Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 20:14 Klöckner glaubt nicht an Lebensmittel-Ansteckung +++

Mit einer Ansteckung durch Lebensmittel ist nach den Worten von Agrarministerin Julia Klöckner, nicht zu rechnen. "Nach derzeitigem Wissensstand ist es unwahrscheinlich, dass importierte Waren wie Lebensmittel die Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten." Hauptgrund dafür sei die relativ geringe Umweltstabilität der Viren, sagte Klöckner und verwies auf Einschätzungen des Bundesinstituts für Risikobewertung.

+++ 19:49 Vier weitere Fälle in Baden-Württemberg +++
In Baden-Württemberg haben sich vier weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das teilte das Sozialministerium in Stuttgart mit. Damit ist die Zahl der bestätigten Infektionen in dem Bundesland auf acht gestiegen.

+++ 19:17 NRW meldet 14 neue Infektionen  +++
In Nordrhein-Westfalen sind 14 weitere Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Der Kreis Heinsberg und das NRW-Gesundheitsministerium teilten am Abend mit, dass sich die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle im Kreis Heinsberg auf 20 erhöht habe. Die Betroffenen wohnten vorwiegend in der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg, eine Person lebe in der Städteregion Aachen.

Der Kreis Heinsberg geht von schätzungsweise davon aus, dass sich 1000 Menschen in vorsorglicher häuslicher Quarantäne befinden.

+++ 19:08 Nordkoreas erster Infizierter hingerichtet? +++
Nordkoreas mutmaßlich erster Coronavirus-Patient soll von den Behörden hingerichtet worden sein. Das meldet die "International Business Times". Das Online-Portal beruft sich dabei auf den Aktivisten "Secret Bejing", der sich selbst als Analyst für China-Angelegenheiten bezeichnet. Demzufolge sei der Patient erschossen worden. Bestätigungen gibt es dafür bislang nicht.

Offiziell existieren in dem abgeschotteten Land keine Virus-Fälle. Allerdings sprechen südkoreanische Medien über mehrere Infizierte an der Grenze zu China.

Erst Anfang der Woche gab es Berichte, wonach ein nordkoreanischer Handelsbeamter erschossen wurde, nachdem er eigenmächtig sein Quarantänequartier verlassen hatte, um ein Schwimmbad zu besuchen. Südkoreanischen Medien zufolge war der Mann gerade von einer China-Reise zurückgekehrt.

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(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 18:24 Kölner Dom verzichtet auf Weihwasser +++
Der Kölner Dom reagiert auf das Coronavirus: Ab Morgen bleiben die Weihwasserbecken leer, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. "Außerdem rufen wir beim Friedensgruß innerhalb eines Gottesdienstes die Gläubigen aktuell nicht dazu auf, einander die Hände zu reichen", teilte Dompropst Gerd Bachner mit. Außerdem gibt es ab sofort keine Mundkommunion mehr, das heißt, die Hostie wird den Gläubigen nur noch in die Hand gelegt.

+++ 18:06 Seehofer für Absage der Tourismusmesse ITB +++
Bundesinnenminister Horst Seehofer hält eine Absage der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) für geboten. "Ich persönlich bin der Meinung, dass man sie nicht durchführen sollte", sagte der CSU-Politiker der Wirtschaftswoche. Das Risiko bei einer solch großen Tourismusmesse mit Vertretern auch aus betroffenen Regionen und mit erwarteten 150.000 Besuchern sei nicht kalkulierbar. Eine feste Empfehlung werde allerdings am Freitag der Krisenstab der Regierung zum Coronavirus erarbeiten.

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(Foto: picture alliance / dpa)

+++ 17:29 Bericht: Deutschland schließt Botschaft in Nordkorea ++
Wie die "Faz" berichtet, schließt die Bundesrepublik vorübergehend ihre Botschaft in Nordkorea und zieht das dortige Personal ab. Demnach sei der Grund die Beschränkung der Bewegungsfreiheit von Diplomaten in dem kommunistischen Land. Nordkorea hat aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus alle Ausländer im Land unter Quarantäne gestellt und alle Transportverbindungen ins Ausland eingestellt. Dadurch dürfen deutsche Diplomaten das Botschaftsgelände in Pjöngjang nicht verlassen.

