Ratgeber

Grenzwerte 15-fach überschritten Bayrische Brezen mit Aluminium belastet

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Vor allem für Kinder seien die Werte bedenklich, so die Verbraucherzentrale.

(Foto: picture alliance / dpa)

Verunreinigungen im National-Gebäck: Die Verbraucherzentrale Bayern warnt vor Aluminium in Brezen. Teils sollen die Grenzwerte um das 15-fache überschritten worden sein. Der Grund dafür ist trivial.

Bayerische Brezen enthalten häufig große Mengen an gesundheitsschädlichem Aluminium. 2013 überschritt jedes fünfte untersuchte Laugengebäck im Freistaat den erlaubten Wert von 10 Milligramm Aluminium pro Kilogramm, teilte die Verbraucherzentrale Bayern mit. Vor allem für Kinder seien die hohen Konzentrationen bedenklich.

Der Grund für die Belastung liegt den Verbraucherschützern zufolge in der Herstellung. Die Brezen würden mit einer Lauge behandelt, die aluminiumhaltige Backbleche angreife. Dadurch könne das Leichtmetall in den Teig gelangen. Verbraucher sollten daher schon beim Einkauf nachfragen, welche Backunterlagen verwendet würden, empfiehlt die Zentrale. Der "Süddeutschen Zeitung" zufolge wurden die Grenzwerte der Proben teilweise um das 15-fache überschritten.

Marion Breithaupt-Endres, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern, forderte die Lebensmittelüberwachung auf, die Aluminiumwerte von Brezen "gezielt und verstärkt" zu überprüfen. Verstöße gegen Höchstwerte müssten "erfasst und geahndet" werden.

Während in Baden-Württemberg laut "Süddeutscher Zeitung" mittlerweile empfindliche Strafen gegen Betriebe verhängt würden, die belastete Brezen ausliefern, blieben in Bayern die Überschreitungen des Grenzwerts bisher folgenlos. Das soll sich der Zeitung zufolge nun ändern: Verbraucherministerin Ulrike Scharf kündigte schärfere Kontrollen und Bußgelder für Bäcker an.

Quelle: ntv.de, bdk/AFP

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