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+ Fußball, News, Gerüchte + Mainz trumpft mit Finanzplus auf

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Da ist Feiern angesagt: Der FSV Mainz 05 erwirtschaftet ein Finanzplus.

(Foto: imago/Jan Huebner)

Englische Medien sind sich einig, dass Jürgen Klopp der neue Mann bei Liverpool wird. José Mourinho hält sich weiter für den Besten. BVB-Coach Thomas Tuchel bewundert die Bayern. Indes geht es dem FSV Mainz 05 finanziell "sehr, sehr gut".

Der FSV Mainz 05 schreibt weiter schwarze Zahlen. Finanz-Geschäftsführer Christopher Blümlein konnte auf der Mitgliederversammlung ein kleines Plus von 316.000 Euro vor Steuern für das Geschäftsjahr 2014/2015 vermelden. 2014 hatte Blümlein noch einen Gewinn von 6,6 Millionen Euro verbuchen können. Der Umsatz ging von 76,70 Millionen im letzten Rekordjahr auf 75,34 Millionen Euro leicht zurück. "Mainz 05 geht es sehr, sehr gut", sagte Manager Christian Heidel. Verantwortlich dafür seien vor allem die gesteigerten TV-Einnahmen und die gute Transferbilanz.

Die Spielerverkäufer des Sommers - darunter Shinji Okazaki nach Leicester City und Johannes Geis zu Schalke 04 - brachten einen Überschuss von 21,15 Millionen Euro, der erst in der Bilanz des nächsten Jahres auftaucht. Blümlein prognostizierte bereits eine Umsatzsteigerung auf erstmals mehr als 100 Millionen Euro. Zur wirtschaftlichen Stabilität des Tabellenachten wird auch in den nächsten zehn Jahren der im Sommer abgeschlossene Vertrag mit dem Schweizer Vermarkter Infront beitragen. Rund 250 Millionen sollen dem Verein in der Bundesliga garantiert sein. "Mainz 05 hat einen guten Werbewert. Wir wollten neue Wege gehen und die Zukunft des Vereins sichern", erklärte Präsident Harald Strutz. (lsc)

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Tuchel fühlt sich von Bayern inspiriert

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Als "Ursprung des Leistungssports" bezeichnet Thomas Tuchel den FC Bayern München - was für ein Lob.

(Foto: imago/Thomas Bielefeld)

Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel hat einen Tag nach der deutlichen 1:5-Niederlage gegen den FC Bayern München den Rivalen erneut in den höchsten Tönen gelobt. "Die Bayern bleiben eine große Inspiration. Sie haben auf einem Level gespielt, den es in Deutschland vielleicht noch nicht gegeben hat", sagte Tuchel. Der deutsche Rekordmeister aus München habe einen "großen Vorsprung in den vergangenen drei Jahren" auf den BVB entwickelt, so der BVB-Coach. Er hat bei den Münchnern eine "Bescheidenheit gegenüber ihrer Leistung und ihrem Spiel" ausgemacht. "Es ist egal, ob sie gegen Mainz oder Darmstadt spielen. Sie bleiben immer hungrig und fokussiert auf ihr Spiel. Sie strahlen den Ursprung des Leistungssports aus."

Nach der großen Euphorie wegen der Serie von 13 Pflichtspielen ohne Niederlage sei beim BVB nach der Pleite nun etwas Ernüchterung eingekehrt. "Doch das kann der Nährboden sein, mit neuer Aufmerksamkeit eine neue Phase einzuleiten", befand Tuchel. Über den Ausgang der deutschen Meisterschaft macht er sich nach acht Spieltag noch keine Gedanken. "Meine gesamte Aufmerksamkeit gehört unserem Weg", betonte der 42-Jährige. (lsc)

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Kauczinski räumt Trainerposten in Karlsruhe

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Warum Kauczinski geht, verrät er bisher nicht.

(Foto: dpa)

Trainer Markus Kauczinski hört nach der laufenden Saison überraschend beim Karlsruher SC auf. Der 45-Jährige teilte dem Präsidium des Zweitligisten mit, dass er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde, teilte der Klub mit. Kauczinski hatte mit den Badenern in der Relegation gegen den Hamburger SV nur denkbar knapp den Aufstieg verpasst. Kauczinski sprach in einer KSC-Mitteilung von "sehr harmonischen und konstruktiven Vertragsgesprächen" mit den Vereinsverantwortlichen. Das Präsidium habe ihm "immer das Vertrauen für einen weiteren gemeinsamen Weg" entgegengebracht. Es sei "in den letzten Jahren auch in schweren Zeiten immer zu mir gestanden".

