Ratgeber

Eine Bahn wird kommen ... Hier ist der Notfallfahrplan für Bahnkunden

Auch wenn ab Donnerstag Millionen Reisende wegen des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL mit Zugausfällen bei der Bahn rechnen müssen, verkehren Züge. Informationen darüber, wo und wann mit Zügen zu rechnen ist gibt es hier.

Live-Auskunft.PNG

Die Bahn tut was sie kann.

Wer trotz des Rekordstreiks der Lokführergewerkschaft GDL partout nicht auf die Nutzung der Deutschen Bahn verzichten möchte oder kann, für den versucht das Unternehmen, mindestens ein Drittel des normalen Angebotes aufrechtzuerhalten.

Die Züge des Fernverkehrs verkehren demnach bereits von Betriebsbeginn am Donnerstag, 6.11., nach einem Ersatzfahrplan, der am Sonntag, 9.11. um 24.00 Uhr endet. Somit gilt dieser Ersatzfahrplan ganztägig am Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag. Mit diesem Fahrplan versucht die Bahn trotz des angekündigten bundesweiten Streiks so viele Reisende wie möglich ans Ziel zu bringen. Weitere Informationen dazu gibt es auch im Netz unter bahn.de/aktuell und über die Smartphone-App DB Navigator.

Telefonische Infos gibt es über die kostenfreie Servicenummer 08000-996633. Zusätzlich steht die allgemeine, gebührenpflichtigen Servicenummer 0180-6996633(01806/996633 (20 Cent pro Anruf aus dem Festnetz/ Mobil maximal 60 Cent) zur Verfügung.

Hoffnung auch für S-Bahn-Nutzer

Für Züge des Nahverkehrs finden Kunden ebenfalls Informationen unter bahn.de/aktuell. Auch die jeweiligen S-Bahnen bieten auf ihren Internet-Seiten Informationen zu ihren Notfahrplänen an, um die sich die Bahn in allen S-Bahn-Städten bemüht.

So sollen die Züge in Berlin auf den Linien S1, S2, S3, S5, S7, S9, S46 immerhin im 20-Minuten-Takt verkehren. Ungeachtet dessen werden in Berlin hoffnungsvoll zu den Feierlichkeiten zum 25. Mauerfall S-Bahn-Aktionen zum Jubiläumswochenende annonciert.

In Hamburg sollen die Stammlinien S1, S21 und S3 im 20 bis 30-Minuten-Takt bedient werden. Für die S-Bahn München stehen noch keine angepassten Fahrpläne bereit.

Die Bahn weist daraufhin hin, dass Fahrgäste unbedingt großzügige Zeitpuffer in ihre Reiseplanung einplanen sollen, um ihr Ziel oder eventuelle Anschlüsse sicher zu erreichen. Wer schon eine Reise gebucht hat und sie aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten nicht wie geplant durchführen kann, bekommt die Fahrkarte und Reservierung innerhalb von sechs Monaten im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen und bei Online-Tickets über bahn.de kostenlos erstattet.

Wer dennoch die geplante Reise antritt und mindestens mit einer Stunde Verspätung ans Ziel gelangt, dem steht eine Entschädigung von 25 Prozent des Fahrpreises zu. Bei zwei Stunden Verspätung sind es 50 Prozent. Das entsprechende Beschwerdeformular, um die Ansprüche geltend zu machen, ist in den Servicezentren der Deutschen Bahn oder online erhältlich (fahrgastrechte.info).

Quelle: ntv.de, awi

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.