Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:32 Pokalfinale: Fans halten die Corona-Regeln ein +++

Das Pokalspiel im Berliner Olympiastadion fand wie schon im letzten Jahr Corona-bedingt ohne Zuschauer ab. Und die Fans, die in der Hauptstadt unterwegs waren? Es waren nur wenige und die haben sich an die Maßnahmen gehalten. "Wir sind sehr zufrieden", lobt die Berliner Polizei. Lediglich bei der Abfahrt der Mannschaftsbusse vor den Teamhotels hätten je rund zwei Dutzend Anhänger gestanden. Dabei seien die Corona-Regeln wie ausreichender Abstand aber beachtet worden.

+++ 22:50 Gefälschte Impfpässe: Innenstaatssekretär stellt Gesetzesverschärfung in Aussicht +++
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Günter Krings, will der Fälschung von Impfpässen gegebenenfalls mit einer Gesetzesverschärfung begegnen. "Solche Fälschungen sind nicht nur moralisch verwerflich, sondern dürften in der Regel auch Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten darstellen. Das Fälschen von Impfpässen ist kein Kavaliersdelikt", sagte Krings den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Sollte es hier noch Regelungslücken geben, sind diese schnell zu schließen", so der CDU-Politiker.

+++ 21:18 US-Behörde empfiehlt Aufhebung von Maskenpflicht für vollständig Geimpfte +++
In den USA gibt es neue Empfehlungen der Seuchenschutzbehörde CDC für vollständig Geimpfte. Demnach soll die Maskenpflicht für diesen Personenkreis unter freiem Himmel und in den meisten Innenräumen entfallen. Gleiches soll für Abstandsregeln gelten.

+++ 20:59 Thüringen weist meisten neuen Fälle je 100.000 Einwohner auf +++
Gemessen an der Einwohnerzahl ist Thüringen heute das Land mit dem deutlich größten Tageszuwachs an neu gemeldeten Infektionen: Der Freistaat verzeichnet 30,6 neue Fälle je 100.000 Einwohner (absolut: 653 neue Fälle). Die meisten aktiven Fälle je 100.000 Einwohner gibt es derweil in Baden-Württemberg mit 372. Dahinter folgen Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Hamburg und Bayern, die ebenfalls alle über der 400er Schwelle liegen. Fünf Bundesländer verzeichnen trotz des Feiertagseffekts vierstellige Zuwächse. Nordrhein-Westfalen führt das Länderfeld mit 3942 neu registrierten Ansteckungen an. In der Liste der Länder mit den höchsten absoluten Tageswerten folgen Bayern (2587), Baden-Württemberg (2044), Hessen (1439) und Niedersachsen (1216).

+++ 20:43 Bundesländer melden 15.600 neue Fälle - deutlicher Rückgang zur Vorwoche +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.569.817 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 15.617 neue Fälle hinzu. Das ist der niedrigste Donnerstagswert seit neun Wochen (11. März: 13.928 Neuinfektionen). Vor einer Woche waren noch 20.079 neue Fälle gemeldet worden. Der deutliche Rückgang könnte auch den Feiertagseffekt spiegeln: Weniger Arztpraxen haben geöffnet, weniger Menschen gehen zum Arzt, Labore und Gesundheitsämter arbeiten im eingeschränkten Betrieb.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg derweil um 255 auf 85.697. Als aktuell infiziert gelten rund 240.960 Personen. Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,77 angegeben (Vortag: 0,73). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,87 (Vortag: 0,82). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit Covid-4256 19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2653 davon werden beatmet. Rund 3970 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

+++ 20:17 Griechenland lockert Corona-Regeln und inländische Reisebeschränkungen +++
Griechenland lockert ab Freitag zahlreiche Beschränkungen. Zusätzlich zur Aufhebung eines Reiseverbots innerhalb des Landes sollen auch Museen wieder öffnen dürfen. Zudem müssen Bürger künftig das Verlassen ihrer Wohnungen nicht mehr per SMS bei den Behörden anmelden. Wer auf eine der griechischen Inseln mit dem Schiff oder Flugzeug reist, muss aber einen Impfnachweis oder einen negativen Test vorlegen. Die dritte Welle der Pandemie hatte Griechenland besonders hart getroffen. Die Mehrheit der rund 10.000 Corona-Todesfälle entfiel auf die vergangenen Monate. Griechenland, dessen Wirtschaft stark vom Tourismus abhängt, hat seine Impfkampagne vor der Sommersaison beschleunigt. Obwohl die Behörden weiterhin mehr als 2000 Neuinfektionen pro Tag registrieren und die Krankenhäuser ausgelastet sind, durften bereits am Montag alle Schulen wieder öffnen.