Eigentlich sollte die Maßnahme laut "Faz" nur 30 Tage gelten, wurde nun aber um mehrere Monate verlängert.

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(Foto: imago/Rainer Weisflog)


+++ 16:50 Infizierter wohl mehrere Tage im "Tropical Island" +++

Eine mit dem Coronavirus infizierte Person soll sich laut einem Bericht mehrere Tage im Erlebnisbad "Tropical Island" in Brandenburg aufgehalten haben. Wie der RBB schreibt, hatte die Person das Bad zwischen dem 20. und 23. Februar mit einer fünfköpfigen Gruppe besucht. Die Person soll mit dem ebenfalls infizierten Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen in Kontakt gestanden haben.

Experten der Berliner Charité hätten die Ansteckungsgefahr durch die klimatischen Bedingungen allerdings als gering eingeschätzt, teilte Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher mit.

+++ 16:17 Coronavirus in Kaiserslautern festgestellt +++
Bei einem Patienten in Kaiserslautern ist eine Infektion festgestellt worden. Das sagte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler in Mainz. Der etwas über 30 Jahre alte Mann sei mit Symptomen selbst in das Westpfalz-Klinikum gekommen. Er sei bis vor Kurzem im Iran gewesen und habe dort Kontakt mit einer "symptomatisch auffälligen Person" gehabt, sagte die Ministerin.

+++ 15:42 EU-Kommission erwägt Hilfen für betroffene Branchen +++
Die EU-Kommission prüft nach den Worten von Wirtschaftskommissar Thierry Breton Hilfen für Branchen, die besonders von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind. Dazu gehörten die Tourismus- und die Autoindustrie. Die Kommission werde in einem Monat entscheiden, ob solche Unterstützungsmaßnahmen eingeführt werden sollen.

+++ 15:06 Coronavirus erreicht Wien +++
In Wien ist bei zwei Männern das Coronavirus nachgewiesen worden. Der 72-Jährige, bei dem die Infektion zuerst bestätigt wurde, lag bereits seit zehn Tagen mit klassischen Grippe-Symptomen im Krankenhaus, wie die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf den Gesundheitsstadtrat berichtete. Wie sich der Mann infizierte, ist unklar. Er soll schwer erkrankt sein.

Dem zweiten bestätigten Wiener Coronavirus-Patienten gehe es dagegen besser. Eine stationäre Behandlung sei nicht nötig, weshalb er zu Hause in Quarantäne sei, berichtete die APA. Die Gesundheitsbehörden gehen demnach davon aus, dass sich der Mann in Italien mit dem Virus infiziert hat.

++ 14:40 Iran verwehrt chinesischen Bürgern die Einreise +++
Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna verwehrt der Iran chinesischen Staatsbürgern die Einreise. In der Islamischen Republik sind nach offiziellen Angaben bislang 26 Menschen infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, 245 haben sich angesteckt.

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(Foto: imago images/ZUMA Press)

+++ 14:20 Italiens Außenminister wirbt trotz Virus um Touristen +++
Italien ist der bislang größte Infektionsherd des Coronavirus in Europa. Dort gibt es bislang 400 Infektionsfälle. Trotz der Epidemie wirbt Außenminister Luigi Di Maio weiter um Touristen. "Unsere Kinder gehen zur Schule. Wenn unsere Kinder zu Schule gehen, können auch die Touristen und Geschäftsleute kommen", sagte Di Maio vor Journalisten in Rom.

Bisher sei die Epidemie in Italien auf örtlich begrenzte Gebiete beschränkt, es gebe nur zwei Infektionsherde in Norditalien, sagte Di Maio. Italien sei zudem ein "glaubwürdiges und transparentes" Land, das nicht die Schuld dafür trage, "dass wir mehr Kontrollen durchführen" als andere Länder, fügte Di Maio hinzu.

Es sei falsch, ganz Italien als Gefahrengebiet darzustellen. Reisewarnungen und -verbote fügten der italienischen Wirtschaft schweren Schaden zu, klagte der Minister.

+++ 13:58 Italienischer Kleinstadt-Bürgermeister in Quarantäne +++
Der Bürgermeister der Kleinstadt Borgonovo in der norditalienischen Region Emilia-Romagna zählt nun auch zu den mit dem Coronavirus infizierten Personen. Pietro Mazzocchi wisse nicht, wo er sich angesteckt hat, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Demnach sei er am Sonntagmorgen "mit Fieber, Gliederschmerzen und leichtem Husten aufgewacht - normale Grippesymptome". Seitdem befinde er sich in seinem Haus in Quarantäne. Für die Dauer der Isolation lebten seine Frau und er in zwei verschiedenen Stockwerken ihres Hauses, sagte Mazzocchi.

