Donnerstag, 17. Juni 2021Der Sport-Tag

23:26 Uhr

Ein weiterer Star verzichtet auf Wimbledon

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(Foto: imago images/Shutterstock)

Tennis-Star Naomi Osaka wird nicht in Wimbledon spielen. Sie wolle sich Zeit für Freude und Familie nehmen, hieß es in einem Statement ihres Agenten Stuart Duguid. Osaka hatte zuletzt bei den French Open in Paris vor ihrem Zweitrunden-Spiel aufgegeben und danach öffentlich gemacht, dass sie immer wieder unter Depressionen leide.

Zuvor hatte es viele Diskussionen um einen Presseboykott der 23 Jahre alten Japanerin gegeben, den die Nummer zwei der Welt zunächst nicht wirklich begründet hatte. Osaka kündigte an, bereit für die Olympischen Spiele zu sein und freue sich vor den heimischen Fans zu spielen.

Wimbledon wird in diesem Jahre auf einige Stars verzichten müssen. Auch der 20-malige-Grand-Slam-Sieger Rafael Nadal hat bereits seinen Verzicht auf seine Teilnahme an den All England Championships erklärt. "Ich habe auf meinen Körper gehört", erklärte der 35-Jährige Spanier auf Twitter.

22:33 Uhr

Slowakei meldet zwei Corona-Fälle

Zwei positive Coronatests haben die Vorbereitung der slowakischen Fußball-Nationalmannschaft auf das zweite Gruppenspiel am Freitag (15 Uhr/MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) in St. Petersburg gegen Schweden gestört. Trainer Stefan Tarkovic bestätigte bei einer Pressekonferenz, dass sich in Denis Vavro ein Spieler und zudem ein Mitglied des Trainerstabs mit dem Virus angesteckt haben.

Beide würden sich in Selbstisolation befinden, und der Verband arbeite eng mit den russischen Gesundheitsbehörden und der UEFA zusammen, erklärte Tarkovic. Abwehrspieler Vavro zeige keinerlei Symptome. "Es geht ihm gut", sagte der slowakische Trainer, "es tut mir sehr leid, dass der Spieler wegen Covid in den nächsten Spielen nicht mitspielen kann." Bleibt die Frage, wie sich ein Spieler in der EM-Blase überhaupt anstecken kann. "Es ist schwer, sich komplett vom Virus zu isolieren", sagte Tarkovic. Es habe auch bei den Tests der Kontaktpersonen wie bei einem Busfahrer positive Ergebnisse gegeben, verriet er.

23:03 Uhr

Eriksen schreibt WhatsApp an "beste Mannschaft der Welt"

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Die emotionalen Bilder konnte Dänemarks Star Christian Eriksen nur aus dem Krankenhaus verfolgen.

(Foto: imago images/Ritzau Scanpix)

Dänemarks Fußball-Star Christian Eriksen hat sich nach der 1:2-Niederlage seines Teams bei der Europameisterschaft gegen Belgien schon kurz nach dem Schlusspfiff bei seinen Kollegen gemeldet. "Christian hat uns eine Nachricht in die WhatsApp-Gruppe geschrieben. Er schrieb uns, dass wir unglaublich waren", berichtete der Stürmer Martin Braithwaite vom FC Barcelona nach der Partie.

Unterstützt von 25.000 lautstarken Zuschauern im Parken Stadion von Kopenhagen boten die Dänen nur fünf Tagen nach dem Zusammenbruch von Eriksen beim ersten EM-Spiel gegen Finnland (0:1) eine starke Leistung. Yussuf Poulsen brachte den Europameister von 1992 schon in der zweiten Minute in Führung. Der Dortmunder Thorgan Hazard (55.) und der eingewechselte Kevin De Bruyne (71.) drehten die Partie aber noch zu Gunsten der Belgier, die sich damit schon nach zwei von drei Gruppenspielen für das Achtelfinale qualifiziert haben.

Aufgrund der starken emotionalen Belastung der vergangenen Tage nach Eriksens Herzstillstand erhielten die Dänen viel Lob für ihren Auftritt. "Ich spiele zwar für den besten Club der Welt. Aber ich muss sagen: Die beste Mannschaft der Welt hat heute Abend im Parken gespielt", sagte Barcelona-Stürmer Braithwaite.

