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Es geht auch gratis Die besten Gehaltskonten

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(Foto: imago/Panthermedia)

Das kostenlose Gehaltskonto ist zu einer echten Rarität geworden. Doch wer sucht, der findet nach wie vor attraktive Angebote. Vereinzelt gibt es sogar noch Banken, die den Wechsel mit einem Startguthaben auf dem neuen Konto vergolden.

Bankgeschäfte werden teurer. Auch und gerade für Privatkunden. Bestes Beispiel: Kaum ein Institut bietet heute noch standardmäßig kostenlose Girokonten an. Vor einigen Jahren hingegen war dieser Service fast selbstverständlich – zumindest, wenn man das Konto als Gehaltskonto nutzte, also einen monatlichen Mindesteingang von 1.000 Euro oder mehr vorweisen konnte.

Diese Zeiten sind vorbei. Viele Geldhäuser verlangen inzwischen auch bei Gehaltskonten stattliche Gebühren oder finden andere Wege, um Kunden für ihre Bankgeschäfte zahlen zu lassen. Dennoch: Wer ein bisschen genauer hinsieht, kann nach wie vor gute Konten zum Nulltarif finden. 

Die FMH-Finanzberatung hat für n-tv genau das getan und recherchiert, welche Banken noch immer kostenfrei Gehaltkonten offerieren. Kostenfrei bedeutet für die FMH dabei nicht nur, dass Kunden keine monatlichen Kontoführungsgebühren bezahlen. Auch die Girocard muss gratis sein und Online-Überweisungen, Gut- und Lastschriften dürfen nichts kosten.

Der strenge Filter hat durchaus seine Berechtigung. Es kommt immer wieder vor, dass Banken offensiv damit werben, keine monatliche Grundgebühr fürs Gehaltskonto zu verlangen. Zur Kasse bitten sie ihre Kunden aber dennoch, etwa, weil sie für jede Kontobewegung zwischen 0,07 und 0,15 Euro in Rechnung stellen. Gerade für Verbraucher, die viel mit der Girocard bezahlen, kann ein solches, vermeintlich "kostenfreies" Konto ausgesprochen teuer werden. 20 Buchungsvorgänge summieren sich schnell auf drei Euro und mehr – ob man mit der Karte eine teure Autoreparatur bezahlt oder nur für 2,40 ein U-Bahn-Ticket erwirbt, spielt dabei keine Rolle. Um welche Summen Banken ihren Kunden auf diese Weise erleichtern, lesen Sie hier.

Hier finden Kunden die besten Angebote

Immerhin: Wer die horrenden Gebühren nicht bezahlen will, hat Alternativen. Echte Gratisangebote mögen zwar seltener geworden sind, doch es gibt sie nach wie vor.

Auf die vorderen Plätze der aktuellen FMH-Erhebung schaffen es die norisbank, die DKB und die ING – wie auch in den Jahren davor. Dazu kommen einige Newcomer in der Spitzengruppe der bundesweit tätigen kostenlosen Online-Banken: die PSD Bank Nürnberg und die Edekabank. Bei den bundesweit tätigen Filialbanken glänzen –in guter Tradition – die Commerzbank, Santander, BBBank und auch Targobank.

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Weihnachtsgeld für Wechselwillige

Spannend aus Sicht der FMH-Experten ist zudem die Tatsache, dass die Banken zwar unermüdlich betonen, sie würden mit Girokunden kein Geld mehr verdienen. Dennoch gibt es immer noch Institute, die Neukunden mit einem Startguthaben von 25 bis 100 Euro begrüßen (siehe Tabelle). Das aber macht man nicht, wenn die Neuankömmlinge am Ende nicht doch gut fürs Geschäft sind.

Weil der Gesetzgeber zudem auch jene Banken zur Kooperation beim Kontowechsel verpflichtet hat, von denen sich ein Kunde verabschiedet, ist der Übertritt zu einem neuen Anbieter alles andere als ein waghalsiges Unterfangen, sondern klappt meist sehr reibungslos. Und er spart im besten Fall hundert Euro und mehr pro Jahr.

Hier erfahren Sie, welche Summen Sie ganz konkret durch einen Wechsel von ihrer aktuellen Bank zum Spitzenreiter sparen können.

Quelle: n-tv.de