Dennoch sei bei ihm "nach intensiver Überlegung" die Entscheidung gereift, dass für beide Seiten eine Trennung sinnvoller sei. Nach dieser Saison werde er "eine neue sportliche Herausforderung" suchen. Kauczinski betonte, dass bis zum Ende der Zusammenarbeit seine "volle Konzentration und Energie der Mannschaft und dem Verein" gelten werden. Das KSC-Präsidium bedauerte Kauczinskis Entscheidung. Klub-Präsident Ingo Wellenreuther erklärte, die Verantwortlichen seien "darüber überrascht, weil der KSC den bisherigen gemeinsamen erfolgreichen Weg gerne fortgesetzt hätte".(lsc)

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ZSKA Sofia geht pleite

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Für den ZSKA Sofia könnten sich die Tore für immer schließen. Der Verein ist pleite.

(Foto: imago/Aleksandar Djorovic)

Der bulgarische Rekordmeister ZSKA Sofia ist zahlungsunfähig. Das geht aus einer bereits im vergangenen Dezember wirksamen Verfügung des Stadtgerichts in Sofia hervor, die nun öffentlich gemacht wurde. Dem 1948 gegründeten Klub war in diesem Sommer die Lizenz für die erste bulgarische Liga entzogen worden. Der ehemalige Verein des einstigen Weltklasse-Spielers Christo Stoitschkow ist zahlungsunfähig - seine Schulden allein beim Staat belaufen sich nach Medienberichten auf mehr als zehn Millionen Lewa (etwa fünf Millionen Euro). (lsc)

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Mourinho tönt, Chelsea hält zu ihm

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"Niemand ist besser als ich": José Mourinho.

(Foto: imago/Sportimage)

Englands Fußball-Meister FC Chelsea steht trotz des schlechtesten Saisonstarts in der englischen Premier League seit 37 Jahren zu seinem Trainer José Mourinho. Der Klub wolle klar machen, dass José weiterhin die volle Unterstützung genieße, hieß es in einer dürren Mittelung. "Wir glauben, dass wir den richtigen Trainer haben, um wieder in die Spur zu kommen." Nach der 1:3-Pleite gegen den FC Southampton hatte der Portugiese sieben Minuten lang ein flammendes Plädoyer in eigener Sache gehalten. "Wenn der Verein mich entlässt, entlassen sie den besten Trainer, den sie je hatten", hatte der exzentrische Star-Coach getönt. "Niemand ist besser als ich." (sgi)

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Hummels meckert über Teamkollegen

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Mats Hummels hat genaue Vorstellungen, warum die Pleite gegen Bayern so deutlich war.

(Foto: imago/MIS)

Der Dortmunder Kapitän Mats Hummels hat laut "Bild"-Zeitung erneut die Leistung seiner Mitspieler kritisiert. Bereits nach dem Last-Minute-Ausgleich gegen Darmstadt am siebten Spieltag hatte sich Hummels mit seiner Meinung nicht zurückgehalten: "Man muss das besser verteidigen". Nach der herben Niederlage gegen den FC Bayern fällt die Kritik schon ein wenig deutlicher aus. Der Nationalspieler wundert sich, wieso seine Mitspieler die langen Bälle von Alaba und Boateng nicht besser verteidigt haben. Allein Boateng konnte so zwei Gegentore vorbereiten - die taktische Vorgabe von Trainer Thomas Tuchel war offenbar auch dahingehend ausgerichtet. Hummels bemängelte allerdings auch die Leistung der BVB-Stürmer. Laut der "Bild"-Zeitung sagte er: "Ich verstehe nicht, wieso sie so ohne Druck spielen können, das ist tödlich!". Mit nur zwei Punkten aus den letzten drei Bundesliga-Partien dürfte die Stimmung bei Borussia Dortmund momentan mehr als angeschlagen sein. (jgu)

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Olic droht HSV mit Abschied im Winter

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Bisher kommt Ivica Olic beim Hamburger SV nur zu wenig Spielzeit.