21:33 Uhr

Mann mit Fischerhut stellt Ultimatum an Löw und fordert Rückkehr zur Viererkette

600 Kilometer gereist und dann das! Dieser Deutschland-Fan hat einigermaßen schlechte Laune und gibt Joachim Löw nach der 0:1 Niederlage gegen Frankreich ein paar Taktik-Tipps. Dabei bleibt der Deutschland-Fan stets höflich. Das kennt man ja gar nicht mehr.

20:48 Uhr

Zverev enttäuscht in Halle und wartete auf Wimbledon

Alexander Zverev ist beim Rasen-Turnier im westfälischen Halle überraschend ausgeschieden. Deutschlands derzeit bester Tennisprofi verlor sein Achtelfinale gegen Ugo Humbert (Frankreich) mit 6:7 (4:7), 6:3 und 2:6. Bereits in der ersten Runde hatte Zverev beim Dreisatz-Erfolg gegen seinen Davis-Cup-Kollegen Dominik Koepfer große Mühe.

Einziger deutscher Profi im Viertelfinale ist Phillipp Kohlschreiber. Der 37 Jahre alte Routinier trifft am Freitag auf den an Nummer vier gesetzten Russen Andrei Rubljow. Und vor Zverev sind in Halle auch schon die Favoriten Roger Federer sowie der Russe Daniil Medwedew ausgeschieden.

Zverev, der in der vorigen Woche auf Sand knapp das French-Open-Finale verpasst hatte, will noch ein paar Tage bleiben. "Ich denke, ich werde bis Dienstag hier bleiben und dann direkt nach London fliegen", sagte der 24-Jährige. In den kommenden Tage stehe Training an, "denn Rasenplätze sind nicht leicht zu finden", sagte Zverev. "Ich spiele ganz bestimmt kein Turnier mehr vor Wimbledon. Ich habe viele Turniere gespielt und bin auch müde. Ich will mich jetzt hier anständig vorbereiten."

20:08 Uhr

Mercedes gegen Red Bull: "Psychologische Kriegsführung zeigt Unsicherheit"

Im Duell zwischen Red Bull und Mercedes geht es nicht nur auf der Strecke heiß her. Mercedes richtet zuletzt mehrere Vorwürfe an die Konkurrenz. Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko bleibt gelassen und pflichtet seinem Star Max Verstappen bei: "Wir geben die Antwort auf der Strecke".

19:25 Uhr

Corona vermiest Japans Kondom-Herstellern das Olympia-Geschäft

Die Zeiten für japanische Kondom-Hersteller sind rund fünf Wochen vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) nicht so rosig wie erhofft. Durch das Einreiseverbot für ausländische Zuschauer und die verschärften Corona-Schutzmaßnahmen ist der Absatz von Kondomen geringer als üblich. Außerdem dürfen die ultradünnen Modelle (0,01 mm) aus Polyurethan, die japanische Firmen entwickelt haben, nicht mehr verteilt werden.

So sieht das Regelwerk für Athleten beispielsweise vor, dass unnötige Formen des Körperkontakts zu vermeiden seien. "Die verteilten Kondome sind nicht dazu gedacht, im Olympischen Dorf benutzt zu werden", sagte das Organisationskomitee der französischen Nachrichtenagentur AFP. Die Athleten sollen die Kondome mit in ihre Heimat nehmen und dort das Bewusstsein für HIV/AIDS stärken. Seit den Olympischen Spielen 1988 in Seoul werden großflächig Kondome an Athleten und Zuschauer verteilt.

18:18 Uhr

Nach Mega-Crash in Baku: Verstappen kritisiert Pirelli

WM-Spitzenreiter Max Verstappen ist nach seinem heftigen Crash beim jüngsten Formel-1-Rennen in Baku nicht zufrieden mit der Ursachenforschung bei Reifenhersteller Pirelli. "Es war ein bisschen vage, was sie mitgeteilt haben", sagte der Red-Bull-Pilot vor dem Großen Preis von Frankreich in Le Castellet. Verstappen war in Führung liegend kurz vor Schluss mit hohem Tempo in die Streckenbegrenzung gekracht, nachdem sein linker Hinterreifen unvermittelt geplatzt war. "Es wäre einfacher zu verstehen, wenn sie es klarer erklärt hätten", sagte Verstappen.

