Politik

RTL/n-tv Trendbarometer Union schwächelt, SPD im Aufwind

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Annegret Kramp-Karrenbauer und die Union liegen zwar vorne, doch es geht leicht bergab.

(Foto: dpa)

In den Tagen vor der Europawahl ergeben sich im RTL/n-tv Trendbarometer nur leichte Verschiebungen. So geht es für die Union wieder etwas abwärts, für die SPD ein wenig aufwärts. In Koalitionsoptionen bedeutet dies derzeit: Viel wäre nicht möglich.

In der Woche vor der Europa- und Bremen-Wahl hat es bei den Präferenzen der Deutschen im RTL/n-tv Trendbarometer leichte Verschiebungen gegeben. So sank die Zustimmung zu den Unionsparteien um einen Prozentpunkt auf 28 Prozent. Die Sozialdemokraten legten dagegen ebenfalls um einen Punkt auf 17 Prozent zu. Damit bestätigt sich für CDU/CSU und SPD der leichte Abwärts- bzw. Aufwärtstrend der vergangenen Woche.

Leichte Verluste müssen Grüne und Linke hinnehmen, die von 19 auf 18 respektive von 9 auf 8 Prozent fallen. Keine Bewegung gibt es bei den Zustimmungswerten von AfD mit 13 und FDP mit 8 Prozent. 8 Prozent der Befragten würden sich für eine andere, kleinere Partei entscheiden, wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären. Laut Forsa spiegelt dies den Europawahlkampf wider, der kleine  Splitterparteien bekannter gemacht habe.

Eine schwarz-grüne Koalition rückt mit diesen Ergebnissen in immer weitere Ferne. Zusammen kämen die beiden Parteien nur noch auf 46 Prozent. Ebenfalls ohne Aussicht auf eine Mehrheit wären bei einem solchen Wahlausgang Bündnisse zwischen SPD, Linken und Grünen oder eine sogenannte Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen. Auch eine Neuauflage der Großen Koalition wäre unmöglich.

Scholz hätte Chancen, Nahles nicht

Kaum Bewegung ergibt sich bei der sogenannten Kanzlerpräferenz: Dürften die Befragten eine Person direkt zur Kanzlerin beziehungsweise zum Kanzler wählen, läge Annegret Kramp-Karrenbauer im Wettstreit mit SPD-Chefin Andrea Nahles noch immer weit vorne – auch wenn ihr Wert um einen Prozentpunkt gefallen ist. In Zahlen: 30 Prozent wären für AKK, 13 Prozent für Nahles.

Stünde der CDU-Chefin Finanzminister Olaf Scholz gegenüber, sieht es dagegen sehr knapp aus. Hier würden sich nur 26 Prozent für AKK entscheiden, 25 Prozent für den Sozialdemokraten.

Quelle: ntv.de, jog