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Prozess um Johnny Depp Musk und Franco sagen nicht für Heard aus

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Bezichtigen sich gegenseitig der häuslichen Gewalt und der Verleumdung: Johnny Depp und Amber Heard.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

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Im Verleumdungsprozess gegen Johnny Depp ruft Amber Heards Anwaltsteam kommende Woche eigene Zeugen auf. Unter ihnen sollten auch einige Stars zugunsten der Schauspielerin aussagen. Elon Musk und James Franco gehören aber doch nicht dazu.

Tesla-Chef Elon Musk und Hollywood-Star James Franco werden im Verleumdungsprozess von Johnny Depp und Amber Heard angeblich doch nicht aussagen. Die beiden Promis sollen von Heards juristischem Team als mögliche Zeugen genannt worden sein.

Die beiden Männer sollten US-Medienberichten zufolge per Video in den Gerichtssaal in Virginia zugeschaltet werden. Mit Musk war Amber Heard angeblich etwa für ein Jahr nach ihrer Trennung von Johnny Depp liiert. Franco war offenbar ein enger Vertrauter der Schauspielerin. Depp wirft seiner Ex-Frau eine außereheliche Affäre mit dem Schauspieler vor.

Wie "The Independent" nun unter Berufung auf Insider berichtet, werden aber weder Musk noch Franco aussagen, wenn Heards Anwaltsteam nächste Woche Zeugen aufruft. Gründe dafür wurden nicht genannt. Auch laut "New York Post" erscheinen die beiden Männer nicht in dem Prozess. Musks Anwalt Alex Spiro hat dem Bericht zufolge bestätigt, dass der Unternehmer nicht aussagen wird.

Zweiter Prozess von Johnny Depp

Vor Gericht war Musks Name bereits am Donnerstag im Zuge der Scheidungsvereinbarung zwischen Heard und Depp gefallen. Die 36-Jährige soll sich nicht an die Abmachung gehalten haben, die Hälfte der von ihrem Ex-Mann erhaltenen sieben Millionen Dollar an die American Civil Liberties Union (ACLU) zu spenden. Wie der Geschäftsführer der NGO verriet, seien seit 2017 erst 1,3 statt 3,5 Millionen Dollar eingegangen. Demnach seien 350.000 Dollar direkt von Heard und weitere 100.000 Dollar von Depp gezahlt worden. Die restlichen 850.000 Dollar seien über einen Stiftungsfonds eingegangen, der offenbar von Tesla-Gründer Elon Musk geführt wird.

Johnny Depp hat Amber Heard auf 50 Millionen Dollar verklagt - wegen eines Beitrags, den sie 2018 in der "Washington Post" veröffentlichte. Darin behauptete sie, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Ihren Ex-Mann hat sie nicht namentlich erwähnt. Depp behauptet, der Beitrag habe dennoch seine Karriere ruiniert, seinen Ruf beschädigt und dadurch viel Geld gekostet. Heard reichte eine Gegenklage gegen ihren Ex in Höhe von 100 Millionen Dollar ein.

Depp und Heard begannen ihre Beziehung Anfang 2012. Kennengelernt hatten sie sich zuvor am Set von "The Rum Diary". 2015 heirateten die Hollywood-Stars. Die Ehe hielt nur 15 Monate. Einen Verleumdungsprozess gegen die Zeitung "The Sun" in Großbritannien hat der Schauspieler 2020 verloren. Das Blatt hatte Depp in einem Artikel als "Ehefrauenschläger" bezeichnet. Depp hat alle Anschuldigungen häuslicher Gewalt zurückgewiesen.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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