Pirelli hatte versichert, dass kein Produktions- oder Qualitätsmangel zu dem Reifenschaden geführt habe. Vielmehr sei ein "umlaufender Bruch an der inneren Seitenwand" des Pneus festgestellt worden. Mit etwas Abstand zu dem Unfall in Baku habe er festgestellt, wie viel Glück er hatte, sagte Verstappen "Wenn ich statt auf der rechten Seite links reingekracht wäre, dann wäre das ein ziemlich heftiger Einschlag gewesen", sagte der Niederländer.

17:12 Uhr

"Von Mats Hummels mehr erwartet": Klare Kritik von Schweinsteiger

Mats Hummels war bei der 0:1-Niederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Weltmeister Frankreich der große Unglücksrabe. Sein ehemaliger Teamkollege Bastian Schweinsteiger hat im Nachgang der Partie jedoch sehr deutliche Worte zum Abwehrverhalten des BVB-Verteidigers gefunden. "Es sieht sehr hölzern aus. Ich hätte von einem Mats Hummels erwartet, dass er den klären kann", kritisierte Bastian Schweinsteiger in der Vorberichterstattung der Partie Italien gegen Schweiz (3:0) in der ARD.

Bayern-Verteidiger Lucas Hernández hatte den Ball für Frankreich in der 20. Minute von außen mit Wucht in die Mitte gespielt, Hummels konnte das Spielgerät vor dem einschussbereiten Kylian Mbappé nur noch ins eigene Tor befördern.

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16:20 Uhr

Zweite Liga mit 43: Buffon macht die spektakuläre Rückkehr perfekt

Die Rückkehr von Star-Torwart Gianluigi Buffon nach Parma ist perfekt. Der 43-Jährige unterschrieb bei dem italienischen Zweitligisten, bei dem er vor 26 Jahren seine Spielerkarriere begonnen hatte, einen Vertrag über zwei Jahre. Das gab Parma Calcio bekannt.

"Superman returns", schrieb der Klub auf seiner Webseite und veröffentlichte ein entprechendes Video. Darin betritt Buffon das Stadion Tardini und öffnet eine in der Erde vergrabene Schachtel, in dem das Parma-Trikot und ein Superman-Outfit liegen. "Ich bin zurück", kündigte der Torwart an.

Buffon, der am Ende der vergangenen Saison die Trennung von Juventus Turin verkündet hatte, soll laut Medienangaben die Kapitänsrolle übernehmen. Buffon hatte bereits im Jahr 2006 in der Serie B gespielt, als Juve wegen Verwicklung in einen Manipulationsskandal zwangsabsteigen musste.

15:00 Uhr

Ribérys Trainer fliegt schon vor dem ersten Arbeitstag wieder raus

Der neue Trainer Gennaro Gattuso verlässt noch vor dem eigentlichen Amtsantritt den italienischen Fußball-Erstligisten AC Florenz schon wieder. Das gab der Klub um den ehemaligen Bayern-Star Franck Ribery in einer knappen Mitteilung bekannt. Gattuso war erst am 25. Mai vorgestellt worden, sein Vertrag hätte am 1. Juli begonnen.

Grund sind nach Angaben italienischer Medien Unstimmigkeiten zwischen Gattuso, seinem Manager Jorge Mendes und Florenz-Eigentümer Rocco Commisso über die Personalplanung. Mendes würde für einige Spieler, an denen die Italiener Interesse signalisierten, angeblich zu hohe Provisionen verlangen.

Als möglicher Ersatz für Gattuso, der in der vergangenen Saison noch den SSC Neapel coachte, ist laut "Gazzetta dello Sport" Claudio Ranieri im Gespräch. Auch Walter Mazzarri und Rudi Garcia kommen für die AC Florenz-Trainerbank infrage.

14:16 Uhr

Neuer Pilot für Mercedes? Bottas weist Medienberichte zurück

Formel-1-Vizeweltmeister Valtteri Bottas hat Medienberichte über sein angeblich bereits feststehendes Aus bei Mercedes am Saisonende dementiert. "Niemand hat mir etwas davon gesagt, das stimmt nicht. Das basiert nicht auf Fakten", sagte der 31-jährige Finne. Mehrere internationale Medien hatten in den Tagen zuvor vermeldet, dass Bottas sein Cockpit bei den Silberpfeilen nach diesem Jahr verliert und vom Briten George Russell, der derzeit noch bei Williams fährt, ersetzt wird.

