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Edelschrott Teure Räder versagen im Test

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Wer 1000 Euro für ein Fahrrad ausgibt, erwartet dafür hochwertige Qualität. Umso größer dürfte jetzt die Enttäuschung über eine Studie der Stiftung Warentest sein: Viele Trekking-Räder der höheren Preiskategorie haben demnach Mängel mit Blick auf Sicherheit und Haltbarkeit. Fast jedes zweite von 15 untersuchten Rädern der 1000-Euro-Klasse kam bei der Bruchsicherheit nicht über ein "ausreichend" heraus.

Beim mit 1270 Euro teuersten Rad, dem Simplon Spotlight X7, brach der Lenker im Dauertest schon nach 5000 Kilometern - das brachte ihm die Note "mangelhaft" ein. Fünfmal vergaben die Tester die Note "ausreichend" und sechsmal ein "befriedigend". Immerhin erzielten drei Räder ein insgesamt "gutes" Qualitätsurteil: Kalkhoff Image, KTM Life Tour und Staiger Ohio. Allen Dreien attestierten die Tester ein ausgewogenes Fahrverhalten und eine "gute" Sicherheit und Haltbarkeit.

Insgesamt schnitten die 1000-Euro-Modelle kaum besser ab als die nur halb so teuren Räder eines Tests von vor zwei Jahren. Auch sonst haben die teureren Modelle der Stiftung Warentest zufolge kaum mehr als die günstigeren Varianten zu bieten: Weder seien sie üppiger ausgestattet, noch seien sie sicherer oder haltbarer. Manche Modelle seien nur mit ungefederten Gabeln und Sattelstützen ausgerüstet. Bei drei der Testkandidaten fanden sich unsichere Bremsen, sechs hatten eine nur "befriedigende" Lichtanlage. Kein einziges der Testräder habe die Dauerprüfung schadlos überstanden. Allerdings seien die verbauten Teile teils von besserer Qualität.

Quelle: n-tv.de

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