+++ 19:48 Schottische Regierung genehmigt 600 Zuschauer bei Fußball-Pokalfinale +++
Das Finale im schottischen Fußball-Pokal steigt vor 600 Zuschauern. Die Endspielgegner Hibernian aus Edinburgh und FC St Johnstone aus Perth dürften je 300 Karten für das Spiel im Glasgower EM-Stadion Hampden Park am 22. Mai an ihre Fans verteilen, teilte der schottische Verband mit. Die schottische Regierung habe verfügt, dass ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden müsse bei der Sitzplatzverteilung. Der Verband hatte beantragt, 2000 Zuschauer zuzulassen, bei je eineinhalb Metern Distanz. "Obwohl die Anzahl geringer ist als erwartet, freuen wir uns auf eine begrenzte Menge von Fans, die am Pokalfinale teilnehmen", so der Verband. Im Hampden Park sollen insgesamt vier Partien der Europameisterschaft im Sommer stattfinden, drei Gruppenspiele und ein Achtelfinale. Die Europäische Fußball-Union UEFA rechnet dann mit 12.000 Zuschauern je Spiel.

+++ 18:58 R-Wert legt leicht zu, bleibt aber deutlich unter 1 +++
Die Zeichen stehen auf Entspannung: Die Zahl der Neuinfektionen sinkt. Und auch ein anderer wichtiger Kennwert deutet darauf hin, dass die dritte Corona-Welle abklingt. Der 4-Tage-R ist von zwar von 0,73 leicht auf 0,77 und der 7-Tage-R von 0,82 auf 0,87 gestiegen, bleibt aber deutlich unter 1.

+++ 18:26 Amazon zahlt neuen Mitarbeitern 100 Dollar für Impfnachweis +++
Amazon will neuen Mitarbeitern in den USA einen Bonus von 100 Dollar für einen Impfnachweis zahlen. Das teilt der weltgrößte Onlinehändler mit. Amazon hatte im vergangenen Jahr mitgeteilt, weitere 75.000 Mitarbeiter anzuheuern, um den großen Andrang von Kunden zu bewältigen. Dem US-Unternehmen wurde zudem vorgeworfen, in der Corona-Krise nicht genug für den Schutz der Mitarbeiter zu unternehmen.

+++ 17:34 Tourismus-Messe Fitur in Spanien rechnet im Mai mit 100.000 Gästen +++
Die internationale Tourismus-Messe Fitur in Spanien rechnet im Mai mit 100.000 Besuchern aus 60 Ländern. Wie die Veranstalter mitteilten, soll es die erste Präsenzveranstaltung dieser Art im weltweiten Tourismussektor seit dem Beginn der Pandemie sein. Ziel sei es, die "Erholung des Tourismus zu fördern", der etwa zwölf Prozent des spanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmache und für die Wirtschaft des Landes von "essentieller" Bedeutung sei. Die Fitur-Messe zählt zu den größten Ausstellungen der Branche weltweit. Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben zwischen dem 19. und dem 23. Mai mit 50.000 Fachleuten sowie weiteren 50.000 Besuchern, wenn die Veranstaltung am Wochenende für die Öffentlichkeit geöffnet wird. Es sollen 5000 Unternehmen teilnehmen.

+++ 16:52 Kolumbiens Gesundheitssystem droht inmitten von Protesten der Kollaps +++
Nach tagelangen Protesten steht das Gesundheitssystem in Kolumbien angesichts der Corona-Pandemie vor dem Zusammenbruch. "Es muss mit aller Realität gesagt werden: die Ansteckungssituation in Bogota ist kritisch: fast einhundertprozentige Belegung der Intensivstation", schrieb der kolumbianische Gesundheitsminister Fernando Ruiz auf Twitter. 500 Patienten müssten aus der Hauptstadt in andere Teile des Landes verlegt werden. Seit zwei Wochen kommt es in Kolumbien zu zahlreichen, teilweise von Gewalt überschatteten Protesten. Mindestens 42 Menschen sind nach den jüngsten Angaben der nationalen Ombudsstelle während der Protesttage ums Leben gekommen, 168 Personen werden vermisst. Zuerst demonstrierten Menschen gegen eine umstrittene, inzwischen zurückgenommene Steuerreform. Die meisten Demonstranten haben nun neue Ziele, wie den Widerstand gegen eine ebenfalls geplante Gesundheitsreform und den Einsatz für den brüchig gewordenen Friedensprozess.

+++ 16:27 Dänemark lockert Einreiseregeln für Touristen +++
Dänemark erleichtert seine Einreisebestimmungen für Touristen. Der bislang notwendige triftige Einreisegrund - also etwa der Besuch von nahen Verwandten oder Partnern - fällt für Menschen aus Ländern der EU und des Schengenraums ab Freitag weg, sofern die Corona-Lage in ihren Staaten nicht als allzu schlecht eingestuft wird. Wie das dänische Außenministerium mitteilte, müssen sich Urlauber und andere Einreisende nach der Ankunft in Dänemark aber nach wie vor testen lassen und in Quarantäne begeben, wenn sie nicht gegen Covid-19 geimpft worden oder von einer Infektion genesen sind. Touristen und andere aus dem deutsch-dänischen Grenzgebiet sowie den Grenzregionen zu Schweden werden von der Quarantäneregelung ausgenommen. Für sie gilt nun einheitlich, dass die Vorlage eines maximal 72 Stunden alten negativen Tests bei der Einreise reicht.