Bottas blieb zuletzt weit hinter den Erwartungen zurück. In Baku und Monaco schaffte er es nicht in die Punkte und liegt in der Gesamtwertung als Sechster außer Titel-Reichweite.

13:51 Uhr

Popstar fehlt nicht mehr viel, um bei Olympia im Schwimmen zu starten

Der australische Popstar Cody Simpson ist auch als Schwimmer erfolgreich - und darf nach guten Leistungen in den Ausscheidungswettkämpfen in Adelaide noch von Olympia träumen. Der Ex-Freund von US-Sängerin Miley Cyrus hatte sich Ende 2020 in die engere Auswahl für Tokio geschwommen und nimmt nun nach einer persönlichen Bestleistung von 52,84 Sekunden über 100 Meter Schmetterling am Finale teil.

Mit 13 Jahren habe er die Sportkarriere aber auf Eis gelegt, als er ein Angebot aus der Musikbranche erhielt, das er nicht ablehnen konnte, wie er im Dezember auf Instagram schrieb. Im Herzen habe er aber immer gehofft, zum Schwimmen zurückzukehren. Nach nur fünf Monaten Training konnte sich Simpson dann im vergangenen Jahr für die Olympic Trials qualifizieren.

Allerdings muss er für seinen großen Traum noch etwas zulegen: Um nach Tokio zu fahren, müsste er im Finale einen der ersten beiden Plätze belegen und eine Qualifikationszeit von 51,70 Sekunden schwimmen, wie die Zeitung "The Australian" berichtete.

13:17 Uhr

Fußball-Legende sorgt mit Video zu Fehlschuss für Lacher

Um einen guten Spruch ist Gary Lineker nie verlegen. Die englische Fußball-Legende ist längst auch für ihren Humor bekannt. Diesmal musste Gareth Bale als Ziel herhalten - weil der Kapitän der walisischen Nationalmannschaft im EM-Spiel gegen die Türkei selbst miserabel Maß nahm. Bale schoss den Elfmeter zum möglichen 2:0 so weit über das Tor, dass er Ball in Linekers Garten landete. Natürlich nicht tatsächlich, trotzdem twitterte Lineker dazu: "Sicher gelandet, Gareth."

Trotz dieses Fehlschusses ist Bale eine der positiven Überraschungen dieser Europameisterschaft, steht mit Wales schon fast sicher im Achtelfinale.

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12:46 Uhr

"Überfällig": Sportpolitikerin freut sich über Hormänns Rücktritt

Dagmar Freitag hat den angekündigten Rücktritt von DOSB-Präsident Alfons Hörmann im Dezember begrüßt. "Das war überfällig", sagte die Vorsitzende im Sportausschuss des Bundestages, "weil aus meiner Sicht der mittlerweile täglich zunehmende Vertrauensverlust in die Art und Weise, wie Herr Hörmann seine Amtsführung verstanden hat, mit Händen greifbar war."

Hörmann hatte in der Briefaffäre um seine Person die Konsequenzen gezogen und mitgeteilt, dass er bei den Neuwahlen des Präsidiums durch die Mitgliederversammlung nicht mehr zur Verfügung stehe. Ihm waren in dem anonymen Schreiben mangelnde Führungsqualitäten ("Kultur der Angst") vorgeworfen worden. Die unabhängige Ethikkommission des DOSB hatte nach ihrer Untersuchung vorgezogene Neuwahlen im Dezember empfohlen. Dem war der DOSB zunächst nicht gefolgt, sondern wollte zunächst im September die Vertrauensfrage stellen. Gestern erfolgte nach lautstarker Kritik aus vielen Lagern des Sport die Rolle rückwärts.

11:44 Uhr

"Pandemie ist aus, Fußball ist an": Lauter Bus stört DFB-Team

Ein schwarz-rot-gold geschmückter Fan-Bus aus dem Oberschwäbischen hat die Vorbereitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf das wichtige EM-Spiel gegen Portugal am Samstag (18 Uhr/ARD, Magenta TV und im Liveticker bei ntv.de) ein wenig gestört. Der "German EM Bus 2021" fuhr gestern Abend und heute Morgen durch das Gelände rund um das Team-Quartier in Herzogenaurach und beschallte es mit ohrenbetäubenden Durchsagen und lauter Musik.

