Unterhaltung

Adieu, verrückter Professor! US-Komiker Jerry Lewis ist tot

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Jerry Lewis wurde vor allem durch seine schier unerschöpfliche Grimassen-Bandbreite bekannt.

(Foto: REUTERS)

Schon zu Lebzeiten ist Jerry Lewis eine Hollywood-Legende: In den 50er Jahren werden seine Auftritte mit Dean Martin zum Kult, in den 60ern avanciert er zu einem der bestbezahlten Schauspieler der Branche. Nun ist Jerry Lewis im Alter von 91 Jahren gestorben.

Der US-amerikanische Komiker Jerry Lewis ist im Alter von 91 Jahren in Las Vegas gestorben. Er gehörte zu den erfolgreichsten Entertainern Hollywoods. Seit den 1950er Jahren hatte der grimassierfreudige Darsteller in zahlreichen Filmkomödien mitgespielt und war so zu einem der bekanntesten Komiker der USA geworden.

Der Journalist John Katsilometes hatte zuerst vom Tod des Entertainers berichtet. Auf Twitter schrieb er: "Sehr traurig, berichten zu müssen, dass Legende Jerry Lewis heute Morgen um 9.15 Uhr in seinem Haus in Las Vegas gestorben ist. Er war 91." Das Branchenmagazin "Variety" berichtete, Lewis' Agent habe den Tod seines Klienten bestätigt. In einer Erklärung von Lewis' Management hieß es, der 91-Jährige sei friedlich eines natürlichen Todes gestorben. Seine Familie sei bei ihm gewesen.

Mit Komödien wie "Der verrückte Professor" oder "Hallo, Page!" avancierte er in den 60er Jahren zu einem der bestbezahlten Schauspieler in der US-Filmbranche. Legendär waren auch seine gemeinsamen Auftritte mit Dean Martin in den 50er Jahren. Als Duo traten sie zehn Jahre lang gemeinsam in Filmen und Shows auf, ehe Lewis eine Solo-Karriere einschlug. Lewis stand in mehr als 60 Filmen vor der Kamera, war aber auch als Produzent und Regisseur aktiv.

Ehren-Oscar für Kampf gegen Armut

Geboren wurde Lewis am 16. März 1926 in Newark bei New York unter dem Namen Joseph Levitch als Sohn einer russischstämmigen jüdischen Familie. Der Komiker war zweimal verheiratet. Er hatte sechs Söhne - davon einer adoptiert - sowie eine adoptierte Tochter. 2009 bekam er für seinen Einsatz im Kampf gegen Armut und Krankheiten einen Ehrenoscar.

Zu seinem 90. Geburtstag hatte ihn das renommierte Museum of Modern Art (MoMA) in New York mit einer Film-Retrospektive gewürdigt. Das Entertainment-Multitalent hatte schon Prostatakrebs, eine Magenblutung, einen Herzinfarkt, eine Wirbelsäulenfraktur und eine schwere Lungenkrankheit.

Quelle: ntv.de, jug/dpa/AFP

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