Ratgeber

Großes Sparpotential Die günstigsten Aktien-Depots

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Anleger müssen die Depotkosten gut im Blick behalten - sonst ist das Geld aus der Rendite manchmal schneller weg, als man denkt.

(Foto: imago/blickwinkel)

Sparer, die die Niedrigzinsen satthaben und nach höheren Renditen streben, müssen sich früher oder später an Aktien heranwagen. Dafür brauchen sie ein günstiges Depot. Die FMH-Finanzberatung hat geprüft, welche Banken und Broker die besten Konditionen bieten.

Statt auf Aktien setzen die Deutschen zwar traditionell eher auf grundsolide, festverzinsliche Anlagen. Die seit Jahren andauernde Mini- bis Minusverzinsung könnte das allerdings ändern. Eine gewisse Unsicherheit geht damit zwar stets einher, denn es lässt sich nie genau sagen, welches Investment langfristig am lukrativsten sein wird. Zumindest aber besteht die Möglichkeit, bei den Nebenkosten eine Menge Geld zu sparen.

Wer in Aktien investiert, braucht ein Depot für seine Wertpapiere. Das geht, je nach Bank, mal mehr mal weniger ins Geld, denn nicht nur die Verwaltung der Aktien kostet Gebühren, sondern auch der An- und Verkauf. Diese Gebühren können sowohl pauschal als auch anteilig berechnet werden. Und je nachdem, welches Konzept eine Bank verfolgt und welche Summen Anleger investieren, können die Unterschiede bei den Depotkosten schnell einige Hundert Euro pro Jahr betragen.

Wenn Verwaltungskosten die Rendite fressen

Um die Kosten transparent zu machen, hat ntv die FMH-Finanzberatung beauftragt, bei namhaften Banken, Direktbanken und Brokern zu prüfen, welche Depot- und Orderkosten anfallen.

Um aussagekräftige Werte für unterschiedliche Anlegergruppen zu erhalten, hat FMH dabei die Kosten für zwei verschiedene Beispielfälle ermittelt. In der ersten Variante investiert der Kunde zweimal pro Jahr 8000 Euro in Aktien, in der zweiten Variante sind es achtmal jeweils 2500 Euro.

Sieger waren jeweils die spezialisierten Online-Broker wie CapTrader, onvista bank, LYNX Broker oder Trade Republic. Bei den Direktbanken erhielt Consorsbank die Note „sehr gut“. Für ein "gut" reichte es bei ING, DKB und netbank. Auch die Filialbanken Santander und Targobank bekamen noch eine gute Beurteilung.

Da viele Anleger ihr Vermögen über langfristige Aktiensparpläne aufbauen, ermittelten die FMH-Experten zudem, wie sich die Kosten in einer solchen Konstellation verändern. Hier landeten Smartbroker, Trade Republic und DB/maxblue ganz vorne. Bei den Direktbanken schnitt die Consorsbank am besten ab.

Quelle: ntv.de, awi

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