Fußball

Drei wichtige Punkte in Aue Ingolstadt spielt sich aus Mini-Krise

Der FC Ingolstadt kann noch gewinnen: Nach einer kleinen Durststrecke feiert der Zweitliga-Tabellenführer in Aue wieder einen Sieg und vermeidet, dass der Vorsprung weiter schmilzt. Düsseldorf und Nürnberg patzen jeweils daheim.

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Tohuwabohu vor dem Auer Tor: Ingolstadts Moritz Hartmann (links) vergibt eine dicke Chance.

(Foto: dpa)

Der FC Ingolstadt 04 hat seine Mini-Krise überwunden und an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga nach drei Patzern wieder gejubelt. Die Oberbayern feierten bei Erzgebirge Aue ein 3:0 (0:0) und bauten ihren Vorsprung vorerst auf komfortable sieben Zähler aus. Darmstadt und Kaiserslautern können am Sonntag aber den bisherigen Vier-Zähler-Rückstand wiederherstellen.

Fortuna Düsseldorf schaffte es beim 2:2 (2:2) gegen den VfL Bochum nicht, näher an die Aufstiegszone heranzurücken. Auch der 1. FC Nürnberg verpasste durch ein 0:1 (0:1) trotz Überlegenheit gegen den 1. FC Heidenheim einen Sieg und den Sprung auf Tabellenrang fünf.

Einfallslose Auer

Nach zuletzt nur zwei Punkten aus drei Partien hatte Ingolstadt-Coach Ralph Hasenhüttl in Aue mit einer Startformation ohne Kapitän Marvin Matip und Topscorer Pascal Groß verblüfft - beide wurden zunächst auf der Ersatzbank geschont. Vor allem der so starke Vorbereiter und Spielgestalter Groß wurde vermisst, überzeugenden Fußball bot der FCI lange nicht. Weil auch dem FC Erzgebirge wenig einfiel, waren Chancen Mangelware. Erst als der Auer Vladimir Rankovic Stefan Lex den Ball unfreiwillig vor die Füße köpfte, brach der Gäste-Stürmer von der Grenze des Fünfmeterraums den Bann (65.). Alfredo Morales nach einer Flanke des dann doch eingewechselten Groß (77.) und Moritz Hartmann per Foulelfmeter in der Nachspielzeit machten alles klar.

Zwei Tore von Bochums Sestak

Das West-Duell zwischen den offensivstarken und defensivschwachen Rivalen aus Düsseldorf und Bochum begann wie erhofft als Spektakel: VfL-Profi Stanislav Sestak konnte seine Rückkehr in die Startelf mit einem Doppelpack vor der Pause veredeln (9./45.). Charlison Benschop (12.) und Michael Liendl (24.) per Elfmeter nach einem Foul von Torhüter Michael Esser an Benschop trafen ebenfalls in Halbzeit eins. Nach dem Seitenwechsel ließ das Tempo nach, es blieb beim Remis.

Heidenheimer Abwehr steht

Die Nürnberger hatten die Aufstiegszone nach recht überzeugenden Partie vor dem Jahreswechsel und auch zuletzt wieder ins Visier genommen, wurden von Heidenheim aber geschockt: Mathias Wittek erzielte nach einem Freistoß per Kopf das 1:0 für die Gäste (28.). Weil der FCH diszipliniert verteidigte und die Franken im Abschluss kollektiv patzten, jubelten am Ende die Schwaben.

Quelle: n-tv.de, wne/dpa

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