+++ 13:40 Virus-Grafik: Aussehen, Infektion, Symptome +++

*Datenschutz

+++ 13:16 Spahn: Bei Infektion nicht einfach ins Wartezimmer setzen +++
Zusammen mit Bundesinnenminister Horst Seehofer informiert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in diesen Minuten über die Strategie der Bundesregierung im Umgang mit dem Coronavirus. Demnach hat ein gestern eingerichteter Krisenstab seine Arbeit aufgenommen. Laut Spahn müsse damit gerechnet werden, dass sich die Corona-Epidemie auch in Deutschland ausbreite. Flugreisende, die aus China, Südkorea, Japan, Iran und Italien nach Deutschland zurückkehrten, sollten den Behörden ihren Aufenthaltsort melden. Dabei betont Spahn, dass sich möglicherweise infizierte Personen "nicht einfach ins Wartezimmer setzen", sondern Ärzte und medizinische Dienste telefonisch kontaktieren sollten.  

+++ 12:53 Japan schließt alle Schulen ab Montag +++
Ab kommender Woche haben Schülerinnen und Schüler in Japan frei: Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 werden alle Schulen geschlossen, wie Premier Shinzo Abe mitteilte. Die Schließung gilt demnach von Montag bis zum Beginn der zehntägigen Frühlingsferien Ende März. Japan hat bisher acht Todesfälle gemeldet, die in Verbindung mit dem Virus stehen. Mehr als 900 Menschen infizierten sich.

+++ 12:08 Terminalbetreiber beklagt Container-Staus in deutschen Häfen +++
Die Ausbreitung des Coronavirus macht sich auch in deutschen Häfen bemerkbar. "Wir sehen einen Stau europäischer Container", sagte Steffen Leuthold, Sprecher des Terminalbetreibers Eurogate, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Aus Europa würden immer weniger Waren Richtung China verschifft, nun stapelten sich die Container. Eurogate betreibt die Containerterminals in Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven. Import-Container sind Leuthold zufolge nicht von der Stellflächenknappheit betroffen. Diese würden "weiterhin so schnell wie möglich auf Bahn und Straße weitertransportiert".

+++ 11:42 Erreger erreicht auch Estland +++
Auch Estland ist nun von dem Coronavirus betroffen. Bei dem ersten bestätigten Krankheitsfall in dem baltischen Staat handle es sich um einen Iraner, der gestern Abend von einer Reise in sein Heimatland zurückgekehrt sei, teilte der estnische Sozialminister Tanel Kiik mit. Demnach hat der Infizierte seinen Wohnsitz in Estland und war gestern dorthin mit einem Bus aus der lettischen Hauptstadt Riga gereist. Nun befindet er sich in einem Krankenhaus.

 

+++ 11:07 Altmaier richtet Hotline für Unternehmen ein +++
Bundeswirtschaftsminister Altmaier wird eine Coronavirus-Hotline für Unternehmer einrichten. Das erfuhr ntv aus dem Wirtschaftsministerium. Demnach können sich Unternehmen, die unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund der derzeitigen Viruslage leiden, ab dem Nachmittag an eine Zentral-Nummer wenden. Sie werden dann mit den jeweiligen Fachabteilungen verbunden.

+++ 10:49 Nordkorea schließt "vorsorglich" Schulen und Kindergärten +++
Bislang gibt es offiziell noch keinen Fall von Coronavirus-Infektionen in Nordkorea. Dennoch hat der international isolierte Staat nun sämtliche Schulen vorsorglich geschlossen. Die Schulferien seien "als vorsorgliche Maßnahme gegen die Infektion" verlängert worden, berichtete das nordkoreanische Fernsehen laut südkoreanischer Nachrichtenagentur Yonhap. Die Schließung gelte auch für Kindergärten und Universitäten. Als Schutzmaßnahme gegen das Virus hatte Nordkorea bereits einen Einreisestopp für Touristen verhängt, internationale Zug- und Flugverbindungen ausgesetzt und Hunderte Ausländer unter Quarantäne gestellt.

