Brexit

51,9 Prozent der Briten stimmen am 23.Juni 2016 für einen Austritt aus der Europäischen Union. 48,1 Prozent der Beteiligten stimmen für den Verbleib . Das Referendum geht auf den konservativen Premierminister David Cameron zurück, der vehement für den Verbleib Großbritanniens in der EU warb und nach der Niederlage zurückgetreten war. Weil sich die Regierung und das britische Parlament nicht auf ein Vorgehen einigen können, droht dem Land und der EU ein chaotischer Brexit. Die EU-Kommission hält einen britischen EU-Austritt ohne Vertrag am 12. April für "ein wahrscheinliches Szenario".

Thema: Brexit

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02.04.2019 12:27

Bloß kein Brexit-Kompromiss Das Unterhaus schachert, das Land taumelt

Das britische Unterhaus arbeitet an seinem neuen Image: Besser die reine Lehre oder weitere taktische Spielchen als ein Kompromiss, der das Brexit-Elend beenden könnte. Da scheint es auch egal, dass das Land bald wider Willen in einen harten EU-Austritt schlittern könnte. Ein Kommentar von Gudula Hörr

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02.04.2019 07:12

"Lächerliche Selbstblockade" Wie geht es nun weiter mit dem Brexit?

Nachdem auch das britische Unterhaus das Brexit-Chaos nicht auflösen kann, will das Kabinett unter Premierministerin May erneut selbst einen Ausweg suchen. Neben einem No-Deal-Austritt gelten auch Neuwahlen als Option. EU-Politiker reagieren zunehmend fassungslos auf das Hickhack.