+++ 16:04 Sanchez: Spanien ist auf dem Weg zur Herdenimmunität +++
Spanien ist auf dem Weg zur Herdenimmunität. Mehr als zwei Drittel der 47 Millionen Spanier werden bis Mitte August gegen das Coronavirus geimpft sein, teilt Ministerpräsident Pedro Sanchez mit. Eine wachsende Zahl von über 60-Jährigen erhält jetzt ihre zweite Impfung, mehr als 40 Prozent sind bereits vollständig geimpft. Auch bei den über 50-Jährigen haben die Impfungen begonnen.

+++ 15:42 Ansturm auf elektronischen Impfnachweis in Thüringen +++
In Thüringen gibt es einen regelrechten Ansturm auf den elektronischen Nachweis für Corona-Impfungen. Seit dem Start der Abrufmöglichkeit habe es rund 60.000 Anfragen danach gegeben, sagte Jörg Mertz, Leiter des Pandemiestabs bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV). Der Nachweis in Gestalt eines PDF-Dokuments mit QR-Code kann seit Mittwochvormittag auf dem Terminvergabeportal "www.impfen-thueringen.de" auf das Smartphone oder den PC heruntergeladen werden. Er enthält den Namen des Geimpften, den verabreichten Impfstoff und das Datum der beiden Einzelimpfungen. Auch der Papierausdruck ist möglich. Den elektronischen Impfnachweis als Ergänzung zum Eintrag im gelben Impfausweis können all jene anfordern, die sich in den regionalen Impfstellen und den großen Impfzentren Thüringens gegen Covid-19 haben immunisieren lassen. Für in Arztpraxen Geimpfte ist dies noch nicht möglich. Zur Vorbereitung auf die in den nächsten Wochen erwartete bundesweite Impf-App testet Thüringen den elektronischen Nachweis in einem Pilotprojekt, an dem auch Brandenburg beteiligt ist. Das Zertifikat soll fälschungssicher sein. Es gilt nur in Verbindung mit dem Personalausweis.

+++ 15:11 Curevac testet neuen Impfstoffkandidaten an Ratten +++

Der Tübinger Pharmaforscher Curevac testet einen weiteren Covid-Impfstoffkandidaten im Tierversuch. Das Mittel habe bei geimpften Ratten eine starke Antigenproduktion sowie "starke und dosisabhängige Immunantworten" hervorgerufen, erklärte Curevac. Das Unternehmen hat bereits einen Covid-Impfstoff vorgelegt, über dessen Zulassung die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) entscheidet. Die Europäische Union hat sich von dem Impfstoff schon vorab bis zu 405 Millionen Dosen gesichert.

+++ 14:47 Coburg liegt an Spitze der Super-Hotspots +++
Mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz ist nun die bayerische Stadt Coburg die am stärksten von der Pandemie betroffene Region Deutschlands. Allerdings sank das dortige Fallaufkommen dem neuesten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge (13. Mai, 0.00 Uhr) von 270,9 auf 255,6 neu registrierte Fälle je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Darunter folgen die bayerische Stadt Memmingen (254,0 | Vortag: 251,7) und der thüringische Landkreis Gotha (249,8 | 245,4). Insgesamt ist die Zahl der deutschen Regionen oberhalb der 200er-Marke im Vergleich zum Vortag von 19 auf 18 gesunken. Allein ein Drittel davon liegt in Bayern (Landes-Fallaufkommen: 101,0). In Thüringen, dem Land mit der bundesweit höchsten Sieben-Tage-Inzidenz von 162,5, befinden sich vier solcher Super-Hotspots. Die bundesweit geringste Sieben-Tage-Inzidenz auf Kreisebene gibt es laut RKI-Daten im hohen Norden: Demnach weist die Stadt Flensburg in Schleswig-Holstein einen Wert von 16,6 (Vortag: 21,1) auf.

+++ 14:23 Zahl der Covid-19-Intensivpatienten schwächt sich weiter deutlich ab +++
Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland ist abermals deutlich gesunken und bewegt sich auf dem Niveau von Anfang April. Wie aus dem aktuellen Divi-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 4256 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 120 Patienten. Demnach müssen 2653 Patienten invasiv beatmet werden, das sind 25 Personen weniger als am Vortag. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 3970 Betten in den deutschen Kliniken frei.

+++ 13:56 Diese Regionen liegen noch über der "Notbremse"-Schwelle +++
In den meisten deutschen Regionen greift weiterhin die "Bundes-Notbremse" - sie müssen also verschärfte Pandemieregeln umsetzen. Allerdings nimmt die Zahl weiter stetig ab: Von den 412 Regionen, die das Robert-Koch-Institut ausweist (dazu gehören die Landkreise, kreisfreien Städte und die Berliner Bezirke), überschreiten 263 (gestern: 276) mindestens drei Tage lang die für die "Bundes-Notbremse" ausschlaggebende 100er-Marke bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Das entspricht einem Anteil von rund 64 Prozent, also fast zwei Dritteln Deutschlands.

