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+ Fußball, Transfers, Gerüchte + Barca schießt sich den Frust von der Seele

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Mit vier Toren war Luis Suarez (l.) überragender Mann bei Barca.

(Foto: AP AP)

Mesut Özil setzt seinen Klub unter Druck und der PSG flirtet offenbar mit Cristiano Ronaldo. Lukas Podolskis Tor verschafft seiner Mannschaft eine hervorragende Ausgangssituation, der FC Barcelona beendet indes seine Mini-Krise.

Der FC Barcelona hat seine Krise dank Luis Suarez eindrucksvoll beendet und wieder Kurs auf die erfolgreiche Titelverteidigung in der spanischen Fußball-Meisterschaft genommen. Der Champions-League-Sieger feierte nach zuletzt drei Liga-Niederlagen in Serie bei Deportivo La Coruna einen 8:0 (2:0)-Kantersieg und führt die Primera Division mit 79 Punkten vier Spieltage vor Saisonende weiter an. Der überragende Suarez erzielte vier der ersten fünf Treffer. Verfolger Atletico Madrid gastiert am Abend bei Athletic Bilbao. Mit einem Sieg kann der Champions-League-Gegner des deutschen Meisters Bayern München wieder mit Barca gleichziehen. Rekordmeister Real Madrid (75 Punkte) trifft im letzten Spiel des Tages auf den FC Villarreal. Dreimal in Folge hatte Barcelona in der Liga zuletzt vor 13 Jahren verloren. Mit Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen auf der Bank zeigten sich die Gäste in La Coruna aber überhaupt nicht verunsichert. Torjäger Suarez brachte Barca mit seinem Doppelpack (11. und 24.) frühzeitig auf die Siegerstraße. Auch nach dem Wechsel waren die Gäste in allen Belangen überlegen und kamen durch den Ex-Schalker Ivan Rakitic (47.) schnell zum dritten Treffer. Suarez (53. und 64.), Weltfußballer Lionel Messi (73.), Marc Bartra (79.) und Neymar (81.) sorgten für den höchsten Saisonsieg der Katalanen.(jgu)

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Podolski bringt Galatasaray auf Finalkurs

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Kurz vor der EM zeigt sich der Nationalspieler in bestechender Form.

(Foto: imago/Seskim Photo)

Nach einem späten Tor von Fußball-Weltmeister Lukas Podolski steht Titelverteidiger Galatasaray Istanbul vor dem Einzug ins türkische Pokalfinale. Der Rekord-Pokalsieger gewann das Halbfinal-Hinspiel beim Erstliga-Konkurrenten Caykur Rizespor mit 3:1 (1:0) und verschaffte sich damit für das Rückspiel am 4. Mai eine glänzende Ausgangsposition. Der stark spielende Podolski setzte nach einer schönen Einzelleistung den Schlusspunkt (90.+5). Der deutsche Nationalspieler vergab zunächst eine gute Chance zur Führung (12.), drei Minuten später machte es Emre Colak besser. Die Gäste waren auch in der Folge das spielbestimmende Team. Nach Gelb-Rot gegen den ehemaligen Bundesligaprofi Cédric Makiadi (51.) erhöhte Galatasaray in Überzahl nach schönem Pass von Podolski durch Yasin Öztekin (61.). Nach der Roten Karte gegen Gäste-Spieler Hakan Balta (65./Notbremse) verkürzte Ahmet Ilhan Özek (76.) für Rizespor, doch Podolski sorgte für die Entscheidung.(jgu)

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PSG macht Ernst im Poker um Ronaldo

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Einen Weltrekord hat Cristiano Ronaldo mit seinem Transfer nach Madrid bereits aufgestellt: Folgt nun Nummer zwei?

(Foto: imago/Marca)

Der französische Fußballmeister Paris St. Germain macht im Buhlen um Superstar Cristiano Ronaldo von Real Madrid offenbar Ernst. Nach Angaben der Fachzeitung "France Football" soll sich der 31-Jährige bereits fünfmal mit PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi getroffen haben. Der Marktwert von Ronaldo wird auf mindestens 110 Millionen Euro beziffert. Der Portugiese soll offenbar bei PSG die Nachfolge des schwedischen Torjägers Zlatan Ibrahimovic (34) antreten. Am Dienstag hatte es bereits Medienberichte gegeben, wonach der Hauptstadtklub außerdem Ronaldos Landsmann José Mourinho (53) als neuen Trainer verpflichten möchte. Zurzeit wird Paris noch von Laurent Blanc (50) betreut. "France Football" listete sogar auf, in welchem Hotel es zu einem Treffer von Al-Khelaifi mit Ronaldo gekommen sei. Der Vertrag von Ronaldo bei den Königlichen läuft noch bis 2018. 2009 war der dreimalige Weltfußballer für die damalige Weltrekord-Ablösesumme von 94 Millionen Euro von Manchester United zu Real gewechselt. Vor Wochenfrist war PSG im Viertelfinale der Champions League an Manchester City gescheitert. Offenbar will der katarische Geldgeber Al-Khelaifi mit aller Macht in den nächsten Jahren die Krone im europäischen Klubfußball mit Paris erobern. Ein Transfer von Ronaldo von Madrid nach Paris könnte für eine neue Transfer-Dimension sorgen.(jgu)

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Özil lässt Arsenal zappeln

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Mesut Özil hat die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung beim FC Arsenal vorerst auf Eis gelegt.

