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ESC-Finalisten stehen fest Ist Duncan Laurence der Sieg noch zu nehmen?

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Duncan Laurence gilt als Favorit beim ESC. Doch auch den Kandidaten aus Schweden, Russland und der Schweiz werden Chancen eingeräumt.

(Foto: imago images / TT)

Dass es der Niederländer Duncan Laurence ins ESC-Finale schaffen würde, galt schon vor der zweiten Ausscheidungsrunde als gesetzt. Ernüchterung stellt sich allerdings bei den Fans von Deutschland ein.

Der Top-Favorit ist souverän ins Finale des Eurovision Song Contest (ESC) eingezogen: Im zweiten Halbfinale in Tel Aviv schaffte der Niederländer Duncan Laurence mit neun anderen Startern die Qualifikation für die große Finalshow am Samstag. Auch die hoch gehandelten Starter aus Schweden und Russland kamen weiter sowie die Schweiz mit Lucca Hänni. Das deutsche Duo S!sters rutschte nach den Halbfinals auf den letzten Platz in den Wettbüros.

Geht es nach den in den vergangenen Jahren zumindest bei den Siegern ziemlich treffsicheren Buchmachern, scheint nach dem Sieg der Israelin Netta im vergangenen Jahr in diesem Jahr dem Niederländer Duncan Laurence der Sieg kaum zu nehmen zu sein. Mit seinem Hit "Arcade" stand er zwei Tage vor dem ESC-Finale bei den Buchmachern weit vorne - sein gefühlsbetonter Auftritt wurde auch vom Publikum umjubelt.

Insgesamt 18 Länder bewarben sich um die verbliebenen zehn Plätze für das ESC-Finale. Neben den Niederlanden qualifizierten sich Nordmazedonien, Albanien, Schweden, Russland, Aserbaidschan, Dänemark, Norwegen, die Schweiz und Malta. Ausgeschieden sind dagegen Armenien, Irland, Moldau, Lettland, Rumänien, Österreich, Kroatien und Litauen.

Germany zero points?

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Roko halfen auch keine Flügel, Kroatien hat es nicht ins ESC-Finale geschafft.

(Foto: imago images / TT)

Das zweite Halbfinale galt als deutlich stärker besetzt als das erste am Dienstag. Von den dort erfolgreichen Ländern werden vor allem Australien und Island gute Chancen zugerechnet. Im engeren Favoritenkreis befinden sich auch der Schwede John Lundvik und der Russe Sergey Lazarev. Auch die Schweiz und Aserbaidschan stehen bei den Buchmachern hoch im Kurs. Der Schweizer Starter Luca Hänni wurde in Deutschland als Sieger der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" 2012 bekannt.

Während damit in vielen Ländern die Hoffnungen groß sind, bei dem weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerb eine Top-Platzierung einzufahren, dürfte bei den deutschen Fans allmählich Ernüchterung einkehren. Das Duo S!sters mit dem Lied "Sister" rangierte schon vor den Halbfinals unter den ursprünglich 41 Startern weit hinten. Nach dem Ausscheiden von 15 Ländern rutschten die "S!sters" zumindest zwischenzeitlich sogar auf den letzten Platz ab.

Im vergangenen Jahr hatte Deutschland mit Michael Schulte noch einen sehr guten vierten Platz geholt. Deutschland gehört als einer der größten Geldgeber des ESC zu den fünf für das Finale gesetzten Ländern. Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien müssen sich ebenfalls nicht qualifizieren.

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Quelle: n-tv.de, Ralf Isermann, AFP

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