Panorama

Opfer geschlagen und gewürgt Berliner Polizei sucht nach U-Bahn-Tretern

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Mit Bildern sucht die Polizei nach den beiden Männern - hier in dunklen Jacken.

(Foto: Polizei Berlin)

Ein U-Bahn-Treter in Berlin erregte erst im vergangenen Jahr bundesweit Aufsehen - und wurde kürzlich verurteilt. Nun fahndet die Polizei erneut nach zwei Tätern. Diese sollen in einem U-Bahnhof drei Männer angegriffen haben.

Nach einer brutalen Attacke im Berliner U-Bahnhof Gesundbrunnen fahndet die Polizei mit Hilfe von Fotos nach zwei Verdächtigen. Das Duo soll im Januar drei Männer im Alter von 20 bis 23 Jahren angegriffen haben.

Die Gesuchten, die auf den Aufnahmen einer Überwachungskamera in dunklen Jacken zu sehen sind, werden verdächtigt, am 27. Januar gegen 22.30 Uhr auf der Rolltreppe die Opfer geschlagen, getreten und einen der Männer gewürgt zu haben. Zwei Opfer wurden verletzt, die Angreifer entkamen unerkannt.

Die späteren Opfer waren abwärts auf einer Rolltreppe des U-Bahnhofs unterwegs, als sie hinter sich laute Schreie hörten und zwei Unbekannte entdeckten. Einer der beiden soll sich dann mit beiden Händen auf das Geländer der Rolltreppe aufgestützt und mit nach vorne geschwungenen Beinen gegen den Oberkörper eines 20-Jährigen getreten haben. Der junge Mann stürzte daraufhin die Rolltreppe herunter und verletzte sich an den Beinen.

Dem 23-Jährigen traten die beiden Täter gegen den Oberkörper und das Gesicht. Dabei stürzte das Opfer und erlitt eine Platzwunde am Kopf. Das dritte Opfer wurde von einem der Unbekannten gewürgt. Danach flüchteten die Täter.

Urteil wegen U-Bahn-Tritt

Erst Anfang Juli war ein 28-Jähriger in Berlin wegen eines brutalen Fußtritts gegen eine junge Frau auf einer U-Bahn-Treppe zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und elf Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Berlin sprach den Mann wegen gefährlicher Körperverletzung schuldig.

Der Mann hatte im Oktober 2016 eine Studentin mit einem wuchtigen Tritt in den Rücken eine Betontreppe im U-Bahnhof Hermannstraße im Stadtteil Neukölln hinuntergetreten. Der Fall sorgte bundesweit für Aufsehen.

Quelle: ntv.de, mli/dpa

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