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Kurioser Gig bei Brit Awards Rapper Kendrick Lamar zerlegt Lamborghini

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Dua Lipa und Stormzy räumen jeweils zwei Preise ab und sind die Gewinner der 38. Brit Awards.

(Foto: picture alliance / Ian West/PA W)

Ausnahmsweise geht kein Award an Ed Sheeran, ein One-Direction-Star sticht seine ehemaligen Kollegen aus und ein US-Rapper sorgt mit einer verrückten Performance für Aufsehen. Dua Lipa und Stormzy dürfen sich freuen - sie sind die Gewinner der 38. Brit Awards.

Die Sängerin Dua Lipa ("New Rules") und der Rapper Stormzy ("Big For Your Boots") sind die Gewinner der Brit Awards und haben jeweils zwei Preise abgeräumt. Die in fünf Kategorien nominierte Lipa wurde bei der Verleihung in London als beste britische Künstlerin ausgezeichnet und gewann den Nachwuchspreis (Breakthrough Act). "Ihr habt alle meine Träume wahr werden lassen", rief sie den jubelnden Fans zu.

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Beim Auftritt von Kendrick Lamar geht alles drunter und drüber - ob es geplant war, weiß niemand.

(Foto: imago/PA Images)

Unter lautstarkem Applaus wurde Stormzy als bester britischer Künstler geehrt und erhielt den besonders begehrten Preis für das beste britische Album ("Gang Signs & Prayer"). "Als erstes möchte ich Gott danken, denn er ist der Grund, warum ich hier bin", erklärte er sichtbar überwältigt. "Und dann möchte ich meiner Mutter danken, die irgendwo da unten im Publikum sitzt." Zum Ende der rund zweistündigen Preisverleihung begeisterte er das Publikum mit seinem Auftritt.

Der schon im vergangenen Jahr nominierte Londoner, der das Rap-Genre Grime bekannt gemacht hat, setzte sich mit seinen Trophäen in beiden Kategorien gegen Superstar Ed Sheeran ("Shape Of You") durch. Sheeran ging trotz vier Nominierungen bei den "Brits" leer aus. Zwar wurde er für seinen weltweiten Erfolg ausgezeichnet, als Brit Award im eigentlichen Sinne gilt das aber nicht, weil der Empfänger schon vorher feststeht.

Den Preis für das beste Video, über den noch während der Show abgestimmt wurde, schnappte ihm der ehemalige One-Direction-Sänger Harry Styles ("Sign Of The Times") weg, der damit auch seine Ex-Bandkollegen Liam Payne und Zayn Malik ausstach. Styles war allerdings nicht anwesend. Die beste Single landete Rag'n'Bone Man ("Human"). Der Soulsänger und Songwriter sang seinen Hit im Duett mit Jorja Smith, die in Großbritannien als aufstrebender Star gilt.

Die US-Rocker Foo Fighters bekamen ihren ersten Brit Award als beste internationale Band und spielten später auf dem Dach einer Ski-Hütte, die eigens auf der Bühne aufgebaut worden war. Zur besten internationalen Künstlerin wurde die Neuseeländerin Lorde gewählt, die wegen Tournee-Vorbereitungen nur per Videobotschaft grüßte.

Bei den Männern gewann Kendrick Lamar. Der Rapper sorgte zudem mit einem kuriosen Auftritt für Gesprächsstoff. Lamar lag auf einer riesigen Glasbox, in der sein Rapper-Kollege Rich The Kid mit einem Baseball-Schläger auf einen Lamborghini einschlug, während im Hintergrund Stichflammen in die Höhe schossen. Die Musik wurde anfangs mehrmals gestoppt. Ob das gewollt war, blieb unklar.

Quelle: n-tv.de, lri/dpa