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Aktien und Fonds-Käufe Die besten Online-Broker

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(Foto: picture alliance/dpa)

Wer in Aktien oder Fond-Sparpläne investiert, braucht ein Wertpapierdepot. Doch welches Angebot passt am besten zu welcher Anlagestrategie? Hier sind die Antworten.

Die Zeiten, in denen Sparer mit Tages- und Festgeld ihr Vermögen mehren konnten, sind bis auf weiteres vorbei. Echte Renditen lassen sich derzeit nur mit Aktien oder Fonds erzielen.

Die absolute Sicherheit festverzinslicher Anlageprodukte ist mit einem Engagement am Kapitalmarkt zwar dahin. Wer in Fonds mit einem guten Fondmanager investiert, hält die Risiken aber meist überschaubar.

Gleiches gilt für Anlagen in ETFs. Die Abkürzung steht für Exchange Traded Funds, also börsengehandelte Investmentfonds, die einen definierten Index abbilden, der Aktien und/oder Anleihen enthalten kann. Sparen mit ETFs ist vor allem für Einsteiger geeignet. Für jene, die genau wissen, was sie wollen, bieten zudem immer mehr Depotbanken die monatliche Besparung einzelner Aktien als Aktiensparplan an.

Doch welche Online-Broker machen die besten Angebote für die unterschiedlichen Anleger-Typen? Die FMH-Finanzberatung hat im Auftrag von n-tv genau hingesehen.

Das Angebot wächst

Ganz allgemein gilt, dass die die Depotbanken ihre Services immer kundenorientierter gestalten und möglichst viele unterschiedliche Anlageinteressen bedienen wollen. Entsprechend ist die Depotführung bei nahezu allen Anbietern kostenfrei. Lediglich die Ausführung der Order, ob als Einzelauftrag oder in Form eines Sparplans kostet Geld.  Allerdings sind der Kauf und Verkauf von Wertpapieren zum Teil sehr unterschiedlich bepreist.

Im Musterfall, den die FMH ihrer Auswertung zugrunde gelegt hat (siehe Tabellen) fallen bei DEGIRO 21,20 bzw. 8,16 Euro Gebühren pro Jahr an, der teuerste untersuchte Direktbank-Anbieter verlangt 143,60 bzw. 79,90 Euro für die gleiche Dienstleistung.

Noch teurer kann es bei regionalen Banken werden. Hier sind Ordergebühren von einem Prozent der Order keine Seltenheit: Im Musterfall entstünden dadurch Kosten von 200 bzw. 160 Euro pro Jahr.  Durch einen Wechsel vom teuersten zum billigsten Anbieter lässt sich hier viel gewinnen.

Je nachdem, auf welches Anlagemodell ein Sparer setzt, ist die Auswahl allerdings recht begrenzt: Reine Aktiensparpläne bieten aktuell nur bei sieben der untersuchten 15 Depotbanken an. Am günstigsten ist die DB/maxblue. Kunden, die pro Monat 150 Euro einzahlen, müssen per anno nur Ordergebühren von gerade einmal 22,50 Euro zahlen.

Die Einzahlung von 100 Euro in einen aktiv gemanagten Fonds oder einen ETF-Fonds ist zurzeit sogar kostenfrei. Allerdings punktet nicht nur die DB/maxblue mit diesem Gratis-Angebot. Identische Offerten machen auch die comdirect bank, Consorsbank, ING, DKB, sbroker und 1822direkt.

*Datenschutz

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Wer sich einen Gesamtüberblick über die möglichen Depotkosten und Ordergebühren verschaffen will, kann dazu den Depotbank-Vergleich der FMH-Finanzberatung nutzen.

Quelle: n-tv.de