(Foto: imago/BPI)

Mesut Özil steht noch bis 2018 beim FC Arsenal unter Vertrag. Die Gunners wollen allerdings am liebsten schon jetzt mit dem Weltmeister verlängern. Doch daraus wird vorerst nichts. Wie die englische "Times" berichtet, hat Özil die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung beim FC Arsenal bis Sommer auf Eis gelegt. Demnach möchte der 27-Jährige seine Entscheidung davon abhängig machen, inwiefern der Arsenal-Kader zur kommenden Saison verstärkt wird. Angeblich soll Özil vom derzeitigen Tabellenvierten der Premier League eine Ausweitung seines Vertrages um fünf Jahre, verbunden mit einer erheblichen Gehaltserhöhung auf rund zehn Millionen Euro pro Jahr, angeboten bekommen haben. (cri)

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Sepp Blatter hat einen neuen Job

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Die große Freiheit des Rentnerdaseins: Man darf sich meinungsfreudig zeigen.

(Foto: AP)

Mit den Medien war Sepp Blatter oft unzufrieden, künftig greift er selbst zur Feder: Vom kommenden Wochenende an schreibt der 80-jährige ehemalige FIFA-Chef regelmäßig eine Kolumne für die Zeitung "Schweiz am Sonntag". Blatters Sport-Wort zum Sonntag soll etwa alle zwei Wochen erscheinen, erklärte Chefredakteur Patrik. Zuvor hatte er im Kurznachrichtendienst Twitter den Neuzugang bei den Kolumnisten seiner Wochenzeitung verkündet. Blatter will offenbar nicht allein den Fußballsport im Auge behalten und kommentieren: "Seine erste Kolumne dreht sich um Fußball, es muss aber nicht jedes Mal ein Fußballthema sein, sondern kann sich auch im weiteren Sinn um Sport oder Sportpolitik drehen", sagte Müller. (shu)

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Dortmund angelt sich Toptalent Dembélé

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Wird wohl in der kommenden Saison für den BVB auf Torejagd gehen: Das französische Toptalent Ousmane Dembélé.

(Foto: imago/PanoramiC)

Borussia Dortmund ist offenbar ein überraschender Transfercoup gelungen. Wie die "Sport Bild" berichtet, soll sich der BVB die Dienste des französischen Toptalents Ousmane Dembélé gesichert haben. Demnach wechselt der 18-Jährige für eine Ablösesumme von fünf Millionen Euro zu den Borussen - und schlägt damit Angebote von anderen Topklubs wie Bayern München, FC Liverpool oder Manchester City aus. Dembélé spielt derzeit bei Stade Rennes. In 22 Spielen in der Ligue 1 erzielte der vielseitig einsetzbare Offensivspieler 12 Tore. In seiner Heimat Frankreich gilt der U21-Nationalspieler bereits als der neue Franck Ribéry. (cri)

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Mourinho trainiert Englands Nationalteam

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Wollte ja eigentlich mal Portugals Nationalcoach werden: José Mourinho.

(Foto: picture alliance / dpa)

Startrainer José Mourinho wird Trainer der englischen Fußball-Auswahl - allerdings nur für ein inoffizielles Spiel. Der seit seiner Entlassung im Dezember beim FC Chelsea arbeitslose Mourinho und Sunderland-Coach Sam Allardyce werden das englische Team gemeinsam beim Soccer Aid betreuen. Das Soccer Aid ist ein Benefizspiel für Unicef am 5. Juni in Manchester zwischen einer englischen Auswahl und einem als "Rest of the World" benannten Team. "Ich möchte der erste Trainer sein, der den Soccer-Aid-Pokal für England und den Rest der Welt gewinnt", sagte Mourinho gewohnt bescheiden.

Die Weltauswahl hatte er bei der letzten Auflage 2014 als Coach zu einem 4:2-Sieg geführt. Im Old Trafford von Manchester könnte er bald seinen festen Arbeitsplatz haben. Gerüchten zufolge wird Mourinho im Sommer den früheren Bayern-Trainer Louis van Gaal als United-Coach ablösen. Das "Rest of the World"-Team wird neben der Pop-Ikone und Soccer-Aid-Mitgründer Robbie Williams diesmal vom Italiener Claudio Ranieri betreut, der mit Leicester City gerade auf bestem Wege zum Sensations-Titel in England ist. "Es wird ein tolles Gefühl für Claudio sein, endlich mal wieder ein Spiel zu verlieren", spottete Mourinho: "Und ich hoffe, dass die Organisatoren mir danach einen englischen Pass besorgen können." (shu)

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Den Fußballticker von Dienstag den 19. April finden Sie hier.

Quelle: n-tv.de

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