+++ 10:10 NRW-Minister schließt Quarantänen von Städten aus +++
Für den nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gibt es vorerst keinen Anlass, NRW-Städte unter Quarantäne zu stellen. Er halte dies aktuell nicht für die richtige Maßnahme, sagte Laumann im ZDF. Zunächst müssten alle Besucher einer Karnevalssitzung am 15. Februar im Kreis Heinsberg ermittelt werden. Zudem gehe es nun darum, "Schritt für Schritt" jeden Tag über geeignete Maßnahmen zu entscheiden. Diese hingen jeweils ab von der Lagebeurteilung des Robert-Koch-Instituts.

+++ 09:31 Veranstalter sagen Genfer Uhrensalon ab +++
Für Uhrenliebhaber fällt dieses Jahr eines der Hochämter flach: Die Schweizer Stiftung für Uhrmacherkunst hat die Messe "Watches and Wonders" in Genf wegen der Coronaviruskrise abgesagt. Sie sehe sie sich zu diesem Schritt gezwungen, um das Wohlergehen der Besucherinnen und Besucher zu schützen, teilte die Stiftung mit. Ursprünglich war die Veranstaltung für den Zeitraum vom 25. bis 29. April geplant. Sie wäre die erste unter dem neuen Namen gewesen. Damit wollte die Stiftung ihrem traditionellen Uhrensalon SIHH neuen Schwung geben.

 

+++ 09:00 Erreger erreicht Dänemark +++
Auch Dänemark ist nun vom Coronavirus betroffen. Das Gesundheitsministerium des deutschen Nachbarlandes bestätigte den ersten Infektionsfall. Betroffen ist demnach ein Mann, der am Montag mit seiner Frau und seinem Sohn aus den Skiferien im Norden Italiens zurückgekehrt sei. Es sei nur eine Frage der Zeit bis zum ersten dänischen Fall gewesen, sagte Behördenleiter Søren Brostrøm bei einer Pressekonferenz in Kopenhagen. Gestern Abend war Sars-CoV-2 erstmals bei einer Person in Norwegen nachgewiesen worden. Bei den skandinavischen Nachbarn Schweden und Finnland gibt es bislang jeweils zwei bestätigte Fälle.

 

+++ 08:41 Nestlé streicht sämtliche Geschäftsreisen +++
Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé bläst als Vorsichtsmaßnahme alle Geschäftsreisen ab. Weltweit wurden alle Mitarbeiter gebeten, bis zum 15. März 2020 nicht zu Geschäftszwecken zu reisen, erklärt das Unternehmen. Inlandsreisen sollten nach Möglichkeit durch alternative Kommunikationsmethoden ersetzt werden.

+++ 08:00 Vier Verdachtsfälle an Schule von britischem Royal-Nachwuchs +++
Vier Kinder an der Schule von Prinz George und Prinzessin Charlotte, den Kindern der britischen Royals Prinz William und Herzogin Kate, gelten laut britischen Medien als Verdachtsfälle. An der Eliteschule "St. Thomas's Battersea" im Südwesten Londons sind die Kinder isoliert und getestet worden, nachdem sie mit Krankheitssymptomen aus dem Skiurlaub in Italien zurückgekehrt waren.

+++ 07:33 Fans müssen Weltcupfinale in Cortina fernbleiben +++
Aufgrund der Infektionsgefahr in der Region Venetien werden die alpinen Weltcupfinals im italienischen Cortina d'Ampezzo ohne Zuschauer stattfinden. Das sagte Markus Waldner, Renndirektor des internationalen Skiverbandes Fis, dem schwedischen Fernsehsender SVT. Die Rennen finden vom 18. bis 22. März statt, wie Waldner bekräftigte.

+++ 07:04 NRW-Behörden fahnden nach Karnevalisten aus Gangelt +++
Fünf bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion zählt Nordrhein-Westfalen derzeit. Möglicherweise gibt es jedoch weitere Infizierte - und die werden nun gesucht. In Gangelt im Kreis Heinsberg sind die rund 300 Besucher einer Karnevalsveranstaltung aufgerufen, sich bei den Behörden zu melden (siehe Tweet unten). Laut NRW-Gesundheitsministerium müssen alle Besucher der Kappensitzung in Langbroich-Harzelt und ihre Familien für 14 Tage in häusliche Quarantäne gehen. In Mönchengladbach läuft am Krankenhaus Maria Hilf die Suche nach Menschen, die Kontakt zu einem mit dem Coronavirus infizierten Arzt hatten.