+++ 13:34 Thailand meldet höchsten Tagesanstieg bei Infektionen +++
Thailand hat seinen bislang höchsten Anstieg an Corona-Infektionen innerhalb eines Tages registriert - mehr als die Hälfte der Fälle wurden dabei aus zwei Gefängnissen in Bangkok gemeldet. Das Land verzeichnete nach Angaben des Corona-Krisenzentrums einen Höchstwert von mehr als 4800 Neuinfektionen, davon mehr als 2800 Fälle in den Gefängnissen in der Hauptstadt. Dort sitzen zahlreiche prominente Demokratie-Aktivisten in Haft. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) kritisierte den Umgang Bangkoks mit den Corona-Ausbrüchen in Gefängnissen: "Die thailändische Regierung muss offen über die Covid-19-Ausbrüche in ihrem Gefängnissystem sprechen und darüber, wie sie beabsichtigt, katastrophale Folgen für die Inhaftierten zu vermeiden", erklärte der für Asien zuständige HRW-Vertreter Brad Adams.

+++ 13:05 Justizministerin: Freiheiten für alle in wenigen Wochen +++
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht rechnet damit, dass schon in wenigen Wochen wesentliche Freiheitsbeschränkungen bundesweit wieder aufgehoben werden können. "Ich möchte, dass es nun Veränderungen für uns alle gibt, nicht nur für Geimpfte und Genesene", sagte die SPD-Politikerin dem "Handelsblatt". "Wir alle müssen Schritt für Schritt wieder die Möglichkeit bekommen, unsere Grundrechte wieder vollständig auszuüben." Wenn sie sich die Lockerungsentscheidungen aus den Bundesländern anschaue, dann sei dies "eine Frage von wenigen Wochen, teilweise auch nur von Tagen, aber ganz bestimmt nicht mehr von einem halben Jahr", sagte sie. Kritisch sieht die Ministerin aber eine vorschnelle Öffnung der Innengastronomie und Hotelbesuche, selbst wenn ein geimpfter Betreiber nur geimpfte Gäste einlässt.

+++ 12:36 Dr. Zinn: "Noch kein Corona-Medikament vor dem Durchbruch" +++
Bis jetzt haben nur Erwachsene die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Hygieniker Dr. Zinn zeigt auf, was bei der Impfung von Kindern zu beachten ist und wie die Studien dazu laufen. Darüber hinaus verrät er, was von möglichen Medikamenten gegen Corona zu erwarten ist.

+++ 12:15 Fenster zu: Dänen starten Ausgrabung und Verbrennung Millionen infizierter Nerze +++
In Dänemark hat die Exhumierung von mehreren Millionen getöteten Nerzen begonnen. Sie waren im vergangenen Jahr gekeult worden, nachdem in den Nutztieren mutierte Coronavirus-Varianten aufgetreten waren, die sich auch auf Menschen übertrugen. Die Kadaver waren zunächst an mehreren Standorten vergraben worden, wurden aber durch Fäulnisgase teilweise wieder an die Oberfläche gebracht. Wie die dänische Nachrichtenagentur Ritzau berichtete, sollen sie nun in mehreren Etappen verbrannt werden. Insgesamt handelt es sich um vier Millionen Tiere, die wegen ihres Pelzes gezüchtet wurden. Sie wiegen geschätzt mehr als 13.000 Tonnen. Auch das Erdreich unter den Nerz-Gräbern müsse abgetragen und ersetzt werden, hieß es weiter. Erst dann sei mit einem Ende der Geruchsbelästigung für Anwohner zu rechnen. Ein Mitarbeiter der dänischen Umweltbehörde riet den Menschen in angrenzenden Ortschaften laut dem dänischen Rundfunksender DR von Gartenpartys bis zum Abschluss der Arbeiten ab. Auch nur die Fenster offen zu lassen oder Wäsche im Freien aufzuhängen, sei nicht empfehlenswert.

+++ 11:48 Experten uneins: Freiheiten schon nach erster Impfung zurückgeben? +++
Österreich macht es vor: Immer mehr Experten diskutieren auch hierzulande darüber, ob schon Erstgeimpfte einige Rechte zurückgekommen sollten. ntv-Reporterin Janine Bleker fasst die unterschiedlichen Meinungen zusammen.