"Uns hat der liebe Gott geschickt", brüllte einer der sieben Anhänger, die weiße DFB-Trikots, schwarz-rot-goldene Hawaii-Ketten und Strohhüte trugen, und: "Pandemie ist aus, Fußball ist an." Dazu spielten sie Rock-Klassiker wie "Jump", "We are the Champions" oder "Let me entertain you". Der Cabrio-Bus mit Biberacher Kennzeichen war am Heck mit einem in Flammen stehenden Fußball lackiert. Zudem zeigte er das Brandenburger Tor und deutsche Fahnen. Nach rund einer halben Stunde wurde der Bus von der Polizei vom Gelände geleitet.

11:08 Uhr

Der italienische Gala-Auftritt im Video

Mit einem Gala-Auftritt gegen die Schweiz lösen die Azzurri als erstes Team das Ticket für die K.-o.-Runde und geben den Titel-Träumen der Tifosi bei der Fußball-Europameisterschaft weitere Nahrung. Held des Abends: Matchwinner Manuel Locatelli.

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10:40 Uhr

Ein Bild für die Ewigkeit: NBA-Superstar lässt sich von Pferd durch Serbien ziehen

Der fünfmalige Basketball-Weltmeister Serbien muss beim Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Tokio ohne Starspieler Nikola Jokic auskommen. Der wertvollste Spieler (MVP) der abgelaufenen NBA-Hauptrunde hat seine Teilnahme abgesagt. "Der Zustand meines Körpers erfordert eine längere Pause", teilte der Center der Denver Nuggets bei Instagram mit. Er folge damit einem Vorschlag des Klubs, "das muss ich akzeptieren."Jokic war im Viertelfinale der Playoffs mit Denver an den Phoenix Suns gescheitert (0:4).

Bildern auf Twitter nach ist der 26-Jährige schon wieder in seiner Heimat angekommen. Die nämlich zeigen ihn auf einem kleinen Wagen, auf dem er sich ganz entspannt von einem Pferd durch die Gegend ziehen lässt. Die Serben spielen vom 29. Juni bis 4. Juli in Belgrad um das Ticket für Japan. Ob Jokic im Falle einer Qualifikation beim Olympia-Turnier zur Verfügung stünde, ist offen.

10:19 Uhr

Eriksen bekommt kleines Gerät fürs Herz eingesetzt

Der dänische Fußballverband hat ein Update zur Reha von Christian Eriksen verkündet. Einem Tweet der "Dansk Boldspil-Union" nach heißt es von Mannschaftsarzt Morten Boesen: "Nach verschiedenen Untersuchungen des Herzens ist entschieden worden, dass Christian ein Debrillator implantiert werden sollte." Dieser solle dann bei möglichen künftigen Rhythmusstörungen den Herzschlag wieder normalisieren.

Des Weiteren habe Eriksen diese Lösung akzeptiert und "nationale und internationale Spezialisten empfehlen allesamt genau diese Behandlung". Ob Eriksen seine Karriere fortsetzen kann, ist bislang offen, ebenso wie die Ursache für seinen Zusammenbruch im dänischen EM-Auftaktspiel gegen Finnland.

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10:15 Uhr

Canadiens melden sich im NHL-Halbfinale zurück

Die Montreal Canadiens sind im Playoff-Halbfinale der Eishockey-Profiliga NHL wieder auf Kurs. Nach der Auftaktniederlage besiegte der Rekordmeister die Vegas Golden Knights mit 3:2 und glich in der Best-of-seven-Serie aus. Im dritten Spiel am Samstag haben die Canadiens erstmals Heimrecht. Die Treffer zur zwischenzeitlichen 3:0-Führung für die Gäste aus Montreal erzielten Joel Armia (7.), Tyler Toffoli (17.) und Paul Byron (38.). Auch Montreal-Goalie Carey Price zeigte mit insgesamt 29 abgewehrten Schüssen eine starke Leistung. Für die Golden Knights traf Alex Pietrangelo doppelt (39. und 55.).

