Politik

Treffen mit Biden vor Gipfel Stoltenberg um "starke NATO" bemüht

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Will die NATO wieder zu einer starken Einheit formen: Generalsekretär Stoltenberg nach dem Treffen im Weißen Haus.

(Foto: picture alliance / Consolidated News Photos)

Der NATO-Gipfel wirft seine Schatten voraus: Bevor Joe Biden allerdings seine Europa-Reise antritt, trifft Jens Stoltenberg den US-Präsidenten im Weißen Haus. Der NATO-Generalsekretär ist um eine Stärkung des Bündnisses bemüht.

Der NATO-Gipfel in der kommenden Woche wird nach Einschätzung von Generalsekretär Jens Stoltenberg ein Zeichen der transatlantischen Einheit aussenden. Nach einem Treffen mit US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus sagte Stoltenberg, Biden und er seien sich einig, dass die NATO in einer Zeit des globalen Wettbewerbs gestärkt werden müsse.

Zusammen sei man in dieser "unberechenbareren Welt", in der man auf eine Reihe verschiedener Herausforderungen und Bedrohungen vorbereitet sein müsse, stärker und sicherer. Als Beispiele nannte Stoltenberg Russland, das sich zunehmend aggressiv gegenüber seinen Nachbarn verhalte, und China, das in neue militärische Fähigkeiten investiere. Die chinesische Regierung teile "unsere Werte" nicht, sagte Stoltenberg nach einem Treffen.

Biden nimmt im Zuge seiner ersten Auslandsreise als US-Präsident am 14. Juni am Treffen der Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitgliedstaaten teil. Er freue sich, Biden in Brüssel zu empfangen, sagte Stoltenberg. "Eine starke NATO ist gut für Europa, aber sie ist auch gut für die Vereinigten Staaten. Keine andere Großmacht hat so viele Freunde und Verbündete wie die Vereinigten Staaten in der NATO haben."

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Außerdem wird Biden am Gipfel der führenden sieben Industriestaaten (G7) vom 11. bis zum 13. Juni im britischen Cornwall teilnehmen. Am 16. Juni ist zudem das erste Treffen zwischen Biden und Russlands Präsident Wladimir Putin in Genf geplant. Es sei noch unklar, ob es nach dem Treffen eine gemeinsame Pressekonferenz geben werde, erklärte US-Sicherheitsberater Jake Sullivan.

Unter Bidens Vorgänger Donald Trump waren die Beziehungen zwischen den USA und vielen Verbündeten schwer belastet. Biden hat versprochen, das angespannte Verhältnis wieder zu normalisieren. Stoltenberg war auch mit US-Verteidigungsminister Lloyd Austin zusammengekommen. Bei dem Treffen kam auch Afghanistan zur Sprache, wo seit etwas mehr als einem Monat der offizielle Abzug der internationalen Truppen läuft.

Quelle: ntv.de, joh/dpa/rts

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