Ratgeber

Spülmaschinen im Warentest Hier wird das Geschirr sauber

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Damit die Spülmaschine seinen Job erfüllt und den Inhalt sauber und energiesparend reinigt, gilt es, die Balance zwischen vier Faktoren zu finden ...

(Foto: imago/Westend61)

Mal selbst Hand anzulegen, kann ja durchaus befreiend wirken - auch im Haushalt. Wenn's ums dreckige Geschirr geht, lassen die meisten aber doch lieber einen Geschirrspüler ran. Gute Geräte gibt es ab gut 500 Euro, wie Warentest zu berichten weiß.

In den meisten deutschen Haushalten sorgt eine Maschine dafür, dass der zum Abwasch Verdonnerte nicht mehr unter Spülhänden und Rückenschmerzen zu leiden hat. Und bestenfalls auch für sauberes Geschirr. Kurzum, so ein Geschirrspüler macht das Leben einfacher.

Doch damit das Gerät tatsächlich seinen Job erfüllt und den Inhalt sauber und energiesparend reinigt, gilt es, die Balance zwischen vier Faktoren zu finden: Mechanik, Wasser­temperatur, Spüldauer und ­eingesetztes Spül­mittel, wie die Stiftung Warentest berichtet, die sich aktuell 19 Einbaugeräte der Energieeffizienzklassen A+++ und A++ genauer angeschaut hat. Um die derzeit beste Energieeffizienz­klasse A+++ zu bekommen, schrauben die Anbieter allerdings oft an der Trocknungs- und Wasser­temperatur sowie an der Spüldauer. Dieses Etikett berück­sichtigt aber nur Verbrauchs­werte im Spar­programm (Eco). Es ist das effizienteste und güns­tigste Programm. Über den Verbrauch einer Maschine in den übrigen Programmen sagt das Label nichts.

Günstige Geräte störanfällig

Dennoch sind die besonders spar­samen A+++-Geräte laut der Tester eine kluge Wahl. Sie kosten zwar mehr als Geräte mit A+, sparen dafür aber nicht nur Energie und Wasser, sondern sind auch meist weniger stör­anfäl­lig. Über die Lebens­dauer lohnt sich die Investition.

Warentest prüft die Geräte auch im Dauertest. Von jedem Modell laufen drei Geräte monate­lang rund um die Uhr, so können die Tester eine 10-jährige Nutzung simulieren. Unter den aktuellen Maschinen der Energieeffizienz­klassen A+++ und A++ erwiesen sich hier vor allem billige Spüler als stör­anfäl­lig.

Die meiste Energie bei Geschirrspülern geht fürs Heizen des Wassers und der Trocknungsluft drauf. Um das Geschirr mit kühlerem Wasser sauber zu bekommen, spülen die Maschinen länger. Die Sparprogramme moderner Maschinen dauern zwischen drei und vier Stunden. Kurzprogramme spülen schneller, sind aber keine dauerhaft zu empfehlende Alternative. Denn für die gleiche Reinigungsleistung benötigen sie in der Regel mehr Strom und Wasser.

Gute Geräte für gut 500 Euro

Tipp von Warentest: Fehlt für das längere Sparprogramm die Geduld, kann die Maschine auch nachts laufen. Moderne Geräte sind leise.

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Und immerhin, keines der Geräte wurde schlechter als "ausreichend" bewertet. Testverlierer sind die "Amica EGSP 14663 V" für 335 Euro beziehungsweise die "Bomann GSPE 892" für 330 Euro (Note 4,5). Bei beiden Geschirrspülern handelt es sich um Einbaugeräte, 60 cm breit, mit versteckter Bedienblende. In dieser Kategorie am besten, schnitt die "Bosch SMV46MX04E" für 565 Euro ab ("gut", 2,5). Bei den Einbaugeräten, 60 cm breit, mit sicht­barer Bedienblende machte ebenfalls Bosch das Rennen ("SMI46MS04E", 2,5, 570 Euro).

Wer es etwas schmaler mag (45 cm breit, mit versteckter Bedienblende) kann hingegen guten Gewissens sein Geschirr dem "Bauknecht BSIO 3O35 PFE X" anvertrauen. Das Gerät für 515 Euro erhielt im Test die Note "gut" (2,5).

Quelle: ntv.de, awi