09:40 Uhr

EM erlebt heute ein Duell der Teams, deren Trikots ganze Länder wütend machen

Wenn die Nationalspieler der Ukraine und von Nordmazedonien heute Nachmittag (15 Uhr/ZDF, Magenta TV und im Liveticker bei ntv.de) den Rasen betreten, werden Russland und Griechenland besonders skeptisch nach Bukarest blicken. In den vergangenen Tagen hatte das doppelte Trikot-Gate samt politischer Interventionen die beiden Teams der Gruppe C etwas unerwünscht beschäftigt. Ein fehlendes "N" im Logo der Nordmazedonier beim Spiel gegen Österreich erzürnte etwa den großen und teils verhassten Nachbarn Griechenland. Denn der Fußballverband hat sich, anders als die Republik, nach dem jahrelangen Namensstreit mit Griechenland im Jahr 2018 nicht umbenannt - vom Zusatz "Nord" fehlt weiter jede Spur.

Die Ukraine musste sich ihrerseits im Slogan-Streit mit der Europäischen Fußball-Union (UEFA) einigen. Denn die Sätze "Ruhm der Ukraine" und "Den Helden Ruhm", die offizielle Grußformel von ukrainischer Armee und Polizei, sorgten in Russland für Unmut. Den Schriftzug "Den Helden Ruhm" mussten die Ukrainer nun verdecken.

Den Landesumriss mitsamt der von Russland annektierten Krim auf den EM-Trikots erlaubte die UEFA allerdings. Russland hatte dagegen protestiert. Die UEFA betonte, eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen habe "die territorialen Grenzen so anerkannt, wie sie durch das Design allgemein dargestellt sind".

09:17 Uhr

Clippers und Hawks fehlt noch ein Sieg zu den Conference Finals

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Trae Young glänzte für die Hawks.

(Foto: USA TODAY Sports)

Die Los Angeles Clippers und die Atlanta Hawks stehen in der Basketball-Profiliga NBA vor dem Einzug in die Conference Finals. Die Mannschaft aus Kalifornien gewann im Westen Spiel fünf bei den Utah Jazz mit 119:111 und liegt in der Best-of-seven-Serie nun genauso wie die Atlanta Hawks im Osten mit 3:2 in Führung.

Überragender Spieler bei den Clippers, die ohne ihren verletzten Star Kawhi Leonard spielen mussten, war Paul George. Der US-Amerikaner erzielte insgesamt 37 Punkte, 15 Rebounds und 5 Assists. Für Los Angeles war es der dritte Sieg in Folge nach zuvor zwei Niederlagen.

Atlanta setzte sich mit 109:106 gegen die Philadelphia 76ers durch. Den Hawks gelang eine beeindruckende Aufholjagd. Die Gäste aus Atlanta lagen zur Halbzeit mit 22 Punkten zurück, drehten aber dank eines starken Schlussviertels (40:19) die Partie. Hawks-Spieler Trae Young gelangen in den letzten knapp fünf Minuten 13 Punkte.

08:42 Uhr

Bald Bundestrainer: In diesem Stadion erlebt Flick sein erstes Heimspiel als DFB-Chefcoach

Hansi Flick bestreitet sein erstes Heimspiel als Bundestrainer in Stuttgart. Wie der Deutsche Fußball-Bund mitteilte, wird das WM-Qualifikationsspiel der Fußball-Nationalmannschaft gegen Armenien am 5. September in der Mercedes-Benz-Arena stattfinden. Die Partie liegt zwischen den beiden Auswärtsspielen gegen Liechtenstein am 2. September und auf Island am 8. September. Der ehemalige Bayern-Erfolgscoach Flick übernimmt nach der EM den Bundestrainer-Posten von Joachim Löw.

Fortgesetzt wird die WM-Qualifikation mit der Partie gegen Rumänien am 8. Oktober in Hamburg und drei Tage später in Nordmazedonien. Letzter Heimspielort 2021 ist Wolfsburg mit der Partie am 11. November gegen Liechtenstein, wie das DFB-Präsidium beschloss. Der Jahresausklang steht für die DFB-Elf drei Tage später mit der letzten Partie auf dem Weg zur WM 2022 in Katar in Armenien an.