+++ 11:19 Senat bestätigt: Berlin hebt Impf-Priorisierung bei Ärzten auf +++
Berlin hebt ab Montag die Priorisierung für alle verfügbaren Corona-Impfstoffe bei Haus- und Betriebsärzten auf. Das kündigte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit an und bestätigte damit entsprechende Berichte (siehe Eintrag um 8.55 Uhr). Bisher war die Vergabe an Kriterien wie Alter, Vorerkrankung und die Zugehörigkeit zu bestimmten Berufsgruppen geknüpft. Zuvor hatten bereits Bayern und Baden-Württemberg ähnliche Schritte angekündigt. Das Vorgehen bedeutet allerdings nicht, dass jeder sofort nächste Woche geimpft werden kann. Die verfügbaren Impfstoffmengen sind laut Gesundheitsverwaltung zunächst weiter relativ knapp, erst ab Juni werde mit größeren Mengen gerechnet. Patienten, die zu einer der drei Prioritätengruppen zählen und noch nicht geimpft sind, hätten zudem weiter Vorrang, erläuterte der Sprecher. Für die Impfzentren der Hauptstadt ändere sich am bisherigen Vorgehen zunächst nichts.

+++ 11:05 Dutzende japanische Städte sagen Aufnahme ausländischer Olympioniken ab +++
In Japan haben Dutzende Städte ihre Gastgeberrolle für die Olympischen Spiele und die Paralympics in gut zwei Monaten aus Sorge vor dem Coronavirus aufgegeben. Wie die Zeitung "Nikkei" und andere japanische Medien unter Berufung auf Regierungskreise berichteten, haben sich zwischen 30 und 40 Gemeinden zurückgezogen, die sich im Rahmen des "Host Town"-Programms als Trainingslager für ausländische Athleten und zum kulturellen Austausch angeboten hatten. Zwar wolle die japanische Regierung die zusätzlichen Kosten der Gastgeberstädte für Corona-Maßnahmen decken und habe Richtlinien erarbeitet, doch kleinere Gemeinden hätten nicht genug Personal für die zusätzlichen Aufgaben. Außerdem habe eine zunehmende Zahl an ausländischen Delegationen von sich aus einen Rückzieher gemacht.

+++ 10:48 Ohio startet Lotterie: Wer sich impfen lässt, kann eine Million Dollar gewinnen +++
Der US-Bundesstaat Ohio belohnt Impfwillige mit der Chance auf einen Millionengewinn: Gouverneur Mike DeWine teilte bei Twitter mit, dass unter allen Bürgern mit einer Corona-Impfung wöchentlich eine Million Dollar (rund 820.000 Euro) verlost werden. An der Lotterie, die insgesamt fünf Wochen dauern soll, können sich Menschen ab 18 Jahren beteiligen, die mindestens ihre erste Dosis eines Vakzins gegen das Coronavirus erhalten haben. Für Menschen unter 18 Jahren gibt es eine eigene Lotterie, als Preis winkt ein Vier-Jahres-Stipendium für eine staatliche Universität. "Ich weiß, dass einige sagen werden: 'DeWine, du bist verrückt! Diese Millionen-Dollar-Idee von dir ist eine Geldverschwendung'", schrieb der Gouverneur bei Twitter. Die eigentliche Verschwendung an diesem Punkt der Pandemie, wo Impfstoffe für jeden zugänglich seien, sei jedoch der Verlust eines weiteren Menschenlebens durch eine Corona-Infektion.

+++ 10:24 In diesen Ländern könnte Sommerurlaub möglich sein +++
Mit den sinkenden Corona-Zahlen in Deutschland steigt bei vielen die Hoffnung auf den Sommerurlaub - auch im Ausland. Wo könnte das am ehesten klappen? Und was ist bei der Buchung zu beachten? ntv fragt nach.

+++ 09:52 Mutante B.1.617 breitet sich stetig, aber langsam in Deutschland aus +++
Auf sehr niedrigem Niveau beobachtet das Robert-Koch-Institut in Deutschland einen wachsenden Anteil der in Indien entdeckten Corona-Variante. Die neu als besorgniserregend eingestufte Mutante B.1.617 sei bisher nur in wenigen Proben nachgewiesen, "aber ihr Anteil stieg in den letzten Wochen stetig an", heißt es in einem RKI-Bericht. Ihr Anteil an den untersuchten Proben beträgt demnach weniger als zwei. Das RKI betont, dass die absoluten Zahlen der Nachweise in der Woche vom 26. April bis 2. Mai lediglich im zweistelligen Bereich lägen: bei gut 30. Die ebenfalls als besorgniserregend eingestuften Varianten B.1.351 (Südafrika) und P.1 (Brasilien) spielen weiter eine untergeordnete Rolle: Laut RKI lag ihr Anteil in den vergangenen Wochen konstant bei 0 bis 1 Prozent beziehungsweise bei 0 bis 0,3 Prozent. In Deutschland wird nur ein kleiner Teil der Proben auf Varianten untersucht.

