug auf die Sicherheit des Impfstoffs. Mittlerweile habe er sich zwar wieder komplett erholt, bereue jedoch seine Impfungen.

Clapton, der in den kommenden Monaten eine kleine US-Tour und im Spät-Frühling 2022 eine ausgedehnte Europa-Tour mit drei Deutschland-Terminen plant, hatte jüngst mitgeteilt, möglicherweise nicht dort auftreten zu wollen, wo Ungeimpften der Zugang zu seinen Konzerten verwehrt werde.

Unter dem Video seines neuen Songs bei Youtube erfährt Clapton mehrheitlich Zustimmung. Viele Fans danken für seinen Mut und seine Standhaftigkeit. Derzeit kommt rechnerisch in den Bewertungen auf 18 Zustimmungen ein ablehnendes Votum.

Clapton hatte zuletzt 2018 ein Album mit Interpretationen von Weihnachtssongs veröffentlicht. Das letzte Studioalbum stammt von 2016.

Quelle: ntv.de, jwu

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