Ratgeber

Ab dem ersten Produkt Kostenfreies Bargeld bei dm

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Nun bietet auch dm einen Bargeld-Service.

(Foto: picture alliance/dpa)

Geld ist immer preiswerter zu haben, dafür langen Banken bei den Gebühren gerne zu - oder schließen Filialen. Wer dennoch an Bargeld kommen möchte, kann auch einfach einkaufen gehen. Denn auch bei Supermärkten gibt es Cash. Und nun auch im Drogeriemarkt.

Banken und Sparkassen dürfen fürs Geldabheben und Einzahlen am Schalter grundsätzlich eine Extra-Gebühr kassieren. Diese darf aber nur so hoch sein wie die tatsächlich entstandenen Kosten, haben die obersten Zivilrichter des Bundesgerichtshofs entschieden (Az.: XI ZR 768/17).

Banken und Sparkassen wollen auch in der Niedrigzinsphase weiter Geld verdienen, etwa über die Gebühren. Wer keine Lust hat, die zu zahlen, oder keine Filiale findet, kann sich auch in vielen Supermärkten neben dem Einkauf Bargeld auszahlen lassen.

Wäsche und Cash

Nun bietet auch ein Drogeriemarkt einen neuen Service, um Kunden in ihre Filialen zu locken. Denn bei dm kann man jetzt nicht nur auch Wäsche waschen und ganz nebenbei Haarshampoo, Nussmischungen, Zahnpasta und Monatshygieneartikel erwerben. Ab sofort ist auch in allen Filialen deutschlandweit kostenfreies Bargeldabheben ab dem ersten Produkteinkauf möglich. Das heißt: Es gibt nicht wie bei anderen Supermärkten einen Mindesteinkaufswert von 5, 10 oder 20 Euro, die einzige Bedingung ist der Kauf von mindestens einem Produkt. Unabhängig vom Einkaufswert können Kunden bei Bezahlung mit ihrer Girocard zusätzlich bis zu 200 Euro von ihrem Konto bar ausgezahlt bekommen.

Abgesehen von der Drogeriekette ist bei diversen Händlern die Auszahlung von Bargeld an der Kasse möglich. Die maximale Auszahlungssumme beträgt meist 200 Euro. Bei Lidl, Aldi und Netto kann man bereits ab einem Einkaufswert von 5 Euro Bargeld abheben; bei Rewe, Penny, Edeka, Müller und Toom ab einem Einkauf für 10 Euro.

Ob die Rechnung für Verbraucher aufgeht, hängt auch von den Kosten für das Girokonto ab. Denn dies und die dazugehörige Karte sind Voraussetzung, um den Service von Supermarkt und dm zu nutzen. Wer mehr als 60 Euro im Jahr für sein Girokonto bezahlt, sollte wechseln. Seit fast zwei Jahren haben Bankkunden einen gesetzlichen Anspruch auf Hilfe beim Kontowechsel.

Quelle: ntv.de, awi

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