+++ 09:28 USA melden niedrigsten Mittwochswert neuer Fälle seit einem dreiviertel Jahr +++
In den USA entspannt sich die Virus-Lage mit Blick auf die Infektionszahlen weiter: Binnen eines Tages verzeichneten die Behörden zwar mindestens 35.022 neu erkannte Infektionen mit dem Coronavirus, zugleich markiert dies den niedrigsten Mittwochswert seit 9. September 2020 - also seit acht Monaten. Am Mittwoch der Vorwoche (5. Mai) hatten die US-Behörden 45.085 neue Fälle verzeichnet, die Woche davor 54.368. Das geht aus den Zählungen der "New York Times" (NYT) hervor, auf die sich ntv.de täglich seit Beginn der Pandemie bezieht. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle in den Vereinigten Staaten wuchs demnach auf mehr als 32,8 Millionen an. Im Sieben-Tage-Schnitt schwächt sich das Infektionsgeschehen ab. Bei der Zahl der täglich registrierten Todesfälle allerdings gibt es im Wochenvergleich einen leichten Anstieg. Laut NYT registrierten die US-Behörden mindestens 838 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus, in der Vorwoche waren es 794 gewesen. Am Mittwoch vor zwei Wochen (28. April) jedoch wurden 897 neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der US-Todesopfer beträgt laut NYT-Zählung nun 583.200.

+++ 08:55 Bericht: Auch Berlin hebt Impf-Priorisierung auf +++
Auch Berlin will einem Medienbericht zufolge die Impfreihenfolge aufheben. Priorisierungen nach Alter, Vorerkrankung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe sollen ab Montag wegfallen, wie das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" berichtet. Zuvor hatten bereits Bayern, Brandenburg und Baden-Württemberg diesen Schritt angekündigt. Nach dem Wegfall der Priorisierung kann sich prinzipiell jeder impfen lassen, der will. Allerdings - und das gilt für alle Bundesländer: Ab kommender Woche gibt es noch nicht genug Impfstoff für jeden. Erst ab Juni sollen wöchentlich deutlich mehr Dosen zur Verfügung stehen. Von da an seien laut dem Magazin fünf bis sechs Millionen Impfdosen pro Woche für Praxen und Impfzentren angekündigt. Für die Hauptstadt gilt nach Informationen von "Business Insider" dann, dass Hausärzte auch jenseits der Impfpriorisierung nach eigenem Ermessen Impfstoff an Patienten verabreichen dürfen. Sollten Patienten aber zu einer der drei Prioritätengruppen zählen und noch nicht geimpft sein, haben diese trotzdem weiter Vorrang.

+++ 08:30 Indien meldet 360.000 neue Fälle und mehr als 4000 weitere Tote +++
In Indien verzeichnet das Gesundheitsministerium 362.727 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle steigt damit auf 23,7 Millionen. 4120 weitere Menschen starben mit oder an dem Coronavirus. Insgesamt sind es damit 258.317 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus. Nach den USA weist Indien weltweit die zweithöchste Infektionszahl auf. Die Dunkelziffer in dem Land mit mehr als 1,3 Milliarden Menschen dürfte Experten zufolge aber deutlich höher sein.

+++ 07:53 Wendt: Polizei sollte Zugriff auf individuelle Impfdaten des RKI bekommen +++
Polizeivertreter warnen angesichts der Lockerungen für Corona-Geimpfte und Genesene vor gefälschten Impfpässen. "Das Problem besteht schon heute und wird noch eine ganze Weile aktuell bleiben, da mit einer vollständigen Impfung entweder eine Befreiung von Grundrechtseinschränkungen oder perspektivisch zunehmend auch Ein- oder Ausreisevorteile verbunden sein werden", sagte der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Sebastian Fiedler, dem "Handelsblatt". Auch der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, warnte: "Impfpässe oder andere Impfbescheinigungen sind alles andere als fälschungssicher", sagte er der "Osnabrücker Zeitung". "Für die Polizei ist eine Fälschung auf dem Papier aber äußerst schwer zu erkennen, wenn sie nicht allzu plump ist." Wendt forderte deshalb, Polizisten, Grenzbeamten und kommunalen Ordnungskräften Zugriff auf die Impf-Datenbank des RKI zu gewähren. Bislang würden diese Daten nur anonymisiert von den Impfstellen gemeldet, das sollte sich jetzt ändern, forderte Wendt. "Die Daten müssten dem RKI komplett, also mit Namen, Personaldaten und Impfdatum übermittelt und dort auch abrufbar gespeichert werden."

+++ 07:25 Astrazeneca wird knapp - Ärzte müssen Impftermine absagen +++
Haus- und Fachärzte erleben seit der Aufhebung der Priorisierung bei Astrazeneca einen Ansturm von Patienten. Der Impfstoff werde derzeit so stark nachgefragt, "dass die bereitgestellten Mengen nicht mehr ausreichen", sagte der Chef des Apothekerverbands Nordrhein, Thomas Preis, der "Rheinischen Post". "Teilweise hat der Großhandel die Bestellungen, die die Ärzte über die Apotheken eingereicht haben, um 80 Prozent reduzieren müssen. Viele Ärzte sind sehr verärgert, denn bereits bestehende Impftermine müssen nun storniert werden", so Preis. Die Nachfrage sei auch deshalb stark gestiegen, weil der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung auf vier bis zwölf Wochen verkürzt wurde - statt wie bisher immer fest zwölf Wochen. Das sei vor allem für junge Menschen reizvoll, die von den anstehenden Lockerungen für Geimpfte profitieren wollten. Preis betonte jedoch, dass es medizinisch nach wie vor sinnvoller sei, die zweite Dosis erst nach zwölf Wochen zu verabreichen.

