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Ein Oscar-Vorgeschmack? "Freddie"-Darsteller räumt Bafta-Filmpreis ab

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Das Schauspielerpaar Lucy Boynton und Rami Malek.

picture alliance/dpa

Rami Malek kommt aus dem Grinsen gar nicht mehr raus: erst ein Golden Globe, nun ein Bafta für seine Rolle des Queen-Sängers Freddie Mercury. Auch "Roma" erhält wieder Auszeichnungen. Abgesahnt bei den Britischen Filmpreisen hat auch ein anderer Film.

Große Überraschung bei der Verleihung der britischen Filmpreise (Baftas): Den Preis für den besten Film erhielt der Film "Roma" des mexikanischen Regisseurs Alfonso Cuarón. Auch die Auszeichnung für den Besten Regisseur ging an Cuarón für sein Drama über ein indigenes Hausmädchen bei einer mittelständischen mexikanischen Familie.

Der Preis für die beste Hauptdarstellerin ging an Olivia Colman, die im Historienfilm "The Favourite" die englische Königin Anne spielt. Die Mischung aus Drama und Komödie des griechischen Regisseurs Yorgos Lanthimos erhielt insgesamt sieben der begehrten britischen Filmpreise, darunter für Herausragender britischer Film, Bestes Produktionsdesign, Bestes Kostümdesign und bestes Make-Up.

Und immer wieder Queen

Die Trophäe für den Besten Hauptdarsteller bekam Rami Malek für seine Rolle als Queen-Sänger Freddie Mercury im Musikfilm "Bohemian Rhapsody". Malek hatte zuvor bereits einen Golden Globe erhalten und zählt auch bei den Oscars zu den Favoriten.

Als Beste Schauspielerin und Bester Schauspieler in Nebenrollen wurden Rachel Weisz ("The Favourite") und Mahershala Ali ("Green Book") bei der glamourösen Preisverleihung in der Royal Albert Hall ausgezeichnet. Der Bafta als Bester Nicht-Englischsprachiger Film ging auch an "Roma".

Die Baftas finden jedes Jahr zwei Wochen vor der Oscar-Verleihung statt. Als Indikator für einen möglichen Erfolg bei der Zeremonie in Los Angeles gelten sie aber schon lange nicht mehr.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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