Politik

RTL/n-tv Trendbarometer AKK kann als Ministerin bisher nicht punkten

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Ihre neue Position als Oberbefehlshaberin der Bundeswehr bringt Annegret Kramp-Karrenbauer mehr öffentliche Aufmerksamkeit.

(Foto: imago images / photothek)

Der Wechsel ins Kabinett soll CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer mehr Profil verschaffen. Doch ihre Umfragewerte bewegen sich auch in der Woche ihrer ersten großen Rede im Bundestag kaum.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer kann aus ihrem Amt als Verteidigungsministerin im RTL/n-tv Trendbarometer bislang kaum Kapital schlagen. Die Saarländerin, die in dieser Woche im Bundestag vereidigt wurde und durch eine erste Regierungserklärung Format gewinnen wollte, bleibt in der Gunst der von Forsa Befragten weit abgeschlagen. Seit zwei Wochen ist bekannt, dass Kramp-Karrenbauer Ursula von der Leyens Platz im Kabinett einnimmt. Und seither haben sich ihre Zustimmungswerte kaum bewegt.

In Zahlen ausgedrückt heißt das konkret: Stünde AKK in einer Direktwahl Grünen-Co-Chef Robert Habeck gegenüber, würden sich nur 18 Prozent für sie entscheiden. Habeck käme dagegen auf 30 Prozent - in der Vorwoche waren es noch 31 Prozent. Auch bei einer imaginären Wahl zwischen AKK und Vizekanzler Olaf Scholz von der SPD sieht es für die Verteidigungsministerin unverändert düster aus: 18 Prozent wären für sie, 29 Prozent für Finanzminister Scholz.

Auch bei der Sonntagsfrage gibt es in der Sommerpause nur leichte Verschiebungen. Unverändert wäre die Union mit 27 Prozent stärkste Kraft, wenn am Sonntag gewählt werden würde. Die Grünen liegen wie in der Vorwoche drei Prozentpunkte dahinter. SPD und AfD kommen auf jeweils 13 Prozent. Für die AfD bedeutet dies einen Zuwachs um einen Punkt. Ebenso um einen Punkt verbessert hat sich die FDP mit neun Prozent. Die Linke verliert dagegen leicht und kommt auf sieben Prozent.

Quelle: ntv.de, jog