+++ 06:48 Studie: Patienten leiden nach Vakzin-Wechsel häufiger an Impfreaktionen +++
Wer zwei unterschiedliche Corona-Impfstoffe bei seiner Erst- und Zweitimpfung erhält, hat eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für milde und moderate Impfreaktionen nach der zweiten Dosis. Das geht aus vorläufigen Daten einer Studie der Universität Oxford hervor, die im Fachmagazin "The Lancet" veröffentlicht wurden. Anlass zur Sorge um die Patientensicherheit gebe es deswegen aber nicht, betonten die Wissenschaftler. Ob die Immunreaktion davon betroffen ist, könne noch nicht beurteilt werden. Daten dazu würden aber in den kommenden Monaten erwartet. Untersucht wurden Fälle, bei denen im Abstand von vier Wochen entweder zuerst das Präparat von Astrazeneca verabreicht wurde und dann der Impfstoff von Biontech oder umgekehrt. In beiden Fällen war die Häufigkeit der leichten und moderaten Impfreaktionen erhöht. "Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass die Vergabe zweier unterschiedlicher Dosen zu vermehrten Arbeitsausfällen am Tag nach der Impfung führt", sagte Matthew Snape von der Uni Oxford, der die Studie leitet.

+++ 06:14 Australien kauft aktualisiertes Moderna-Vakzin für 2022 +++
Australien hat sich 25 Millionen Dosen vom Impfstoff des US-Pharmaherstellers Moderna gesichert. Die Vereinbarung umfasst 10 Millionen Dosen im Jahr 2021 und 15 Millionen Dosen von Modernas dann aktualisiertem Varianten-Auffrischungsimpfstoff im Jahr 2022, wie das Unternehmen mitteilte. Die Verwendung des Moderna-Impfstoffs muss noch von der australischen Aufsichtsbehörde genehmigt werden, wie Premierminister Scott Morrison mitteilte. Bislang hat Australien die Impfstoffe von Pfizer und Astrazeneca verwendet. Mit dem Moderna-Impfstoff sollen Menschen unter 50 Jahren geimpft werden, wie die australische Nachrichtenagentur AAP berichtete. Zwei Dosen müssen wohl im Abstand von 28 Tagen verabreicht werden.

+++ 05:36 RKI meldet 17.419 Neuinfektionen, Inzidenz knapp über 100 +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) verzeichnet 17.419 Neuinfektionen, 4534 weniger als am Donnerstag letzter Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt von 107,8 am Vortag auf 103,6. Bei den Sterbezahlen verändert sich hingegen noch nicht viel. Registrierten die Gesundheitsämter vor einer Woche 250 Corona-Tote, waren es jetzt immer noch 278.

+++ 04:33 Biden appelliert an Eltern, Kinder impfen zu lassen +++
Nach der Zulassung des Corona-Impfstoffs von Pfizer/Biontech in den USA für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren hat US-Präsident Joe Biden zur Impfung dieser Altersgruppe aufgerufen. "Ich ermutige die Eltern, sicherzustellen, dass sie die Impfung bekommen", sagte Biden im Weißen Haus. Auch diese Altersgruppe könne sich mit dem Coronavirus infizieren und Freunde, Geschwister, Eltern und Großeltern anstecken. Biden versprach, dass Impfmöglichkeiten für die 12- bis 15-Jährigen schnell bereitgestellt würden. Schon von diesem Donnerstag an könnten sie sich in 15.000 Apotheken im ganzen Jahr impfen lassen.

+++ 03:21 Bahn setzt an Himmelfahrt mehr Sicherheitskräfte ein +++
Die Deutsche Bahn (DB) will wegen des erwarteten Ansturms am Himmelfahrts-Wochenende die Zahl der Sicherheitskräfte in den Fernverkehrszügen verdoppeln. "Die zusätzlichen Mitarbeiter werden vor allem rund um die Ballungsräume und auf besonders nachgefragten Verbindungen Präsenz zeigen", erklärte ein Sprecher dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Sie sensibilisieren die Reisenden auch für die Pandemieregeln, achten auf das Einhalten der Abstandsregeln und unterstützen dazu beim Ein- und Aussteigen." Zudem würden auf stark nachgefragten Strecken mehr Züge eingesetzt.