 

+++ 06:47 Gouverneur der Lombardei geht in Quarantäne +++
Weil eine enge Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet wurde, befindet sich der Gouverneur der Lombardei, Attilio Fontana, nun in freiwilliger Quarantäne. Das schrieb der 67-Jährige auf Facebook. Demnach haben er und sein Team nach Bekanntwerden des Infektionsfalles Proben für Virustests abgegeben, die allerdings negativ ausgefallen seien. Fontana erklärte, dass er trotzdem 14 Tage in Isolation gehe, um die anderen Mitarbeiter zu schützen.

+++ 06:19 Japanerin infiziert sich zum zweiten Mal +++
In Japan wird eine Frau zum zweiten Mal positiv auf das Coronavirus getestet. Das Gesundheitsministerium bestätigt, dass es sich bei dem Fall um den ersten Fall in Japan handele, bei dem ein Patient nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus ein zweites Mal positiv auf Coronavirus getestet wird, berichtet die Zeitung "Nikkei". Fälle von zweiten positiven Tests sind bisher nur in China aufgetreten.

 

+++ 05:28 Virus-Epidemie legt Irans Tourismus lahm +++
Die Coronavirus-Epidemie im Iran stürzt den Tourismus des Landes in eine neue Krise. Der Direktor für Tourismus, Dschawad Musawi, sagte, der Ausbruch des Virus sei wie ein "Dürrejahr" für den Tourismus. In Maschhad beispielsweise, der zweitgrößten Stadt Irans, blieben aus Sorge vor dem Coronavirus 90 Prozent der Hotels leer. 75 Prozent der Reisen wurden storniert.

+++ 04:55 Südkorea meldet größten Anstieg an Neuinfektionen +++
Südkorea hat den größten Anstieg an Neuinfektionen seit dem Auftreten des ersten Falles am 20. Januar im Land vermeldet. Die Gesamtzahl liege nun bei 1595, erklärt das koreanische Seuchen- und Präventionszentrum (KCDC). Von den neuen Fällen befänden sich 307 in der südöstlichen Stadt Daegu, so das KCDC in seiner Erklärung.

+++ 04:25 Virus-Patientin überwindet Blockade und reist nach Peking +++
Mit Geld kann man anscheinend auch die chinesischen Quarantäne-Blockade überwinden. Chinas Regierung untersucht den Fall einer infizierten Frau, die trotz Krankheitssymptomen mit dem Auto aus der abgeschotteten Metropole Wuhan nach Peking gebracht worden war.

Familienmitglieder hatten die Frau nach Peking gefahren. Nach der Ankunft am Samstag kam sie am nächsten Tag wegen ihres Fiebers in ein Krankenhaus, wo die Infektion bestätigt wurde. Offenbar unter Hinweis auf Spekulationen, dass es sich um jemanden mit Geld und guten Beziehungen zu höheren Stellen handele, sagte der Parteichef Provinz Hubei, Ying Yong.

+++ 04:03 Coronavirus erreicht Lateinamerika - erster Fall in Brasilien +++
Brasilien hat den ersten Fall des Coronavirus in Lateinamerika bestätigt. Bei einem 61-jährigen Mann in Sao Paulo, der kürzlich aus Italien zurückgekehrt war, sei der Erreger nachgewiesen worden. Die offizielle Diagnose kommt während des Karnevals in Brasilien, einer Spitzenzeit für Inlandsreisen, wenn Millionen von Nachtschwärmern zu lauten Straßenfeiern in die großen Städte strömen.

+++ 03:31 Coronavirus könnte Zeitplan für neues iPhone gefährden +++
Das Coronavirus macht dem Technologieunternehmen Apple zu schaffen. Wegen Reisebeschränkungen nach China könnten Insidern zufolge Apple-Experten derzeit nicht an der neuen iPhone-Generation arbeiten, sagten ehemalige Mitarbeiter und Supply-Chain-Experten der Nachrichtenagentur Reuters.

