Technik

"Fast & Furious 6" abgefilmt Raubkopierer muss ins Gefängnis

Über die «Korinthenkackerei» im Allgemeinen darf man schimpfen. Foto: Arne Dedert

(Foto: dpa)

Der britische Richter versteht keinen Spaß: Einen Programmierer, der einen Actionfilm abgefilmt und ins Internet gestellt hat, nennt er "dreist und arrogant". Dann verdonnert er den Mann zu einer heftigen Strafe.

Ein britischer Raubkopierer muss 33 Monate ins Gefängnis, weil er den US-Actionfilm "Fast & Furious 6" heimlich abgefilmt und ins Internet gestellt hat. Wie britische Medien berichten, wurde die illegale Kopie des Streifens 779.000 Mal kostenfrei heruntergeladen.

Die Hollywood-Produktionsfirma Universal Pictures hatte über die britische Föderation gegen Copyright-Diebstahl (Fact) geltend gemacht, dass ihr ein geschätzter Verlust von 2,3 Millionen Pfund (2,8 Millionen Euro) entstanden sei. Der 25-jährige Programmierer gestand vor dem Gericht im mittelenglischen Wolverhampton, Kopien des Films illegal verteilt zu haben. Er bezifferte den Erlös aus dem Verkauf der Kopien auf rund 1.000 Pfund - 1,50 Pfund pro Kopie.

Der Richter nannte sein Vorgehen "dreist und arrogant." Es gehe nicht in erster Linie um den persönlichen Profit. Die Ernsthaftigkeit des Falls läge in dem Schaden für die "Filmindustrie als Ganzes", sagte der Richter bei der Verurteilung.

Quelle: ntv.de, ghö/dpa

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