+++ 02:19 Lauterbach mahnt Vorkehrungen für Reiserückkehrer an +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ist optimistisch, was einen "entspannten Sommer mit deutlichen Lockerungen" angeht. "Um jedoch eine vierte Welle im Herbst zu verhindern, müssen wir Vorkehrungen insbesondere für Reiserückkehrer treffen", sagte er der "Rheinischen Post". Mindestens 20 Prozent der Bevölkerung würden auf absehbare Zeit ohne Schutz sein, weil sie sich nicht impfen lassen können oder wollen. "Wir brauchen deswegen schon jetzt strenge Tests an den Flughäfen und eine Quarantäne der Reisenden, bis das Testergebnis vorliegt für diejenigen, die aus Mutationsgebieten kommen", fordert Lauterbach.

+++ 01:26 Polizei: Gefälschte Impfpässe werden zum Problem +++
Die Sicherheitsbehörden sorgen sich angesichts der Lockerungen für Geimpfte und Genesene in der Corona-Pandemie um gefälschte Impfpässe. "Das Problem besteht schon heute und wird noch eine ganze Weile aktuell bleiben", erklärt der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Sebastian Fiedler, dem "Handelsblatt". Abnehmer gefälschter Pässe könnten inländische Impfverweigerer sein, ebenso Ein- oder Ausreisewillige, die sich Quarantänepflichten entziehen möchten.

+++ 00:48 FDA lässt Antigen-Schnelltest von Qiagen zu +++
Erfolg für das rheinische Unternehmen Qiagen: Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat einen Schnelltest zur Entdeckung von SARS-CoV-2-Antikörpern durchgewunken. Damit ist das tragbare Testgerät verfügbar für professionelles Medizinpersonal in den USA. Der Antikörper-Test benötigt lediglich rund 10 Minuten, um zu identifizieren, ob eine Person als Folge einer früheren Infektion Antikörper gegen einen Sars-Cov-2-Virus entwickelt hat und somit immun ist.

+++ 23:57 Biontech-Impfung ab zwölf Jahre: US-Gesundheitsbehörde gibt grünes Licht +++
Auch die US-Gesundheitsbehörde CDC unterstützt die Verabreichung des Corona-Impfstoffes von Pfizer/Biontech für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren. Ein Expertengremium der CDC sprach sich für die Anwendung bei den Minderjährigen aus. Am Montag hatte die US-Arzneimittelbehörde FDA das Vakzin bereits für diese Altersgruppe zugelassen. Viele lokale Behören in den USA warteten aber neben der FDA-Zulassung die Empfehlung der CDC ab.

+++ 23:20 Österreich ermöglicht kleinen Grenzverkehr mit Bayern +++
Ab Donnerstag wird der sogenannte kleine Grenzverkehr zwischen Bayern und Österreich wieder möglich sein. Das stellt Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein klar. Zuvor hatte es Verwirrung gegeben um die Ankündigung, Grenzübertritte für Besuche und zum Einkaufen wieder zuzulassen: Bayern lockerte die Regeln schon am Mittwoch, Österreich setzte vorerst aber keinen Schritt. Laut dem Gesundheitsministerium in Wien wird Österreich jedoch Getesteten, Geimpften und von Covid-19 Genesenen die Einreise erlauben.

+++ 22:27 RKI stuft B.1.617 als "besorgniserregend" ein +++
Das RKI zählt die indische Virus-Mutante B.1.617 ab sofort zu den "Variants of Concern", also zu den besorgniserregenden Mutationslinien: Insgesamt jedoch ist die zuerst in Großbritannien nachgewiesene Variante B.1.1.7 in Deutschland weiterhin der vorherrschende Covid-19- Erreger.

+++ 22:16 Sachsen meldet die meisten Neuinfektionen +++
Heute weist Sachsen die meisten neuen Fälle je 100.000 Einwohner aus, dahinter folgen Thüringen und - fast gleichauf - Baden-Württemberg und Hessen. Den geringsten Zuwachs verzeichnet Schleswig-Holstein.

+++21:59 Inzidenz fällt erneut in allen 16 Bundesländern +++
Wie am Vortag wurde in allen 16 Bundesländern eine sinkende Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner registriert. Insgesamt liegen acht Länder unter dem 100er-Notbremsen-Wert und dementsprechend acht darüber. Thüringen liegt mit 168,2 nicht weit von der 200 weg.

Korrekturhinweis: Aufgrund eines Datenfehlers zunächst hatte es zunächst geheißen, die Sieben-Tage-Inzidenz sei lediglich in 15 von 16 Bundesländern gefallen.

+++21:39 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 15.874 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.554.200 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 15.874 neue Fälle hinzu. Das sind 4352 neue Fälle weniger als am Mittwoch der Vorwoche gemeldet wurden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 244 auf 85.442. Mittwoch vor einer Woche wurden 291 Todesfälle gemeldet. Als aktuell infiziert gelten rund 246.519 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,73 angegeben (Vortag: 0,80). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,82 (Vortag: 0,83). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 4376 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2678 davon werden beatmet. Rund 3666 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Alle früheren Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, ino//dpa/AFP/rts

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