Technik

Anzeige Soll man das neue iPad kaufen?

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(Foto: apple )

Mitte März stellte Apple ganz überraschend die neue Serie der iPads vor. Ab April gibt es das überarbeitete iPad Air und iPad mini im Verkauf. Aber lohnt sich der Kauf der neuen Produkte? Was unterscheidet sie von ihren Vorgängern und muss es unbedingt das Tablet von Apple sein oder eignet sich ein günstigeres Pendant ebenso gut?

Am 18. März war die Überraschung groß, als das Erscheinen der neuen iPads in einer Pressemitteilung bekannt gemacht wurde. Immerhin gibt es für die Neuerscheinungen sonst immer Release-Events. Die Vorgängermodelle wurden letztmalig 2015 aktualisiert. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sich bei dem iPad Air 3 und dem iPad mini 5 einiges geändert hat. Welche Funktionen bei den Produkten ergänzt und welche Features ausgebaut wurden, stellt n-tv.de Ihnen im Folgenden vor.

Was ist neu? Und was hat sich nicht geändert?

Bei der Überarbeitung wurden die beiden iPad-Modelle jeweils auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Neben einem True-Tone-fähigen Retina-Display, das seine Farbe und Intensität des Displays automatisch auf das Umgebungslicht anpasst, erwartet alle Apple-Liebhaber ein eingebauter A12-Bionic-Prozessor. Dieser war bislang nur in den iPhones XS, XS Max und XR verbaut und sorgt auch bei den iPads für eine noch nie dagewesene Leistung. Das neue iPad Air 3 soll laut Hersteller 70% schneller laufen als sein Vorgänger-Modell. Bei seinem kleinen Bruder verspricht Apple eine dreifache Verbesserung der Leistung.

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(Foto: apple )

Neben dem neuen Prozessor sind in beiden Geräten 8-Megapixel-Kameras eingebaut. Die Frontkamera hat jeweils 7 Megapixel und zeichnet Videos in Full HD auf. Somit können aber weiterhin keine 4K-Videos aufgenommen werden, was das iPad Pro im Vergleich ohne Probleme schafft. Einen weiteren Sprung machen die neuen iPads außerdem in Sachen Apple Pencil. Das iPad Air und iPad mini sind mit der ersten Generation des Stifts koppelbar und somit noch leichter in der Bedienung. Schade ist aber, dass der neue Apple Pencil nicht mit ihnen verwendet werden kann. Dieser kann im Vergleich zu seinem Vorgänger kabellos geladen werden und hält magnetisch am Tablet fest.

Auch bei der Größe hat sich – zumindest beim iPad Air – etwas getan. Die dritte Generation ist nicht mehr nur 9,7 Zoll groß, sondern hat nun die iPad-Pro-Diagonale von 10,5 Zoll erreicht. Die Auflösung hat sich dementsprechend auf 2224 x 1668 Pixel angehoben. Beim iPad mini 5 bleibt die Größe (7,9 Zoll) sowie die Auflösung (2048 x 1536 Pixel) identisch mit der vierten Generation. Zuletzt noch ein kleiner Wermutstropfen: Das iPad Air und das iPad mini weisen nach wie vor nur die Fingerabdruck-Erkennung TouchID auf und haben nicht die aufwendigere FaceID verbaut.

Größere Leistung = größerer Preis?

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(Foto: apple )

Durch den neuen Prozessor mit insgesamt 6 Rechenkernen und die weiteren Features haben sich die beiden iPads stark verändert und überzeugen unter anderem mit einer Top-Leistung. Diese Entwicklung macht sich aber auch im Preis bemerkbar. Das iPad mini 5 ist im Vergleich zu seinem direkten Vorgänger schon 100 Euro teurer und kostet in der günstigsten Variante 449 Euro. Wer sich für das Gerät mit LTE-Funktion entscheidet, muss 140 Euro mehr ausgeben. Auch beim iPad Air schlägt sich der neue Prozessor und die Größe im Preis nieder. Das Wi-Fi-Modell beläuft sich auf 549 Euro und auch hier kostet die LTE-Variante zusätzliche 140 Euro.

Nichtsdestotrotz hat sich bei beiden Modellen viel geändert. Im Vergleich zu ihren Vorgängern haben das iPad Air und das iPad mini einige Technik-Generationen übersprungen und gehören mit den neuen Features zur Spitzenliga von Apple. Der Kauf der neuesten Modelle lohnt sich somit auf jeden Fall. Besonders das iPad Air 3 bietet viele Funktionen der Pro-Produkte, ist dabei aber noch recht günstig im Preis.

Können die Tablets anderer Anbieter mithalten?

Auch wenn die neuen iPads zu den Vorreitern gehören, gibt es dennoch auch viele Top-Tablets von anderen Anbietern zu einem günstigeren Preis. Die folgenden drei Modelle können gut mit dem iPad Air 3 mithalten und schonen gleichzeitig den Geldbeutel.

Das HUAWEI MediaPad M5 überzeugt mit seiner unglaublichen Leistung und Geschwindigkeit. Dank des verbauten Kirin 960 Chips laufen alle Anwendungen reibungslos. Mit einer Größe von 10,8 Zoll ist das Tablet nur minimal größer als das iPad Air 3 und kostet dabei lediglich etwa 345 Euro.

Aber auch das neue Tablet von Samsung kann von sich überzeugen: Das Galaxy Tab S5e fällt vor allem mit seinem Gehäuse und seinem Bildschirm ins Auge. Das Tablet ist das bislang schmalste Gerät dieser Größe und wiegt nur 400 Gramm. Zudem verfügt der Bildschirm über die Super-AMOLED-Technik von Samsung und ist in puncto Kontrast und Farbe einer der Vorreiter. Die günstigste Variante des Tablets gibt es ab Mitte April für nur 415 Euro.

Auch das Mi Pad 4 Plus von Xiaomi kann sich in diese Qualitätssparte einreihen. Es ist mit einem Qualcomm Snapdragon 660 Prozessor ausgestattet, der ein reibungsloses Arbeiten ermöglicht. Mit einer Größe von 10,1 Zoll ist es etwas kleiner als die anderen Modelle, dadurch ist aber auch die Bedienung mit nur einer Hand gewährleistet. Preislich ist das Xiaomi-Modell außerdem kaum zu übertreffen, denn schon für 250 Euro ist dieses Tablet im Handel erhältlich.

Quelle: n-tv.de