Ratgeber

Elektrisches Zähneputzen im Test Gute E-Zahnbürsten gibts auch günstig

Eine elektrische Zahnbürste ist am Cyber Monday günstiger zu bekommen.

Und? Macht die Bürste einen guten Job?

(Foto: iStockphoto)

Zweimal am Tag zur Zahnbürste zu greifen und sie auch zu benutzen, ist Pflicht. Gerne auch elektrisch, denn so wird der Putzvorgang von vielen Anwendern als angenehmer und auch gründlicher empfunden. Warentest hat 18 E-Zahnbürsten getestet, die teuerste ist die beste.

Nicht nur, um mit einem gepflegten Gebiss Eindruck zu machen, sondern vor allem, um Karies zu vermeiden, sollte zweimal am Tag zur Zahnbürste gegriffen und geputzt werden. Viele tun dies mittlerweile mit einer elektrischen Zahnbürste. Hier wird der Putzvorgang als einfacher und auch gründlicher empfunden.

Die Auswahl an Geräten ist groß. Von der günstigen Basis-Bürste bis zum Luxusmodell ist alles zu haben. Die Stiftung Warentest hat sich angeschaut, welche Bürste unter Strom einen guten Job macht. Dafür wurden 18 elektrische Zahnbürsten - darunter 11 Modelle, welche die Tester von März bis Juni 2021 eingekauft haben, sowie die 7 besten noch erhältlichen aller Preisklassen aus älteren Untersuchungen - getestet. Preisspanne: zwischen 16 und 300 Euro. Die kostspieligen Modelle wollen mit vielen Extras punkten, etwa mit künstlicher Intelligenz, Bewegungssensoren und Bluetooth-Verbindungen zu Apps. Andere beschränken sich ganz schnörkellos auf das Nötigste.

Oszillierend-rotierend oder schallaktiv?

Bevor Ross und Reiter genannt werden, erst mal was zur grundsätzlichen Unterscheidung der Geräte, denn die lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Zum einen gibt es die "oszillierend-rotierenden" mit runden Köpfen, die halb­kreisförmig hin- und herschwingen und teil­weise zusätzlich pulsieren. Zum anderen sind schall­aktive Zahnbürsten mit läng­lichen Köpfen zu haben. Sie reinigen nicht mit Schall, sondern durch Vibrationen des Bürstenkopfs. Hinsicht­lich der Reinigungsleistung zeigt keins der beiden Systeme klare Vorteile. Mit der Rundkopfbürste muss jeder Zahn einzeln gereinigt werden, Schallzahnbürsten säubern mehr Fläche auf einmal. Entscheidend beim Kauf sollte deshalb das individuelle Putz­verhalten sein. Akribische Zähneputzer fahren mit Rundkopfbürsten besser.

ANZEIGE
Philips Sonicare 9900 Prestige
299
260,89 € 299,99 €
Zum Angebot bei amazon.de

Das Ergebnis der Untersuchung: 13 von 18 sind gut, 4 säubern die Zähne nur ausreichend. Testsieger ist die teuerste Bürste im Test: Die "Philips Sonicare 9900 Prestige" für 300 Euro (Note 1,8). Sie liegt gleichauf mit der 2019 getesteten "Philips Sonicare 9300 Diamond Clean Smart" (250 Euro), die laut Hersteller aber bald vom Markt verschwindet.

Zusatzkosten einkalkulieren

Mit Abstand am meisten sparen lässt sich mit der "Sensident Perfect Clean Professional" der Drogeriekette Müller für 16 Euro (2,3). Sie bietet weniger Eleganz und Extras, reinigt die Zähne aber dennoch "gut". Die zweit- und drittgünstigsten guten Bürsten sind die "Fairywill Sonic Electric Toothbrush P11" (2,3) für 40 Euro und die "Braun Oral-B Pro 2 2000N" für 46 Euro (2,2).

Mehr zum Thema

Zu den Schlusslichtern im aktuellen Test gehören die Geräte von Eta, Lächen, Oclean und Proficare. Sie entfernten so wenig von der künstlichen Plaque von den Prüfzähnen, dass sie insgesamt nur mit "ausreichend" bewertet wurden.

Nicht vergessen sollten Nutzer aber, dass auch die Bürstenköpfe regelmäßig - etwa alle drei Monate - ausgetauscht werden müssen. Ersatzbürsten kosten je nach Modell zwischen knapp 2 und 15 Euro.

Quelle: ntv.de, awi

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen