Technik

Mord nach Videospiel Sony auf 208 Mio Euro verklagt

Die Eltern eines Mannes, der in den USA von zwei Teenagern erschossen wurde, haben den Elektronikriesen Sony und den Kaufhauskonzern Wal-Mart auf 246 Mio. Dollar (rund 208 Mio. Euro) verklagt. Sie argumentieren, dass sich die Jugendlichen von dem erfolgreichen Videospiel Grand Theft Auto III inspirieren ließen, berichteten US-Medien.

Die beiden Teenager hatten im Juni im Bundesstaat Tennessee auf einer Schnellstraße mit ihren Gewehren auf Autos geschossen. Dabei starb ein 45-jähriger Mann, eine Frau wurde schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei erklärten die heute 16 und 14 Jahre alten Halbbrüder, sie hätten nicht auf Menschen, sondern nur auf Autos schießen wollen und sich dabei das Videospiel Grand Theft Auto zum Vorbild genommen.

In der Klage argumentieren die Eltern des Opfers, das unter anderem für Sonys Videokonsole PlayStation 2 entwickelte Spiel hätte wegen seiner Gewaltanimation nie an Jugendliche verkauft werden dürfen. Die beiden Teenager hatten das Spiel nach Angaben der Kläger in einem Wal-Mart erworben.

Quelle: ntv.de