In den ersten Monaten des Jahres vor dem großen Produktionsstart im Sommer würden in China bei Zulieferern wie Foxconn die Montageprozesse für die neuen Modelle festgelegt und letzte Fehler ausgebügelt, so zwei ehemalige Apple-Mitarbeiter. Obwohl Apple zwar auch mit anderen Herstellern wie Wistron zusammenarbeitet, würde die Einführung neuer Geräte generell bei Foxconn gehandhabt, weil das Unternehmen am fortschrittlichsten sei, sagten Supply-Chain-Experten.

+++ 03:00 Deutsche Krankenhäuser auf Virus vorbereitet +++
Deutschlands Krankenhäuser sind nach Einschätzung des Marburger Bundes auf eine Ausbreitung des neuen Coronavirus gut vorbereitet. Bereits bisher verfügten die Kliniken über klare Strukturen dazu, was im Fall von Infektionen zu tun sei, sagte die Vorsitzende des Ärzteverbands, Susanne Johna.

Johna ist zugleich das für Epidemiologie zuständige Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer. Dabei gehe es etwa um die Wegeführung im Krankenhaus sowie um die Unterbringung der betroffenen Patienten in Einzelzimmern mit Nasszelle. "Wir sind in Deutschland gut aufgestellt, aber wenn das Infektionsgeschehen außer Kontrolle gerät und Infektionsketten nicht sicher nachvollzogen werden können, wird es schwerer, die Krankheit einzudämmen."

+++ 02:33 USA und Südkorea verschieben gemeinsame Militärübungen +++
Das Coronavirus veranlasst die USA und Südkorea geplante gemeinsame Militärübungen auszusetzen. Das gemeinsame Training von Kommandozentralen sei suspendiert, teilten die Streitkräfte beider Länder mit. Zuvor war in Südkorea die Alarmstufe wegen des Coronavirus auf den höchsten Grad heraufgesetzt worden, in dem Land wurden inzwischen knapp 1600 Ansteckungsfälle bestätigt.

+++ 02:10 Kontaktpersonen von NRW-Patient nicht infiziert +++
Am Mittwoch war bekannt geworden, dass der 47-Jährige aus Gangelt im Kreis Heinsberg noch in der vergangenen Woche in der Kölner Uniklinik wegen einer anderen Sache behandelt worden war - bei ihm wurde später das Coronavirus festgestellt. Bei mehr als 40 Menschen, die in der Uniklinik Kontakt mit dem ersten nachgewiesenen Coronavirus-Patienten in Nordrhein-Westfalen gehabt haben sollen, ist bei einem Test der neuartige Virus negativ ausgefallen.

Bis zur endgültigen Entwarnung müsse wegen der theoretischen Inkubationszeit jedoch das Ende der zweiwöchigen Isolation abgewartet werden, teilte die Stadt in der Nacht auf Donnerstag mit.

+++ 01:19 Saudi-Arabien schließt Grenze für Pilgerreisen nach Mekka +++
Saudi-Arabien hat aus Sorge vor einer Verbreitung des Coronavirus seine Grenzen für Pilgerreisen von Ausländern in die beiden Städte Mekka und Medina geschlossen. Dabei handele es sich um eine vorübergehende Präventionsmaßnahme, teilte das Außenministerium in Riad mit.

Vorerst ausgesetzt würden auch Einreisen mit Touristenvisa aus Ländern, in denen die Verbreitung des Virus eine Gefahr darstelle. Für welche Länder genau diese Regelung gilt, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

+++ 00:33 Pharmaunternehmen Gilead will Gegenmittel testen +++
Zwei neue Studien des US-Pharmaunternehmens Gilead Sciences sollen die Wirksamkeit eines Medikaments zur Behandlung von schwer und moderat erkrankten Coronavirus-Patienten belegen. Anfang März würde das experimentelle antivirale Medikament namens Remdesivir bei fast 1.000 Patienten in asiatischen Ländern sowie in Ländern mit einer hohen Anzahl von diagnostizierten Fällen auf seine Wirksamkeit gegen das Virus getestet, erklärte das Unternehmen.

Die neuen Studien erweitern die Erforschung des Medikaments, die in Chinas Provinz Hubei und in den Vereinigten Staaten bereits im Kampf gegen das Virus laufen. Die Aktien des Pharmakonzerns stiegen im erweiterten Handel um vier Prozent. 

