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Montag, 26. Januar 2015

Höhere Zinsen gewünscht?: Die besten Sparbrief-Banken

Sparbriefe gelten als risikoarme und vergleichsweise lukrative Geldanlage. Das passende Produkt ist aber nicht einfach zu finden. Lesen Sie, welche Punkte Anleger bei ihrer Entscheidung auf jedem Fall berücksichtigen sollten.

Sicherheit bei ordentlichen Zinsen – mit Sparbriefen lassen sich diese Ziele auch in schwierigen Zeiten verwirklichen. Dafür allerdings müssen Anleger ihr Geld für einen längeren Zeitpunkt fest anlegen.

Sparer, die dennoch halbwegs flexibel bleiben wollen, sollten bei der Wahl des passenden Sparbriefes daher sehr genau hinschauen, rät die FMH-Finanzverwaltung, die im Auftrag für n-tv nach den besten Sparbriefbanken gesucht hat.

Viel Verwirrung und wenig Spielraum

Unklar ist oft schon, welche Produkte überhaupt als "Sparbrief" gelten. Viele Banken verwenden den Begriff für alle Anlageformen mit Laufzeiten von sechs Monaten oder mehr. Andere Anbieter bezeichnen ihre länger laufenden Geldanlagen als "Festgeld". FMH spricht daher im Zinsvergleich von "langfristigen Geldanlagen", um keine Gestaltungsform auszuschließen.

Je länger die Anlagezeit, desto höher sind in der Regel die Zinserträge. Angesichts der aktuellen Niedrigzinsphase scheuen sich die meisten Sparer jedoch, ihr Geld für fünf oder gar zehn Jahre festzulegen. Der Grund: Wenn in den kommenden Jahren die Zinsen wieder steigen, wäre es misslich, sich weiterhin mit den aktuellen Erträgen bescheiden zu müssen.

Eine gewisse Zurückhaltung ist überdies geboten, raten die FMH-Experten, weil die Produkte eher unflexibel sind. Kunden dürfen vor Laufzeitende den Vertrag nicht kündigen. Wer vorzeitig an sein Geld muss, kann den Sparbrief zwar beleihen – die Zinsen hierfür sind in der Regel aber höher als die, die dem Sparbrief gutgeschrieben werden. Die Beleihung empfiehlt sich daher nur in ausgesprochenen Notfällen.

Chancen und Risiken von Auslandsanlagen

Portugal, Bulgarien und einige andere osteuropäische Banken bieten in Deutschland zurzeit attraktive langfristige Zinsen. Doch ist das Geld dort wirklich sicher?

Wer der europäischen Einlagensicherung von 100.000 Euro vertraut, kann derzeit mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die Gemeinschaft einem Land mit weniger Kapitalkraft unter die Arme greifen würde, wenn dieses für einen Bankkonkurs gerade stehen müsste. Ob die EU aber auch in fünf oder gar zehn Jahren noch im aktuellen Rahmen besteht, weiß niemand mit Gewissheit. Eine gewisse Skepsis bei ausländischen Anlagen ist also durchaus angebracht, meinen die FMH-Experten.

Die besten Anbieter

 

Quelle: n-tv.de

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