08:14 Uhr

Alonsos Teamkollege verlängert langfristig bei Alpine

Der französische Formel-1-Pilot Esteban Ocon hat seinen Vertrag beim Rennstall Alpine um drei Jahre bis 2024 verlängert. Ocon heuerte 2020 bei Renault an, bevor der Rennstall zu Alpine umbenannt wurde. Sein bisher bestes Ergebnis in der Formel 1 war ein zweiter Platz beim Großen Preis von Sakhir/Bahrain 2020. In dieser Saison ist Ocon Teamkollege des zweimaligen Weltmeisters Fernando Alonso und steht in der Fahrerwertung auf Rang zwölf.

07:43 Uhr

Gute Nachrichten von zu Hause: Bundesliga-Torwart reist eilig von EM ab

Nationaltorwart Yann Sommer ist unmittelbar nach der 0:3-Niederlage der Schweiz im EM-Vorrundenspiel gegen Italien nach Deutschland abgereist. Der 32-Jährige wird in den kommenden Tagen zum zweiten Mal Vater und will bei der Geburt des Kindes dabei sein. Wann der Torhüter vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach zur Nationalmannschaft zurückkehrt, ist offen. Die Schweiz trifft im letzten Gruppenspiel am Sonntag in Baku auf die Türkei.

07:05 Uhr

DBB stellt Umstände des Saibou-Videos klar

Die Video-Botschaft von Joshiko Saibou sorgt für Aufregung. Der Deutsche Basketball-Bund teilte gestern Abend ein Video des Aufbauspielers, der wegen seiner Äußerungen zu den Corona-Maßnahmen in Ungnade gefallen war, auf dem Verbandsaccount bei Twitter. Auf die Berichterstattung von ntv.de (siehe unten) reagierte der DBB kurzfristig mit der Information, dass der erstmals wieder für die Nationalmannschaft berufene Saibou dieses Video noch vor seiner Anreise zum DBB-Team aufgenommen habe und erst im Anschluss zur Mannschaft gereist sei. Also vor dem klärenden Gespräch, das Vizepräsident Armin Andres am Wochenende angekündigt hatte. Was aber die Frage offen lässt, warum der Verband das Video auf dem eigenen Account teilt...

06:39 Uhr

Matthäus knöpft sich jammernde Fußballstars vor

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hält die heutige Fußballer-Generation für wenig widerstandsfähig. "Ich kann das nie nachvollziehen, wenn die Spieler heute immer sagen: hohe Belastung, Hitze, englische Wochen", sagte Matthäus im "Zeitmagazin": "Das haben wir früher alles selber gehabt."

Vielleicht hätten die Spieler heute ein paar Partien mehr pro Saison, "aber dafür haben die jetzt einen Kader von mehr als 20 Leuten, und wir hatten in Mönchengladbach Anfang der Achtziger 13 oder 14 Stammspieler", sagte Matthäus: "Rotieren, das ist ein Wort, das hat's im Fußball früher nicht gegeben. Du wolltest immer spielen! Auch wenn du verletzt warst, wolltest du spielen."

Früher, so der TV-Experte (RTL und Sky), sei es zudem "rauer" zugegangen. "Früher warst du nach einer Niederlage in der Kabine, und draußen haben der Uli Hoeneß oder der Udo Lattek Interviews gegeben, da bist du namentlich erwähnt worden von den Jungs, wie schlecht du warst, was du für ein Arsch bist. Solche Wörter sind da teilweise vor der Kamera gefallen", sagte Matthäus.

05:47 Uhr

Italien rauscht ins Achtelfinale - und sorgt sich

Der italienischen Fußball-Nationalmannschaft droht im Gruppenfinale am Sonntag in Rom gegen Wales der Ausfall von Kapitän Giorgio Chiellini. Der 36 Jahre alte Abwehrspieler von Juventus Turin musste beim 3:0 (1:0) gegen die Schweiz bereits nach 24 Minuten mit muskulären Problemen im Oberschenkel ausgewechselt werden.

"Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist", sagte Trainer Roberto Mancini. Genauere Untersuchungen sollen heute Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. Chiellini absolvierte gegen die Schweiz sein 109. Länderspiel. Er stieg damit zu Italiens Rekordspieler bei EM-Turnieren auf. Es war sein 14. EM-Einsatz für die Squadra Azzurra.

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