+++ 00:13 Microsoft gibt Umsatzwarnung wegen Coronavirus aus +++
Wegen des Coronavirus hat der Softwarekonzern Microsoft eine Umsatzwarnung für seine Windows-Sparte "More personal computing" ausgegeben. Das Unternehmen gehe nicht mehr davon aus, die Prognose für die Sparten-Erlöse im dritten Quartal zu erreichen, teilte der US-Techologieriese nach Börsenschluss mit. Grund sei, dass die Lieferketten langsamer als erwartet zum Normalbetrieb zurückkehrten. Microsoft hatte ursprünglich 10,75 bis 11,15 Milliarden Dollar Umsatz angepeilt.

Vor Kurzem hatte Apple die Börsen mit einem pessimistischen Ausblick geschockt. Wegen der Coronavirus-Epidemie in China rechnet der iPhone-Hersteller nicht mehr damit, seine Umsatzziele für das laufende Quartal erreichen zu können.

+++ 23:22 Krisenstab in NRW sucht 300 Karnevalsbesucher +++
Der Coronavirus-Krisenstab in NRW hat alle Besucher einer Karnevalsveranstaltung gebeten, sich zu melden. Sie sollen in Quarantäne bleiben, wie der Kreis Heinsberg mitteilte. Der Grund: An der Karnevalssitzung soll auch ein Ehepaar teilgenommen haben, bei dem das neuartige Coronavirus nachgewiesen wurde. Es handelte sich um die ersten beiden bestätigten Fälle in NRW. Das Paar wird in der Uniklinik Düsseldorf behandelt.

Der Kreis Heinsberg geht davon aus, dass an der Karnevalssitzung in einem Saal am 15. Februar etwa 300 Besucher teilgenommen haben. Diese sowie deren Partner und gegebenenfalls Kinder und andere Mitbewohner müssten für 14 Tage in häuslicher Quarantäne verbleiben, hieß es.

+++ 23:02 Rumänien meldet ersten Infizierten +++
n Rumänien ist der erste Coronavirus-Fall bestätigt worden. Es handele sich um einen Mann, der in direktem Kontakt mit einem erkrankten italienischen Staatsbürger gestanden habe, teilt das Gesundheitsministerium mit. Der Italiener sei im Februar nach Rumänien gereist. Der Infizierte sei in gutem Zustand und werde in ein Krankenhaus nach Bukarest gebracht.

+++ 22:19 Zwei weitere Infektionen in NRW +++
In Nordrhein-Westfalen sind zwei weitere Personen nachweislich am Coronavirus erkrankt. Im Zuge der Überprüfung von Kontaktpersonen des erkrankten Ehepaares aus der Gemeinde Gangelt hätten sich zwei neue bestätigte Fälle ergeben, teilte der Kreis Heinsberg mit. Dabei handele es sich um eine Mitarbeiterin des schwer erkrankten 47-Jährigen und deren Lebensgefährten, wie ein Sprecher des Kreises sagte.

+++ 22:02 Bericht: Verdachtsfall in Berlin +++
Wie die "BZ" berichtet, gibt es in Berlin einen neuen Verdachtsfall. Demnach sei am Vormittag eine Frau mit hohem Fieber ins St. Gertruden Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf eingeliefert worden. Die Frau soll zuvor in einem Reisebus aus Mailand in der Bundeshauptstadt angekommen sein. Ein Testergebnis soll nach Mitternacht vorliegen.

+++ 21:46 Merkel berät mit Kurz und Conte über Strategien +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat wegen der Lage um die Coronavirus-Epidemie mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz und Italiens Ministerpräsidenten Giuseppe Conte telefoniert. "Wir werden auch weiterhin eng abgestimmt mit Italien und Deutschland zusammenarbeiten, die Warnketten noch enger knüpfen und alle notwendigen Maßnahmen zum größtmöglichen Schutz der Bevölkerung treffen", twitterte Kurz.

+++ 21:39 Virus erreicht Skandinavien +++
In Norwegen ist der erste Coronavirus-Fall bestätigt worden. Das teilt die Gesundheitsbehörde des skandinavischen Landes mit. Die Person sei in der vergangenen Woche aus China zurückgekehrt und positiv auf den Virus getestet worden.

Wenn Sie wissen möchten, was bislang alles passiert ist, können Sie das hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, mba/dpa/AFP/rts

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