Ratgeber

Aus dem Mietrecht Yorkshire Terrier ist kein Hund

Böse Zungen behaupten, dass Yorkshire-Terrier nur bellen, damit man sie nicht für Meerschweinchen hält. Das Mietrecht bestätigt dieses Vorurteil: Yorkies werden hier nicht wie Hunde behandelt sondern wie Kleintiere. Das Halten von Yorkshire-Terriern in der Mietwohnung ist deshalb immer erlaubt - unabhängig davon, was im Mietvertrag steht, meldet der Deutsche Mieterbund.

Hintergrund ist, dass sie andere Hausbewohner erfahrungsgemäß nicht belästigen. Zu diesem Schluss kommen jedenfalls die Landgerichte Kassel (Az.: 1 S 503/96) und Düsseldorf (Az.: 24 S 90/93) in ihren Urteilen. Kleintiere wie Hamster, Schildkröten, Goldfische oder Ziervögel dürfen Mieter ohne vorherige Zustimmung des Vermieters halten. Die Terrier sind damit eine Ausnahme: Denn gerade über die Haltung von Hunden und Katzen gibt es immer wieder Streit vor Gericht, und in der Regel ist die Haltung eines Hundes zwischen Vermieter und Mieter individuell zu vereinbaren.

Quelle: ntv.de