(Foto: picture alliance / dpa)

Stürmer Ivica Olic vom Hamburger SV hegt angesichts seiner unbefriedigenden Situation an der Elbe Wechselgedanken. "Ich muss im Winter für mich eine Entscheidung treffen", sagte der Kroate dem "kicker": "Ich bin ja nicht blind: Ich sehe auch, dass es dem HSV besser geht seit dem Trainerwechsel. Nur, für mich ist es schwer: Bruno Labbadia sieht mich eher auf der Außenbahn und im Sturmzentrum andere Kandidaten. Olic habe Labbadia seinen Standpunkt bereits mitgeteilt: Dennoch: Ich habe kein Problem mit dem Trainer - aber mit der Situation. Und ich habe noch Ziele. Ich will im Sommer mit Kroatien zur EM. Doch dafür muss ich spielen." Aufgegeben habe er in Hamburg allerdings noch nicht, fügte Olic hinzu. Der Stürmer war im vergangenen Winter als großer Hoffnungsträger aus Wolfsburg zum stark angeschlagenen HSV zurückgekehrt. In dieser Saison rückte er jedoch in die zweite Reihe, stand nie in der Startelf und kam bislang lediglich auf vier Kurzeinsätze. "Dass ich so wenig spielen würde, hätte ich nie erwartet", sagte Olic. (jgu)

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Klopp ist Topfavorit auf den Job in Liverpool

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Jürgen Klopp legt zur Zeit eine Pause ein.

(Foto: picture alliance / dpa)

Jürgen Klopp ist übereinstimmenden britischen Medienberichten zufolge der Top-Favorit auf den Trainerposten beim FC Liverpool. Am Morgen nach der Trennung von Brendan Rodgers sahen Zeitungen wie der "Independent", die "Daily Mail" oder auch der "Telegraph" den ehemaligen Bundesliga-Coach als die wahrscheinlichste Wahl an. Der Italiener Carlo Ancelotti, der unter anderem auch schon Trainer von Real Madrid und dem FC Chelsea war, gilt zudem als möglicher Nachfolger. Er soll laut "Daily Mail" noch am Sonntag von Italien nach England geflogen sein. Der "Telegraph" berichtete, dass mit einer Entscheidung vor dem nächsten Spiel der Liverpooler in der Premier League am 17. Oktober gegen Tottenham Hotspur gerechnet wird. Die Zusammenarbeit mit Rodgers ist gestern beendet worden. Zuvor hatte der FC Liverpool beim FC Everton 1:1 gespielt. In der Tabelle belegt das Team mit zwölf Punkten aus acht Spielen Rang zehn. Der Name des 48 Jahre alten Klopp wurde schon des Öfteren im Zusammenhang mit dem FC Liverpool genannt. (jgu)

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Routinier Kaká darf nochmal für die Seleção

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Bei der WM 2010 in Südafrika war Kaká noch der Superstar in der Seleção.

(Foto: picture alliance / dpa)

Brasiliens Fußball-Nationaltrainer Dunga hat für den anstehenden Auftakt der südamerikanischen WM-Qualifikation Routinier Kaká nachberufen. Der Weltmeister von 2002 - in der US-Liga für Orlando City im Einsatz - ersetzt Philippe Coutinho, der sich laut Verband CBF beim 1:1 seines FC Liverpool im Stadtderby gegen den FC Everton eine Verletzung zuzog. Damit musste Dunga für die Eliminatorias-Duelle am Donnerstag in Chile und am 13. Oktober gegen Venezuela bereits die dritte personelle Veränderung vornehmen.

Während der Münchner Rafinha freiwillig auf die Seleção verzichtete und damit Daniel Alves vom FC Barcelona Platz machte, wurde der verletzt fehlende Ex-Hoffenheimer Roberto Firmino (Liverpool) durch Ricardo Oliveira (FC Santos) kurzfristig ersetzt. Der 33 Jahre alte Kaká stand bei den letzten beiden Testspielen im September erstmals in diesem Jahr im Kader, spielte beim 1:0 gegen Costa Rica eine Halbzeit, verfolgte das 4:1 gegen Gastgeber USA wegen einer Muskelverletzung aber nur von der Bank aus. (jgu)

Quelle: n-tv.de

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