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Healthbook für iWatch? So sieht Apples Gesundheits-App aus

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So soll Apples künftige Gesundheits-App "Healthbook" aussehen.

(Foto: 9to5Mac)

Eine Webseite veröffentlicht nachgebildete Screenshots, die einen Eindruck vermitteln, wie Apples Gesundheitsprogramm für iOS 8 aussieht. Die vielen Funktionen legen nahe, dass es für die Erfassung der Daten mehr als ein iPhone benötigt. Die iWatch?

Fitness und Gesundheit ist ein Trend, von dem sich die Smartphone-Branche viel erhofft. Entsprechende Angebote scheinen der perfekte Weg zu sein, Nutzern Computeruhren und andere sogenannte Wearables schmackhaft zu machen. Auch beim Mobile World Congress in Barcelona zeigten deshalb Sony, Samsung und andere Hersteller neue oder weiterentwickelte Smartwatches und Fitnessbänder.

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Das ist konsequent: eine Karte, eine Farbe.

(Foto: 9to5Mac)

Apples Lösung lässt noch auf sich warten, eine iWatch erscheint vermutlich frühestens zusammen mit dem nächsten iPhone. Doch Screenshots, die "9to5Mac" veröffentlicht hat, geben jetzt zumindest einen Eindruck von der Software für das kommende Gesundheitsprogramm der Kalifornier. Die Grafiken zeigen zwar keine original Bildschirmfotos, die Webseite hat die Screenshots aufgrund von Bildern und Informationen nachgebildet, die sie angeblich von Mitarbeitern des Projekts erhalten hat. Doch das Ergebnis soll sehr detailliert zeigen, wie Apples "Healthbook" aussehen und welche Features es haben wird.

Apple will auch Blutzucker messen

Healthbook bietet demnach viele verschiedene Funktionen. Für jede einzelne gibt es eine andersfarbige "Karte", deren Reihenfolge Nutzer ihren Präferenzen entsprechend anordnen können. Das Design erinnert stark an Apples Ticket-App Passbook. Einige der Features wie Pulsmessung, Schrittzähler oder Schlafanalyse sind heute schon mit Computeruhren oder Samsungs neuem Smartphone Galaxy S5 möglich. Apple will allerdings auch den Blutzucker, den Wasserhaushalt oder den Sauerstoffgehalt des Blutes messen und verwerten. "9to5Mac" schreibt aber, dass Apple vermutlich nicht alle gehandelten Funktionen schon in naher Zukunft umsetzen wird.

Doch auch wenn Apple nicht alles erfasst und auswertet, was theoretisch möglich ist, braucht es dafür Geräte, die Daten für Healthbook liefern. Dazu könnte es das iPhone aufrüsten oder die App unterstützt Geräte von Drittherstellern - vom Kühlschrank bis zur Personenwaage ist da im Zeitalter des "Internets der Dinge" vieles denkbar. Sollte Apple mit dem iPhone 6 auch eine iWatch vorstellen, wird sie mit Sicherheit auch eng mit Healthbook zusammenarbeiten. Doch angesichts der beschränkten Möglichkeiten, die aktuelle Computeruhren bieten, dürfte auch Apples Wearable kaum so viele Messungen vornehmen können, wie Healthbook verarbeiten kann. Eine Kombination aller genannten Möglichkeiten scheint daher am wahrscheinlichsten zu sein.

Quelle: n-tv.de, kwe

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