Panorama

Pandemie-Daten im Detail So stark steigen die Fallzahlen vor Ort

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Deutschland im Jahr 2020: Die Maske - die Mund-Nase-Bedeckung - ist eine der wichtigsten Waffen im Kampf gegen das Coronavirus.

(Foto: dpa)

Die zweite Welle hat Deutschland voll erfasst: Im Herbst breitet sich der Erreger Sars-CoV-2 immer weiter aus. Die Zahl der Ansteckungsfälle steigt schlagartig, aber längst nicht alle Landstriche sind gleichermaßen betroffen. Wie sehen die RKI-Zahlen in Ihrer Region aus?

Berchtesgaden? Cottbus? Neukölln? Die Daten zur regionalen Verteilung der gemeldeten Corona-Fallzahlen liefern ein detailliertes Bild der Lage: Deutschland befindet sich im Herbst inmitten einer zweiten Ansteckungswelle. Die Zahlen zur Entwicklung in den mehr als 400 Städten, Landkreisen und Bezirken in Deutschland stammen vom Robert Koch-Institut und werden jeden Morgen mit Stand 0 Uhr veröffentlicht, bilden also immer das Meldegeschehen der 24 Stunden des Vortages ab.

Region für Region: Die Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland:

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Erfasst werden hier die Meldedaten mit Startpunkt 6. Mai 2020: ntv.de bildet die Entwicklung so ab, wie sie sich den Behörden anhand der RKI-Zahlen darstellt. Das hat den Vorteil, dass sich ntv.de auf eine bundesweit einheitlich erhobene Datengrundlage auf vergleichbarer Basis stützen kann.

Die Bedienung ist einfach: Oben links in der Grafik finden Sie das Auswahl-Menü mit den Namen der 16 Bundesländer. Mit dem Filter "Berlin" erhalten Sie zum Beispiel die Liste aller zwölf Berliner Bezirke. Eine bestimmte Region können Sie in der Auswahl rechts daneben abfragen. Das Berchtesgadener Land zum Beispiel - die Mitte Oktober am schwersten betroffene Region - finden Sie entweder in der alphabetisch sortierten Bayern-Liste oder über die Direkteingabe des Kreisnamens.

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Wenn Sie per Mauszeiger oder Finger auf eine Säule tippen, erhalten Sie Detailinformationen: Wie hoch lag der Wert der 7-Tage-Inzidenz am ausgewählten Tag? Wie viele bestätigte Fälle und Todesfälle gab es bis dahin insgesamt, wie hoch war die Gesamtinzidenz?

Ein wichtiger Hinweis zum Verständnis: Die Angaben auf lokaler Ebene können von den RKI-Zahlen mitunter abweichen. Der Grund ist simpel: Den Gesundheitsämtern vor Ort werden neue Fallzahlen natürlich früher bekannt als dem RKI. Bei auffälligen Entwicklungen informieren örtliche Behörden die Öffentlichkeit unter Umständen über eine neue Lage, bevor die gemeldeten Daten über die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege beim RKI angekommen sind.

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In der Praxis heißt das, dass Bewegungen bei der Sieben-Tage-Inzidenz in den 412 Regionen in Deutschland im RKI-Datensatz verzögert sichtbar werden - manchmal sogar erst mit mehreren Tagen Verspätung. So können sich die Fallzahlen in Regionen, die in den RKI-Daten ein bestimmtes Fallaufkommen aufweisen, in der öffentlichen Debatte vor Ort bereits auf einem anderen Niveau bewegen.

In der Regel folgen die RKI-Zahlen den Bewegungen in den Angaben der örtlichen Behörden nach. Ein direkter Vergleich der Inzidenzwerte aus unterschiedlichen Quellen ist nicht möglich. ntv.de verweist in der Berichterstattung stets auf die Herkunft der jeweiligen Angaben.

Quelle: ntv.de